Lebensrecht

Studenten der katholischen Theologie wollen Abtreiberin einladen

(Bochum) Die Abtrei­be­rin Kata­ri­na Hänel soll an die Katho­­lisch-Theo­­lo­­gi­­sche Fakul­tät der Ruhr-Uni­­ver­­­si­­tät Bochum ein­ge­la­den wer­den, um über „Schwan­ger­schafts­ab­bruch“ zu spre­chen. An öffent­li­chen Foren hat es Hänel in den ver­gan­ge­nen Mona­ten nicht gefehlt. Da wol­len ange­hen­de katho­li­sche Theo­lo­gen nicht nach­ste­hen. Der Vor­schlag kommt vom Fach­schafts­rat der Fakul­tät.

Fußwaschung: Papst Franziskus im Flüchtlingsheim (2016).
Nachrichten

Das „Wunder der Fußwaschung“ im Gefängnis von Velletri

(Rom) Der Kalen­der für die lit­ur­gi­sche Zele­bra­tio­nen von Papst Fran­zis­kus in der Kar­wo­che weist nach wie vor am Grün­don­ners­tag eine Lücke auf. Die­se wird auch blei­ben. Das vati­ka­ni­sche Pres­se­amt gab aber zumin­dest den Ort bekannt, an dem sich Fran­zis­kus unsicht­bar machen wird.

Nach dem Putsch wird der Malteserorden in eine humanitäre NGO umgebaut, huldigt der politischen Korrektheit und steuert kurz vor seinem tausendjährigen Gründungsjubiläum in eine Identitätskrise.
Hintergrund

Malteserorden auf dem Weg in die politische Korrektheit

(Rom) Im Sou­ve­rä­ne Mal­te­ser­or­den fand Anfang 2017 ein Putsch gegen den regie­ren­den Groß­mei­ster und Für­sten statt. Papst Fran­zis­kus war nicht sein Urhe­ber, aller­dings sein Exe­ku­tor. Die Rit­ter, die seit­her im Orden ihre Macht mit päpst­li­cher Rücken­deckung aus­üben, haben eine neue Order aus­ge­ge­ben: Sie lau­tet nicht mehr auf Ver­tei­di­gung der Chri­sten­heit, wenn nötig mit dem Schwert,

Papst Franziskus beim Abschlußgottesdienst der Jugendsynode mit dem ungewöhnlichen Pastorale.
Nachrichten

Der Schlußbericht der Jugendsynode und seine Reibefläche

(Rom) Die Jugend­syn­ode ging am gest­ri­gen Sonn­tag offi­zi­ell zu Ende. Letzt­lich schien es eine ruhi­ge Syn­ode gewe­sen zu sein. Doch das trifft nur zum Teil zu. Äuße­re Umstän­de zwan­gen offen­bar zu einem impro­vi­sier­ten Regie­wech­sel. Zudem gab es trotz einer deut­lich „ber­go­glia­ni­schen“ Syn­oden­be­set­zung deut­li­che Rei­be­flä­chen.

Syllabus
Hintergrund

Hedonismus und Individualismus führen zu gigantischen Katastrophen

(Rom) Bereits vor eini­gen Jah­ren reg­te der dama­li­ge Chef­re­dak­teur der Tages­zei­tung Il Fog­lio, Giu­lia­no Fer­ra­ra, laut Eigen­de­fi­ni­ti­on ein from­mer Athe­ist, die Ver­öf­fent­li­chung eines „neu­en Syl­labus“ an, näm­lich als Ver­zeich­nis der „besorg­nis­er­re­gend­sten zeit­ge­nös­si­schen Blöd­sin­ne“. Die Anre­gung wur­de vom katho­li­schen Publi­zi­sten Fran­ces­co Agno­li in einem Bei­trag in der­sel­ben Zei­tung auf­ge­grif­fen. Agno­li ver­weist auf eine emp­feh­lens­wer­te Aus­ga­be des

Jugendsynode
Nachrichten

Jugendsynode nicht auf politische Korrektheit reduzieren

(Rom) Im kom­men­den Okto­ber fin­det im Vati­kan die Jugend­syn­ode statt. An den Ver­brei­tun­gen und den Vor­be­rei­tungs­do­ku­men­ten wur­de bereits eini­ge Kri­tik geübt. Ihr schloß sich nun Erz­bi­schof Lui­gi Negri, einer der pro­fi­lier­te­sten katho­li­schen Bischö­fe an, und fand mah­nen­de Wort in Rich­tung Rom.

Die Unfähigkeit einer konsumfixierten, poitisch korrekten Gesellschaft Antworten zu geben. Im Bild die Kundgebung in Manchester am 23. Mai im Gedenken an die Opfer des islamischen Attentats vom Vortag.
Forum

Brief von Erzbischof Luigi Negri an die Opfer des islamischen Attentats von Manchester

(Lon­don) Am 22. Mai ver­üb­te ein „Sol­dat des Kali­fats“ der Dschi­had­mi­liz Isla­mi­scher Staat (IS) in Man­che­ster ein Selbst­mord­at­ten­tat, bei dem 22 Besu­cher eines Kon­zer­tes der US-Pop­­sän­­ge­­rin Aria­na Gran­de getö­tet und min­de­stens 59 wei­te­re Per­so­nen ver­letzt wur­den. Erz­bi­schof Lui­gi Negri schrieb den Opfern einen Brief, in dem er eini­ge für die poli­ti­sche Kor­rekt­heit unlieb­sa­me Din­ge anspricht.

Hintergrund

„Compelle intrare“ — Marcello Pera über Kardinal Giacomo Biffi, die Kirche, den Staat und die Einwanderung

(Rom) Am ver­gan­ge­nen 11. Juli ist Gia­co­mo Kar­di­nal Bif­fi gestor­ben. Ihm soll Joseph Kar­di­nal Ratz­in­ger im Kon­kla­ve 2005, aus dem er als Papst Bene­dikt XVI. her­vor­ging, hart­näckig in allen Wahl­gän­gen sei­ne Stim­me gege­ben haben. „Kar­di­nal Bif­fi war ein Held der Kir­che“ und das Gegen­teil des­sen, was bestimm­te Prä­la­ten heu­te anstre­ben. Wer das sagt, ist kein