Abtreibung in Schweden trotz massiver Verhütung: Ein Paradox?
Lebensrecht

Viel Verhütung = Viel Abtreibung – auch in Schweden

(Stockholm) In Schweden wurden 2018 nach Angaben des Gesundheitsministeriums fast 36.000 ungeborene Kinder getötet. Das Land zählt knapp mehr als zehn Millionen Einwohner. Die Massentötung geschieht, obwohl das skandinavische Land ein „Verhütungsparadies“ mit verpflichtender Aufklärung, laufenden staatlichen Informationskampagnen und Kondomen und Pillen aller Art und für alle jederzeit leicht erhältlich. Ein Paradox?

Hintergrund

„Sie nennen uns ‚Extremisten‘, weil wir die Familie fördern!“

(Budapest) Der Buchstabe H mit dem großen Unterschied: Der Juni wird vom Herz-Jesu-Monat zum Homo-Monat umprogrammiert. Der Paradigmenwechsel reicht tief: In zahlreichen westlichen Städten hängen unübersehbar und „stolz“ Homo-Fahnen von öffentlichen Gebäuden, während Ungarns Regierung wegen ihrer Unterstützung der Familie als „extremistisch“ angegriffen wird.

Friedhof der abgetriebene Kinder von Kkottongnae in Südkorea, den Papst Franziskus 2014 besuchte.
Lebensrecht

Südkorea will aussterben

(Seoul) „Südkorea will Abtreibung lockern“, titelte im April die Frankfurter Allgemeine Zeitung. 1953 legalisierte der südliche Teil der koreanischen Halbinsel die Tötung ungeborener Kinder. Das war schon zwei Jahrzehnte vor der Bundesrepublik Deutschland oder Österreich. „Damit gehört Südkoreas Abtreibungsregelungen zu den restriktivsten weltweit“, fabulierte die FAZ, denn was zählt, ist die Wirklichkeit, und die schaut

Die kirchlichen Ehen brechen ein, dabei sind sie der sicherste Garant für Geburten. Die Familiensynoden bleiben fruchtlos, weil Papst Franziskus auf die falschen Themen setzte.
Hintergrund

Trotz zweier Familiensynoden brechen kirchliche Ehen ein

(Rom) „Nach zwei Familiensynoden bleibt die Geburtenrate auf niedrigem Niveau und bricht die Zahl der kirchlichen Hochzeiten ein.“ Das Resümee des Vatikanisten Sandro Magister ist ernüchternd, und er zeigt indirekt auf Papst Franziskus. Die Frage lautet: Wurden bei der Familiesynode oder mehr noch beim nachsynodalen Schreiben Amoris laetitia, das die Ergebnisse der Synode wiedergeben sollte,

Chinas Zwei-Kind-Politik
Hintergrund

Chinas Zwei-Kind-Politik funktioniert nicht

(Peking) Von 1979 bis 2015 galt im kommunistischen Großreich der Volksrepublik China die Ein-Kind-Politik. Seither dürfen Ehepaare zwei Kinder haben, doch die Sache funktioniert nicht nach Planwirtschaft.

Japans einsame Kinder. Premierminister Abe will den demographischen Niedergang in seinem Land stoppen.
Hintergrund

Japan will Geburtenwende herbeiführen

(Tokio) Einen Negativrekord bei den Geburten verzeichnet Japan. 2017 wurden im Land der aufgehenden Sonne so wenige Kinder geboren wie seit Beginn der statistischen Erhebungen 1899. Ministerpräsident Shinzo Abe will eine Geburtenwende herbeiführen.

Muslime in London
Forum

„Macht fünf Kinder. Ihr seid die Zukunft Europas“ – Erdogans „Heiliger Krieg“ gegen ein schwaches, gesichtsloses Europa – und vielleicht ohne eine Kugel abzufeuern

(Ankara/Brüssel) „Macht fünf Kinder. Ihr seid die Zukunft Europas.“ Diese Worte des türkischen Staatspräsidenten Recep Tayyip Erdogan sind das, was man noch vor kurzem als offene Kriegserklärung eingestuft und auch so benannt hätte. Erdogan wollte dennoch auf Nummer sicher gehen, damit es auch der letzte Europäer und der letzte Muslim versteht, und ließ seinen Außenminister