Am 21. April 2021 ist der Philosoph Rudolf Burger verstorben – ein Nachruf.
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Der Missbrauch der Geschichte

Von Univ.-Doz. em. Dr. Fried­rich Romig* Am 19. April 2021 ver­starb in Wien der Phi­lo­soph Rudolf Bur­ger, einer der zeit­ge­nös­sisch klüg­sten Köp­fe, die weit über die Gren­zen Öster­reichs gewirkt haben. Die unzäh­li­gen Nach­ru­fe, die kurz nach sei­nem Tod in vie­len Län­dern erschie­nen sind, haben sei­ne Bedeu­tung für das, was wir heu­te „Poli­ti­sche Phi­lo­so­phie“ nen­nen, her­vor­ge­ho­ben. Bur­ger

Ein bahnbrechendes Buch zum Thema Rechtskatholizismus.
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Rechtskatholizismus

Buch­be­spre­chung von Fried­rich Romig* Mit dem schma­len Band „Rechts­ka­tho­li­zis­mus“ legt der katho­li­sche Theo­lo­ge Pro­fes­sor Dr. phil. Felix Dirsch (Jg. 1967) einen „typo­lo­gi­schen“ Über­blick über die Ver­tre­ter und die geschicht­li­chen Grund­li­ni­en einer heu­te immer grö­ße­re Beach­tung und Bedeu­tung fin­den­den gei­­stig-poli­­ti­­schen Strö­mung vor, die dem vor­herr­schen­den lin­ken Main­stream die Stirn bietet.

Taylor R. Marshall: Die ewige Stadt. Die Geschichte als Heilsgeschichte.
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Wunder über Wunder: Rom, „die ewige Stadt“

Von Fried­rich Romig* Chri­stus wur­de in Jeru­sa­lem gekreu­zigt und ist dort auf­er­stan­den. War­um ist Rom und nicht Jeru­sa­lem die Haupt­stadt der Chri­sten­heit? Wie kommt es, dass das Reich Got­tes sich in der RÖMISCH-katho­­li­­schen Kir­che mani­fe­stiert und in kei­ner ande­ren Reli­gi­ons­ge­mein­schaft? Wie ist es zu erklä­ren, dass Petrus, der „Chef“ der zu Pfing­sten in Jeru­sa­lem gegrün­de­ten Kir­che,

Wurde die Kirche infiltriert? Von wem und wie? 1846 erschien zwei Hirtenkindern in La Salette eine schöne Frau, die weinte.
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Alta Vendita

Von Fried­rich Romig* Die rege Publi­ka­ti­ons­tä­tig­keit des rela­tiv jun­gen ame­ri­ka­ni­schen Pro­fes­sors für Phi­lo­so­phie, Tay­lor R. Mar­shall, hat 2019 den Best­sel­ler „Infil­tra­ti­on – The Plot to Destroy the Church from Wit­hin“ her­vor­ge­bracht, zu dem Weih­bi­schof Atha­na­si­us Schnei­der das Vor­wort bei­steu­er­te. Aus dem Eng­li­schen über­tra­gen, liegt die 33 Kapi­tel umfas­sen­de Unter­su­chung inzwi­schen auch in deut­scher Spra­che vor.

Die Feinde der Kirche, dargestellt in der Geschichtstheologie von Hilaire Belloc.
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Hilaire Belloc: Die Feinde der Katholischen Kirche

Von Fried­rich Romig* Ähn­lich wie John Hen­ry Kar­di­nal New­man (1801–1890) ist Hil­ai­re Bel­loc (1870–1953) ein typi­scher Reprä­sen­tant der bri­ti­schen Gei­stesa­ri­sto­kra­tie. Ohne Rück­sicht auf gesell­schaft­li­che Kon­ven­tio­nen nimmt sie sich die Frei­hei­ten, die ihren Weg zur Wahr­heit stüt­zen. New­man ist Kon­ver­tit, er hat die angli­ka­ni­sche Reli­gi­ons­ge­mein­schaft ver­las­sen und ist in die Katho­li­sche Kir­che ein­ge­tre­ten. Bel­loc war als jun­ger

Die Revolutionsmaschine wurde vom Wiener Karolinger-Verlag erstmals in deutscher Sprache vorgelegt.
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Augustin Cochin: Die Französische Revolution „satanique“

Buch­be­spre­chung von Fried­rich Romig*. Nun sind die wich­tig­sten Schrif­ten des Histo­ri­kers Augu­stin Cochin (geb. 1876, gefal­len 1916 als Front­of­fi­zier) über die Fran­zö­si­sche Revo­lu­ti­on erst­mals auf Deutsch erschie­nen. Für die deutsch­spra­chi­ge Welt ist die Bedeu­tung die­ser Publi­ka­ti­on nicht zu über­schät­zen. Sie räumt auf mit den „unver­han­del­ba­ren Wer­ten“ einer „frei­heit­lich demo­kra­ti­schen Grund­ord­nung“, den „Men­schen­rech­ten“, der „Reli­gi­ons­frei­heit“, der „Tole­ranz“,

Demokratie und Homokratismus
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Was läuft falsch?

Buch­be­spre­chung von Fried­rich Romig* Umfas­sen­de, tief­grün­di­ge, logisch und argu­men­ta­tiv über­zeu­gen­de Fun­da­men­tal­kri­tik am poli­ti­schen Leben ist sel­ten gewor­den in unse­ren Tagen. Dem in Genf 1973 gebo­re­nen, einer berühm­ten Tiro­ler Poli­ti­ker­fa­mi­lie ent­stam­men­den, zwei­spra­chig auf­ge­wach­se­nen Schwei­zer Jan Mah­nert ist sie gelungen.

Iwan Iljin: Von der Notwendigkeit des gewaltsamen Widerstandes gegen das Böse. Eine Buchbesprechung.
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Über die Notwendigkeit des gewaltsamen Widerstandes gegen das Böse

Von Fried­rich Romig* „Alles, was das Böse braucht, um zu tri­um­phie­ren, ist, dass die Guten nichts tun.“ (angeb­lich Edmund Bur­ke) Immer wie­der durch Putin zitiert, fin­det Iwan Iljin (1883–1954) nun auch ver­mehr­te Beach­tung in den west­li­chen Leit­me­di­en. Man will wis­sen, wie Putin „tickt“. Kaum bes­ser kann die­se Fra­ge für uns Deut­sche beant­wor­tet wer­den als durch das

Christus am Kreuz auf Golgota, Grabeskirche, Jerusalem. Léon Bloys "Das Heil durch die Juden" und der Christusmord, das größte Verbrechen der Menschheit.
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„Consummatum est“ – Léon Bloy: Das Heil durch die Juden

Von Fried­rich Romig* Im Jahr der bol­sche­wi­sti­schen Revo­lu­ti­on in Russ­land, am 3. Novem­ber 1917, starb Léon Bloy. Zufall? Für die jüdi­schen Bol­sche­wi­sten war er einer der größ­ten Juden­has­ser, die je auf Got­tes Erd­bo­den gelebt haben. Ande­re, die in ihm einen christ­li­chen Reno­va­tor erkann­ten, bil­lig­ten ihm zu, wie kein Zwei­ter Zugang zum Her­zen des jüdi­schen Vol­kes gefun­den