Sr. Lucia von Fatima – aktuelle Hinterfragungen der offiziellen Version

Kann das vom Vatikan veröffentlichte „Dritte Geheimnis“ wirklich alles sein?


Lucia dos Santos mit ihrer Familie (1919): 1. Reihe v. l. die Mutter Maria Rosa und Lucia dos Santos; 2. Reihe vier Geschwister v. l.: Manuel (1895–1977), Maria (1891–1986) mit ihrer Tochter Maria dos Anjos (1917–1934), Carolina (1902–1992) und Gloria (1898–1971).
Lucia dos Santos mit ihrer Familie (1919): 1. Reihe v. l. die Mutter Maria Rosa und Lucia dos Santos; 2. Reihe v. l. vier Geschwister: Manuel (1895–1977), Maria (1891–1986) mit ihrer Tochter Maria dos Anjos (1917–1934), Carolina (1902–1992) und Gloria (1898–1971).

Von Wolf­ram Schrems*

Anzei­ge

Daß Papst Bene­dikt XVI. ohne wei­te­re Erklä­run­gen zu Fati­ma und dem Drit­ten Geheim­nis die­se Welt ver­ließ, ist trau­rig und tra­gisch. Es ist eine wei­te­re Ent­täu­schung, die Bene­dikt den Gläu­bi­gen berei­te­te. Wir haben uns hier bereits Gedan­ken dar­über gemacht, daß Bene­dikt schon mit der Erklä­rung der Glau­bens­kon­gre­ga­ti­on zu Fati­ma (26.06.2000) und mit sei­ner Unter­stüt­zung (Geleit­wort) des Lügen­bu­ches von Kar­di­nal Tar­cis­io Ber­to­ne Die Sehe­rin von Fati­ma: Mei­ne Gesprä­che mit Schwe­ster Lucia (2007) von Inhalt und Absicht der Fati­ma-Bot­schaft abge­lenkt und die Wahr­heit über Fati­ma ver­ne­belt hat.

Ange­sichts des­sen, und natür­lich auch aus ande­ren Grün­den, erschei­nen die Rufe nach bal­di­ger Selig­spre­chung des „eme­ri­tier­ten“ Pap­stes unbegründet. –

Lucia dos San­tos, 1919

Auf die­ser Sei­te wur­den bereits drei Arti­kel zur Iden­ti­tät von Sr. Lucia dos San­tos von Fati­ma, also zur Fra­ge, ob etwa nach 1957 eine neue Per­son mit einer neu­en Bot­schaft die Rol­le der Sehe­rin spie­len soll­te, ver­öf­fent­licht (am 21. Sep­tem­ber 2019, am 12. Okto­ber 2019 und am 23. Okto­ber 2019). Aus all den Unter­su­chun­gen – und natür­lich schon aus dem Augen­schein zwei­er ein­an­der völ­lig unähn­li­cher Per­so­nen – kann nur her­vor­ge­hen, daß Sr. Lucia nach dem 26. Dezem­ber 1957, dem Inter­view mit Pater Augu­stin Fuen­tes, völ­lig aus der Öffent­lich­keit ver­schwand. Ab dem Besuch von Paul VI. am 13. Mai 1967 in Fati­ma wur­de eine ande­re Per­son als die Sehe­rin ausgegeben.

Übri­gens zeig­te schon die völ­li­ge Wir­kungs­lo­sig­keit der ab 1967 auf­tre­ten­den „Sr. Lucia“ im Sin­ne der ori­gi­na­len Fati­ma­bot­schaft (Bekeh­rung, Buße und stell­ver­tre­ten­de Süh­ne durch Indi­vi­du­en und Natio­nen, Wei­he Ruß­lands an das Unbe­fleck­te Herz Mari­ens, Süh­ne­sams­ta­ge), daß hier nicht mehr die ursprüng­li­che Botin gewirkt haben kann. Denn die­se hät­te gegen die gras­sie­ren­de Apo­sta­sie sicher vehe­ment protestiert. –

Wir wis­sen nicht, inwie­weit Papst Bene­dikt XVI. mit der Per­son von Sr. Lucia dos San­tos von Fati­ma und ihrem Ver­bleib ver­traut war. Es wäre aber ver­wun­der­lich, wenn ein der­ma­ßen intel­li­gen­ter Mensch sich nie­mals Gedan­ken über die Dis­kre­panz zwi­schen „Sr. Lucia 1“ und „Sr. Lucia 2“ und ihrer jewei­li­gen Bot­schaf­ten gemacht haben soll­te. Denn in den 50er und 60er Jah­ren war die ori­gi­na­le Fati­ma-Bot­schaft ja weit­hin im Bewußt­sein der Gläu­bi­gen. Der jun­ge Prie­ster und Pro­fes­sor Joseph Ratz­in­ger muß sie gekannt haben. Es wäre wei­ter­hin ver­wun­der­lich, wenn ein Glau­bens­prä­fekt und Papst, der mit sei­nen Nun­tia­tu­ren bekannt­lich über das älte­ste Auf­klä­rungs­netz­werk der Welt ver­fügt, nie­mals auch nur andeu­tungs­wei­se irgend­et­was über die Hin­ter­grün­de die­ser myste­riö­sen Dis­kre­panz gehört haben soll­te. Die Rol­le von Papst Bene­dikt in bezug auf Fati­ma und Sr. Lucia harrt der Auf­ar­bei­tung und ist nicht Gegen­stand der fol­gen­den kur­zen Ausführungen.

Wor­um es hier geht, ist, daß die Unter­su­chun­gen von Sister Lucy Truth immer mehr rezi­piert wer­den. Der Grün­der die­ser Initia­ti­ve, der US-ame­ri­ka­ni­sche katho­li­sche Phi­lo­soph Dr. Peter Cho­j­now­ski, wird von mehr und mehr Autoren, Jour­na­li­sten und You­tubern als seriö­ser Gesprächs­part­ner betrach­tet. Das The­ma selbst erscheint eben als der ernst­haf­ten Behand­lung wert, und nicht etwa als Gril­le eines skur­ri­len Zeitgenossen.

Im fol­gen­den sei kurz auf drei Video­bei­trä­ge aus den letz­ten Mona­ten ver­wie­sen, die die Glaub­wür­dig­keit der Unter­su­chun­gen Cho­j­now­skis und sei­ner Auf­trag­neh­mer aus Chir­ur­gie, foren­si­scher Gesichts­er­ken­nung und Gra­pho­lo­gie bestär­ken. Die unab­weis­ba­re Fra­ge, die sich dar­aus stellt, ist: Was pas­sier­te mit Sr. Lucia dos Santos?

Roy Schoeman – Konvertit und Akademiker

Der aus dem Juden­tum zur Kir­che gekom­me­ne Kon­ver­tit Roy Schoe­man, Absol­vent des Mas­sa­chu­setts Insti­tu­te of Tech­no­lo­gy und der Har­vard Busi­ness School, leg­te im Jahr 2007 das wun­der­ba­re Werk Honey from the Rock vor.

Peter Cho­j­now­ski

In der Zwi­schen­zeit befaß­te er sich mit den Unter­su­chun­gen von Prof. Cho­j­now­ski zur Iden­ti­tät von Sr. Lucia. In einem Video vom 19. Mai 2022 auf sei­nem Kanal geht er auf die Ergeb­nis­se und auf die schon älte­ren Beob­ach­tun­gen von Tra­di­ti­on in Action näher ein.

Schoe­man zitiert eine Netz­sei­te der Kar­me­li­tin­nen (Secre­ta­ria­tus gene­ra­lis pro monia­li­bus O. C. D., am Beginn des Vide­os u. a.), wonach Sr. Lucia am 31. Mai 1949 ver­stor­ben sei. Das kann nicht sein und Schoe­man kam auch selbst zu die­sem Schluß („SINCE RECORDING THIS, I DETERMINED THAT THE 1949 DEATH NOTICE FOR LUCIA WAS NOT LEGITIMATE“).

Aber wie konn­te es zu die­ser Todes­nach­richt über­haupt kom­men? Soll­te es allen­falls „1959“ hei­ßen? Das ist ein wei­te­res Rät­sel in der Fra­ge nach den Lebens­da­ten der Sehe­rin von Fatima.

Wie auch immer es sich damit ver­hält: Soll­te ein welt­be­kann­ter Autor, Red­ner und Aka­de­mi­ker sei­nen Ruf für eine skur­ri­le Idee aufs Spiel set­zen? Auch wenn Schoe­man mit Schluß­fol­ge­run­gen zurück­hal­tend ist, zeigt er durch sei­ne Beschäf­ti­gung mit die­sem The­ma, daß es der Behand­lung wür­dig ist.

John-Henry Westen und Lifesitenews

Etwas rezen­ter ist das Gespräch von John-Hen­ry Westen mit Dr. Cho­j­now­ski am 5. Dezem­ber 2022. Westen ist Kana­di­er und Mit­grün­der der katho­li­schen Inter­net­sei­te Life­si­tenews. Die­ses Apo­sto­lat beschäf­tigt sich seit 25 Jah­ren beson­ders mit dem Schutz des Lebens und der Fami­lie. Zahl­rei­che Mit­ar­bei­ter und Kor­re­spon­den­ten garan­tie­ren hohe Recher­che­qua­li­tät. Unter dem Ein­druck der Berg­o­glio-Kata­stro­phe beweg­te sich Life­si­tenews in den ver­gan­ge­nen Jah­ren zu tra­di­ti­ons­freund­li­chen Posi­tio­nen. Die Sei­te bie­tet etwa dem ehe­ma­li­gen US-Nun­ti­us Erz­bi­schof Car­lo Maria Viganò ein Podi­um. Auch „gecan­cel­te“ Prie­ster wie Fr. James Alt­man von der Diö­ze­se LaCrosse (Wis­con­sin) und Fr. Jesus­ma­ry Mis­sig­bè­tò vom Opus Dei wer­den dort publiziert.

Daß Dr. Cho­j­now­ski aus­führ­lich von John-Hen­ry Westen inter­viewt wird, ist ein Qua­li­täts­zei­chen. Life­si­tenews hat eben­falls einen Ruf zu ver­lie­ren. Kla­rer­wei­se hält man in der dor­ti­gen Redak­ti­on die For­schun­gen von Sister Lucy Truth für erwägenswert.

John-Hen­ry Westen von Life­si­tenews griff im ver­gan­ge­nen Dezem­ber die Fra­ge nach Sr. Lucia in einem Gespräch mit Peter Cho­j­now­ski auf

Der sedisvakantistische Catholic Family Podcast

Die­ses Gespräch eines sedis­va­kan­ti­sti­schen, somit für Katho­li­ken pro­ble­ma­ti­schen Inter­net­auf­tritts wur­de schon im Juni des Vor­jah­res ver­öf­fent­licht. Da es zwei wich­ti­ge The­men anspricht, die inhalt­lich über die bei­den Inter­views hin­aus­ge­hen, sei es zum Schluß genannt. Es sei dazu fest­ge­hal­ten, daß der Sedis­va­kan­tis­mus selbst­ver­ständ­lich abzu­leh­nen ist. Das Inter­view wird hier ein­zig und allein wegen sei­nes Bezugs auf unse­re Fra­ge­stel­lung erwähnt und analysiert.

Dr. Cho­j­now­ski erwähnt (bei 13:50) eine Repor­ta­ge des staat­li­chen por­tu­gie­si­schen Fern­seh­sen­ders PBS aus dem Jahr 1990. In die­ser Doku­men­ta­ti­on sei eine älte­re Schwe­ster von Sr. Lucia namens The­re­sa inter­viewt wor­den. Ihre Aus­sa­gen zu Luci­as Kind­heit sei­en sehr vage und all­ge­mein gehal­ten gewe­sen. Nach Cho­j­now­skis Ana­ly­se sieht sie auch den durch Bild­do­ku­men­te bekann­ten leib­li­chen Schwe­stern von Sr. Lucia über­haupt nicht ähn­lich. Cho­j­now­ski mut­maßt hier einen Betrug (der nicht not­wen­di­ger­wei­se vom Fern­seh­sen­der began­gen wor­den sein muß).

Von beson­de­rer Rele­vanz ist die Infor­ma­ti­on Cho­j­now­skis bei 45:25, wonach die Schwe­stern des Kar­mels von Coim­bra, also des Klo­sters, in das Sr. Lucia mit Erlaub­nis von Papst Pius XII. am 25. März 1948 ein­ge­tre­ten war, „Mit­ar­bei­ter“ des Opus Dei gewe­sen sei­en. Cho­j­now­ski schluß­fol­gert, daß der Grün­der des Opus Dei, Msgr. Jose­ma­ría Escri­vá de Bala­guer (1902–1975, 2002 hei­lig­ge­spro­chen), daher mit Per­son und Ver­bleib von Sr. Lucia ver­traut gewe­sen sein muß.

Resümee

Die Ange­le­gen­heit Sr. Lucia von Fati­ma bleibt vor­läu­fig ein dunk­les Geheim­nis. Lei­der häuf­ten sich ab den 1970er Jah­ren dunk­le Geheim­nis­se im Umfeld des Vati­kans, so der myste­riö­se Tod von Papst Johan­nes Paul I., der mut­maß­li­che Selbst­mord von Vati­kan-Ban­ker Rober­to Cal­vi und das bis heu­te unge­klär­te Ver­schwin­den von Ema­nue­la Orlandi, um die bekann­te­sten zu nen­nen. Gemäß gewich­ti­ger Stim­men ist auch nicht geklärt, wer eigent­lich wirk­lich den Papst­at­ten­tä­ter Ali Agca beauf­trag­te. Es ist auch etwas para­dox, daß die­ser offen­bar kein belieb­ter Gesprächs­part­ner für Inve­sti­ga­ti­v­jour­na­li­sten ist.

Wir fra­gen uns: Was ist mit Sr. Lucia gesche­hen? War­um haben die Päp­ste zum The­ma Fati­ma sol­che Eier­tän­ze auf­ge­führt? Kann das vom Vati­kan ver­öf­fent­lich­te „Drit­te Geheim­nis“ wirk­lich alles sein?

Wie auch immer:

In unse­rer dunk­len Zeit soll­ten wir die Bot­schaft von Fati­ma alle sehr ernst nehmen.

*Wolf­ram Schrems, Wien, Mag. theol., Mag. phil., Kate­chist, Pro Lifer, vie­le merk­wür­di­ge Erleb­nis­se in den kirch­li­chen Strukturen.

Bild: Wiki­com­mons

Print Friendly, PDF & Email
Anzei­ge

Hel­fen Sie mit! Sichern Sie die Exi­stenz einer unab­hän­gi­gen, kri­ti­schen katho­li­schen Stim­me, der kei­ne Gel­der aus den Töp­fen der Kir­chen­steu­er-Mil­li­ar­den, irgend­wel­cher Orga­ni­sa­tio­nen, Stif­tun­gen oder von Mil­li­ar­dä­ren zuflie­ßen. Die ein­zi­ge Unter­stüt­zung ist Ihre Spen­de. Des­halb ist die­se Stim­me wirk­lich unabhängig.

Katho­li­sches war die erste katho­li­sche Publi­ka­ti­on, die das Pon­ti­fi­kat von Papst Fran­zis­kus kri­tisch beleuch­te­te, als ande­re noch mit Schön­re­den die Qua­dra­tur des Krei­ses versuchten.

Die­se Posi­ti­on haben wir uns weder aus­ge­sucht noch sie gewollt, son­dern im Dienst der Kir­che und des Glau­bens als not­wen­dig und fol­ge­rich­tig erkannt. Damit haben wir die Bericht­erstat­tung verändert.

Das ist müh­sam, es ver­langt eini­ges ab, aber es ist mit Ihrer Hil­fe möglich.

Unter­stüt­zen Sie uns bit­te. Hel­fen Sie uns bitte.

Vergelt’s Gott!

 




 

3 Kommentare

  1. Mut­ma­ßun­gen

    Also ange­nom­men, Sr. Lucia wäre also tat­säch­lich 10 Jah­re nach dem ver­zeich­ne­ten Datum gestor­ben, dann also am 31.5.1959. Was hät­te das bedeu­tet, gut vier Mona­te, nach der Ankün­di­gung Johan­nes XXIII., bei der „sogleich … die Anwe­sen­den durch eine plötz­li­che Bewe­gung des Gei­stes, wie vom Strahl eines über­ir­di­schen Lich­tes, berührt (wur­den), und alle waren freu­dig betrof­fen, wie ihre Augen und Mie­nen zeig­ten.“, näm­lich des 2. vati­ka­ni­schen Kon­zils. Wenn also dem Wunsch der Jung­frau Maria ent­spro­chen wor­den wäre, sofort nach dem Tod der Sehe­rin das Geheim­nis zu ver­öf­fent­li­chen, wäre vom gläu­bi­gen Volk sicher­lich ein Bezug zu der Ankün­di­gung her­ge­stellt wor­den. Man­ches hät­te sich wohl behut­sa­mer oder anders entwickelt.

    Das Datum für Luci­as Tod wür­de zumin­dest das Aus­blei­ben jeg­li­cher Reak­ti­on sei­tens Schwe­ster Lucia auf die vati­ka­ni­sche Ver­laut­ba­rung vom 8.2.1960 erklä­ren, nach der das Geheim­nis wei­ter­hin unter Ver­schluss blei­ben würde.

    Wie vom Autor resü­miert: In unse­rer dunk­len Zeit soll­ten wir die Bot­schaft von Fati­ma alle sehr ernst nehmen.

  2. Die Fra­ge, ob die Schwe­ster Luzia auf den Bil­dern nach 1957 noch die­sel­be Per­son ist, wie auf den alten Bil­dern oder ob sie „aus­ge­tauscht“ wur­de gegen eine ande­re Per­son ist alt und nicht ein­deu­tig zu beant­wor­ten. Wenn es wei­ter­hin Sr.Luzia sein soll­te, so hat sie sich einer ein­grei­fen­den Ope­ra­ti­on mit einer Resek­ti­on der pro­tru­dier­ten labia­len Kno­chen­an­tei­len unter­zo­gen. Der Biss müss­te anschlie­ßend aus nicht nach­voll­zieh­ba­ren Grün­den mit­tels der Pro­the­se sehr stark abge­senkt wor­den sein. Für die Klä­rung der Fra­ge ent­schei­dend ist, dass die­se Ope­ra­ti­on durch den behan­deln­den Chir­ur­gen, Oral­chir­ur­gen oder Zahn­arzt doku­men­tiert sein müsste.
    Eine wei­te­rer fach­li­cher Hin­weis: Als sicher­ste Erken­nungs­me­tho­den einer Per­son gel­ten Auf­nah­men der Ohr­mu­schel. Hier gibt es nahe­zu kei­ne Veränderungen.

  3. „In unse­rer dunk­len Zeit soll­ten wir die Bot­schaft von Fati­ma alle sehr ernst nehmen.“

    Oh ja Herr Schrems, 

    und dar­um stel­le ich nun die Fra­ge: War­um hat sich nie ein Theo­lo­ge ein­mal ernst­haft damit beschäf­tigt, ja besten­falls in ein paar Neben­sät­zen ange­deu­tet, war­um die Got­tes­mut­ter die Wei­he Russ­lands und sonst kei­nes Lan­des an ihr unbe­fleck­tes Herz gewollt hat?
    Das auch etli­che ande­re Staa­ten bereits exterm athe­istisch und kom­mu­ni­stisch waren, dürf­te ihnen bekannt sein. Und auch, dass der Kom­mu­nis­mus kei­ne rus­si­sche Erfin­dung war.
    Und auch, wie mäch­tig die sata­ni­sche, jetzt offen agie­ren­de Gre­at Reset­grup­pe bereits zu Zei­ten der Erschei­nun­gen der Got­tes­mut­ter in Fati­ma war.
    Unmög­lich, dass Sie nie nicht von der Geschich­te der Spal­tung Russ­lands von der katho­li­schen Kir­che 1453 wuss­ten. War­um habe ich, in Ihren zahl­rei­chen Rezen­sio­nen, nie etwas von die­ser Geschich­te, bzw. der Bezeich­nung „das drit­te Rom“ gehört?
    Kann es sein, dass Sie auch Din­ge, von denen Sie wis­sen, die Ihnen aber unan­ge­nehm sind, verschweigen?
    Z.B., dass die Got­tes­mut­ter mit die­ser Wei­he Russ­landS an ihr unbe­fleck­tes Herz, Russ­land tat­säch­lich für sei­ne Auf­ga­be rüsten woll­te „das drit­te Rom“ zu werden?
    Weil die Got­tes­mut­ter uns all die abscheu­li­chen Gräu­el erspa­ren woll­te, die Russ­land und die gan­ze Welt zur Läu­te­rung erst durch­lau­fen muss­ten, um nun die­sen Plan zu erfüllen?

Kommentare sind deaktiviert.