Pius X.
Hintergrund

Ein Danktelegramm der Osmanen an den Papst

(Rom) In den von euro­päi­schen Mäch­ten geführ­ten Kolo­ni­al­krie­gen des 19. und 20. Jahr­hun­derts wur­de auch die Reli­gi­on als poli­ti­sches Instru­ment ein­ge­setzt, um die ein­hei­mi­schen Völ­ker von der „histo­ri­schen Not­wen­dig­keit“ des Kolo­nia­lis­mus zu über­zeu­gen oder auch zur Recht­fer­ti­gung kolo­nia­ler Erobe­run­gen. Der bekann­te Histo­ri­ker Pater Gio­van­ni Sale befaß­te mit einem Kapi­tel die­ser Geschich­te: der ita­lie­ni­schen Mili­tär­ex­pe­di­ti­on zur
„Papst Pius XII. war ein Heiliger. Seine Seligsprechung wurde durch Israel blockiert“, so Kardinal Saraiva Martins.
Hintergrund

„Pius XII. war ein Heiliger“

(Rom) Isra­el übte Druck aus, um die Selig­spre­chung von Papst Pius XII. zu blockie­ren. Dies sag­te Kar­di­nal Josè Sarai­va Mar­tins, der frü­he­re Prä­fekt der Kon­gre­ga­ti­on für die Selig- und Hei­lig­spre­chungs­pro­zes­se in der römi­schen Tages­zei­tung Il Messaggero.
Karwoche
Liturgie & Tradition

Indult für Petrusbruderschaft: Liturgie der Karwoche

(Rom) Der Prie­ster­bru­der­schaft St. Petrus wur­de von der Päpst­li­chen Kom­mis­si­on Eccle­sia Dei ein Indult gewährt, in der Kar­wo­che und für die Drei Hei­li­gen Tage die lit­ur­gi­schen Tex­te vor der Reform von Papst Pius XII. ver­wen­den zu können.
Statue des Erzengels Michael in der Kartause Serra San Bruno, in der Dom François de Sales Pollien 1936 gestorben ist.
Buchbesprechungen

Gelebtes Christentum – Das Gegenmittel zur nachkonziliaren Mentalität

von Rober­to de Mat­tei* Man kann sich nicht vom histo­ri­schen Kon­text iso­lie­ren, in dem man lebt, und noch weni­ger gegen die eige­ne Zeit ankämp­fen. Man müs­se sich an die Situa­tio­nen anpas­sen, „aggiorn­ar­si“. Das ist der Refrain, der in der katho­li­schen Welt seit den Zei­ten des Zwei­ten Vati­ka­ni­schen Kon­zils in Umlauf ist. Das nach­syn­oda­le Schrei­ben Amo­ris
Kardinal Saraiva Martins: "Papst Franziskus könnte Pius XII. sofort seligsprechen, aber die Juden sind dagegen".
Nachrichten

Kardinal Saraiva: „Papst Franziskus könnte Pius XII. noch heute seligsprechen, das geschieht aber nicht, weil die Juden dagegen sind“

(Rom) „Wenn Papst Fran­zis­kus woll­te, könn­te er Pius XII. noch heu­te selig­spre­chen, das geschieht aber nicht, weil die Juden ent­schie­den dage­gen sind.“ Dies sag­te Kar­di­nal José Sarai­va Mar­tins in einem am Sams­tag ver­öf­fent­lich­ten Inter­view der Online-Tages­­­zei­tung FarodiRoma.
Papst Paul VI. mit Sr. Lucia dos Santos, dem einzigen Seherkind von Fatima, das das Kindesalter überlebte.
Forum

Das Unbehagen mit aktuellen Selig- und Heiligsprechungen – und deren Ausbleiben (2. Teil)

Am 10. Okto­ber 2014 wur­de der Erste Teil des auf drei Tei­le ange­leg­ten Auf­sat­zes des Theo­lo­gen und Publi­zi­sten Wolf­ram Schrems  „Das Unbe­ha­ben mit aktu­el­len Selig- und Hei­lig­spre­chun­gen – und deren Aus­blei­ben“ ver­öf­fent­licht. Aus aktu­el­lem Anlaß zur Selig­spre­chung von Papst Paul VI. (1963–1978) folgt heu­te der Zwei­te Teil. von Wolf­ram Schrems* Die Zeit­um­stän­de beim Pon­ti­fi­kat von Papst
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Hintergrund

Pius XII.: Bild der 60er Jahre durch neue Forschung annulliert

(Rom) Am 27. Janu­ar 1945 erreich­te die Rote Armee das Kon­zen­tra­ti­ons­la­ger Aus­ch­­witz-Bir­ken­au und befrei­te die Gefan­ge­nen. Der Tag wur­de 1996 in der Bun­des­re­pu­blik Deutsch­land zum natio­na­len Gedenk­tag an die Opfer des Natio­nal­so­zia­lis­mus aus­ge­ru­fen und 2005 von der UNO als Inter­na­tio­na­ler Gedenk­tag an die Opfer des Holo­caust pro­kla­miert. Aus katho­li­scher Sicht ist der 27. Janu­ar vor