Der Papst, der seinen Gesundheitszustand nicht akzeptieren will

Der sterbende Papst und die Zuckungen des Restbergoglianismus


Der Strategiewechsel der Bergoglianer: Eine Verzweiflungstat am Ende eines Pontifikats?
Der Strategiewechsel der Bergoglianer: Eine Verzweiflungstat am Ende eines Pontifikats?

Von Cami­nan­te Wanderer*

Anzei­ge

Die Atmo­sphä­re im Vati­kan war seit der Ankunft von Papst Fran­zis­kus nie ruhig. Seit Jah­ren haben die dort Beschäf­tig­ten Angst, daß sie ein Chi­ro­graph [hand­schrift­li­che Urkun­de] erhal­ten, mit dem ihnen das Ende ihrer Tätig­keit ange­kün­digt wird, oder daß sie in den apo­sto­li­schen Ker­kern ein­ge­sperrt wer­den. Buch­stäb­lich. In den letz­ten Mona­ten aber ist die Atmo­sphä­re uner­träg­lich gewor­den. Der Pon­ti­fex ist sehr alt und sehr krank, doch besteht er dar­auf, es nicht zu sein.

Wir alle wis­sen um die selt­sa­me „Erkäl­tung“, die ihn seit lan­gem nicht mehr los­läßt, und wir alle haben letz­te Woche das schmerz­haf­te Schau­spiel sei­nes fru­strier­ten Ver­suchs gese­hen, in das Papa­mo­bil zu stei­gen (die Unhöf­lich­keit, mit der der „Papst der Barm­her­zig­keit“ sei­nen Die­ner behan­delt, ist bemer­kens­wert). Berg­o­glio hat sich mit sei­ner Krank­heit nicht abge­fun­den und will uns allen weis­ma­chen, daß er bei bester Gesund­heit ist. Die Grün­de dafür sind übri­gens nicht kos­me­ti­scher Natur. Ein kran­ker Herr­scher ist ein schwa­cher Herr­scher, wes­halb er sich nie­mals eine Geste der Schwä­che erlau­ben würde.

Auch aus die­sem Grund hat er seit eini­ger Zeit sei­nem treue­sten Rudel befoh­len, hef­ti­ge Kri­tik an ihm durch die infor­mel­len katho­li­schen Medi­en, also Blogs, You­tube-Kanä­le oder Nach­rich­ten­por­ta­le, zu ver­hin­dern. Der Vati­kan hat aber kei­ne Kon­trol­le über sie. Das ein­zi­ge Mit­tel, das ihm zur Ver­fü­gung steht, ist daher Druck, wenn sie unter Druck gesetzt wer­den kön­nen, oder anson­sten die Diskreditierung.

Wir haben bereits gese­hen, was letz­te Woche mit dem Kanal La Sacri­stía de la Ven­dée pas­siert ist, oder vor ein paar Mona­ten, als eine ein­fluß­rei­che, aber undurch­sich­ti­ge Figur des Vati­kans an der Kirch­li­chen Uni­ver­si­tät San Dáma­so erklär­te, daß Papst Fran­zis­kus im Inter­net nicht kri­ti­siert wer­den dür­fe, und es gibt noch ande­re Bei­spie­le als dieses.

Ich möch­te mich jedoch auf eines der jüng­sten Bei­spie­le kon­zen­trie­ren, das der ita­lie­ni­sche Aka­de­mi­ker Mas­si­mo Fag­gio­li ver­faß­te, ein Theo­lo­gie­pro­fes­sor an der Vil­lano­va Uni­ver­si­ty in Phil­adel­phia, die dem Augu­sti­ner­or­den gehört. Der Exper­te für kirch­li­che Ange­le­gen­hei­ten ist ein Ver­fech­ter der schlimm­sten Din­ge und ein extre­mer Berg­o­glia­ner. Ein Anhän­ger des Regimes. Und was er in sei­nem in La Croix ver­öf­fent­lich­ten Arti­kel schreibt, ist pein­lich. Da ich selbst Aka­de­mi­ker bin, fra­ge ich mich, wie ein angeb­lich intel­lek­tu­ell seriö­ser Mensch schrei­ben kann, was Fag­gio­li schreibt.

Er beginnt damit, daß er aner­kennt, daß es einen erbit­ter­ten Wider­stand von Kle­rus und Lai­en gegen das Pon­ti­fi­kat von Fran­zis­kus gibt. Wer aber ist das? Nun, wir wis­sen es bereits: „Die radi­ka­le Oppo­si­ti­on gegen ihn kommt von den Katho­li­ken von ‚Recht und Ord­nung‘, der Par­tei der Anti-Vati­kan-II-Reak­tio­nä­re.“ Das ist nichts Neu­es: Wir sind die Ultras, die Reak­tio­nä­re, die Indiet­ri­sten, die Semi-Pela­gia­ner, die „Essig­gur­ken“ und so wei­ter und so fort. Fag­gio­li fügt jedoch ein neu­es Merk­mal hin­zu: Wir Kri­ti­ker von Papst Fran­zis­kus sei­en falsch und scham­los, die hin­ter dem Image der from­men und all­wis­sen­den Katho­li­ken nur Zynis­mus ver­ber­gen. Mit ande­ren Wor­ten: Berg­o­gli­os Kri­ti­ker gehö­ren zu den böse­sten und gefähr­lich­sten Men­schen in der Kirche.

Um die­se Behaup­tung auf­zu­stel­len, stützt sich Mas­si­mo Fag­gio­li auf eine Stu­die von zwei Sozio­lo­gen der Uni­ver­si­tät Köln, wonach Zyni­ker zwar für die mei­sten Men­schen immer als intel­li­gent durch­ge­hen, die Rea­li­tät aber anders aus­se­he: „Die Vor­stel­lung, daß zyni­sche Per­so­nen kom­pe­ten­ter, intel­li­gen­ter und erfah­re­ner sind als weni­ger zyni­sche, scheint recht weit ver­brei­tet zu sein, aber wie unse­re Schät­zun­gen zei­gen, sind die tat­säch­li­chen empi­ri­schen Asso­zia­tio­nen zwi­schen Zynis­mus und Kom­pe­tenz weit­ge­hend illu­so­risch.“ Mit ande­ren Wor­ten: Kri­ti­ker des Pap­stes sind Dumm­köp­fe. Nicht nur das, son­dern die­ser Zynis­mus sei auch Aus­druck eines „neo­li­be­ra­len Affekts […], eines Gefühls, unter struk­tu­rel­len Bedin­gun­gen zu leben, die die Arten von selbst­be­stimm­ten Sub­jek­ti­vi­tä­ten ein­schrän­ken, die als cha­rak­te­ri­stisch für west­li­che libe­ra­le Demo­kra­tien ange­se­hen wer­den und die für vor­ge­stell­te For­men des Dis­sen­ses zen­tral blei­ben.“ Eini­ge Leser wer­den so freund­lich sein, die­sen im kryp­ti­schen Voka­bu­lar der inter­na­tio­na­len Lin­ken ver­faß­ten Satz zu über­set­zen. Klar ist dem­nach, daß ich zynisch, scham­los, falsch, dumm, neo­li­be­ral und ein Unter­drücker selbst­be­stimm­ter Sub­jek­ti­vi­tä­ten bin.

Und der Fall der kri­ti­sie­ren­den Bischö­fe und Kle­ri­ker ist sogar noch schlim­mer, denn zusätz­lich zu den oben genann­ten Adjek­ti­ven trifft auf sie die schwer­wie­gen­de Situa­ti­on zu, daß sie „den Bischof von Rom kri­ti­sie­ren, mit dem sie in Gemein­schaft ste­hen müs­sen, um legi­ti­me Mit­glie­der des bischöf­li­chen Kol­le­gi­ums zu blei­ben“. Mit ande­ren Wor­ten: Ein demo­kra­ti­scher Pro­gres­si­ver wie Fag­gio­li zeigt mit dem Fin­ger auf Bischö­fe, die den Papst kri­ti­sie­ren und daher, so der Theo­lo­ge, „nicht in Gemein­schaft mit einem abso­lu­ten Mon­ar­chen wie dem Papst ste­hen, und er beschul­digt sie, kei­ne legi­ti­men Mit­glie­der des Bischofs­kol­le­gi­ums zu sein“. Bischof Strick­land und Bischof Schnei­der, neben vie­len ande­ren, ste­hen laut Fag­gio­li außer­halb der Kir­che; sie sei­en Ver­rä­ter­bi­schö­fe, weil sie sich nicht allen Dik­ta­ten des römi­schen Pon­ti­fex unterwerfen.

Die­se Zuckun­gen des Rest­ber­go­glia­nis­mus erwecken den Ein­druck, daß sie sehr besorgt sind. Sie sind sich bewußt, daß sich die Kir­che in einer aku­ten Kri­se befin­det – einer Poly­kri­se, wie Fag­gio­li es nennt –, und sie sind sich bewußt, daß die Stim­men, die die neue Kir­che, die der ster­ben­de Berg­o­glio grün­den will, kri­ti­sie­ren, viel stär­ker sind und mehr Anhän­ger haben, als sie vor­her­ge­se­hen hat­ten. So wie, um in Spa­ni­en zu blei­ben, Reli­gión Digi­tal und Vida Nue­va nichts gegen Info­ca­tó­li­ca, Info­va­ti­ca­na und sogar die Sacri­stía de la Ven­dée aus­rich­ten kön­nen; oder so wie in Ita­li­en nicht ein­mal der Osser­va­to­re Roma­no etwas gegen Blogs wie Mis­sa in Lati­no oder die von Aldo Maria Val­li und Mar­co Tosat­ti aus­rich­ten kann, besteht die Lösung also nicht mehr dar­in, zu kon­kur­rie­ren, son­dern zu dis­kre­di­tie­ren und, wenn mög­lich, vir­tu­ell umzubringen.

Wir haben es mit einem Por­no-Pon­ti­fi­kat zu tun, um des­sen Metho­den und Hob­bys uns die Bor­gia-Päp­ste benei­den würden.

*Cami­nan­te Wan­de­rer ist ein argen­ti­ni­scher Blogger

Über­set­zung: Giu­sep­pe Nar­di
Bild: Vati​can​.va (Screen­shot)

Print Friendly, PDF & Email
Anzei­ge

Hel­fen Sie mit! Sichern Sie die Exi­stenz einer unab­hän­gi­gen, kri­ti­schen katho­li­schen Stim­me, der kei­ne Gel­der aus den Töp­fen der Kir­chen­steu­er-Mil­li­ar­den, irgend­wel­cher Orga­ni­sa­tio­nen, Stif­tun­gen oder von Mil­li­ar­dä­ren zuflie­ßen. Die ein­zi­ge Unter­stüt­zung ist Ihre Spen­de. Des­halb ist die­se Stim­me wirk­lich unabhängig.

Katho­li­sches war die erste katho­li­sche Publi­ka­ti­on, die das Pon­ti­fi­kat von Papst Fran­zis­kus kri­tisch beleuch­te­te, als ande­re noch mit Schön­re­den die Qua­dra­tur des Krei­ses versuchten.

Die­se Posi­ti­on haben wir uns weder aus­ge­sucht noch sie gewollt, son­dern im Dienst der Kir­che und des Glau­bens als not­wen­dig und fol­ge­rich­tig erkannt. Damit haben wir die Bericht­erstat­tung verändert.

Das ist müh­sam, es ver­langt eini­ges ab, aber es ist mit Ihrer Hil­fe möglich.

Unter­stüt­zen Sie uns bit­te. Hel­fen Sie uns bitte.

Vergelt’s Gott!

 




 

6 Kommentare

  1. Fran­zis­kus erste Wor­te als Möch­te­nicht­gern-Papst waren „Guten Abend“. Damit war klar: Hier spricht, so pri­mi­tiv pro­vo­ka­tiv wie sach­lich unzwei­fel­haft, ein Bür­ger­li­cher. Er ent­pupp­te sich als Lin­ker, des­sen Gott die Poli­tik ist. Und dem die, eben­so fata­len wie zwin­gen­den, Fol­ge­run­gen aus die­sem Pri­mat als Ein­flü­ste­run­gen des Hei­li­gen Gei­stes erschei­nen. Ein gigan­ti­scher Hohl­raum, ange­füllt mit Wirr­nis und Cha­os ist das Erbe die­ses Pon­ti­fi­ka­tes. Ein Trost bleibt: Man kann es ein­fach ver­ges­sen. Da bleibt, so oder so, nichts.

    • Die­ser Papst war mir vom ersten Augen­blick an von mei­nem inner­sten Emp­fin­den her zutiefst unsym­pa­thisch – Sie haben das mit Ihrem Kom­men­tar sehr gut dar­ge­legt, wie pri­mi­tiv-plump er gleich zu Beginn sich von der Tra­di­ti­on und sei­nen Vor­gän­gern abzu­set­zen versuchte.
      Damals hör­te man auch oft das Wort „Der Kar­ne­val ist vorbei!“.
      Das war wohl gegen man­che angeb­lich (zu) prunk­vol­len Äußer­lich­kei­ten des unmit­tel­ba­ren Vor­gän­gers gerich­tet – jeden­falls äußerst lieb- und respektlos.

      Ich habe lan­ge Jah­re ehr­lich ver­sucht, gegen mei­ne nega­ti­ve Ein­stel­lung zu Fran­zis­kus I. anzu­ge­hen. Das wur­de aber letzt­end­lich immer wie­der durch ihn selbst und sei­ne ver­wir­ren­den Aus­sa­gen und eigen­wil­li­gen Ent­schei­dun­gen zunich­te gemacht.

      Ich emp­fin­de die­ses nun 11 Jah­re dau­ern­de Pon­ti­fi­kat zuneh­mend als einen Alb­traum, aus dem ich hof­fent­lich noch zu mei­nen irdi­schen Leb­zei­ten zu einem neu­en, bes­se­ren Mor­gen erwa­chen werde?

      • Kas­san­dro, Sie haben mir mit Ihrem Kom­men­tar voll aus dem Her­zen geschrie­ben. Ganz herz­li­chen Dank für Ihre offe­nen Wor­te! Auch mir ist die­ses Pon­ti­f­kat inzwi­schen zu einem wah­ren Alb­traum gewor­den. Es ist eine schwe­re Prü­fung für die Kir­che, wahr­schein­lich sogar die schwer­ste seit ihrem Bestehen. Aber Gott hat sie offen­sicht­lich den wahr­haf­tig gläu­bi­gen Chri­sten zuge­mu­tet. Und nur ER wird wis­sen war­um. Doch auch die­se Zeit wird zu Ende gehen. Gar so lan­ge kann’s wohl nicht mehr dau­ern. Dann erglüht das neue Mor­gen­rot, und dann wird ein unbe­schreib­li­cher Jubel durch die Lüf­te ziehen.

        Auch Dr. Joa­chim Heim­erl möch­te ich in mei­nen Dank mit ein­be­zie­hen. Sei­ne Mei­nungs­äu­ße­run­gen tref­fen in ihrer Deut­lich­keit stets den Nagel genau auf den Kopf.

  2. Die „syn­oda­le“ Kir­che ist die gro­ße Lüge die­ses Pon­ti­fi­kats. Das angeb­li­che Zuhö­ren ist in Wirk­lich­keit nur ein Hin­hö­ren auf die eige­ne Mei­nung und nicht auf jene, die den bis­he­ri­gen Glau­ben ver­tei­di­gen. Prie­ster wer­den gezielt mund­tot gemacht, Bischö­fe eben­so. Lei­der klappt das nicht so gut, wie man es ger­ne hät­te, und gott­lob ist die Macht der Inter­net­blogs enorm. Ich schrei­be sel­ber für Mar­co Tosat­ti und für Life­Si­teNews und wer­de nie­mals schwei­gen, ganz gleich, was der Papst dazu sagt. Ich bestehe dar­auf, dass in einer „syn­oda­len“ Kir­che jeder sei­ne (begrün­de­te) Mei­nung haben darf und dass die Kir­che an dem fest­hält, was sie jahr­hun­der­te­lang gelehrt hat. Tut sie das nicht – bit­te: dann brau­chen wir sie nicht. Dann ist sie nicht mehr die Kir­che Christi.

  3. 11 Jah­re Pon­ti­fi­kat Franziskus -
    Anläß­lich des 11. Jah­res­ta­ges der Wahl Kar­di­nal Berg­o­gli­os zum Papst hob Kar­di­nal Woel­ki in einer Anspra­che auf radio horeb sei­ne Ver­dien­ste um die Bekämp­fung des men­schen­ge­mach­ten Kli­ma­wan­dels und die „wun­der­ba­re Enzy­kli­ka“ „Lau­da­to si“ hervor.
    Viel­leicht woll­te er ja die mehr theo­lo­gi­schen, umstrit­te­nen The­men nicht anschneiden.

    Ande­re Autoren – deren Argu­men­te ich plau­si­bel fin­de – sehen beim The­ma Kli­ma­wan­del eine ein­sei­tig poli­ti­sche Hal­tung des Pap­stes unter dem Ein­fluß von Glo­ba­li­sten wie Jef­frey Sachs oder dem Club of Rome:

    https://​www​.life​si​tenews​.com/​o​p​i​n​i​o​n​/​b​e​r​g​o​g​l​i​o​-​p​r​e​f​e​r​s​-​d​i​a​l​o​g​u​e​-​w​i​t​h​-​g​l​o​b​a​l​i​s​t​s​-​a​n​d​-​c​o​m​m​u​n​i​s​t​s​-​t​h​a​n​-​w​i​t​h​-​c​a​t​h​o​l​i​cs/ 15.12.23

    „Mit der vol­len Betei­li­gung und Unter­stüt­zung von Jor­ge Berg­o­glio dien­te die Päpst­li­che Aka­de­mie für Sozi­al­wis­sen­schaf­ten als Por­tal und Platt­form für das unka­tho­li­sche Bünd­nis mit den Ver­ein­ten Natio­nen und ihrer teuf­li­schen Gre­at Reset-Agenda..
    Am 1. Juli 2013, ganz am Anfang des Berg­o­glio-Regimes, wur­de Jef­frey Sachs von den Ver­ein­ten Natio­nen, Lei­ter der UN-Zie­le für nach­hal­ti­ge Ent­wick­lung, ein­ge­la­den, bei der pre­sti­ge­träch­ti­gen „ Lec­tio Magi­stra­lis “ des Vati­kans zu sprechen.
    Jef­frey Sachs wur­de dann zu einer festen Grö­ße im Vatikan..“

    https://​www​.life​si​tenews​.com/​b​l​o​g​s​/​g​l​o​b​a​l​i​s​t​-​e​l​i​t​e​s​-​w​a​n​t​-​t​o​-​e​l​i​m​i​n​a​t​e​-​b​i​l​l​i​o​n​s​-​o​f​-​p​e​o​p​l​e​-​w​i​l​l​-​y​o​u​-​b​e​-​o​n​e​-​o​f​-​t​h​em/ 6.3.24

    „Der Club of Rome ist eine eli­tä­re glo­ba­li­sti­sche Orga­ni­sa­ti­on, die 1968 gegrün­det wur­de und sich dafür ein­setzt, dass 7 Mil­li­ar­den Men­schen ..kei­ne Zukunft haben.
    Fol­gen­des sieht Mea­dows für Sie und Ihre Fami­lie vor:
    Hungersnöte 
    Epidemien 
    Revolutionen 
    Diktaturen 
    Kriege
    Ein nied­ri­ge­rer Lebensstandard

    Der radi­ka­le Kli­ma­for­scher Hans Schellnhu­ber, der 2014 an die Päpst­li­che Aka­de­mie der Wis­sen­schaf­ten beru­fen wur­de, bekräf­tig­te die Ein-Mil­li­ar­den-Gren­ze. Die „Trag­fä­hig­keit des Pla­ne­ten“, sag­te er, könn­te „unter einer Mil­li­ar­de Men­schen“ liegen.“

    Der Name Pro­fes­sor Schellnhu­ber ist mit der Enzy­kli­ka Lau­da­to si ( und wohl auch der Fort­set­zung Lau­da­te Deum) eng verknüpft:

    Er ist Mit­glied des Club of Rome und Grün­dungs­di­rek­tor des Pots­dam Insti­tut für Kli­ma­fol­gen­for­schung, ein­fluß­rei­cher Bera­ter von BK Mer­kel und der EU – und eben des Pap­stes, und hat offen­bar Ein­fluß genom­men, daß wis­sen­schaft­li­che Alter­na­ti­ven der Hypo­the­se vom men­schen­ge­mach­ten Kli­ma­wan­del im Vati­kan gar nicht erst zuge­las­sen wurden.
    Wenn der Papst vom „gemein­sa­men Haus“ spricht, fühlt man sich erin­nert an das „Gaia – Prin­zip“, auch ein Gedan­ke Schellnhu­bers. (Zuvie­le) Men­schen stö­ren in die­sem Konzept.

    https://​www​.welt​.de/​d​e​b​a​t​t​e​/​k​o​m​m​e​n​t​a​r​e​/​a​r​t​i​c​l​e​1​4​9​2​5​4​5​8​9​/​S​c​h​e​l​l​n​h​u​b​e​r​s​-​u​n​v​e​r​h​o​h​l​e​n​e​r​-​A​n​t​r​a​g​-​a​u​f​-​d​e​n​-​N​o​b​e​l​p​r​e​i​s​.​h​tml „Der ewi­ge Alar­mist“ 25.11.2015

    https://​www​.life​si​tenews​.com/​o​p​i​n​i​o​n​/​p​r​o​f​e​s​s​o​r​-​s​c​h​e​l​l​n​h​u​b​e​r​-​c​l​i​m​a​t​e​-​s​c​i​e​n​c​e​-​a​n​d​-​t​h​e​-​p​o​p​u​l​a​t​i​o​n​-​p​r​o​b​l​em/ 26.6.2015 (Voice of the Family)

    „Die Auf­nah­me von Pro­fes­sor Hans Joa­chim Schellnhu­ber in das Gre­mi­um, das die Enzy­kli­ka  Lau­da­to Si  ver­öf­fent­lich­te , hat Kon­tro­ver­sen über sei­nen Ansatz zur Kli­ma­wis­sen­schaft und Vor­wür­fe aus­ge­löst, er unter­stüt­ze die Bevölkerungskontrolle.

    Pro­fes­sor Schellnhu­ber ist Direk­tor des Pots­dam-Insti­tuts für Kli­ma­fol­gen­for­schung in Deutsch­land und war eine ein­fluss­rei­che Per­sön­lich­keit bei der Vor­be­rei­tung von  Lau­da­to Si. 
    Er wur­de vom Vati­kan nicht nur wäh­rend der Vor­be­rei­tung des Doku­ments kon­sul­tiert, son­dern auch aus­ge­wählt, um bei der offi­zi­el­len Vor­stel­lung der Enzy­kli­ka am Don­ners­tag, dem 18. Juni, eine Rede zu hal­ten. Anfang der Woche war bekannt gege­ben wor­den, dass er von Papst Fran­zis­kus zum Mit­glied der Päpst­li­chen Aka­de­mie der Wis­sen­schaf­ten ernannt wor­den sei.“

    Schellnhu­ber sagte:
    „Es war har­te Arbeit, die Erkennt­nis­se der Wis­sen­schaft so auf­zu­be­rei­ten, dass die Men­schen im Vati­kan das Kli­ma­pro­blem jetzt viel bes­ser verstehen.“..

    „Schellnhu­ber wird auch mit dem umstrit­te­nen „Gaia-Prin­zip“ in Ver­bin­dung gebracht. Das „Gaia-Prin­zip“ geht davon aus, dass sowohl leben­de als auch nicht leben­de Wesen auf der Erde inter­agie­ren, um ein selbst­re­gu­lie­ren­des System zu bil­den, das zur Auf­recht­erhal­tung der Lebens­be­din­gun­gen auf dem Pla­ne­ten beiträgt..

    Die Gaia-Theo­rie wird oft mit einer feind­se­li­gen Hal­tung gegen­über mensch­li­chen Akti­vi­tä­ten in Ver­bin­dung gebracht, die als stän­di­ge Bedro­hung für das Öko­sy­stem der Erde ange­se­hen werden..

    Die in die­sem Arti­kel ver­tre­te­ne nega­ti­ve Sicht auf Leben und Schöp­fung unter­schei­det sich radi­kal von der der katho­li­schen Kirche..

    Die katho­li­sche Sicht der Schöp­fung heißt neu­es Leben will­kom­men und freut sich dar­über; Der „Gaia“-Ansatz zur Schöp­fung führt zu Miss­trau­en und Feind­se­lig­keit gegen­über neu­em Leben, was sich häu­fig in Ver­su­chen der Bevöl­ke­rungs­kon­trol­le äußert..“

    „Die  New York Times  berich­te­te, Schellnhu­ber habe auf der (2009 Kopen­ha­ge­ner Kli­ma-) Kon­fe­renz gesagt, dass die mensch­li­che Bevöl­ke­rung ver­nich­tet wer­den wür­de, wenn die Tem­pe­ra­tur der Erde um neun Grad Fah­ren­heit anstei­gen würde..
    Er sagte:
    Auf sehr zyni­sche Wei­se ist es ein Tri­umph für die Wis­sen­schaft, weil wir end­lich etwas sta­bi­li­siert haben – näm­lich die Schät­zun­gen für die Trag­fä­hig­keit des Pla­ne­ten, näm­lich unter 1 Mil­li­ar­de Menschen.“

    https://​www​.life​si​tenews​.com/​n​e​w​s​/​w​h​o​s​-​t​h​a​t​-​o​n​e​-​w​o​r​l​d​-​c​l​i​m​a​t​e​-​g​u​r​u​-​w​h​o​-​h​e​l​p​e​d​-​p​r​e​s​e​n​t​-​t​h​e​-​p​o​p​e​s​-​e​n​c​y​c​l​i​c​a​l​-​at/ 19.6.2015

    „Schellnhu­ber ist auch für sein Ein­tre­ten für eine Eine-Welt-Regie­rung bekannt. Um sei­ne kata­stro­pha­len Vor­her­sa­gen eines unge­brem­sten Kli­ma­wan­dels zu ver­mei­den, schlägt Schellnhu­ber die Not­wen­dig­keit vor, unver­zicht­ba­re For­men der Welt­re­gie­rung – oder in sei­nen eige­nen Wor­ten eine „glo­ba­le demo­kra­ti­sche Gesell­schaft“ – im Rah­men der Ver­ein­ten Natio­nen zu organisieren.. 

    Wäh­rend die Gren­zen von Natio­nal­staa­ten bei­spiels­wei­se nach dem Ende des Kal­ten Krie­ges für glo­ba­le Wirt­schafts­ak­teu­re nahe­zu irrele­vant gewor­den sind, wer­den Men­schen- und Natur­rech­te immer noch durch Tau­sen­de von Gren­zen begrenzt und domi­niert. Die­se Situa­ti­on kann nur über­wun­den wer­den, indem ein Groß­teil der natio­na­len Sou­ve­rä­ni­tät auf­ge­ge­ben und ein ech­tes Regime glo­ba­ler Gover­nan­ce eta­bliert wird. Als Vor­aus­set­zung dafür müs­sen die eher sym­bo­li­schen Tei­le des UN-Systems in mäch­ti­ge supra­na­tio­na­le Insti­tu­tio­nen umge­wan­delt werden..“

    Auch die­se Idee einer mit Macht aus­ge­stat­te­ten Welt-Insti­tu­ti­on, die nicht abhän­gig von ( und wan­del­bar durch) Wah­len sei, hat der Papst auf­ge­nom­men und mehr­fach geäußert.

    https://​www​-life​si​tenews​-com​.trans​la​te​.goog/​o​p​i​n​i​o​n​/​b​e​r​g​o​g​l​i​o​s​-​e​l​e​c​t​i​o​n​-​w​a​s​-​c​e​l​e​b​r​a​t​e​d​-​b​y​-​t​h​e​-​f​r​e​e​m​a​s​o​n​s​-​a​n​d​-​h​e​-​c​o​n​t​i​n​u​e​s​-​t​o​-​a​d​v​a​n​c​e​-​t​h​e​i​r​-​a​g​e​n​da/? 14.12.2023 Teil 1

    „Dia­log“ ist das beherr­schen­de The­ma im Pon­ti­fi­kat von Papst Fran­zis­kus – mit Frei­mau­rern, Glo­ba­li­sten, Kom­mu­ni­sten, und in der Syn­ode der Synodalität..
    Eine ernüch­tern­de Bilanz von Eliza­beth Yore.

    https://​www​.life​si​tenews​.com/​o​p​i​n​i​o​n​/​b​e​r​g​o​g​l​i​o​-​p​r​e​f​e​r​s​-​d​i​a​l​o​g​u​e​-​w​i​t​h​-​g​l​o​b​a​l​i​s​t​s​-​a​n​d​-​c​o​m​m​u​n​i​s​t​s​-​t​h​a​n​-​w​i​t​h​-​c​a​t​h​o​l​i​cs/ 15.12.23 Teil 2

    „Auf Anwei­sung, Betei­li­gung und vol­le Zustim­mung von Papst Fran­zis­kus begann die Päpst­li­che Aka­de­mie der Sozi­al­wis­sen­schaf­ten sofort, als Satel­lit der Ver­ein­ten Natio­nen zu fun­gie­ren. Umwelt­schüt­zer, Befür­wor­ter der Ent­völ­ke­rung und glo­ba­le Eli­ten wie Sachs, Ehr­lich, Hans Schellnhu­ber und vie­le ande­re nutz­ten die Büh­ne des Vati­kans, um den glo­ba­len Neu­start der Ent­völ­ke­rung vor­an­zu­trei­ben. Ziel war es, die mora­li­sche Auto­ri­tät des Hei­li­gen Stuhls hin­ter die Kli­ma­schutz­agen­da zu stellen..“

    M.E. eine unse­li­ge Allianz..

  4. Der Papst ist doch nicht nur kör­per­lich krank, son­dern auch see­lisch und das lässt er auch an ande­ren aus. Ein Mann, der bei den Feh­lern, die er macht, kei­ne Kri­tik ver­trägt, ist das Gegen­teil von dem, was er immer ande­ren emp­fiehlt, näm­lich barm­her­zig zu sein. Der weiss gar nicht was barm­her­zig ist.

Kommentare sind deaktiviert.