Gott, die Politik und der Teufel

Das Böse und das Lächerliche – eine unheilige Kombination

Der sich selbst ermächtigende Mensch: In dramatischen Zügen zeigt die Skulptur "Hölle" in der Stiftsbibliothek Admont den zur Verdammnis bestimmten Menschen. Sie stammt von Joseph Stammel um 1755–1760.
Der sich selbst ermächtigende Mensch: In dramatischen Zügen zeigt die Skulptur "Hölle" in der Stiftsbibliothek Admont den zur Verdammnis bestimmten Menschen. Sie stammt von Joseph Stammel um 1755–1760.

Die­ser Arti­kel ist die gering­fü­gig über­ar­bei­te­te Ver­si­on eines in der aktu­el­len Num­mer des Atter­see Reports, Nr. 33, Juni 2022, unter dem­sel­ben Titel erschie­ne­nen Bei­trags. Die Wie­der­ver­wen­dung erfolgt mit freund­li­cher Geneh­mi­gung der Redak­ti­on. Der Atter­see Report ist das Publi­ka­ti­ons­or­gan des Atter­see­krei­ses, einer Denk­werk­statt inner­halb der Frei­heit­li­chen Par­tei Öster­reichs. Vor­sit­zen­der ist ParlR Mag. Nor­bert Neme­th, Direk­tor des frei­heit­li­chen Par­la­ments­klubs. (WS)

Gott, die Politik und der Teufel 

Von Wolf­ram Schrems*

Man­che Zeit­ge­nos­sen fra­gen sich wohl schon län­ger, war­um west­li­che Poli­ti­ker, vom der­zei­ti­gen US-Prä­si­den­ten und der Brüs­se­ler Büro­kra­tie über die natio­na­len Regie­rungs­chefs bis zu den Mini­stern Öster­reichs, so häu­fig den Ein­druck ver­mit­teln, Kari­ka­tu­ren ihrer selbst zu sein. Hier ist eine gera­de­zu schmerz­li­che Skur­ri­li­tät am Werk. Wir haben sie ja alle vor unse­rem gei­sti­gen Auge: den in aller Öffent­lich­keit betrun­ke­nen Kom­mis­si­ons­prä­si­den­ten; die nach­fol­gen­de Kom­mis­si­ons­prä­si­den­tin, die als deut­sche Ver­tei­di­gungs­mi­ni­ste­rin die Armee in die Wehr­un­fä­hig­keit führ­te, aber jetzt glaubt, Euro­pa, die Ukrai­ne und – selbst­ver­ständ­lich – den Pla­ne­ten ret­ten zu kön­nen; einen öster­rei­chi­schen Bun­des­kanz­ler, der als inhalts­lo­se Kunst­fi­gur wirk­te, einen ande­ren, der wohl­fei­le Wort­hül­sen mit mar­tia­li­scher Rhe­to­rik ver­schärft und mit der „Flex“ Infek­ti­ons­ket­ten durch­schnei­den will, u. s. w. Gleich­zei­tig trat in den letz­ten zwei Jah­ren zum Lach­haf­ten und Skur­ri­len auch das uner­war­tet Fana­ti­sche und Dik­ta­to­ri­sche. Sym­bol die­ser Kom­bi­na­ti­on nega­ti­ver Qua­li­tä­ten war der­je­ni­ge Gesund­heits­mi­ni­ster, der lächer­li­che Taferl zeig­te und gleich­zei­tig so dra­ko­ni­sche wie epi­de­mio­lo­gisch sinn­lo­se und gleich­zei­tig absur­de Frei­heits­ein­schrän­kun­gen ver­häng­te. Wir erin­nern uns übri­gens, daß er schon weni­ge Tage nach Ver­hän­gung des ersten Lock­downs im März 2020 dar­über sin­nier­te, die­ses Mit­tel auch zu Pla­ne­ten­ret­tungs­zwecken ein­zu­set­zen. Das Böse und das Lächer­li­che – eine unhei­li­ge Kombination.

Woher kommt die­ser Ver­fall? Daß die­ser nicht zwangs­läu­fig und unver­meid­bar ist, wird jedem ein­leuch­ten, der in die Geschich­te blickt. Aller­dings betrach­ten geschichts­ver­ges­se­ne Zeit­ge­nos­sen die ideo­lo­gi­schen Vor­ga­ben unse­rer Zeit als nor­ma­tiv und stel­len daher kei­ne kri­ti­schen Fragen.

Die The­se, die hier ver­tre­ten wer­den soll, ist diese:

Poli­tik als durch kei­ne Ver­pflich­tung gegen­über der höch­sten und ewi­gen Instanz sich ver­ant­wor­ten­de Macht­aus­übung wird böse, schäd­lich und gleich­zei­tig skur­ril und lächer­lich. Denn die Auto­ri­tät kommt von Gott. Ihre Aus­übung ist eine stren­ger Rechen­schafts­pflicht unter­wor­fe­ne Auf­ga­be. Jeder Herr­scher, der das leug­net oder sich auf eine gott­lo­se volon­té géné­ra­le beruft, fischt im Trü­ben. Er ver­schlei­ert sei­ne eige­ne Macht­an­ma­ßung. Die­se zeigt, weil sie nicht durch den Logos geformt ist, frü­her oder spä­ter Anzei­chen des Unrea­len, des Wahn­sin­ni­gen und des Lächer­li­chen, also des Anti-Logos. Die­ser ist die Domä­ne des Teufels.

Der Plan der fol­gen­den Aus­füh­run­gen ist dieser:

Wir wer­fen einen Blick auf einen der wich­tig­sten und weit­sich­tig­sten, heu­te meist als „reak­tio­när“ pun­zier­ten poli­ti­schen Den­ker des 19. Jahr­hun­derts. Da die­ser einen Auf­tritt in S. Coell, Hart­mut gegen Ahri­mann (2018), hat, wird er dem Leser schon bekannt sein. Sodann schau­en wir auf ein etwa drei­ßig Jah­re nach Dono­sos Tod pro­mul­gier­tes Doku­ment des kirch­li­chen Lehr­am­tes, das unter dem Ein­druck eines Königs­mor­des geschrie­ben wur­de. Der damals regie­ren­de Papst war scharf­sin­nig und ver­ant­wor­tungs­be­wußt und ver­dient auch nach fast ein­ein­halb Jahr­hun­der­ten unse­re Auf­merk­sam­keit. Immer­hin war das ihm zuge­schrie­be­ne Dic­tum Wo Unrecht zu Recht wird, wird Wider­stand zur Pflicht, oft sogar mit Nen­nung sei­nes Autors, bei zahl­rei­chen COVID-Maß­nah­men-kri­ti­schen Kund­ge­bun­gen der letz­ten zwei Jah­re in Wien zu lesen. Ein grund­sätz­li­ches Resü­mee schließt die Gedan­ken­füh­rung ab.

Donoso Cortés – Staatsmann und Visionär

Juan Fran­cis­co María de la Salud Dono­so Cor­tés (1809–1853) war ein spa­ni­scher Diplo­mat und Staats­mann. Er war Gesand­ter in Ber­lin und in Paris. Er war zunächst „libe­ral“. Er erkann­te dann, wohin die gott­lo­se Poli­tik hin­füh­ren muß­te. Erst 1847, also spät in sei­nem nicht lan­gen Leben, nahm er eine radi­kal katho­li­sche Posi­ti­on ein: Der Libe­ra­lis­mus wer­de in den Tota­li­ta­ris­mus kip­pen, er berei­te Blut­bä­der und die Ankunft des Anti­chri­sten vor. Die Abkop­pe­lung von Gott wer­de die Herr­schaft des Teu­fels nach sich zie­hen. Wir müs­sen dem wider­ste­hen, auch wenn wir es auf die­ser Welt nicht auf­hal­ten kön­nen. Aber die­se Welt hat nicht das letz­te Wort.

Man macht sich heut­zu­ta­ge ver­mut­lich kei­ne Vor­stel­lun­gen, wie sehr Euro­pa zu Dono­sos Zeit am Ast säg­te, auf dem es saß. Sein eige­nes Hei­mat­land war durch Napo­le­ons Revo­lu­ti­ons­ar­mee ver­wü­stet wor­den und blieb insta­bil. Über Ruß­land war Dono­so sehr in Sor­ge. Er schlug vor, mit Hil­fe einer gemä­ßig­ten, kon­ser­va­ti­ven und got­tes­fürch­ti­gen Dik­ta­tur die revo­lu­tio­nä­ren Ten­den­zen zu stop­pen. (Denn die libe­ra­le bür­ger­li­che Indif­fe­renz sei in ihrer Deka­denz und Ent­schluß­lo­sig­keit gar nicht dazu in der Lage. Bekannt ist in die­sem Zusam­men­hang das Bon­mot Dono­sos, ein bür­ger­li­ches Par­la­ment wür­de, wenn es sich zwi­schen Chri­stus und Bar­ab­bas ent­schei­den müß­te, einen par­la­men­ta­ri­schen Ver­ta­gungs­an­trag stellen.)

Wie wir wis­sen, haben etwa ein Men­schen­al­ter nach Dono­sos Tod zwei ibe­ri­sche Staats­män­ner genau das erfolg­reich durchgeführt.

Dono­so wur­de von katho­li­schen und nicht-katho­li­schen Den­kern und vom kirch­li­chen Lehr­amt rezi­piert. Weih­bi­schof Atha­na­si­us Schnei­der von Asta­na, einer der weni­gen wirk­li­chen Got­tes­män­ner unse­rer Zeit, zitier­te bei einem Vor­trag in Wien im Sep­tem­ber 2020 aus­gie­big und zustim­mend aus Dono­sos Werk – und aus dem unse­res näch­sten Gewährsmannes:

Papst Leo XIII.: für das Gemeinwohl – gegen Machtanmaßung und gegen die Revolution

Acht­und­zwan­zig Jah­re nach Dono­sos Tod wur­de Zar Alex­an­der II. von Anar­chi­sten ermor­det. Die Atten­tä­ter gehör­ten zu einer Grup­pe namens „Volks­wil­le“. Hier haben wir wie­der die volon­té géné­ra­le. Die­ser „Wil­le des Vol­kes“ bekam dem Herr­scher, der – wie unvoll­kom­men auch immer – um das Wohl sei­nes Vol­kes bemüht war, nicht gut – und dem Volk mit­tel­fri­stig auch nicht. Auf die­sen Mord nahm Papst Leo XIII. (1810–1903, reg. ab 1878) in sei­nem Rund­schrei­ben Diu­tur­num illud, „über die höch­ste Wür­de im Bereich des Staats­we­sens“ (1881), Bezug:

„Jener anhal­ten­de und zu ver­ab­scheu­en­de Kampf, der gegen die gött­li­che Auto­ri­tät der Kir­che unter­nom­men wur­de, ist natur­ge­mäß das gewor­den, wozu er ange­legt war, näm­lich eine all­ge­mei­ne Gefahr für die mensch­li­che Gesell­schaft und beson­ders für die bür­ger­li­che Gewalt, auf der haupt­säch­lich das öffent­li­che Wohl grün­det. (…) Von Schau­der wur­de unlängst ganz Euro­pa erfasst bei dem uner­hör­ten Mord eines mäch­ti­gen Kai­sers, und wäh­rend ob der Grö­ße des Ver­bre­chens noch alle Gemü­ter wie betäubt sind, scheu­en sich die­se ver­dor­be­nen Men­schen nicht, gegen die übri­gen Für­sten Euro­pas öffent­lich erschrecken­de Dro­hun­gen zu verbreiten.“

Leo ana­ly­siert die Vor­läu­fer der mör­de­ri­schen revo­lu­tio­nä­ren Gesin­nung: die „unse­li­ge Sucht nach neu­en Mei­nun­gen“ im 16. Jahr­hun­dert („Refor­ma­ti­on“) und die phi­lo­so­phes des 18. Jahr­hun­derts, die „alle Gewalt vom Volk aus­ge­hen“ las­sen. Sicher kön­ne nach Leo der Inha­ber der staat­li­chen Gewalt vom Volk bezeich­net wer­den, „aber die obrig­keit­li­chen Rech­te wer­den hier­mit nicht ver­lie­hen; auch wird die Befehls­ge­walt nicht über­tra­gen, son­dern es wird nur bestimmt, wer die­sel­be aus­zu­üben hat.“

Leo betont daher, daß jede Regie­rungs­form legi­tim ist, „wenn die­se nur gerecht ist und durch sie das all­ge­mei­ne Wohl besorgt wird.“

Sehr wich­tig für unse­ren Zusam­men­hang ist, daß, wenn die Macht­ha­ber schon Gehor­sam ein­for­dern müs­sen, sie nicht „in sich oder aus sich“ die Macht haben, „durch die Ban­de der Befehls­ge­walt in sol­cher Wei­se den frei­en Wil­len ande­rer zu bin­den“. Kei­nem Men­schen steht es als sol­chem zu, in sei­nem eige­nen Namen zu regieren:

„Gott allein, dem Schöp­fer aller Din­ge und Gesetz­ge­ber, kommt die­se Gewalt zu; wer sie dar­um aus­übt, kann sie not­wen­di­ger­wei­se nur als eine von Gott ihm über­tra­ge­ne ausüben.“

Die Kir­che lehnt die Tyran­nei ab, was ange­sichts von COVID-Dik­ta­tur und Gre­at Reset heu­te wie­der rele­vant wird:

„Nur einen Grund haben die Men­schen, nicht zu gehor­chen, wenn näm­lich etwas von ihnen gefor­dert wer­den soll­te, was dem natür­li­chen oder gött­li­chen Gesetz offen­bar wider­spricht; denn nichts von allem, wodurch das Natur­ge­setz oder der Wil­le Got­tes ver­letzt wird, ist zu gebie­ten oder zu tun erlaubt.“

Denn:

„Wenn der Wil­le der Staats­ober­häup­ter Got­tes Wil­len und Geset­zen wider­spricht, dann über­schrei­ten sie ihre Macht­be­fug­nis und ver­let­zen die Gerech­tig­keit; dann kann eben ihre Auto­ri­tät kei­ne Anwen­dung fin­den, denn wo kei­ne Gerech­tig­keit, da kei­ne Autorität.“

Das ein­gangs erwähn­te Zitat bzw. des­sen Para­phra­se fin­det sich übri­gens in der spä­te­ren Enzy­kli­ka von Papst Leo Sapi­en­tiae Chri­sti­a­nae (1890) und lau­tet vollständig:

„Wenn aber die Geset­ze des Staa­tes mit dem gött­li­chen Recht in offen­ba­rem Wider­spruch ste­hen, wenn sie der Kir­che Unrecht zufü­gen oder den reli­giö­sen Ver­pflich­tun­gen wider­strei­ten oder die Auto­ri­tät Jesu Chri­sti in sei­nem Hohen­prie­ster ver­let­zen, dann ist Wider­stand Pflicht und Gehor­sam Fre­vel, und das selbst im Inter­es­se des Staa­tes, zu des­sen Nach­teil alles aus­schlägt, was der Reli­gi­on Abbruch tut.“

Papst Leo betont schließ­lich die Ver­ant­wor­tung der Macht­ha­ber vor Gott und deren Pflicht, das Staats­we­sen zum Besten der ihnen anver­trau­ten Men­schen zu len­ken. Wenn das gut gemacht wird, „ist jeder Ursa­che zu Auf­ruhr und allem Ver­lan­gen dazu der Boden ent­zo­gen, da sind Ehre und Sicher­heit der Staats­ober­häup­ter, Ruhe und Wohl der Staa­ten gewahrt. Auch für das Anse­hen der Bür­ger wird in bester Wei­se Sor­ge getra­gen, da, selbst wenn sie gehor­chen, sie jene Wür­de bewah­ren kön­nen, die der bevor­zug­ten Stel­lung des Men­schen entspricht.“ –

Heu­te klingt das alles anti­quiert, so es über­haupt noch ver­ständ­lich ist, weil auch die Kir­chen­füh­rung ihre eige­ne Leh­re auf­ge­weicht hat und daher seit etwa fünf­ein­halb Jahr­zehn­ten die Gesell­schaft nicht mehr prä­gen konn­te und woll­te. Streng genom­men hat das II. Vati­ca­num trotz sei­ner Ten­denz zur Ver­wir­rung die älte­re und immer gül­ti­ge Leh­re nicht for­mell auf­ge­ho­ben – und hät­te es auch nicht kön­nen. Aber klar ist, daß die Kir­chen­füh­rer die Tra­di­ti­on de fac­to unter­drück­ten und somit die Indi­vi­du­en und Völ­ker von den Wur­zeln abschnit­ten. Daher hat auch hier die Skur­ri­li­tät Ein­zug gehalten.

Macht als Dienst, Selbstermächtigung als luziferisches Werk

Die Gott gegen­über ver­ant­wort­li­che Herr­schaft ist anti-tyran­nisch und anti-skur­ril. Sie ist auch anti-uto­pisch (Uto­pie und Dys­to­pie sind The­men, die im Atter­see Report immer wie­der behan­delt wur­den: sie­he etwa Nr. 18, 19, 32). Sie weiß, daß es auf die­ser Welt kein Para­dies geben kann.

Macht­aus­übung im Dienst des gemein­sa­men Gutes ist nüch­tern und rea­li­stisch. Sie ist har­te Arbeit. Sie ist nicht gleiß­ne­risch – ganz im Gegen­satz zur stol­zen Selbst­er­mäch­ti­gung, mit oder ohne Beru­fung auf die volon­té géné­ra­le. Zur Selbst­er­mäch­ti­gung der Macht­ha­ber bot übri­gens Wla­di­mir Solo­wjows Kur­ze Erzäh­lung vom Anti­christ (1900) ein ein­drucks­vol­les Bild: Dem­je­ni­gen „genia­len Men­schen“, der zum Welt­kai­ser und Anti­christ wer­den soll, flü­stert der Teu­fel beim „Beru­fungs­er­leb­nis“ ein: „Ich lie­be dich. Ich for­de­re nichts von dir. Du bist groß und mäch­tig. Tu, was du willst.“

Das macht wohl das Wesen der sata­ni­schen Macht aus: Wer als Macht­ha­ber aus­schließ­lich sein Ego erhöht, tut bereits das Werk des Bösen. Übri­gens gehört es zur Logik die­ser Macht­aus­übung, daß deren Struk­tu­ren und Befehls­ket­ten meist im Dunk­len blei­ben. Schon der Wei­se des Alten Testa­men­tes wußte:

„Ein Mäch­ti­ger deckt den ande­ren, hin­ter bei­den ste­hen noch Mäch­ti­ge­re“ (Koh 5,7).

Um also auf die ein­gangs gemach­ten Beob­ach­tun­gen zurück­zu­kom­men: Die gott­lo­sen und selbst­er­mäch­tig­ten Poli­ti­ker zeich­net das Skur­ri­le und Kari­ka­tu­ren­haf­te aus, wie auch das Lee­re, das Unper­sön­li­che, das Zom­bie­haf­te, in man­chen Fäl­len auch das Sata­ni­sche. Uns kommt eine Dar­stel­lung des Teu­fels durch den Bild­hau­er Josef Stam­mel im Stift Admont in den Sinn: Dort dreht er dem Gegen­über eine lan­ge Nase. Der malevo­len­te Geist erfreut sich am Scha­den des Men­schen und ver­spot­tet ihn noch.

Das Schlim­me ist, daß brei­te Mas­sen das nicht nur nicht erken­nen, son­dern auch ger­ne mitmachen.

*Wolf­ram Schrems, Wien, Mag. theol., Mag. phil., kirch­lich gesen­de­ter Kate­chist, Pro Lifer, poli­tisch inter­es­siert, meta­po­li­tisch aktiv, lang­jäh­ri­ger Gedan­ken­aus­tausch mit Reprä­sen­tan­ten des frei­heit­li­chen und patrio­ti­schen Lagers.

Bild: Giu­sep­pe Nardi

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3 Kommentare

  1. Ich muß immer an die Vor­aus­sa­ge den­ken „Gott schickt dann einen gro­ßen Irrwahn

  2. Zb muss man sich Wun­dern , das es noch eine Bischofs­kon­ve­renz in der Gott­lo­sen EU gibt.

  3. Die Kir­che lehnt die Tyran­nei ab, was ange­sichts von COVID-Dik­ta­tur und Gre­at Reset heu­te wie­der rele­vant wird. Schön wäre es, er herrscht aber eine Mas­sen­psy­cho­se. Das Volk lebt in der Medi­en-Nar­ra­tiv-Bla­se und erkennt die Rea­li­tät nicht. Die Rea­li­tät bezeich­nen sie als Ver­schwoe­rungs­theo­rie. Sex, denn Lie­be ken­nen sie nicht mehr, Fern­se­hen, Kon­sum und Rei­sen – das ist das Leben der mei­sten Deut­schen auch vie­ler sich katho­lisch nennenden.

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