Der israelische Soldat, der Marienstatue schändete, wurde inhaftiert
Christenverfolgung

Geschändete Marienstatue: Soldat inhaftiert

Die Schän­dung christ­li­cher Sym­bo­le wiegt schwer und schmerzt, unab­hän­gig davon, wo und durch wen sie geschieht. Beson­ders sen­si­bel sind dabei Dar­stel­lun­gen der Got­tes­mut­ter Maria und des gekreu­zig­ten Herrn, die im west- wie ost­kirch­li­chen Ver­ständ­nis nicht blo­ße Kunst­ob­jek­te, son­dern Trä­ger einer tie­fen sakra­len Bedeu­tung sind.
Die Vorfälle blasphemischer Akte israelischer Soldaten gegen christliche Symbole im Südlibanon, aber auch Angriffe jüdischer Siedler schockieren die christliche Welt
Christenverfolgung

Israels Umgang mit Christen in der Kritik

Die Span­nun­gen zwi­schen Isra­el und den christ­li­chen Gemein­den im Hei­li­gen Land ver­schär­fen sich wei­ter. Inner­halb weni­ger Wochen häuf­ten sich Vor­fäl­le, bei denen christ­li­che Sym­bo­le geschän­det, Geist­li­che ange­grif­fen und reli­giö­se Gefüh­le mas­siv ver­letzt wur­den. Beson­ders gro­ße Empö­rung lösten nun erneut Bil­der aus dem Süd­li­ba­non aus, die einen israe­li­schen Sol­da­ten zei­gen, der neben einer Mari­en­sta­tue raucht und
Das neue Corpus für das Kruzifix von Debel im Südlibanon. Es wurde nicht von Israel gestiftet, sondern auf Initiative des Militärpfarrers der UNO-Friedenstruppen
Nachrichten

Kreuz in Debel neu aufgerichtet – Spannungen, symbolische Gesten und Falschmeldungen

Im süd­li­ba­ne­si­schen Ort Debel ist nach Berich­ten aus loka­len Quel­len ein zuvor von israe­li­schen Besat­zungs­sol­da­ten zer­stör­tes Kru­zi­fix ersetzt und wie­der an sei­nem ange­stamm­ten Platz auf­ge­stellt wor­den. Der Vor­fall, bei dem eine Dar­stel­lung des gekreu­zig­ten Chri­stus von zwei israe­li­schen Sol­da­ten geschän­det wur­de, hat­te in der ver­gan­ge­nen Woche für welt­wei­te Empö­rung gesorgt. Zunächst wur­de über ver­schie­de­ne Kanä­le
Mit Empörung reagierten die Oberhäupter der katholischen Kirchen im Heiligen Land auf die unsägliche Schändung des gekreuzigten Jesus durch einen israelischen Soldaten im Südlibanon
Nachrichten

Empörung über Schändung eines Christusbildes im Südlibanon

Die Schän­dung einer Dar­stel­lung des gekreu­zig­ten Jesus in einem Dorf im Süd­li­ba­non hat in kirch­li­chen Krei­sen des Nahen Ostens schar­fe Reak­tio­nen aus­ge­löst. Aus­lö­ser der Kon­tro­ver­se ist ein Vor­fall in der Ort­schaft Debel, bei dem ein israe­li­scher Sol­dat eine Chri­stus­fi­gur ent­haup­te­te. Die Tat wird von der katho­li­schen Kir­che in der Regi­on als gra­vie­ren­der Angriff auf reli­giö­se
Die Echtheit des schockierenden Vorfalls wurde von der israelischen Armee bestätigt. Ein israelischer Soldat zerstörte im Südlibanon ein Kruzifix und ließ sich dabei photographieren, wie er mit einer Axt auf das Gesicht des gekreuzigten Jesus Christus einschlägt. Israels Regierung entschuldigte sich.
Nachrichten

Die Macht der Bilder – ein israelischer Soldat zerstört eine Christus-Darstellung

Die israe­li­schen Streit­kräf­te haben eine Unter­su­chung ein­ge­lei­tet, nach­dem in sozia­len Netz­wer­ken ein Bild ver­brei­tet wor­den war, das einen israe­li­schen Sol­da­ten zeigt, der offen­bar die Chri­stus­fi­gur eines umge­stürz­ten Kru­zi­fi­xes zer­stört. Das Foto soll im Süd­li­ba­non auf­ge­nom­men wor­den sein. Das ver­brei­te­te Bild zeigt eine schockie­ren­de Sze­ne. Die Macht der Bil­der ist enorm. Bil­der kön­nen natür­lich auch lügen.
Angriffe im Libanon
Leo XIV.

Ein Ostergruß im Kugelhagel

Im Süden des Liba­non spre­chen die Waf­fen, wes­halb die Oster­bot­schaft aus Rom die Gläu­bi­gen ver­spä­tet, indi­rekt und unter den Bedin­gun­gen eines andau­ern­den Krie­ges erreich­te. Im Zen­trum steht das Dorf Debel, nahe der Gren­ze zu Isra­el, wo sich die Zivil­be­völ­ke­rung trotz mas­si­ver Gefähr­dung ent­schlos­sen hat, aus­zu­har­ren und das Oster­fest zu begehen.
Abuna Pierre al-Rahi wurde gestern abend von einem israelischen Panzer getötet, als er verletzten Christen zu Hilfe eilte
Leo XIV.

Papst Leo XIV.: „Tiefe Trauer“ über den Tod des Priesters Pierre al-Rahi

Die Mel­dung, daß Abu­na Pierre al‑Rahi, der maro­ni­ti­sche Pfar­rer des christ­li­chen Dor­fes Qla­y­aa im Süd­li­ba­non, gestern abend bei einem israe­li­schen Angriff getö­tet wur­de, wäh­rend er ver­letz­te Chri­sten zu ret­ten ver­such­te, erschüt­tert. Laut Berich­ten wur­de zunächst von einem israe­li­schen Pan­zer ein Haus beschos­sen. Als Nach­barn, dar­un­ter der Pfar­rer, zu Hil­fe eil­ten, traf sie ein zwei­ter Schuß.
Papst Leo XIV. gab, als er gestern abend Castel Gandolfo verließ, den wartenden Journalisten einige Antworten, auch zu seinem Moschee-Besuch in Istanbul.
Leo XIV.

Papst Leo XIV.: Die Anbetung vor dem Allerheiligsten und das Schweigen von Istanbul

Der jüng­ste Apo­sto­li­sche Besuch von Papst Leo XIV. in der Tür­kei und im Liba­non hat welt­weit Auf­merk­sam­keit erregt. Doch kein Moment die­ses Rei­se­pro­gramms wur­de so inten­siv kom­men­tiert wie der stil­le Auf­ent­halt des Hei­li­gen Vaters am 29. Novem­ber in der Blau­en Moschee von Istan­bul. Wäh­rend die vati­ka­ni­sche Pres­se­stel­le noch am sel­ben Tag von einer „in Stil­le,
Leo XIV. am Grab des heiligen Scharbel
Christenverfolgung

Papst Leo XIV. am Grab des heiligen Scharbel

Papst Leo XIV. besuch­te heu­te das Klo­ster des hei­li­gen Maron in Anna­ya im Liba­non. Dort ruht der hei­li­ge Schar­bel, ein maro­ni­ti­scher Mönch von gro­ßer Bedeu­tung für die Maro­ni­ten. In sei­ner Anspra­che am Grab des Hei­li­gen sprach Leo XIV. über des­sen Ver­mächt­nis und stell­te es in den Zusam­men­hang mit dem Leit­mo­tiv sei­nes neu­en Pon­ti­fi­kats: dem Wunsch
Das Kloster des heiligen Maron in Annaya im Berglibanon, wo sich das Grab des heiligen Scharbel befindet.
Leo XIV.

Vorbereitungen für den Papstbesuch am Grab des heiligen Scharbel

Inmit­ten der zer­klüf­te­ten Berg­land­schaft des Zen­tral­li­ba­non lau­fen im Maro­ni­ten­klo­ster von Anna­ya die letz­ten Vor­be­rei­tun­gen für ein Ereig­nis von beson­de­rer Trag­wei­te: Anfang Dezem­ber wird Papst Leo XIV. erst­mals die Grab­stät­te des hei­li­gen Schar­bel besu­chen, eines maro­ni­ti­schen liba­ne­si­schen Mönchs, der von 1828 bis 1898 leb­te und im Liba­non heu­te als bedeu­tend­ster mit dem Land ver­bun­de­ner Hei­li­ger ver­ehrt