Napoleons Rückzug aus Rußland von Adolf Northen, 1854
Forum

Die Progressiven haben bereits verloren. Und sie wissen es

Von Cami­nan­te Wan­de­rer* Eines der bedeu­tend­sten histo­ri­schen Ereig­nis­se des ver­gan­ge­nen Jahr­hun­derts war der Zusam­men­bruch des Kom­mu­nis­mus. Im Jahr 1991 hör­te die Sowjet­uni­on auf zu exi­stie­ren. Doch die Ideo­lo­gie, auf der der sowje­ti­sche Kom­mu­nis­mus beruh­te, war bereits in den 1970er Jah­ren unter Bre­sch­new zusam­men­ge­bro­chen und hat­te die­sen Nie­der­gang unter Andro­pow ab 1982 end­gül­tig besie­gelt. In jenen
Hintergrund

Zwei Dubia. Die Zweifel der Schweigenden

In der Zeit­schrift Itin­é­rai­res, Nr. 330 (Febru­ar 1989), ver­öf­fent­lich­te der fran­zö­si­sche Schrift­stel­ler Jean Madiran (1920–2013) den Bei­trag „Duo dubia. Les dou­tes des silen­cieux“, der sich mit den weni­ge Mona­te zuvor ohne päpst­li­ches Man­dat vor­ge­nom­me­nen Bischofs­wei­hen durch Erz­bi­schof Mar­cel Lefeb­v­re in Écô­ne aus­ein­an­der­setzt. Der Auf­satz ist ein zeit­ge­schicht­li­ches Doku­ment von sel­te­ner Klar­heit und blei­ben­dem Rang, das
Der Vatikan und die Piusbruderschaft

„Before You Accuse Me, Take a Look at Yourself“

Von Gott­fried Pasch­ke War­um ist Rom damit ein­ver­stan­den, daß chi­ne­si­sche Kom­mu­ni­sten dik­tie­ren, wer in Chi­na Bischof wird, wäh­rend es den Pius­brü­dern unter Andro­hung der Exkom­mu­ni­ka­ti­on das Wei­hen eige­ner Bischö­fe verbietet?
Der Interreligiöse Dialog als progressiver Tummelplatz
Leo XIV.

Papst Leo XIV. und die Fortsetzung einer umstrittenen Linie

Mit der Ernen­nung von 19 neu­en Con­sul­to­ren für das Dik­aste­ri­um für den Inter­re­li­giö­sen Dia­log setz­te Papst Leo XIV. am Mon­tag ein deut­li­ches Zei­chen. Die Aus­wahl der Per­so­nen läßt kaum Zwei­fel dar­an, daß der neue Pon­ti­fex die inhalt­li­che Linie sei­nes Vor­gän­gers Fran­zis­kus fort­setzt und insti­tu­tio­nell ver­fe­stigt. Per­so­nen mit theo­lo­gisch pro­ble­ma­ti­schen Posi­tio­nen, einer weit­ge­hen­den Öff­nung gegen­über reli­giö­sem
Unsere Liebe Frau vom Sieg, wie sie dem heiligen Papst Pius V. bei der Schlacht von Lepanto erschienen ist.
Liturgie & Tradition

Der postliberale Priester

Von Julio Lore­do* Ein fester Bezugs­punkt im Den­ken man­cher „rech­ter“ Krei­se ist der Anti­ame­ri­ka­nis­mus, das heißt jenes tief­sit­zen­de, vor­be­halt­lo­se Ableh­nen von allem, was aus den Ver­ei­nig­ten Staa­ten von Ame­ri­ka stammt. Eine sol­che Ableh­nung ist zwei­fel­los in nicht weni­gen Aspek­ten gerecht­fer­tigt. Denn über lan­ge Zeit hin­weg wirk­te der Ein­fluß des ame­ri­ka­ni­schen Libe­ra­lis­mus und umfas­sen­der noch der
Priester
Forum

Niedergang des progressiven Katholizismus?

Von Julio Lore­do* Wäh­rend Stu­di­en eine über­ra­schend kon­ser­va­ti­ve, ja sogar tra­di­tio­na­li­sti­sche Reak­ti­on inner­halb des ame­ri­ka­ni­schen Kle­rus auf­zei­gen, offen­ba­ren ähn­li­che Unter­su­chun­gen ein ent­spre­chen­des Phä­no­men in Euro­pa. Die Rede ist vom Nie­der­gang des pro­gres­si­ven Katholizismus.
Was sagt uns das erste Gesprächsbuch von Papst Leo XIV. über das neue Kirchenoberhaupt?
Forum

Der stille Papst

Von Cami­nan­te Wan­de­rer* An die­sem Wochen­en­de habe ich das Buch „Leo XIV. – Welt­bür­ger und Mis­sio­nar des 21. Jahr­hun­derts“ gele­sen, die erste Bio­gra­phie und auch das erste Gesprächs­buch von Papst Leo XIV. Das Werk glie­dert sich deut­lich in zwei Tei­le: in eine aus­führ­li­che Bio­gra­phie und ein lan­ges Inter­view. Bei­de Tei­le las­sen sich unab­hän­gig von­ein­an­der lesen,
Das zweite Vaticanum brachte der Kirche keinen Frühling
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Vatikanum II: Der ausgerufene Frühling hat nicht stattgefunden

Von Msgr. Dr. Mari­an Ele­gan­ti* Ich bin 1955 gebo­ren und war begei­ster­ter Mini­strant in mei­ner Kind­heit. Zuerst dien­te ich im Alten Ritus, immer etwas ner­vös, die latei­ni­schen Ant­wor­ten nicht zu ver­pat­zen; dann wur­de ich mit­ten im Gesche­hen umge­schult auf die soge­nann­te Neue Mes­se. Als Kind habe ich den Bil­der­sturm in der alt­ehr­wür­di­gen Kreuz­kir­che mei­nes Hei­mat­or­tes
Argentiniens Bischöfe und ihre Verantwortung am Niedergang der Priesterberufungen
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Die Katastrophe und ihre Verleugnung: Argentiniens Bischöfe und der Niedergang der Priesterberufungen

Von Cami­nan­te Wan­de­rer* In der ver­gan­ge­nen Woche erin­ner­te Msgr. Ser­gio Bue­n­a­nue­va, Bischof von San Fran­cis­co in Argen­ti­ni­en und sehr aktiv in den sozia­len Netz­wer­ken, auf sei­nem X‑Account zurecht an einen Text von Papst Leo XIV., in dem die­ser davor warn­te, daß der Prie­ster­man­gel in Frank­reich (und der Bischof bat dar­um, an die­ser Stel­le „Argen­ti­ni­en“ zu
Das Modell ist nördlich der Alpen wohlbekannt: Wie Pfarreiverbände und Synodaler Weg die Rest-Kirche zersetzen, schildert ein Priester der Erzdiözese Genua.
Nachrichten

So erlebe ich als Priester die Selbstauflösung der Kirche

Ein Prie­ster des Erz­bis­tums Genua, die seit 2020 von dem berg­o­glia­ni­schen Mino­ri­ten Msgr. Mar­co Tas­ca gelei­tet wird, wand­te sich mit einem Brief an Aldo Maria Val­li, den ehe­ma­li­gen Lei­ter der Reli­gi­ons­ab­tei­lung der ita­lie­ni­schen Fern­seh­an­stalt RAI, der ihn auf sei­nem Blog Duc in alt­um ver­öf­fent­lich­te. Da die Schil­de­rung nicht nur die Diö­ze­se Genua betrifft, legen wir