Papst Franziskus und die Pachamama-Religion, die in der katholischen Kirche etabliert werden soll. Im Bild erweist Franziskus Pachamama die Ehre (4.10.2019).
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Die Amazonassynode, der Pachamama-Geist und der Geist des Elija

Von Rober­to de Mattei*. Was war die Ama­zo­nas­syn­ode und wohin wird sie uns füh­ren? Um die­se Fra­ge zu beant­wor­ten, genügt es mit Sicher­heit nicht, sich auf eine Ana­ly­se des Schluß­do­ku­ments zu beschrän­ken, das am 26. Okto­ber 2019 ver­ab­schie­det wur­de. Die pan-ama­­zo­­ni­­sche Syn­ode ist Teil eines Pro­zes­ses, der in der Gra­dua­li­tät sei­ner Pha­sen und in sei­nem

Verheiratete Priester? Was geschieht bei Fällen von häuslicher Gewalt?
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Wie wird die Kirche mit solchen verheirateten Priestern umgehen?

(Mos­kau) Von der Ama­zo­nas­syn­ode wur­de mit einer gro­ßen Mehr­heit von 75 Pro­zent der Syn­oda­len gefor­dert, im Ama­zo­nas die Zulas­sung von ver­hei­ra­te­ten Män­nern zu erlau­ben. Wie aber wer­den die Kir­chen­ver­ant­wort­li­chen auf Fäl­le von häus­li­cher Gewalt durch ver­hei­ra­te­te Prie­ster reagie­ren? Zeit­gleich mit der Schluß­pha­se der Syn­ode ereig­ne­te ein kon­kre­ter Vor­fall.

Ein Salesianer und Missionar zieht seine Bilanz der Amazonassynode und formuliert dabei Mängel, Schwächen und Gefahren.
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Die Amazonassynode im Urteil eines Missionars

Der Sale­sia­ner und Mis­sio­nar, Pater Mar­tin Las­ar­te, gab nach den offi­zi­el­len Abstim­mun­gen vom ver­gan­ge­nen Sams­tag sei­ne eige­nen Voten zur Ama­zo­nas­syn­ode ab. Der Uru­gu­ay­er ver­ließ sei­ne Hei­mat in jun­gen Jah­ren, um als Mis­sio­nar nach Afri­ka zu gehen. 25 Jah­re wirk­te er in Ango­la. Als Prie­ster und als Mis­sio­nar, der aus einem Nach­bar­land zu Bra­si­li­en stammt, das

Die Amazoanssynode wurde gestern abgeschlossen, nachdem beschlossen worden war, was zuvor schon geplant war.
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Die Amazonassynode hat beschlossen – was geplant war

Eine Ana­ly­se von Giu­sep­pe Nar­di. (Rom) Das zen­tra­le Resü­mee nach drei Wochen Ama­zo­nas­syn­ode läßt sich knapp viel­leicht so zusam­men­fas­sen: Es wur­de alles beschlos­sen, was geplant war. Eine erste Ana­ly­se des Schluß­do­ku­ments, die von hin­ten auf­ge­rollt wird und sich auf die Berei­che kon­zen­triert, die für die Kir­che rele­vant sind. Das Schluß­do­ku­ment liegt vor­erst nur in spa­ni­scher

Don Alfredo Morselli: „Die Speerspitzen des Modernismus preschen mit der Amazonassynode vor“.
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Amazonassynode: „Menschlich betrachtet, müßte man sagen: ‚Es ist aus!‘ “

(Rom) Don Alfre­do Mor­sel­li, einer der Erst­un­ter­zeich­ner der Cor­rec­tio filia­lis gegen die Ver­brei­tung von Häre­si­en im Sep­tem­ber 2017, ist ein Mann kla­rer Wor­te. Der 1986 zum Prie­ster Geweih­te, zele­briert seit­her als Diö­ze­san­prie­ster unun­ter­bro­chen in der über­lie­fer­ten Form des Römi­schen Ritus. Aus der Lehr­tä­tig­keit als Fun­da­men­tal­theo­lo­ge, Exeget und Alt­phi­lo­lo­ge wur­de er aller­dings ent­fernt und muß­te, als

Die Synodenarbeitsgruppen haben ihre Vorschläge vorgelegt: Etappe 2 auf dem „synodalen Weg“ zur Zölibatsabschaffung und zur Zulassung von Frauen zum Weihesakrament ist damit abgeschlossen.
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Circuli minores wollen verheiratete Priester und Frauendiakonat

(Rom) Die zwei­te Syn­oden­wo­che war geprägt von der Arbeit in den nach Spra­chen getrenn­ten Cir­cu­li mino­res. Deren Berich­te sind aus­ge­fal­len, wie sie aus­fal­len muß­ten. Die Über­ra­schun­gen, die sie ent­hal­ten, sind in Wirk­lich­keit kei­ne, son­dern spie­geln wenig ver­wun­der­lich das Den­ken von Alt-68ern wie Bischof Erwin Kräut­ler wider. Schließ­lich wird die Ama­zo­nas­syn­ode ja aus die­sem Grund –

Die Forderung, den priesterlichen Zölibat zu beseitigen, indem verheirateet Männer geweiht werden, wurde erstmals auf dem Zweiten Vaticanum vorgebracht.
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Verheiratete Priester? Alles begann mit dem Konzil und in Deutschland

Der Jour­na­list Nico Spun­to­ni zeich­net den Weg nach, den die For­de­rung nach ver­hei­ra­te­ten Prie­stern in der Kir­che zurück­leg­te. Sei­ne Suche führ­te ihn zum Zwei­ten Vati­ka­ni­schen Kon­zil und direkt in den deut­schen Sprach­raum. Er zeigt auf, daß hin­ter der For­de­rung der Wunsch nach Besei­ti­gung eines Prie­ster­man­gels steht, mehr noch aber das Ziel, den prie­ster­li­chen Zöli­bat zu

„Der Papst sollte über seine Schmeichler nachdenken“
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„Nicht einmal der Papst kann den Zölibat der Priester abschaffen“

(Rom) Am Mon­tag eröff­ne­te der von Papst Fran­zis­kus ein­ge­setz­te Gene­ral­be­richt­erstat­ter der Ama­zo­nas­syn­ode, Kar­di­nal Clau­dio Hum­mes, das Sperr­feu­er auf den prie­ster­li­chen Zöli­bat. Der kon­trol­lier­te und dosier­te Infor­ma­ti­ons­fluß läßt nur nach außen drin­gen, was von der Syn­oden­re­gie gewünscht ist, wäh­rend anders­lau­ten­de Stel­lung­nah­men nicht oder nur in homöo­pa­thi­scher Dosie­rung kom­mu­ni­ziert wer­den. Von außen mel­de­te sich gestern Kar­di­nal Mül­ler