Eine Gruppe katholischer Intellektueller zeigt Papst Franziskus die Rote Karte.
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Katholische Intellektuelle zeigen Papst Franziskus die Rote Karte

Ist Papst Fran­zis­kus ein Häre­ti­ker? Eine solch beklem­men­de Fra­ge zu einem Papst wur­de in der Kir­che seit über einem Jahr­tau­send nicht mehr ernst­haft gestellt. Papst Fran­zis­kus regiert seit wenig mehr als sechs Jah­ren, doch die Fra­ge steht schon seit gut zwei Jah­ren im Raum. Nam­haf­te katho­li­sche Gelehr­te, Lai­en und Kle­ri­ker, haben die Fra­ge nun beant­wor­tet.

Markus Büning, Jurist und Theologe, aber auch Opfer von sexuellem Mißbrauch durch einen Priester, protestiert gegen das zu vage Schreiben von Papst Franziskus zum Mißbrauchsskandal. Büning distanzierte sich zugleich von der Aktion Pro Pope Francis, zu deren Erstunterzeichnern er vor einem Jahr gehörte.
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Opfer protestiert gegen Schreiben von Papst Franziskus

(Ber­lin) Gestern ver­öf­fent­lich­te Papst Fran­zis­kus ein Schrei­ben an das Volk Got­tes. Noch am sel­ben Tag reagier­te der deut­sche Theo­lo­ge, Jurist und Publi­zist, Mar­kus Büning, und zog aus Pro­test sei­ne Unter­stüt­zungs­un­ter­schrift für die Initia­ti­ve Pro Pope Fran­cis von 2017 zurück. Büning gehört selbst zu den Opfern von sexu­el­lem Miß­brauch durch Kle­ri­ker. Als Kind war er von

Führende Vertreter der internationalen Pro Life- und Pro Family-Bewegung haben eine Erklärung abgegeben, mit der sie das derzeitige Pontifikat von Papst Franziskus kritisieren.
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Treu der christlichen Lehre, nicht denen, die irren

Seit ver­gan­ge­nem Sep­tem­ber sorgt eine Cor­rec­tio filia­lis, eine Zurecht­wei­sung wegen der Ver­brei­tung von Häre­si­en, für Auf­se­hen. Sie wur­de Papst Fran­zis­kus über­mit­telt und dar­in sie­ben Häre­si­en auf­ge­zeigt, die durch Amo­ris lae­ti­tia und des­sen Inter­pre­ta­ti­on in der von Fran­zis­kus geför­der­ten Wei­se Ver­brei­tung fin­den. Nun haben sich die Vor­sit­zen­den von 30 Orga­ni­sa­tio­nen der inter­na­tio­na­len Lebens­­­rechts- und Fami­li­en­be­we­gung zu

Drei führende Kardinäle warnen vor einem Schisma. Trägt der "magische Zirkel" um Papst Franziskus die Schuld daran oder der Papst selbst?
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Der „Papst-Diktator“ und die Kardinäle Brandmüller, Burke und Müller

Von Rober­to de Mattei* In den ver­gan­ge­nen Wochen sind drei Inter­views von eben­so vie­len, her­aus­ra­gen­den Kar­di­nä­len erschie­nen. Das erste gab Kar­di­nal Wal­ter Brand­mül­ler am 28. Okto­ber 2017 Chri­sti­an Gey­er und Han­nes Hin­ter­mei­er von der Frank­fur­ter All­ge­mei­nen Zei­tung. Das zwei­te erfolg­te am 14. Novem­ber durch Edward Pen­tin vom Natio­nal Catho­lic Regi­ster mit Kar­di­nal Ray­mond Bur­ke. Und

Kardinal Gerhard Müller: Es besteht die Gefahr eines Schismas, wenn der Papst nicht auf die hört, die ernste Frage haben, sondern sie ignoriert oder sogar demütigt.
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Franziskus riskiert Schisma

(Rom) So deut­lich hat­te es noch nie­mand gesagt. Papst Fran­zis­kus soll es in einem vor­weih­nacht­li­chen Gespräch im klei­nen Kreis ange­deu­tet haben, wie der Spie­gel im Vor­jahr berich­te­te. Nun aber sprach ein Kir­chen­fürst das Wort ganz offen aus, und das nicht irgend­ei­ner, son­dern der ehe­ma­li­ge Glau­bens­prä­fekt Ger­hard Kar­di­nal Mül­ler. Das Wort heißt „Schis­ma“.

Papst Franziskus

Niemand hat das Recht, die Lehre zu ändern

(Rom) Zum umstrit­te­nen nach­syn­oda­len Schrei­ben Amo­ris lae­ti­tia mel­de­te sich der let­ti­sche Kar­di­nal Janis Pujats zu Wort. Er war nach der „Wen­de“ Erz­bi­schof von Riga. 2001 nahm ihn Papst Johan­nes Paul II. in das Kar­di­nals­kol­le­gi­um auf. Am sel­ben Tag wur­den mit Pujats auch Jor­ge Mario Ber­go­glio, der heu­ti­ge Papst Fran­zis­kus, sowie drei von vier Mit­glie­dern des

Luther-Briefmarke der vatikanischen Staatspost. Maria und Johannes unter dem Kreuz wurden durch Luther und Melanchton ersetzt. Zum 400. Jahrestag der Reformation sahen das die Jesuiten noch ganz anders. Die Darstellung stammt von der sogenannten Thesentür der Wittenberger Schloßkirche (August von Kloeber, 1851).
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Die „lutherische Wende“ von Papst Franziskus

von Rober­to de Mattei* Am 31. Okto­ber 2016 eröff­ne­te Papst Fran­zis­kus das Luther-Jahr, indem er in der Kathe­dra­le im schwe­di­schen Lund die Ver­tre­ter des Welt­lu­ther­tums traf. Seit­her folg­ten in der Kir­che ad abundan­ti­am „öku­me­ni­sche“ Tref­fen und Fei­ern. Genau ein Jahr spä­ter wur­de die „luthe­ri­sche Wen­de“ durch eine sym­bo­li­sche Hand­lung besie­gelt, deren schwer­wie­gen­de Bedeu­tung nur weni­ge

Vertritt Kardinal Müller heute andere Positionen? Torniellis Vorabdruck legt dies nahe.
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Wo steht Kardinal Müller in Sachen „Amoris laetitia“?

(Rom) Kar­di­nal Ger­hard Mül­ler bemüh­te sich als Glau­bens­prä­fekt, das umstrit­te­ne nach­syn­oda­le Schrei­ben Amo­ris lae­ti­tia im Licht der Kon­ti­nui­tät zu lesen. Dazu hielt er am 4. Mai 2016, einen Monat nach der Ver­öf­fent­li­chung von Amo­ris lae­ti­tia, eine „monu­men­ta­le Rede“ in Ovie­do. Den­noch ant­wor­te­te ihm der Vati­ka­nist San­dro Magi­ster nur zwei Tage dar­auf, daß es „zu spät“

"Amoris laetitia" sorgt in der Kirche für Zwietracht und Spaltung: „Nur ein Blinder kann leugnen, daß wegen Amoris laetitia in der Kirche die größte Verwirrung herrscht“ (Kardinal Carlo Caffarra, 14. Januar 2017).
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Ist die „Correctio filialis“ eine Papst-Kritik?

Von Giu­sep­pe Nar­di* Das jüng­ste Vor­ge­hen der Hoch­schul­lei­tung Hei­li­gen­kreuz wirft eine grund­sätz­li­che Fra­ge auf: Han­delt es sich bei der Cor­rec­tio filia­lis zum umstrit­te­nen nach­syn­oda­len Schrei­ben Amo­ris lae­ti­tia um eine Papst-Kri­­tik? Dazu eini­ge poin­tier­te, aber ernst­ge­mein­te Gedan­ken, die durch die Hei­li­gen­kreu­zer „Erklä­run­gen“ pro­vo­ziert wur­den.