Papst Franziskus beim Abschlußgottesdienst der Jugendsynode mit dem ungewöhnlichen Pastorale.
Nachrichten

Der Schlußbericht der Jugendsynode und seine Reibefläche

(Rom) Die Jugendsynode ging am gestrigen Sonntag offiziell zu Ende. Letztlich schien es eine ruhige Synode gewesen zu sein. Doch das trifft nur zum Teil zu. Äußere Umstände zwangen offenbar zu einem improvisierten Regiewechsel. Zudem gab es trotz einer deutlich „bergoglianischen“ Synodenbesetzung deutliche Reibeflächen.

Syllabus
Hintergrund

Hedonismus und Individualismus führen zu gigantischen Katastrophen

(Rom) Bereits vor einigen Jahren regte der damalige Chefredakteur der Tageszeitung Il Foglio, Giuliano Ferrara, laut Eigendefinition ein frommer Atheist, die Veröffentlichung eines „neuen Syllabus“ an, nämlich als Verzeichnis der „besorgniserregendsten zeitgenössischen Blödsinne“. Die Anregung wurde vom katholischen Publizisten Francesco Agnoli in einem Beitrag in derselben Zeitung aufgegriffen. Agnoli verweist auf eine empfehlenswerte Ausgabe des

Jugendsynode
Nachrichten

Jugendsynode nicht auf politische Korrektheit reduzieren

(Rom) Im kommenden Oktober findet im Vatikan die Jugendsynode statt. An den Verbreitungen und den Vorbereitungsdokumenten wurde bereits einige Kritik geübt. Ihr schloß sich nun Erzbischof Luigi Negri, einer der profiliertesten katholischen Bischöfe an, und fand mahnende Wort in Richtung Rom.

Die Unfähigkeit einer konsumfixierten, poitisch korrekten Gesellschaft Antworten zu geben. Im Bild die Kundgebung in Manchester am 23. Mai im Gedenken an die Opfer des islamischen Attentats vom Vortag.
Forum

Brief von Erzbischof Luigi Negri an die Opfer des islamischen Attentats von Manchester

(London) Am 22. Mai verübte ein „Soldat des Kalifats“ der Dschihadmiliz Islamischer Staat (IS) in Manchester ein Selbstmordattentat, bei dem 22 Besucher eines Konzertes der US-Popsängerin Ariana Grande getötet und mindestens 59 weitere Personen verletzt wurden. Erzbischof Luigi Negri schrieb den Opfern einen Brief, in dem er einige für die politische Korrektheit unliebsame Dinge anspricht.

Hintergrund

„Compelle intrare“ – Marcello Pera über Kardinal Giacomo Biffi, die Kirche, den Staat und die Einwanderung

(Rom) Am vergangenen 11. Juli ist Giacomo Kardinal Biffi gestorben. Ihm soll Joseph Kardinal Ratzinger im Konklave 2005, aus dem er als Papst Benedikt XVI. hervorging, hartnäckig in allen Wahlgängen seine Stimme gegeben haben. „Kardinal Biffi war ein Held der Kirche“ und das Gegenteil dessen, was bestimmte Prälaten heute anstreben. Wer das sagt, ist kein