Martin Luther griff auf der Grundlage des Nominalismus Juda und Rom an und legte damit die Grundlage zu einer Revolution gegen dier Vernunft, die sich bis heute fortsetzt.
Buchbesprechungen

Die Folgen von Luthers Kampf gegen „Juda und Rom“

Von Wolf­ram Schrems* Es ist erfreu­lich, daß sich auf­grund der auf die­ser Sei­te ver­öf­fent­lich­ten Buch­be­spre­chun­gen neue Kon­tak­te zu Autoren erge­ben. So schlug der Sozio­lo­ge und Phi­lo­soph Heinz-Georg Kutt­ner (geb. 1942) die Vor­stel­lung sei­nes Buches über „die Fol­gen von Luthers Kampf gegen ‚Juda und Rom‘“ vor. Die­ser Vor­schlag wur­de mit Inter­es­se auf­ge­grif­fen, weil sich Dr. Kutt­ner

Forum

Die traurige Apostasie von Alessandro Gnocchi

Der katho­li­sche Jour­na­list und Buch­au­tor Ales­san­dro Gnoc­chi kon­ver­tier­te im Okto­ber 2019 zum rus­­sisch-ortho­­do­­xen Patri­ar­chat von Mos­kau. Gnoc­chi, der Geschich­te und Phi­lo­so­phie stu­dier­te, ver­öf­fent­lich­te zusam­men mit dem Phi­lo­so­phen Mario Pal­ma­ro bis zu des­sen frü­hem Tod 2014 meh­re­re Bücher und Kom­men­ta­re, mit denen sie zu den ersten und schärf­sten Kri­ti­kern des Pon­ti­fi­kats von Papst Fran­zis­kus gehör­ten, dar­un­ter

Benedikt XVI. erklärt in einem erst jetzt veröffentlichten Text aus dem Jahr 2018 die Bedeutung der Kommunion und warum das protestantische "Abendmahl" und die katholische "Eucharistie" keine Synonyme sind, sondern ein ganz unterschiedliches Verständnis ausdrücken.
Liturgie & Tradition

„Die Bedeutung der Kommunion“ von Benedikt XVI.

(Rom) Seit dem 20. Janu­ar ist das post­hum ver­öf­fent­lich­te Buch mit Tex­ten von Bene­dikt XVI. im Buch­han­del erhält­lich. Es sam­melt fünf­zehn Tex­te, die die­ser in den letz­ten zehn Jah­ren sei­nes Lebens nach sei­nem Amts­ver­zicht ver­faßt hat­te. Die Druck­le­gung wur­de noch zu sei­nen Leb­zei­ten und mit sei­nem Ein­ver­ständ­nis vor­be­rei­tet. Dar­in ent­hal­ten ist auch ein 17 Sei­ten

Papst Paul VI. mit Annibale Bugnini, dem Sekretär des "Consilium", das die Umsetzung der Liturgiekonstitution des Zweiten Vatikanischen Konzils vorbereiten sollte.
Liturgie & Tradition

„Die Liturgiereform hat einen beachtlichen Schritt vorwärts gemacht…“

Die von Papst Paul VI. 1969 ver­füg­te Lit­ur­gie­re­form erfolg­te gemäß den Vor­be­rei­tun­gen des Con­si­li­um ad exse­quen­dam Con­sti­tu­tio­nem de Sacra Lit­ur­gia (Rat zur Durch­füh­rung der Kon­sti­tu­ti­on über die hei­li­ge Lit­ur­gie) unter der Feder­füh­rung sei­nes Sekre­tärs Anni­ba­le Bug­nini. In der Aus­ga­be vom 13. Okto­ber 1969 leg­te der Osser­va­to­re Roma­no ein auf­schluß­rei­ches Selbst­zeug­nis zu die­ser Lit­ur­gie­re­form ab:

Der Rückgang der Katholiken in Lateinamerika hält unvermindert an. Er nahm unter Papst Franziskus sogar zu.
Nachrichten

Rückgang der Katholiken in Lateinamerika beschleunigt sich unter Papst Franziskus

(Rom) Latein­ame­ri­ka galt jahr­zehn­te­lang als „Kon­ti­nent der Hoff­nung“ für die katho­li­sche Kir­che. Tat­säch­lich ver­liert sie dort aber Tag für Tag an Boden. Die Grün­de sind viel­schich­tig, doch zu einem Teil haus­ge­macht. Beim Kon­kla­ve 2013 war ein wohl­mei­nen­der Teil der Papst­wäh­ler der Über­zeu­gung, daß die Wahl des Argen­ti­ni­ers auf den Stuhl Petri dem Ero­si­ons­pro­zeß Ein­halt gebie­ten

Evangelikale, besonders Pfingstler, erleben seit mehreren Jahrzehnten in Lateinamerika einen ungeahnten Aufstieg, während die katholische Kirche einen Erosionsprozeß erlebt.
Hintergrund

Warum die katholische Kirche in Lateinamerika verliert

War­um sind „kon­ser­va­ti­ve Pfingst­ler“ in Latein­ame­ri­ka wei­ter auf „auf dem Vor­marsch“, obwohl seit 2013 der erste Papst regiert, der aus die­ser Welt­ge­gend stammt? Die­ser Fra­ge wid­me­te das Wall Street Jour­nal am 11. Janu­ar eine Repor­ta­ge von Fran­cis X. Roc­ca, Lucia­na Magal­haes und Saman­tha Pear­son. Unter Ver­weis auf aktu­el­le Erhe­bun­gen kün­di­gen sie an, daß die katho­li­sche

Luther verbrennt die päpstliche Bannandrohungsbulle. Darauf erfolgte am 3. Januar 1521 seine Exkommunikation.
Hintergrund

Vor 500 Jahren wurde Martin Luther exkommuniziert

(Rom) Am 3. Janu­ar jährt sich zum 500. Mal die offi­zi­el­le Exkom­mu­ni­ka­ti­on von Mar­tin Luther. Am 3. Janu­ar 1521 wur­de Luther mit der Bul­le Decet Roma­num pon­ti­fi­cem aus­drück­lich zum Häre­ti­ker erklärt. Was wird Papst Fran­zis­kus machen?

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Die Feinde der Kirche, dargestellt in der Geschichtstheologie von Hilaire Belloc.
Forum

Hilaire Belloc: Die Feinde der Katholischen Kirche

Von Fried­rich Romig* Ähn­lich wie John Hen­ry Kar­di­nal New­man (1801–1890) ist Hilai­re Bel­loc (1870–1953) ein typi­scher Reprä­sen­tant der bri­ti­schen Gei­ste­s­a­ri­sto­kra­tie. Ohne Rück­sicht auf gesell­schaft­li­che Kon­ven­tio­nen nimmt sie sich die Frei­hei­ten, die ihren Weg zur Wahr­heit stüt­zen. New­man ist Kon­ver­tit, er hat die angli­ka­ni­sche Reli­gi­ons­ge­mein­schaft ver­las­sen und ist in die Katho­li­sche Kir­che ein­ge­tre­ten. Bel­loc war als jun­ger

39 Jahre nach der Bugnini-Instruktion und 20 Jahre nach der Einführung der Handkommunion in Italien kehrte Papst Benedikt XVI. für die päpstlichen Zelebrationen zur knienden Mundkommunion zurück.
Liturgie & Tradition

Kolumbiens Bischöfe nehmen Zwangs-Handkommunion zurück

(Bogo­ta) Die Kolum­bia­ni­sche Bischofs­kon­fe­renz kor­ri­gier­te ihre erste Anord­nung wegen des Coro­na­vi­rus und ersetz­te sie durch eine zwei­te. Dar­in wird bestä­tigt, daß die Mund­kom­mu­ni­on auch wei­ter­hin mög­lich ist. Durch das Coro­na­vi­rus ist die Kom­mu­ni­ons­pen­dung auf die Tages­ord­nung zurück­ge­kehrt. Grund genug für eine kur­zen histo­ri­schen Rück­blick auf einen Unge­hor­sam, mit dem alles begann.