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Evolutionäre Fehlanpassung oder als Menschen leben

Von Cri­sti­na Sic­car­di* Wir leben inzwi­schen ein absur­des moder­nes Leben, das wie das Dasein beschleu­nig­ter Auto­ma­ten getak­tet ist: ange­füllt mit Kom­pli­ka­tio­nen, Kon­kur­renz­druck, Insta­bi­li­tät und emo­tio­na­len, digi­ta­len, beruf­li­chen sowie staat­li­chen Bela­stun­gen … all dies führt zu dem, was man heu­te als „evo­lu­tio­nä­re Fehl­an­pas­sung“ bezeich­net (eng­lisch: evo­lu­tio­na­ry mis­match; auch Theo­rie der Fehl­an­pas­sung oder evo­lu­tio­nä­re Fal­le genannt). Gemeint
Pater Henri Ramière (1821–1884)
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Pater Ramière, der „Erfinder“ der Lehre von Christus dem König

Von Abbé Clau­de Bar­the* Unter den Ver­tre­tern der katho­li­schen anti­li­be­ra­len Schu­le des 19. Jahr­hun­derts ver­dient eine Gestalt beson­de­re Auf­merk­sam­keit: der Jesu­it aus Tou­lou­se Hen­ri Ramiè­re (1821–1884). Inner­halb des fran­zö­si­schen katho­li­schen Anti­li­be­ra­lis­mus kommt ihm die­sel­be Bedeu­tung zu, die spä­ter Pater Charles Mai­gnen (1858–1937) von der Ordens­ge­mein­schaft des hei­li­gen Vin­zenz von Paul zukam, dem Ver­fas­ser des Wer­kes
Magnifica Humanitas, die erste Enzyklika von Leo XIV: eine Kritik von Prof. Roberto de Mattei
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„Magnifica humanitas“ und das zugrundeliegende metaphysische Problem

Von Rober­to de Mat­tei* Die erste Enzy­kli­ka von Leo XIV., Magni­fi­ca huma­ni­tas, wur­de der Welt­öf­fent­lich­keit am 25. Mai im Neu­en Syn­oden­saal vor­ge­stellt. Der Papst woll­te der Ver­an­stal­tung einen fei­er­li­chen Cha­rak­ter ver­lei­hen und nahm per­sön­lich an der Prä­sen­ta­ti­on teil, flan­kiert von drei Kar­di­nä­len, zwei Theo­lo­gin­nen (eine eng­li­sche und die ande­re eine kon­go­le­si­sche) sowie Chri­sto­pher Olah, dem
Das verhängnisvolle Pontifikat
Buchbesprechungen

Grigio: Das desaströse Pontifikat von Papst Franziskus

Buch­be­spre­chung von Wolf­ram Schrems* Das apo­ka­lyp­ti­sche Ber­g­o­­glio-Pon­ti­­fi­­kat ist über ein Jahr nach des­sen Ende nun­mehr in eine histo­ri­sche Per­spek­ti­ve gera­ten. Viel­leicht begin­nen man­che die Läh­mung abzu­schüt­teln und gestat­ten sich nun­mehr einen rea­li­sti­schen Blick auf die­se zwölf schlim­men Jah­re. Ande­re fei­ern das Andenken an Papst Berg­o­glio, man­che wäh­nen ihn tat­säch­lich (schon) im Him­mel. – Nur ein wirk­lich­keits­be­zo­ge­ner Blick
Sarah Mullally, seit Januar anglikanische Erzbischöfin von Canterbury und damit Primas der anglikanischen Kirche von England und der Anglikanischen Weltgemeinschaft. Bei ihrem Besuch im Vatikan trat sie am 25. April segnend im Petersdom auf. Am 27. April wurde sie von Papst Leo XIV. in Audienz empfangen.
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Falsche Einheit

Von Ivan Pol­ja­ko­vić* Ein­füh­rung Allein der Glau­be an Jesus Chri­stus bedeu­tet nicht auto­ma­tisch die Ein­heit mit der katho­li­schen Kir­che. Nur wer an alles glaubt, was die Kir­che lehrt, kann mit dem mysti­schen Leib Chri­sti, mit Sei­ner Kir­che, in Ein­heit sein. Wer auch nur eine ein­zi­ge Glau­bens­wahr­heit bewusst ablehnt, kann nicht mit der katho­li­schen Kir­che in
Die Pietà von Michelangelo im Petersdom zeigt die Gottesmutter Maria, die den vom Kreuz abgenommenen Leichnam ihres göttlichen Sohnes in ihren Armen hält.
Nachrichten

Erneut Klärung zu Mater populi fidelis gefordert

Die Inter­na­tio­na­le Maria­ni­sche Ver­ei­ni­gung hat ihre For­de­rung nach einer offi­zi­el­len Klar­stel­lung durch das Dik­aste­ri­um für die Glau­bens­leh­re bekräf­tigt. Anlaß ist die umstrit­te­ne Lehr­no­te Mater popu­li fide­lis, die nach Ansicht der Ver­ei­ni­gung gra­vie­ren­de mario­lo­gi­sche Män­gel und inhalt­li­che Unschär­fen aufweist.
Im römischen Palazzo Taverna fand vor wenigen Tagen eine geschlossene, quasi geheime Veranstaltung statt, die den Antichristen zum Thema hatte
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Rom, Peter Thiel, Palantir, Trump und der Antichrist

Am 15. März 2026 fand in Rom ein höchst unge­wöhn­li­cher, fast kon­spi­ra­ti­ver Vor­trag statt. Der deut­sche Sili­­con-Val­­ley-Mil­­li­ar­­där Peter Thiel, einer der Grün­der und erster Vor­stands­vor­sit­zen­der von Palan­tir, jenem Sof­t­­wa­re-Unter­­neh­­men, das im Dienst der US-Regie­rung (Pen­ta­gon, Geheim­dien­ste, Mini­ste­ri­en) Pro­gram­me für Staa­ten zur Total­über­wa­chung und zur Kriegs­füh­rung ent­wickelt, Pro­gram­me, die in den Krie­gen in der Ukrai­ne und
Unsere Liebe Frau von Fatima am 11./12. Oktober bei ihrem vierten Besuch in Rom
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Marianisches Jubiläum mit der Muttergottes von Fatima

Von Cri­sti­na Sic­car­di* Aus allen Tei­len der Welt sind Pil­ger nach Rom geströmt, um sich in der Kir­che San­ta Maria in Tra­spon­ti­na zu ver­sam­meln und dort Unse­re Lie­be Frau von Fati­ma zu ver­eh­ren und zu ihr zu beten. Die Ori­gi­nal­sta­tue der Got­tes­mut­ter war anläß­lich des Jubi­lä­ums der maria­ni­schen Spi­ri­tua­li­tät im Hei­li­gen Jahr, das am Sams­tag,
Dilexi te, die erste apostolische Exhortatio von Papst Leo XIV., behandelt das Thema Armut und die christliche Antwort darauf
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Dilexi te – die erste Ermahnung von Leo XIV.

Von Rober­to de Mat­tei* Die erste apo­sto­li­sche Ermah­nung von Papst Leo XIV. mit dem Titel Dil­e­xi te („Ich habe dich geliebt“), die am 4. Okto­ber 2025 unter­zeich­net und am 9. Okto­ber ver­öf­fent­licht wur­de, ver­dient unse­re Auf­merk­sam­keit weit mehr als so man­ches Inter­view des Pap­stes, dem mit­un­ter über­mä­ßi­ge media­le Bedeu­tung bei­gemes­sen wird. Es han­delt sich hier
Welche Bilanz läßt sich nach den ersten 100 Tagen des Pontifikats von Leo XIV. ziehen?
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Die ersten 100 Tage von Papst Leo XIV.

Von Rober­to de Mat­tei* Am 17. August kehr­te Leo XIV. end­gül­tig in den Vati­kan zurück, nach der Som­mer­pau­se in Castel Gan­dol­fo. An die­sem Tag waren zugleich die ersten 100 Tage sei­nes Pon­ti­fi­kats ver­gan­gen, das am 8. Mai 2025 begann.