Der „Amazonische Ritus“, und wie er sein soll.
Hintergrund

Viele Erwartungen an das nachsynodale Amazonas-Schreiben

(Bra­si­lia) Die Folha de São Pau­lo, die größ­te Tages­zei­tung Bra­si­li­ens und ganz Latein­ame­ri­kas, berich­te­te am 23. Dezem­ber, einen Tag vor Hei­lig­abend, über die „bestehen­den Erwar­tun­gen“ zum neu­en „Ama­­zo­­nas-Ritus“, den Papst Fran­zis­kus laut Ama­zo­nas­syn­ode ein­füh­ren soll.

Kardinal Burke: „Wenn es um eine Frage der Wahrheit geht, kann ich nicht schweigen“.
Nachrichten

Der Papst würde das Schisma anführen? Kardinal Burke: „Ja“

(New York) Am ver­gan­ge­nen Sams­tag, dem 9. Novem­ber, ver­öf­fent­lich­te die New York Times ein aus­führ­li­ches Inter­view mit Kar­di­nal Ray­mond Bur­ke. Das Gespräch mit dem nam­haf­ten Pur­pur­trä­ger führ­te Ross Dout­hat. Er nennt den US-ame­­ri­­ka­­ni­­schen Kar­di­nal als „kri­tisch­ste Stim­me in der kirch­li­chen Hier­ar­chie“ gegen­über Papst Franziskus.

AP berichtet über die innerkirchliche Debatte und befördert diese.
Nachrichten

Die Helfershelfer der Anti-Zölibatsdebatte

(New York) Asso­cia­ted Press (AP), eine der „Big Three”, der drei ein­fluß­reich­sten, inter­na­tio­na­len Pres­se­agen­tu­ren, ver­öf­fent­lich­te am ver­gan­ge­nen Sams­tag, dem 9. Novem­ber, eine Ana­ly­se zur Fra­ge der Zulas­sung ver­hei­ra­te­ter Prie­ster in der katho­li­schen Kirche.

Papst Franziskus und die Pachamama-Religion, die in der katholischen Kirche etabliert werden soll. Im Bild erweist Franziskus Pachamama die Ehre (4.10.2019).
Forum

Die Amazonassynode, der Pachamama-Geist und der Geist des Elija

Von Rober­to de Mattei*. Was war die Ama­zo­nas­syn­ode und wohin wird sie uns füh­ren? Um die­se Fra­ge zu beant­wor­ten, genügt es mit Sicher­heit nicht, sich auf eine Ana­ly­se des Schluß­do­ku­ments zu beschrän­ken, das am 26. Okto­ber 2019 ver­ab­schie­det wur­de. Die pan-ama­­zo­­ni­­sche Syn­ode ist Teil eines Pro­zes­ses, der in der Gra­dua­li­tät sei­ner Pha­sen und in sei­nem

Verheiratete Priester? Was geschieht bei Fällen von häuslicher Gewalt?
Hintergrund

Wie wird die Kirche mit solchen verheirateten Priestern umgehen?

(Mos­kau) Von der Ama­zo­nas­syn­ode wur­de mit einer gro­ßen Mehr­heit von 75 Pro­zent der Syn­oda­len gefor­dert, im Ama­zo­nas die Zulas­sung von ver­hei­ra­te­ten Män­nern zu erlau­ben. Wie aber wer­den die Kir­chen­ver­ant­wort­li­chen auf Fäl­le von häus­li­cher Gewalt durch ver­hei­ra­te­te Prie­ster reagie­ren? Zeit­gleich mit der Schluß­pha­se der Syn­ode ereig­ne­te ein kon­kre­ter Vorfall.

Ein Salesianer und Missionar zieht seine Bilanz der Amazonassynode und formuliert dabei Mängel, Schwächen und Gefahren.
Nachrichten

Die Amazonassynode im Urteil eines Missionars

Der Sale­sia­ner und Mis­sio­nar, Pater Mar­tin Las­ar­te, gab nach den offi­zi­el­len Abstim­mun­gen vom ver­gan­ge­nen Sams­tag sei­ne eige­nen Voten zur Ama­zo­nas­syn­ode ab. Der Uru­gu­ay­er ver­ließ sei­ne Hei­mat in jun­gen Jah­ren, um als Mis­sio­nar nach Afri­ka zu gehen. 25 Jah­re wirk­te er in Ango­la. Als Prie­ster und als Mis­sio­nar, der aus einem Nach­bar­land zu Bra­si­li­en stammt, das

Die Amazoanssynode wurde gestern abgeschlossen, nachdem beschlossen worden war, was zuvor schon geplant war.
Hintergrund

Die Amazonassynode hat beschlossen – was geplant war

Eine Ana­ly­se von Giu­sep­pe Nar­di. (Rom) Das zen­tra­le Resü­mee nach drei Wochen Ama­zo­nas­syn­ode läßt sich knapp viel­leicht so zusam­men­fas­sen: Es wur­de alles beschlos­sen, was geplant war. Eine erste Ana­ly­se des Schluß­do­ku­ments, die von hin­ten auf­ge­rollt wird und sich auf die Berei­che kon­zen­triert, die für die Kir­che rele­vant sind. Das Schluß­do­ku­ment liegt vor­erst nur in spa­ni­scher Spra­che

Don Alfredo Morselli: „Die Speerspitzen des Modernismus preschen mit der Amazonassynode vor“.
Nachrichten

Amazonassynode: „Menschlich betrachtet, müßte man sagen: ‚Es ist aus!‘ “

(Rom) Don Alfre­do Mor­sel­li, einer der Erst­un­ter­zeich­ner der Cor­rec­tio filia­lis gegen die Ver­brei­tung von Häre­si­en im Sep­tem­ber 2017, ist ein Mann kla­rer Wor­te. Der 1986 zum Prie­ster Geweih­te, zele­briert seit­her als Diö­ze­san­prie­ster unun­ter­bro­chen in der über­lie­fer­ten Form des Römi­schen Ritus. Aus der Lehr­tä­tig­keit als Fun­da­men­tal­theo­lo­ge, Exeget und Alt­phi­lo­lo­ge wur­de er aller­dings ent­fernt und muß­te, als

Die Synodenarbeitsgruppen haben ihre Vorschläge vorgelegt: Etappe 2 auf dem „synodalen Weg“ zur Zölibatsabschaffung und zur Zulassung von Frauen zum Weihesakrament ist damit abgeschlossen.
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Circuli minores wollen verheiratete Priester und Frauendiakonat

(Rom) Die zwei­te Syn­oden­wo­che war geprägt von der Arbeit in den nach Spra­chen getrenn­ten Cir­cu­li mino­res. Deren Berich­te sind aus­ge­fal­len, wie sie aus­fal­len muß­ten. Die Über­ra­schun­gen, die sie ent­hal­ten, sind in Wirk­lich­keit kei­ne, son­dern spie­geln wenig ver­wun­der­lich das Den­ken von Alt-68ern wie Bischof Erwin Kräut­ler wider. Schließ­lich wird die Ama­zo­nas­syn­ode ja aus die­sem Grund –