Von Radio Vatikan wurde im Fatima-Jahr in einer Blitzaktion die Übertragung des Rosenkranzes abgeschafft: im Bild die geschlossene Kurzwellensendeanlage von Radio Vatikan bei Rom.
Hintergrund

Radio Vatikan: Im Fatima-Jahr den Rosenkranz abgeschafft

(Rom) Am ver­gan­ge­nen 13. Okto­ber gin­gen die Fest­lich­kei­ten zu 100 Jah­re Fati­ma zu Ende. Die Mari­en­er­schei­nun­gen von Fati­ma sind untrenn­bar mit dem Rosen­kranz ver­bun­den. Den­noch wur­de von Radio Vati­kan auf Kurz­wel­le, mit einer Blitz­ak­ti­on mit­ten im Fati­­ma-Jahr, die Über­tra­gung des Rosen­kran­zes abge­schafft.

Nach massiven Protesten der Bischöfe Afrikas versichert Papst Franziskus, daß der Kurzwellenbereich von Radio Vatikan erhalten bleibt.
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Papst Franziskus versichert Afrikas Bischöfen: „Kurzwellenbereich wurde nie aufgegeben“ — Reformen „mit ein bißchen Gewalt“?

(Rom) Papst Fran­zis­kus ver­si­cher­te gestern, daß der Kurz­wel­len­be­reich von Radio Vati­kan für Afri­ka nicht ein­ge­stellt wird. Anlaß war sei­ne Anspra­che an die erste Voll­ver­samm­lung des von ihm im Juni 2015 neu­errich­te­ten Kom­mu­ni­ka­ti­ons­se­kre­ta­ria­tes des Hei­li­gen Stuhls. Zuvor hat­ten Afri­kas Bischö­fe mas­siv gegen die Ein­stel­lung pro­te­stiert.

Dario Edoardo Viganò, Präfekt des vatikanischen Kommunikationssekretariats, will die große Sendeanlage von Radio Vatikan in Santa Maria in Galeria schließen und die Übertragung auf Kurzwellen einstellen. Ein "strategischer Fehler" sagen Kritiker.
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Radio Vatikan: Aus für Kurzwelle und Sendeanlage von Santa Maria di Galeria — Ein „strategischer Fehler“

(Rom) Die Medi­en des Hei­li­gen Stuhls sol­len einer Neu­ord­nung unter­zo­gen wer­den.  Dazu errich­te­te Papst Fran­zis­kus im Juni 2015 ein eige­nes Dikaste­ri­um an der Römi­schen Kurie, das Kom­mu­ni­ka­ti­ons­se­kre­ta­ri­at. Zum Prä­fek­ten ernann­te er den bra­si­lia­ni­schen Prie­ster Dario Edo­ar­do Viganò, der zuvor seit 2013 das Vati­ka­ni­sche Fern­seh­zen­trum CTV gelei­tet hat­te. Zu den Medi­en des Vati­kans gehö­ren zudem die

Papst Franziskus: Luther im Vatikan
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Päpstlicher Rat macht Martin Luther zum „Zeugen des Evangeliums“

(Rom) Der Päpst­li­che Rat zur För­de­rung der Ein­heit der Chri­sten ver­öf­fent­lich­te die Tex­te für die welt­wei­te „Gebets­wo­che für die Ein­heit der Chri­sten 2017“. Sie ste­hen ganz im Zei­chen des Geden­kens „500 Jah­re Refor­ma­ti­on durch Mar­tin Luther“. Der 500. Jah­res­tag der Ver­öf­fent­li­chung der 95 The­sen durch Mar­tin Luther wird als „Schlüs­sel­er­eig­nis der Refor­ma­ti­ons­be­we­gung“ bezeich­net, „die das

Interview mit Antonio Spadaro zu Papst Franziskus und Amoris laetitia
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Spadaro-Interview: Papst Franziskus betrachtet es als „Mission“, Kirche zu reformieren — „Nichts kann uns von der Liebe Christi trennen“

(Rom) Radio Vati­kan (Ita­lie­ni­sche Sek­ti­on) ver­öf­fent­lich­te gestern ein Inter­view mit Pater Anto­nio Spa­daro SJ, dem Schrift­lei­ter der römi­schen Jesui­ten­zeit­schrift La Civil­tà  Cat­to­li­ca und engen Ver­trau­ten von Papst Fran­zis­kus. Der Jesu­it wur­de auch zur hef­ti­gen Kon­tro­ver­se über das umstrit­te­ne nach­syn­oda­le Schrei­ben Amo­ris lae­ti­tia von Papst Fran­zis­kus befragt.

Kardinal Walter Kasper: "Amoris laetitia ist klar", es gibt "keinen Widerspruch" zum Lehramt von Johannes Paul II.
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Kardinal Kasper zu „Amoris laetitia“ und „Dubia“ — Einseitigkeit von Radio Vatikan

(Rom) Kar­di­nal Wal­ter Kas­per ver­tei­dig­te am Don­ners­tag in einem Inter­view der Deut­schen Sek­ti­on von Radio Vati­kan das umstrit­te­ne, nach­syn­oda­le Schrei­ben Amo­ris lae­ti­tia. Das ver­wun­dert wenig, da er an die­sem Doku­ment, das wie kein ande­res seit Mona­ten Ver­wir­rung in der Kir­che stif­tet, selbst Anteil hat. Der deut­sche Kar­di­nal kann sogar die „Vater­schaft“ dafür bean­spru­chen. Durch sei­ne