Der Jesuit auf dem Papstthron – Von zwei Katastrophen in einer Person
Forum

Der Jesuit auf dem Papstthron – Von zwei Katastrophen in einer Person (1. Teil)

von Wolf­ram Schrems* Es kann für einen Katho­li­ken die drin­gen­de Pflicht zu einem frei­mü­ti­gen Wort geben. Die­ses Wort muß gege­be­nen­falls auch im Wider­spruch gegen die kirch­li­che Auto­ri­tät geäu­ßert wer­den. Es geht um die Wahr­heit einer­seits, um das Wohl und Heil aller Zuhö­rer und Betei­lig­ten ande­rer­seits. Die damit ver­bun­de­ne Kri­tik an Reprä­sen­tan­ten der Kir­che, gege­be­nen­falls auch

Carlo Maria Kardinal Martini, Jesuit und Erzbischof von Mailand, der sich selbst als Ante-Papa (Ante-Papst) sah.
Nachrichten

Carlo Maria Kardinal Martini – Ein notwendiger Nachruf abseits des Jubelchors

Car­lo Maria Kar­di­nal Mar­ti­ni ist tot. Einer der bekann­te­sten Kir­chen­für­sten (Erz­bi­schof von Mai­land 1980–2002) ist ver­stor­ben. Und die Medi­en sind gefüllt mit Nach­ru­fen vom „Kar­di­nal des Dia­logs“. Die­se Titu­lie­rung ent­hält tat­säch­lich bereits eine weit­rei­chen­de Aus­sa­ge und eine unter­schwel­li­ge Kri­tik. Wes­halb aber noch einen Nach­ruf hin­zu­fü­gen? Viel­leicht gera­de wegen der Fül­le media­ler Auf­merk­sam­keit? Viel­leicht wegen der