Die neuen Zehn Gebote (des Klimawandels) im Vatikan verkündet

Politik mit den Ängsten der Menschen

Die neuen Zehn Gebote ohne Gott
Die neuen Zehn Gebote ohne Gott

(Rom) „In 15 Jahren werden wir gezwungen, Vegetarier zu werden (oder als Alternative Insekten zu essen), nur mehr mit Elektroautos fahren zu dürfen und Solarzellen im Garten stehen haben zu müssen, um heizen zu können.“ Das sei kein „böser Traum“, so Riccardo Cascioli, Chefredakteur der Internet-Tageszeitung La Nuova Bussola Quotidiana, sondern „die neue Weltdiktatur, die sich im Namen der Bekämpfung des Klimawandels ausbreitet“.

Globalistentagung im Vatikan

Das Programm dazu wurde in Kurzfassung am 15. November im Vatikan vorgestellt. Anlaß war die internationale Tagung zum Thema „Klimawandel, Gesundheit des Planeten und Zukunft der Menschheit“. Eingeladen waren nur Wissenschaftler, die überzeugt sind, daß der Mensch schuld am Klimawandel ist. Der Klimawandel scheint „zur größten Sorge des Vatikans“ geworden zu sein, kritisierte der Sozialethiker Stefano Fontana Ende Oktober.

Sanchez Sorondo (rechts) mit Jeffrey Sachs (links)
Sanchez Sorondo (rechts) mit Jeffrey Sachs (links)

Kein anderes Thema, nicht einmal der homosexuelle Mißbrauchsskandal, wird von Papst Franziskus mit so dramatischen und ernsten Tönen besprochen, wie das Thema Klimawandel.

Das erwähnte Programm der „neuen Weltdiktatur“ unter dem Vorwand des Klimawandels wurde bei der Tagung im Vatikan vom inzwischen dort omnipräsenten Jeffrey Sachs vorgestellt, der sich selbst als „globaler Anführer der nachhaltigen Entwicklung“ bezeichnet. Die New York Times nennt ihn „den wahrscheinlich bedeutendsten Ökonomen der Welt“, in deutschen Medien mit „Starökonom“ wiedergegeben. Und das Time Magazine zählt ihn zu den „100 einflußreichsten Menschen“ der Erde.

Jeffrey Sachs ist bei der UNO eine wirkliche Autorität. Im Vergleich zu seinem Einfluß nimmt sich sein Amt bescheiden aus. Sein Gewicht kommt nicht aus seiner offiziellen Funktion, sondern aus seiner Rolle als Vordenker und Sprecher der neuen Weltordnung. Seit seinem ersten offiziellen Auftritt im Vatikan im Frühjahr 2015 vertritt Jeffrey Sachs nicht mehr nur das Denken der UNO, sondern auch des Heiligen Stuhls.

„Es genügte am 15. November die Jubelmiene zu sehen, mit der der Kanzler der Päpstlichen Akademie der Wissenschaften, der argentinische Kurienbischof Marcelo Sanchez Sorondo, jede Aussage in seiner programmatischen Rede begleitete.“

Probelauf für die erste globale Planwirtschaft

Wie bei solchen Anlässen üblich, haben die eingeladenen Wissenschaftler die Aufgabe, zu bestätigen, was politisch vorgetragen wird. Im konkreten Fall war das „die letzte Mahnung“ vor der großen Katastrophe, die von denselben Kreisen seit mehr als einem halben Jahrhundert (Stichwort „Überbevölkerungsbombe“) als unmittelbar bevorstehend angekündigt wird.

Sanchez Sorondo verbreitet die neuen Zehn Gebote auf Twitter
Sanchez Sorondo verbreitet die neuen Zehn Gebote auf Twitter

Bezeichnenderweise wurden diese Vertreter der Panikmache, obwohl seither durch die Fakten immer widerlegt, von Papst Franziskus noch nicht als „Unglückspropheten“ kritisiert. Dabei machen sie den Menschen seit Jahrzehnten Angst in allen denkbaren Varanten zum Zweck, um mit dieser von ihnen erzeugten Angst Politik betreiben und Einfluß gewinnen zu können. In Wirklichkeit geht es nämlich um die Macht.

Auch am 15. November im Vatikan zählten nicht die Wissenschaftler, sondern die Politiker, repräsentiert durch Jeffrey Sachs. Er war es dann auch, der den Ton vorgab:  Das Ziel sei der totale Kohleausstieg bis 2050. So wurde es im Dezember 2015 beim Weltklimagipfel in Paris mit päpstlichem Segen beschlossen. Der bedeutet aber einen völligen Umbau bzw. Rückbau der Wirtschaftssysteme, und das nicht irgendwo, sondern genau in den fortschrittlichsten, nämlich den industrialisierten Nationen der Welt. Der gigantische Wandel, der hier gefordert wird, geschieht demnach nicht als natürliche Entwicklung, sondern durch politisch verordneten Zwang, der auf fraglichen Prämissen gründet. Anders ausgedrückt, könnte man auch vom Probelauf zur ersten globalen Planwirtschaft der Weltgeschichte sprechen. Lenin und Stalin träumten nur davon. Und noch etwas: Bisher ist noch jede Planwirtschaft kläglich gescheitert, und im schlimmeren Fall wirklich in einer Katastrophe geendet.

Die neuen Zehn Gebote (des Klimawandels) ohne Gott

Der Umbau betrifft alle Bereiche. Er zwingt zu einem Umstieg auf erneuerbare Energie und verlangt eine Revolution der Landwirtschaft, und das, angesichts der zeitlichen Vorgaben, ab sofort. Vorreiter der ersten globalen Planwirtschaft ist die Bundesrepublik Deutschland, die tatsächlich ernst macht. Cascioli wörtlich:

„Wegen des Tagungsortes und mit dem Wissen, sich alles erlauben zu können, faßte Sachs seine Vorschläge mit einer Graphik zusammen, die er an die Wand projizierte. Sie zeigte die Gesetzestafeln, die Gott dem Moses übergab. Darauf standen aber nicht die Zehn Gebote Gottes, sondern The 10 #ClimateChange Commandments

Diese „Zehn Gebote des Klimawandels“ lauten auf den Punkt gebracht gemäß den erläuternden Ausführungen von Jeffrey Sachs:

  1. Du sollst keine neuen kohlebetriebenen Anlagen errichten.
  2. Du sollst keine neuen Erdöl- und Gasvorkommen suchen und erschließen.
  3. Du sollst kein Fracking betreiben (Methode zur Erdöl und Erdgasförderung).
  4. Du sollst keine neuen Erdöl- und Gasleitungen bauen.
  5. Du sollst keine Wälder abholzen.
  6. Du sollst bis 2030 auf Elektrofahrzeuge umsteigen.
  7. Du sollst kein Fleisch mehr essen (tierische Proteine sollen durch pflanzliche Proteine ersetzt werden).
  8. Du sollst die Investitionen aus Gesellschaften zurückziehen, die für den Ausstoß von Treibhausgasen verantwortlich sind (sowohl aus Unternehmen als auch aus Staaten).
  9. Du sollst Erdölproduzenten strafrechtlich verfolgen (sowohl die Unternehmen als auch die Staaten).
  10. Du sollst erneuerbare Energiequellen vernetzen.

„Brillante Zusammenfassung“

Diese Neufassung der Zehn Gebote wurden von Kurienbischof Marcelo Sanchez Sorondo auf Twitter veröffentlicht. Ein Kommentator, der sich Aktivist zu erkennen gibt, der die Enzyklika Laudato si von Papst Franziskus „zu den Menschen bringt“ fügte hinzu:

„Brillante Zusammenfassung von #JeffDSachs in der Päpstlichen Akademie der Wissenschaften. Es ist ganz einfach. Vor allem 8 & 9 sind besonders gut.“

„Brillante Zusammenfassung“
„Brillante Zusammenfassung“

Sachs spricht nicht nur für sich. Er ist Sprecher eines Netzwerkes internationaler Mächte. Das klingt nicht nur finster, sondern ist es auch. Dieses Netzwerk übt sehr starken Druck auf Regierungen und andere Institutionen aus. Der Heilige Stuhl und die Kursänderung, die dort innerhalb kurzer Zeit stattfand, von zurückhaltender Nüchternheit zu einseitiger Parteinahme, ist nur ein Beispiel dafür. Ergebnisse sind bereits sichtbar: der Krieg gegen den Dieselmotor mit Fahrverboten und einer generellen Verbotsankündigung. Es gibt nichts Vergleichbares in der Wirtschaftsgeschichte, schon gar nicht in einer angeblich freien Marktwirtschaft in demokratisch organisierten Staatswesen, in denen das Volk, also jeder Bürger dem Papier nach der Souverän. Durch den großen Einfluß derselben Mächte auf die Medien kam es noch nicht zum Aufschrei gegen diese Zwangsherrschaft, die aufgerichtet werden soll. Die Bürger erhalten vielfach nur gefilterte Informationen oder direkt manipulierende Propaganda vorgesetzt. Die Marschrichtung zur Einschränkung der Meinungsfreiheit ist unübersehbar, ob unter dem Vorwand „Kampf gegen rechts“ oder Bekämpfung des islamischen Terrorismus oder „Schutz“ vor Fake News spielt letztlich keine Rolle.

Da fällt der Durchblick schwer, erst recht, wenn Panikmache betrieben und ein schlechtes Gewissen eingeredet wird. Die Zehn Gebote von Jeffrey Sachs zeigen ein Szenario, bei dem der Schritt zum Zwang bereits Realität ist. Die erste Maßnahme könnte bald lauten: Zwang zum Elektroauto. Auch die Kriminalisierung des Fleisches ist längst Tatsache. Von der Überbevölkerung zum Ozonloch, von den Industrieabgasen zu den Autoabgasen, von den Autoabgasen zu den tierischen „Abgasen“. Würden Sachs & Co. es nicht bitterernst meinen, könnte man darüber lachen.

Am 14. November, einen Tag vor dem Auftritt von Sachs im Vatikan, veröffentlichte das Klimawandelkomitee der britischen Regierung, das Committee on Climate Change (CCC), einen Bericht, in dem die Reduzierung der Rinder und Schafe in der Höhe von 20–50 Prozent gefordert wird. Begründung: Weil die Haltung dieser Spezies zu hohe Treibhausgasemissionen verursache. Die dadurch künftig ungenutzten Tierweiden sollten aufgeforstet werden, um CO2 der Atmosphäre zu entziehen und zu speichern. Noch radikaler äußerte sich der britische Gesundheitsdienst National Health Service (NHS). Er verlangte bereits eine Reduzierung des Rindfleischkonsums um 89 Prozent und des Schaffleischkonsums um 63 Prozent. Milchprodukte seien um 20 Prozent zurückzuschrauben.

Bauern und Nationen im Existenzkampf

Organisationen von Bauern, Landwirte und Farmern und Agrarpolitiker scheinen noch gar nicht verstanden zu haben, was es geschlagen hat. Den Bauern und Züchtern steht ein knallharter Überlebenskampf bevor, bei dem derzeit die Niederlage schon vorprogrammiert scheint. Der Grund ist ein Trumpf, den Sachs und jene, die er vertritt, im Ärmel haben. Sie kontrollieren nicht nur wichtige internationale Institutionen wie die UNO, sondern auch in hohem Maß die veröffentliche Meinung. Der mächtige Trumpf, wenn es hart auf hart kommt, ist aber die Justiz. Die Klimabewegten und ihre Ziele stehen den Interessen vieler Arbeiter, Angestellten und Bauern, kurzem dem gemeinen Volk, diametral entgegen. Hinzu kommt die gesunde Skepsis der öffentlichen Meinung, obwohl das Volk seit Jahren einer propagandistischen Dauerbeschallung ausgesetzt ist. Und hinzu kommen auch die sich daraus ergebenden Widerstände von Regierungen, die den gesunden Hausverstand und die nationalen Interessen noch nicht über Bord geworfen haben. Denn sowohl diese Regierungen als auch die betroffenen Menschen verstehen bei klarem Verstand nur eines, daß ihr Wirtschaftssystem zerstört werden und durch ein neues, in einem geheimen Hinterzimmer konstruiertes Wirtschaftssystem ersetzt werden soll, und alles ohne eine wirklich demokratische Legitimation. Gäbe es diese, müßten die Proponenten der „neuen Weltdiktatur“ nicht ständige Panikmache betreiben.

Zu wessen Nutzen ist aber die ganze Operation? Geht es wirklich nur in guter Absicht um die größenwahnsinnige, angebliche Rettung des Weltklimas, also um eine neurotische, sektenhafte Fixierung eines kleinen Kreises auf eine Hypothese? Wohl kaum. Es geht um viel mehr: Es geht um Macht. Es geht um die globale Macht. Der Anspruch ist von so gigantischem Ausmaß, daß ihn so real in der Menschheitsgeschichte noch niemand erheben konnte.

Die schmutzige Politik mit den Ängsten der Menschen

Die Botschaft zur Erreichung des Ziels ist die seit Jahrzehnten in Abwandlungen behauptete Notwendigkeit eines schnellen Handelns, denn es sei „fünf vor zwölf“. Wenn nicht gehandelt werde, drohe nichts weniger als die Zerstörung des Planeten. Kurzum: Es wird ein Weltuntergangsszenario verbreitet, wie man es nur von Sekten kennt. Die Blaupause lieferte freilich der Kalte Krieg mit der Atombombenbedrohung. Damals konnte man die Ängste der Menschen studieren. Man brauchte die Gefahr nur adaptieren.

Zehn Gebote nach Jeffrey Sachs im Vatikan vorgestelltEs lohnt sich zum 50. Jahrestag die Thesen von Paul Ehrlich nachzulesen, der bereits 1968 – wie Jeffrey Sachs heute – ein Sprecher der gelenkten Panik war. Neu ist, daß man die politischen Entscheidungsträger strafrechtlich belangen, kurzum zwingen will. Sachs benannte diese Methode in seinen Zehn Geboten. Wer sich der neuen Welt widersetzt, ihre „Gebote“ nicht hält, so die Botschaft, macht sich schuldig und wird strafrechtlich belangt.

Vorboten dafür waren schon vor Jahren einige Öko-Bewegungen in den USA, die forderten, daß dieselben Strafen gegen zu hohe Abgaswerte in der Industrie auch gegen Bauern und Farmen verhängt werden sollten, weil Rinder durch den Verdauungstrakt Treibhausgase absondern. Sie signalisierten eine neue Generation der sogenannten Öko-Bewegung, die ebenso tierfeindlich wie menschenfeindlich ist.

Damals blieben diese Gruppen erfolglos. Die Strafverfolgung wurde aber ausgebaut und richtet sich inzwischen schon gegen die Regierungen souveräner Staaten. Im vergangenen Mai wurde beim Europäischen Gerichtshof eine Klage gegen das Europäische Parlament und den Europarat eingebracht von Personen, die behaupten, durch den angeblich menschengemachten Klimawandel geschädigt worden zu sein. Und wenn der Klimawandel menschenverschuldet ist, können auch Menschen zur Rechenschaft gezogen werden, so die Logik. Die Klage richtet sich deshalb gegen diese Institutionen, weil damit ein erhöhter Druck auf alle EU-Mitgliedsstaaten erhofft wird.

Auch die Regierung Trump wurde von 21 Kindern und jungen Erwachsenen im Alter von 10–21 Jahren, vertreten durch die Organisation Our Children’s Trust, verklagt, weil er nichts gegen die „Destabilisierung des Klimas“ unternehme. Noch ist es nicht soweit, aber der Weg ist vorgezeichnet und das Ziel definiert: Politiker wie Trump sollten, ginge es nach den Vorstellungen bestimmter Kreise, und damit sind sicher nicht diese Kinder gemeint, vor das internationale UNO-Tribunal für Verbrechen gegen die Menschheit gezerrt werden.

„Schluß mit der Panikmache“

Nun könnte man über viel reden, wenn das Wörtchen „wenn“ nicht wäre: „wenn“ wirklich der Mensch an der Erderwärmung schuld wäre, „wenn“ wirklich die Darmausstoßung von Rindern und Schafen das Klima beeinflussen würde, wenn, wenn, wenn… Die wissenschaftlichen Unterstützer der These von der menschenverschuldeten Erderwärmung wie das Potsdam-Institut für Klimafolgenforschung vertreten allerdings höchst eigenwillige Thesen. Bis gestern waren die Klimaveränderungen in der Weltgeschichte, die niemand ernsthaft leugnen kann, der Natur geschuldet, doch heute ist zu“ hundert Prozent“ der Mensch schuld.

Just zwei Tage vor der Tagung im Vatikan fand, ebenfalls in Rom, eine andere Tagung zum Thema „Klima, Schluß mit der Panikmache“ statt, auf der andere Wissenschaftler diese Behauptungen widerlegten. Ihre Thesen wurden in Buchform vorgelegt.

Sollten sich die Mächtigen hinter Jeffrey Sachs durchsetzen, spielt es allerdings keine Rolle mehr, ob man ihre Behauptungen glaubt oder nicht. Dann droht nämlich so oder anders die Herrschaft einer neuen Oligarchie.

Text: Andreas Becker/Giuseppe Nardi
Bild: PAS/NBQ/MiL (Screenshots

4 Kommentare

  1. Nach diesen Klima-Geboten zu leben bedeutet, Gottes Schöpfung abzulehnen und nicht auf ihn, sondern auf Menschen zu vertrauen. Wenn jemand wirklich Christ ist, kann das gar nicht erst in Frage kommen.
    Es ist zudem eine Sache, die Erderwärmung anzuerkennen. Doch es ist eine ganz andere Sache, die Ursachen dafür in übermäßigem Konsum der Erdressourcen durch den Menschen zu sehen. Hier machen es sich viele moderne Menschen zu einfach, indem der Zustand und dessen angebliche Ursachen in nur einem einzigen Gedanken vermischt werden.

    Ich weiß, dass viele Christen heutzutage das Gefühl verloren haben, was die Deutung der 10 Gebote betrifft. Diese Gebote durch „Klima-Gebote“ auszutauschen bedeutet jedenfalls einen Greuel in den Augen Gottes.

    Aber, wenn man bedenkt in wieviele Tiefen und Täler Gott sein auserwähltes Volk, die Juden, gehen ließ, dann erstaunt es nicht zu sehen, wie auch die katholische Kirche ein weiteres, wahrscheinlich letztes Mal durch so ein Tal durchmuss. Wie groß der Verlust an Würde, an Ehrfurcht vor dem Heiligen, an Rechtgläubigkeit und Gottvertrauen innerhalb der katholischen Kirche bereits geworden ist, hätte man sich vor dem 2. Vatikanum wohl kaum vorzustellen vermocht.

  2. Gott ist der Herr, er regiert.

    Wenn der Klimawandel vom Menschen verursacht ist, dann sind die Ursachen der jährlich 40-millionenfache Kindermord an Ungeborenen und der katastrophale Verfall an Glaube und Moral.

  3. Darf man hier wissenschaftlich argumentieren?
    Selbstverständlich kühlt das CO2. Die Sonne strahlt das Licht auf die Erde. Strahlungsleistung beim Eintritt in die Atmosphäre: 1367 W/m2. Dieses Licht hat einen IR-Anteil von 44 %. Auf der Erdoberfläche hat das Licht einen IR-Anteil von 42 %, seine Leistung beträgt 1120 W/m2. D.h. 22 % der IR-Strahlung ist von der Atmosphäre absorbiert, und in Wärmestrahlung umgewandelt, hauptsächlich vom Wasserdampf, zu einem winzigen Teil vom CO2. Diese Wärmestrahlung verlässt die Atmosphäre zu 50 % in Richtung Weltall, zu 50 % in Richtung Erde. D.h. die von CO2 abgefangene Energiemenge erhöht die Temperatur der Erdoberfläche 50 % weniger, verglichen mit dem Fall, wenn dieses CO2 nicht in der Atmosphäre wäre.
    Erhöht sich nun der CO2-Anteil in der Atmosphäre, wird mehr Energie von diesem CO2 in der Atmosphäre vor dem Erreichen der Erdoberfläche abgefangen, und abgestrahlt in beide Richtungen. Um es verständlich auszudrücken: 1 € kommt in die Atmosphäre. Das CO2 verursacht, dass 50 Cent davon zurück in das Weltall gehen, und nur 50 Cent in Richtung Erdoberfläche weitergehen. Natürlich sprechen wir hier über Bruchteile eines Kelvingrades. Und noch etwas. Daß 78 % der IR-Strahlung die Erdoberfläche erreichen, bedeutet, daß in der Atmosphäre keine für die Absorption und Wärmeumwandlung frei verfügbare CO2-Moleküle mehr da sind, alle sind von der IR-Strahlung ex Sonne belegt. Für IR-Strahlen ex Erdoberfläche bleiben keine freien CO2-Moleküle in der Atmosphäre übrig. Was wiederum heißt, würde die CO2-Konzentration in der Atmosphäre merklich erhöht, würden mehr IR-Strahlen ex Sonne in Wärme umgewandelt. Welche Wärme zu 50 % Richtung Weltall, zu 50 % Richtung Erde abgestrahlt würde. Können Sie mir folgen? Was wiederum heißt, dass die Erhöhung der CO2-Konzentration in der Luft eine Abkühlung verursachen würde.

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