Von Roberto de Mattei* In den vergangenen Wochen sind drei Interviews von ebenso vielen, herausragenden Kardinälen erschienen. Das erste gab Kardinal Walter Brandmüller am 28. Oktober 2017 Christian Geyer und Hannes Hintermeier von der Frankfurter Allgemeinen Zeitung. Das zweite erfolgte am 14. November durch Edward Pentin vom National Catholic Register mit Kardinal Raymond Burke. Und …
(Rom) So deutlich hatte es noch niemand gesagt. Papst Franziskus soll es in einem vorweihnachtlichen Gespräch im kleinen Kreis angedeutet haben, wie der Spiegel im Vorjahr berichtete. Nun aber sprach ein Kirchenfürst das Wort ganz offen aus, und das nicht irgendeiner, sondern der ehemalige Glaubenspräfekt Gerhard Kardinal Müller. Das Wort heißt „Schisma“.
(Rom) Zum umstrittenen nachsynodalen Schreiben Amoris laetitia meldete sich der lettische Kardinal Janis Pujats zu Wort. Er war nach der „Wende“ Erzbischof von Riga. 2001 nahm ihn Papst Johannes Paul II. in das Kardinalskollegium auf. Am selben Tag wurden mit Pujats auch Jorge Mario Bergoglio, der heutige Papst Franziskus, sowie drei von vier Mitgliedern des …
von Roberto de Mattei* Am 31. Oktober 2016 eröffnete Papst Franziskus das Luther-Jahr, indem er in der Kathedrale im schwedischen Lund die Vertreter des Weltluthertums traf. Seither folgten in der Kirche ad abundantiam „ökumenische“ Treffen und Feiern. Genau ein Jahr später wurde die „lutherische Wende“ durch eine symbolische Handlung besiegelt, deren schwerwiegende Bedeutung nur wenige …
31. Oktober 2017Kommentare deaktiviert für Wo steht Kardinal Müller in Sachen „Amoris laetitia“?
(Rom) Kardinal Gerhard Müller bemühte sich als Glaubenspräfekt, das umstrittene nachsynodale Schreiben Amoris laetitia im Licht der Kontinuität zu lesen. Dazu hielt er am 4. Mai 2016, einen Monat nach der Veröffentlichung von Amoris laetitia, eine „monumentale Rede“ in Oviedo. Dennoch antwortete ihm der Vatikanist Sandro Magister nur zwei Tage darauf, daß es „zu spät“ …
Von Giuseppe Nardi* Das jüngste Vorgehen der Hochschulleitung Heiligenkreuz wirft eine grundsätzliche Frage auf: Handelt es sich bei der Correctio filialis zum umstrittenen nachsynodalen Schreiben Amoris laetitia um eine Papst-Kritik? Dazu einige pointierte, aber ernstgemeinte Gedanken, die durch die Heiligenkreuzer „Erklärungen“ provoziert wurden.
(Wien) Mit „noch einer Klarstellung“ bestätigte die Philosophisch-Theologische Hochschule Benedikt XVI. in Heiligenkreuz am Samstag, 21. Oktober, die Säuberung gegen Kritiker von Amoris laetitia, versucht aber das Gegenteil zu suggerieren. Wie ehrlich ist man an der Hochschule Heiligenkreuz?
von Roberto de Mattei* Drei Wochen nach der Correctio filialis ist die erste organisierte Antwort erschienen: eine im Internet veröffentlichte Laudatio, die von einer Gruppe von Priestern und Intellektuellen vorwiegend aus dem deutschen Sprachraum unterzeichnet ist.
18. Oktober 2017Kommentare deaktiviert für Polnische Bischöfe sagen Nein zur Kommunion für wiederverheiratete Geschiedene
(Warschau) Polens Bischöfe haben nun formalisiert, was sich bereits in den vergangenen Monaten abgezeichnet hatte: Sie sagen „Nein“ zur Kommunion für wiederverheiratete Geschiedene. Damit stellen sie sich offen gegen die Linie von Papst Franziskus, ohne dies aber zu sagen. Darin liegt die Schwäche ihrer ansonsten starken Position, mit der sie die direkt und indirekt die …
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