Vorzeigemuslim verhaftet: Wer Tariq Ramadan wirklich ist

Tariq Ramadan wurde am Mittwoch verhaftet. Ihm wird die Vergewaltigung von zwei Frauen zur Last gelegt. Obwohl Salafist, wurde er bisher vom EU-Establishment als Vorzeigemuslim herumgereicht. Im Bild die Schlagzeile der Tageszeitung Die Presse zur Festnahme.
Tariq Ramadan wurde am Mittwoch verhaftet. Ihm wird die Vergewaltigung von zwei Frauen zur Last gelegt. Obwohl Salafist, wurde er bisher vom EU-Establishment als Vorzeigemuslim herumgereicht. Im Bild die Schlagzeile der Tageszeitung Die Presse zur Festnahme.

(Paris) Euro­pas Vor­zei­ge­mus­lim Tarip Rama­dan wur­de am Mitt­woch in Paris ver­haf­tet und wird sich vor Gericht wegen der Ver­ge­wal­ti­gung von min­de­stens zwei Frau­en ver­ant­wor­ten müs­sen. Wie war es mög­lich, daß der Sala­fist aus einer der füh­ren­den Isla­mi­sten­dy­na­stien vom EU-Estab­lish­ment und ton­an­ge­ben­den Kul­tur­be­trieb jah­re­lang als Vor­zei­ge­mus­lim her­um­ge­reicht wur­de? Die Bio­gra­phie des Tariq Rama­dan sagt mehr über die Illu­sio­nen, aben­teu­er­li­che Hasard­spie­le und ideo­lo­gi­schen Ver­blen­dun­gen des euro­päi­schen Main­stream aus als über den Islam.

Tariq Ramadan — Sproß einer Islamistendynastie

Tariq Rama­dan, der von Euro­pas poli­ti­scher und kul­tu­rel­ler Haute­vo­lee – beson­ders in Paris, Brüs­sel und Lon­don – hofiert und in den Medi­en, auf Tagun­gen und an den Uni­ver­si­tä­ten her­um­ge­reicht wur­de, ent­stammt einer der füh­ren­den Isla­mi­sten­fa­mi­li­en des Nahen Ostens. Sein Groß­va­ter Hasan al-Ban­na war der Grün­der der ägyp­ti­schen Mus­lim­bru­der­schaft. Die isla­mi­sti­schen Bewe­gung ist heu­te in zahl­rei­chen Staa­ten aktiv. Al-Ban­na, des­sen Mus­lim­brü­der Ende der 40er Jah­re zahl­rei­che Atten­ta­te ver­üb­ten, wur­de 1949 ermor­det. Nicht geklärt ist, ob der Mord durch die damals noch könig­li­che Regie­rung oder von säku­la­ren Mili­tärs getö­tet wur­de, die bald danach Ägyp­ten mit einem Putsch zur Repu­blik machen sollten.

Tarips Vater, Said Rama­dan, war eben­falls ein füh­ren­der Mus­lim­bru­der eben­so wie sein Bru­der Hani Rama­dan. Die mei­sten sei­ner euro­päi­schen Ver­eh­rer wis­sen das nicht oder begrei­fen es nicht wirk­lich. Eini­ge müs­sen die Hin­ter­grün­de aber gekannt haben, denn für Tariq Rama­dan wur­de der Begriff „Reform­sa­la­fist“ erfun­den, was immer das auch hei­ßen soll­te. Es lie­fer­te den ent­span­nungs­be­dürf­ti­gen und kapi­tu­la­ti­ons­be­rei­ten Euro­pä­ern das nöti­ge Stich­wort, ihm trotz sei­ner Her­kunft freu­dig applau­die­ren zu können.

Gebo­ren wur­de Tariq Rama­dan iro­ni­scher­wei­se in Genf in der Schweiz, weil sein Vater wegen sei­ner isla­mi­sti­schen Gesin­nung unter Nas­ser sei­ne Hei­mat Ägyp­ten ver­las­sen muß­te. Da sich die Zei­ten geän­dert und die „Re-Isla­mi­sie­rung“ gro­ße Schrit­te mach­te, konn­te Tariq Rama­dan spä­ter anstands­los nach Ägyp­ten zurück­keh­ren und in Kai­ro an der Al-Azhar sei­ne Islam­stu­di­en absol­vie­ren: sin­ni­ger­wei­se mit einer apo­lo­ge­tisch gefärb­ten Abschluß­ar­beit über sei­nen isla­mi­sti­schen Großvater.

Nach Ägyp­ten über­sie­del­ten die Brü­der Rama­dan aber nicht. Sie genie­ßen dank der Gen­fer Groß­zü­gig­keit die Seg­nun­gen der Schwei­zer Staats­bür­ger­schaft. Der Schweiz und Euro­pa schafft das eini­ge Probleme.

Hani Ramadan — authentischer Islamist

Sein Bru­der Hani Rama­dan ist Lei­ter des umstrit­te­nen Isla­mi­schen Zen­trums Genf. Am 7. April 2017 wur­de Hani Rama­dan „schwe­re Bedro­hung für die öffent­li­che Ord­nung auf fran­zö­si­schem Boden“ vor­ge­wor­fen und von Frank­reich in die Schweiz abge­scho­ben. Der Islam wur­de bei der gan­zen Behör­den­ak­ti­on nicht erwähnt, weil laut Mul­ti­kul­ti-Illu­si­on der poli­ti­schen Füh­rungs­krei­se ein­fach nicht sein kann, was nicht sein darf.

Hani Ramadan
Hani Rama­dan

Grund für Hanis Abschie­bung war sei­ne isla­mi­sti­sche Agi­ta­ti­on unter der mil­lio­nen­star­ken isla­mi­schen Gemein­schaft Frank­reichs, die rund um Paris isla­mi­sche Enkla­ven bil­det, die der staat­li­chen Auto­ri­tät bereits ent­glit­ten sind. Wer Paris besucht und die Königs­grä­ber in der Kathe­dra­le von Saint-Denis auf­su­chen will, kann sich selbst davon überzeugen.

In und um Paris ist die Isla­mi­sie­rung mit all ihren Fol­gen soweit fort­ge­schrit­ten, daß sich die star­ke jüdi­sche Gemein­schaft in der Île-de-Fran­ce aus Angst um die eige­ne Sicher­heit sich zuneh­mend in bestimm­ten Stadt­tei­len im Westen von Paris kon­zen­triert. Im Novem­ber 2017 schrieb das Gate­stone Insti­tu­te über die Lage der Juden in Frank­reich und den um sich grei­fen­den Antisemitismus:

„Die Juden ver­su­chen in der Öffent­lich­keit unsicht­bar zu wer­den. (…) Der Islam frißt die fran­zö­si­schen Republik“.

Die Sicher­heit der Juden in Frank­reich wird nicht von den Fran­zo­sen gefähr­det, son­dern von Mus­li­men, die zum Groß­teil aller­dings die fran­zö­si­sche Staats­bür­ger­schaft besit­zen. Des­halb sind dem Staat mas­siv die Hän­de gebun­den, da er die effi­zi­en­te­sten Mit­tel des Staats­schut­zes, die Dro­hung mit Abschie­bung und die Ent­fer­nung aus dem Land, ihm nicht zur Ver­fü­gung stehen.

Am 27. Janu­ar, dem Inter­na­tio­na­len Holo­caust-Gedenk­tag, wur­de in Paris ein jüdi­scher Jun­ge wegen sei­ner Kip­pah belä­stigt. „Macron schickt das Mili­tär auf die Stra­ße“, so lau­te­ten die Schlag­zei­len über die Reak­ti­on von Frank­reichs offen­sicht­lich über­for­der­ten Staats­prä­si­dent. Das Mili­tär, das ein Land gegen äuße­re Fein­de ver­tei­di­gen soll, im Lan­des­in­ne­ren ein­zu­set­zen, kommt einer Kapi­tu­la­ti­on gleich. Die Maß­nah­me signa­li­siert daher vor allem eines, daß sich die Staats­füh­rung auch wei­ter­hin wei­gern will, die eigent­li­chen Pro­ble­me, die Isla­mi­sie­rung des Lan­des als Fol­ge einer ver­fehl­ten Ein­wan­de­rung- und Ein­bür­ge­rungs­po­li­tik, zu enttabuisieren.

Die für euro­päi­sche Ver­hält­nis­se star­ke jüdi­sche Gemein­schaft in Frank­reich hat seit 1980 um ein Fünf­tel abge­nom­men und zählt heu­te kaum mehr als 450.000 Ange­hö­ri­ge. Für Mus­li­me gibt es kei­ne amt­li­chen Anga­ben, und die Behör­den haben auch kein Inter­es­se die genaue Zahl, die offen­sicht­lich her­un­ter­ge­spielt wird, bekannt­zu­ge­ben. Der ehe­ma­li­ge Mini­ster für Chan­cen­gleich­heit, der Mus­lim Azouz Begag, heu­te Lehr­be­auf­trag­ter an der Sor­bon­ne, spricht seit 2011 von 15–20 Mil­lio­nen Mus­li­men in Frankreich.

Unter den fran­zö­si­schen Juden, die sich beson­ders um Paris kon­zen­trie­ren, zei­gen sich Ansät­ze einer frei­wil­li­gen Ghet­to­bil­dung. Da sie ihre Sicher­heit vom Staat offen­bar nicht mehr aus­rei­chend geschützt füh­len, ver­su­chen sie ihrem natür­li­chen Sicher­heits­be­dürf­nis durch räum­li­che Gemein­schafts­bil­dung zu begeg­nen. Das bedeu­tet auch, daß ande­re Stadt­tei­le und Räu­me der zuneh­men­den Isla­mi­sie­rung über­las­sen wer­den. In die­sen isla­mi­schen Enkla­ven agi­tier­ten die Sala­fi­sten­brü­der Hani und Tariq Rama­dan. Ja, auch der Salon­mus­lim Tariq Rama­dan, nicht nur sein „Schmud­del­bru­der“ Hani.

Die­se dra­ma­ti­schen Aus­wir­kun­gen der anhal­ten­den Ein­wan­de­rungs- und Ein­bür­ge­rungs­po­li­tik inmit­ten der EU wer­den in den Leit­me­di­en kaum oder gar nicht thematisiert.

Gegen Hani Rama­dan ver­häng­te Frank­reich ein Auf­ent­halts­ver­bot, aber die Schweiz muß­te ihn ohne mit der Wim­per zu zucken, auf­neh­men, da er seit 1983 die Schwei­zer Bür­ger­schaft besitzt. Aus der Welsch­schweiz wie­gelt er wei­ter­hin Frank­reichs und Bel­gi­ens Mus­li­me auf.

Dabei war er in Genf, wo er es als Fran­zö­sisch­leh­rer sogar öffent­li­cher Ange­stell­ter war, 2002 wegen isla­mi­sti­scher Umtrie­be aus dem Schuld­dienst ent­las­sen wor­den. Den­noch ist Hani Rama­dan nach wie vor Vor­sit­zen­der der offi­zi­el­len Ver­tre­tung der Mus­li­me im Kan­ton Genf.

Tariq Ramadan — der janusköpfige Islamist

Tariq Rama­dan ist die smar­te Sei­te der Rama­dan-Medail­le, Hani Rama­dan die authen­ti­sche­re. Bei­de fol­gen aber dem­sel­ben isla­mi­sti­schen Geist ihrer Dyna­stie, von dem sich Tariq nie distan­zier­te. Ganz im Gegen­teil. Jene ein­fluß­rei­chen Krei­se in Euro­pa, die ihn pro­te­gier­ten und ihm die Türen öff­ne­ten, stell­ten ihm kei­ne brenz­li­gen Fra­gen zum Islam.

Unge­hör­te Kri­ti­ker war­fen dem  Oxford-Pro­fes­sor ein „Dop­pel­spiel“ (Il Foglio) vor: Wäh­rend er als häu­fi­ger Ehren­gast von EU-Insti­tu­tio­nen über Demo­kra­tie rede, wieg­le er durch Audio­bot­schaf­ten – auch mit Hil­fe sei­nes Bru­ders – die isla­mi­sche Jugend in den euro­päi­schen Vor­städ­ten auf, beson­ders in den fran­zö­si­schen Ban­lieues. Vor knapp zehn Jah­ren lie­fer­te er sich mit dem dama­li­gen fran­zö­si­schen Innen­mi­ni­ster Sar­ko­zy einen Schlag­ab­tausch im Fern­se­hen, bei dem Tariq Rama­dan sich wei­ger­te, sich von der Scha­ria und dem isla­mi­schen Stei­ni­gungs­ge­bot zu distan­zie­ren. Sein will­fäh­ri­gen, euro­päi­schen Hel­fer hör­ten ein­fach weg.

Er wur­de vom euro­päi­schen Estab­lish­ment aber nicht nur wegen sei­nes, euro­päi­schen Ohren und Augen schmei­cheln­den Auf­tre­tens gemocht. Die Mul­ti­kul­tu­ra­li­sten und Ein­wan­de­rungs­ideo­lo­gen der EU (und auch der Schweiz) such­ten hän­de­rin­gend nach vor­zeig­ba­ren Mus­li­men. Die­se sind zwar alles ande­re als reprä­sen­ta­tiv, wer­den aber als reprä­sen­ta­tiv herumgereicht.

Katar-Millionen und „goldener Lehrstuhl“ in Oxford

Bei Tariq Rama­dans Auf­stieg spiel­te noch ein wei­te­rer Fak­tor eine Rol­le. Hin­ter ihm stan­den die Petro­dol­lars des Golf­emi­rats Katar. Und Geld öff­net in Euro­pa noch immer fast alle Türen.

Seit 2009 ist Rama­dan Pro­fes­sor für Isla­mi­sche Stu­di­en an der Uni­ver­si­tät Oxford. Renom­mier­ter geht es nicht mehr. Vor­zei­ge­mus­lim, Oxford-Pro­fes­sor, geschmei­dig, gebil­det. Die­se Image­pfle­ge für den Islam ließ sich Katar, einer der inter­na­tio­na­len Finan­ciers radi­kal­is­la­mi­scher Bewe­gun­gen und im Ver­dacht den Isla­mi­schen Staat (IS) zu finan­zie­ren, mit Waf­fen zu belie­fern und logi­stisch zu unter­stüt­zen, eini­ges kosten. Die Lehr­kan­zel für Rama­dan war nicht durch Lei­stun­gen erwor­ben, son­dern schlicht und ein­fach gekauft. Allein 2015 pump­te das Emi­rat der sun­ni­ti­schen Al-Tha­ni-Dyna­stie elf Mil­lio­nen Pfund in den Lehr­stuhl. Rama­dan saß auf einem „gol­de­nen Lehr­stuhl“, wie es in Oxford nicht ohne Neid hieß. Er besaß die finan­zi­ell best­do­tier­te Pro­fes­sur, die eigens für ihn geschaf­fen wor­den war.

Die­se Hin­ter­grün­de, daß alles gekauf­ter Schein war, wur­de erst 2016 publik, küm­mer­te aber nicht wirk­lich, weil die­se Kehr­sei­te nie­mand sehen woll­te. Denn nach nichts mehr seh­nen sich die ton­an­ge­ben­den Euro­pä­er als nach dem mode­ra­ten, ver­west­lich­ten Typus von Mus­lim. Die­sen Wunsch bedien­te Rama­dan, der Enkel von Hassan al-Ban­na, fast zur Per­fek­ti­on. Fast…

„Charmeoffensive“ für den Wahabismus

Euro­pas Füh­rungs­eli­ten lie­ßen Tariq Rama­dan unter Ihres­glei­chen und in der Öffent­lich­keit für den „roman­ti­schen“ Islam wer­ben, damit die Ein­wan­de­rung und die Isla­mi­sie­rung unge­hin­dert fort­ge­setzt wer­den konn­te. Unter­des­sen radi­ka­li­sier­te Hani Rama­dan die ein­ge­wan­der­ten und häu­fig auch ein­ge­bür­ger­ten Mus­li­me, beson­ders im fran­zö­sisch­spra­chi­gen Raum.

Rama­dans „Charme­of­fen­si­ve“ war nur mög­lich, weil es das euro­päi­sche Estab­lish­ment so woll­te. Der Vor­zei­ge­mus­lim war und blieb jedoch Sala­fist und sei­ne Arbeit galt der Aus­brei­tung des Islams – und zwar des waha­bi­ti­schen Islams. Dafür haben die waha­bi­ti­schen Emi­re von Katar gesorgt.

Der tiefe Fall und die Bloßstellung des europäischen Establishments

Anfang Novem­ber 2017 begann dann der tie­fe Fall. Gegen Rama­dan wur­den Ver­ge­wal­ti­gungs­vor­wür­fe laut. Er sprach von einer „Lügen­kam­pa­gne sei­ner Geg­ner“. In Oxford, wo er nach wie vor Pro­fes­sor ist, wur­de er bis zur Klä­rung der Anschul­di­gun­gen beur­laubt. Die renom­mier­te Uni­ver­si­tät geht mit Samt­hand­schu­hen vor. Die üppi­gen Geld­zu­wen­dun­gen vom Per­si­schen Golf will man nicht verspielen.

In den sozia­len Netz­wer­ken wur­den Mord­dro­hun­gen gegen die links­ra­di­ka­le Sati­re­zei­tung Char­lie Heb­do her­um­ge­reicht, die den Vor­zei­ge­in­tel­lek­tu­el­len wenig vor­teil­haft mit dem Bild­text „Ich bin die 6. Säu­le des Islams“ auf die Titel­sei­te setzte.

Nach drei Mona­ten der Ermitt­lun­gen wur­de Tariq Rama­dan nun vor zwei Tagen in Paris ver­haf­tet. Gegen ihn wird Ankla­ge erho­ben, min­de­stens zwei Frau­en ver­ge­wal­tigt zu haben. Nun muß­ten auch „Leit­me­di­en“ über den Fall berich­ten. Die dabei ver­wen­de­ten, poli­tisch-kor­rek­ten Beschrei­bun­gen sind aus­sa­ge­kräf­tig für den Zustand des EU-Estab­lish­ments. Tariq Rama­dans Abstam­mung und Über­zeu­gung redu­ziert sich bei­spiels­wei­se in der öster­rei­chi­schen Tages­zei­tung „Die Pres­se“ wie folgt: „in Genf gebo­re­ner Schwei­zer mit ägyp­ti­schem Hin­ter­grund“, „pro­mi­nen­ter Isla­mo­lo­ge (…), der über einen ‚euro­päi­schen Islam‘ nachdenkt“.

Man wird sehen, ob auch die Schweiz gegen ihren Bür­ger Tariq Rama­dan ermit­teln wird. Dort hat­ten sogar min­der­jäh­ri­ge Mäd­chen ihn der sexu­el­len Belä­sti­gung bezich­tigt. Die Fäl­le könn­ten ver­jährt sein. Daß sei­ner­zeit gegen Rama­dan nicht vor­ge­gan­gen wur­de, wirft im nach­hin­ein betrach­tet kein gutes Licht auf die Justiz der Westschweiz.

Text: Andre­as Becker
Bild: Die Presse/IZBS

2 Kommentare

  1. Aller­dings befür­wor­ten jüdi­sche Auto­ri­tä­ten die Isla­mi­sie­rung als Kampf gegen „Edom“ (Chri­sten­heit?) und somit als Vor­aus­set­zung des Kom­mens des Mes­si­as, etwa der Rab­bi­ner David Touitou:
    https://www.youtube.com/watch?v=zNIFMWEihvs
    Islam als „Besen“ Israels:
    https://www.youtube.com/watch?v=8qST8I3j0u4

    Ähn­li­ches hier:
    https://www.youtube.com/watch?v=-XK_cJgihG8

    Wie­weit die­se Stim­men reprä­sen­ta­tiv sind, ist natür­lich nicht zu sagen. Die Fra­ge ist nur, woher die­se Mei­nun­gen kommen.

  2. Die­se jüdi­schen Stim­men sind nicht reprä­sen­ta­tiv, es gibt — wie über­all — auch Sek­ten im Juden­tum. Rab­bi­ner kann sich übri­gens jeder Mann nen­nen, der Titel ist nicht geschützt. Rab­bi­ner bedeu­tet Leh­rer und nicht Priester.

    Solan­ge from­me Mus­li­me Isla­mi­sten genannt wer­den, hat der Westen nichts begrif­fen. Im Koran gibt es eine Sure zur Beu­te­ver­tei­lung, eine Sure über den Frie­den gibt es nicht. Töten steht im Koran im Impe­ra­tiv, wobei Allah die Hand führt, der jede Minu­te die Welt neu schafft, also das Gute und das Böse.

    Tariq Rama­dan konn­te den Dok­tor­ti­tel nach sei­nem Schei­tern an der Uni nur durch die Ver­mitt­lung des Links­ex­tre­mi­sten Hans „Jean“ Zieg­ler erhal­ten, nach­dem die Dis­ser­ta­ti­on zunächst wegen Unwis­sen­schaft­lich­keit abge­lehnt wur­de. An einer nor­ma­len Uni — ohne isla­mi­sche Gel­der — hät­te er nie Pro­fes­sor wer­den kön­nen. Aber katho­li­sche Unis luden den „Gelehr­ten“ oft ein!

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