Luther verbrennt die päpstliche Bannandrohungsbulle. Darauf erfolgte am 3. Januar 1521 seine Exkommunikation.
Hintergrund

Vor 500 Jahren wurde Martin Luther exkommuniziert

(Rom) Am 3. Janu­ar jährt sich zum 500. Mal die offi­zi­el­le Exkom­mu­ni­ka­ti­on von Mar­tin Luther. Am 3. Janu­ar 1521 wur­de Luther mit der Bul­le Decet Roma­num pon­ti­ficem aus­drück­lich zum Häre­ti­ker erklärt. Was wird Papst Fran­zis­kus machen?

Die Feinde der Kirche, dargestellt in der Geschichtstheologie von Hilaire Belloc.
Forum

Hilaire Belloc: Die Feinde der Katholischen Kirche

Von Fried­rich Romig* Ähn­lich wie John Hen­ry Kar­di­nal New­man (1801–1890) ist Hil­ai­re Bel­loc (1870–1953) ein typi­scher Reprä­sen­tant der bri­ti­schen Gei­stesa­ri­sto­kra­tie. Ohne Rück­sicht auf gesell­schaft­li­che Kon­ven­tio­nen nimmt sie sich die Frei­hei­ten, die ihren Weg zur Wahr­heit stüt­zen. New­man ist Kon­ver­tit, er hat die angli­ka­ni­sche Reli­gi­ons­ge­mein­schaft ver­las­sen und ist in die Katho­li­sche Kir­che ein­ge­tre­ten. Bel­loc war als jun­ger

39 Jahre nach der Bugnini-Instruktion und 20 Jahre nach der Einführung der Handkommunion in Italien kehrte Papst Benedikt XVI. für die päpstlichen Zelebrationen zur knienden Mundkommunion zurück.
Liturgie & Tradition

Kolumbiens Bischöfe nehmen Zwangs-Handkommunion zurück

(Bogo­ta) Die Kolum­bia­ni­sche Bischofs­kon­fe­renz kor­ri­gier­te ihre erste Anord­nung wegen des Coro­na­vi­rus und ersetz­te sie durch eine zwei­te. Dar­in wird bestä­tigt, daß die Mund­kom­mu­ni­on auch wei­ter­hin mög­lich ist. Durch das Coro­na­vi­rus ist die Kom­mu­ni­ons­pen­dung auf die Tages­ord­nung zurück­ge­kehrt. Grund genug für eine kur­zen histo­ri­schen Rück­blick auf einen Unge­hor­sam, mit dem alles begann.

Bistum Rottenburg-Stuttgart: Probleme mit dem Eucharistieverständnis
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Bischof Fürst: Nein zur Ravensburger Erklärung – Ja zur Eucharistie für protestantische Ehepartner

Von einer Katho­li­kin  Am ver­gan­ge­nen Mon­tag leg­te Geb­hard Fürst, Bischof der Diö­ze­se Rot­­ten­­burg-Stut­t­­gart, in Ravens­burg vor über 400 Zuhö­rern dar, war­um die im Okto­ber 2017 von Katho­li­ken und Pro­te­stan­ten unter­zeich­ne­te sog. „Ravens­bur­ger Erklä­rung“ zur wech­sel­sei­ti­gen Ein­la­dung zu Kom­mu­ni­on und Abend­mahl der­zeit noch nicht mög­lich ist. 

Triumph des Friedens von Osnabrück und Nürnberg (allegorische Darstellung,1649)
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Friedensstifter und Friedenssuche im 30jährigen Krieg

Ein Gast­bei­trag von Hubert Hecker  Der Augs­bur­ger Histo­ri­ker Johan­nes Burk­hard hat mit sei­nem Buch: „Der Krieg der Krie­ge“ eine „neue Geschich­te des Drei­ßig­jäh­ri­gen Krie­ges“ vor­ge­legt.  Der Unter­ti­tel sei­nes Wer­kes bezieht sich ins­be­son­de­re auf die Dar­stel­lung und Wür­di­gung der vie­len Frie­dens­in­itia­ti­ven, die den gesam­ten Kriegs­ver­lauf begleiteten.

30jähriger Krieg: Schlacht am Weißen Berg mit dem Sieg der Katholischen Liga über die protestanischen Rebellen.
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Kriegstreibende Kräfte im 30jährigen Krieg

Ein Gast­bei­trag von Hubert Hecker*  Der Herr­schafts­be­reich der Habs­bur­ger im Süd­osten des Hei­li­gen Römi­schen Rei­ches hat­te einen Son­der­sta­tus unter den dama­li­gen deut­schen Mäch­ten. Er war ein Kon­glo­me­rat von vie­len Län­dern mit eige­nen Tra­di­tio­nen: Die soge­nann­ten Erb­lan­de mit Ober- und Nie­der­öster­reich sowie Inner­öster­reich und Vor­der­öster­reich wur­den viel­fach von habs­bur­gi­schen Erz­her­zö­gen regiert. Die Län­der der böh­­misch-hab­s­­bur­­gi­­schen Kro­ne

Inquisition
Hintergrund

Die wahre Geschichte der Inquisition

Es gibt Stich­wör­ter der Ver­gan­gen­heit, die noch heu­te geflü­gel­te Wör­ter sind erschau­dern las­sen. Dazu gehört die Inqui­si­ti­on, ganz beson­ders die Spa­ni­sche Inqui­si­ti­on. Jeder glaubt ganz genau zu wis­sen, was die Inqui­si­ti­on war, doch kaum einer hat eine wirk­li­che Ahnung. Anders aus­ge­drückt: Der Begriff wur­de zum Kli­schee, das mit der Wirk­lich­keit so gut wie nichts zu

Gustav I. von Schweden
Hintergrund

Hexenprozesse in Schweden

„Es ist bezeich­nend, daß Vor­stel­lun­gen vom ‚Hexen­sab­bat‘ und Sata­nis­mus in Schwe­den erst Über­hand nah­men, nach­dem das Land zum Pro­te­stan­tis­mus über­ge­tre­ten war.“