Nachrichten

Kardinal Sfeir im 99. Lebensjahr verstorben

(Bei­rut) Gestern, Sonn­tag, ist Nas­ral­lah Bou­tros Kar­di­nal Sfeir, der eme­ri­tier­te syrisch-maro­­ni­­ti­­sche Patri­arch von Antio­chi­en und des gan­zen Ori­ents, ver­stor­ben. Am 15. Mai wäre er 99 Jah­re alt gewor­den.

Charbel
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Zweite Monumentalstatue des heiligen Scharbel errichtet

(Bei­rut) Eine rie­si­ge Sta­tue des liba­ne­si­schen Hei­li­gen Schar­bel (Char­bel) wird in den näch­sten Tagen auf den Anhö­hen des Dor­fes Ham­ma­na im Liba­non fei­er­lich ein­ge­weiht. Soeben erfolg­te ihre Auf­stel­lung. Im Som­mer 2017 war bereits eine noch grö­ße­re Sta­tue des Hei­li­gen (27 Meter hoch) auf den Ber­gen in Fara­ya aus­ge­stellt wor­den, das eben­falls im Liba­non liegt.

Kardinal Rai, Patriarch der Maroniten
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Kardinal Rai mahnt zur Ordnung

(Bei­rut) Die Leh­re der Kir­che müs­se berück­sich­tigt wer­den, wenn man sich in den tra­di­tio­nel­len Medi­en oder über sozia­le Medi­en, mit The­men und Fra­gen befas­se, die die Leh­re und den Inhalt des katho­li­schen Glau­bens betref­fen.

Saudischer Erbprinz nach Israel eingeladen. Die Allianz Tel Aviv-Riad ist kein Tabu mehr.
Hintergrund

Allianz Israel–Saudi-Arabien ist kein Tabu mehr

(Jeru­sa­lem) Im Nahen Osten bro­delt es seit Jahr­zehn­ten. Die aktu­el­le Stim­mung wirkt laut zahl­rei­chen Kom­men­ta­to­ren wie der Augen­blick vor einem Vul­kan­aus­bruch. Er könn­te aber, von Isra­el aus, auch bis­her unge­ahn­te Ver­än­de­run­gen mit sich brin­gen.

König Salman Bin Abdulaziz von Saudi-Arabien mit der maronitischen Delegation, angeführt von Patriarch Béchara Pierre Kardinal Raï.
Christenverfolgung

Maronitischer Patriarch als Vermittler in Riad

(Riad/Beirut) Im Nahen Osten wer­den die Kar­ten neu gemischt, was in der Regel Krieg bedeu­tet. In die­sem Fall ist es erneut Sau­­­di-Ara­­bi­en, das an ver­schie­de­nen Fron­ten zün­delt. Im Jemen bom­bar­diert es, Katar iso­liert es, Tehe­ran bedroht es und Liba­nons Mini­ster­prä­si­dent wird als Gefan­ge­ner gehal­ten. Die­sen Stand­punkt nimmt der Liba­non ein, wie Staats­prä­si­dent Michel Aoun heu­te

Hintergrund

In Faraya entsteht größtes Denkmal für den heiligen Scharbel — Mönch und Eremit im Libanongebirge

(Bei­rut) Auf den Stra­ßen des Liba­non zeig­te sich am ver­gan­ge­nen Sonn­tag ein unge­wöhn­li­ches Bild. Die gigan­ti­sche Sta­tue des hei­li­gen Schar­bel (1828 – 1898), die größ­te welt­weit, wur­de zu ihrem Bestim­mungs­ort trans­por­tiert. Auf ihrem Trans­port hat­te sie einen schwie­ri­gen und nicht unge­fähr­li­chen Weg zurück­zu­le­gen, um das 30 Kilo­me­ter ent­fern­te und 1.800 Meter höher gele­ge­ne Fara­ya zu