Zwischen sie paßt "kein Blatt"? Papst Franziskus küßt Benedikt XVI. vor dem Photographen die Hand.
Liturgie & Tradition

Das Motu proprio Summorum Pontificum ist tot

Anmer­kun­gen von Giu­sep­pe Nar­di Als die Nach­richt ein­traf, war ich unter­wegs, den gan­zen Tag. Eine erzwun­ge­ne Nach­denk­pau­se. Es kam, wie es kom­men muß­te, sagen nun man­che. Muß­te es so kom­men? Offen­sicht­lich! Papst Fran­zis­kus „schränkt Fei­er der alten Mes­se ein“. So oder ähn­lich lau­ten die ein­tref­fen­den Schlag­zei­len. Auch an dümm­li­chen, wie könn­te es anders sein, fehlt es

"Wir müssen dieser Messe ein für allemal ein Ende bereiten!" Mit diesen Worten wird Kardinalstaatssekretär Pietro Parolin zitiert.
Liturgie & Tradition

„Summorum Pontificum ist praktisch tot“ – Die Kriegserklärung gegen die Tradition

(Rom) Die Note des vati­ka­ni­schen Staats­se­kre­ta­ri­ats zu den Zele­bra­tio­nen im Peters­dom und die Ankün­di­gung von Papst Fran­zis­kus, das Motu pro­prio Summorum Pon­ti­fi­cum neu „inter­pre­tie­ren“ zu wol­len, sor­gen seit Wochen für Unru­he. Dage­gen behaup­ten Stim­men in Rom und außer­halb, teils mit Nach­druck, daß der über­lie­fer­te Ritus unum­stöß­lich in der Kir­che ver­an­kert sei. Es dro­he des­halb „kei­ne

Der derzeitige Entwurf ist gegenüber dem ursprünglichen entschärft: Der Wille zur Einschränkung ist aber da.
Liturgie & Tradition

Zu Summorum Pontificum nicht vollendete Tatsachen abwarten

(Rom) Die Absicht von Papst Fran­zis­kus, das Motu pro­prio Summorum Pon­ti­fi­cum neu zu inter­pre­tie­ren, wur­de von der tra­di­ti­ons­ver­bun­de­nen US-Zei­t­­schrift The Rem­nant bestä­tigt. Damit soll vor allem die Zele­bra­ti­on in der über­lie­fer­ten Form des Römi­schen Ritus durch den Diö­ze­sank­le­rus ein­ge­schränkt wer­den. „Hoch­ran­gi­ge“ Ver­tre­ter der Hier­ar­chie bestä­tig­ten dem Rem­nant, daß das ent­spre­chen­de Doku­ment der­zeit von der Glau­bens­kon­gre­ga­ti­on

"Vaterland, Sozialismus oder der Tod". Aufschrift auf einem Gebäude des staatlichen venezolanischen Ölkonzerns PDVSA.
Nachrichten

Was das Regime gerne hört

(Rom/Caracas) Heu­te fin­det in Cara­cas die Selig­spre­chung des Die­ners Got­tes José Gre­go­rio Hernán­dez (1864–1919) statt. Papst Fran­zis­kus über­mit­tel­te dazu eine Video­bot­schaft, die dem schwer gebeu­tel­ten sozia­li­sti­schen Regime von Staats­prä­si­dent Nico­las Madu­ro gele­gen kommt.

Jose Gregorio Hernandez in der Kirche Nuestra Señora de la Candelaria in Caracas.
Hintergrund

Seligsprechung bringt Heiligen Stuhl in politische Verlegenheit

(Cara­cas) In Vene­zue­la herrscht gro­ße Vor­freu­de auf die mor­gen bevor­ste­hen­de Selig­spre­chung des christ­li­chen Arz­tes José Gre­go­rio Hernán­dez (1864–1919). Das Selig­spre­chungs­ko­mi­tee hat­te Kar­di­nals­staats­se­kre­tär Pie­tro Paro­lin ange­kün­digt, der in Ver­tre­tung von Papst Fran­zis­kus die Selig­spre­chung des Die­ners Got­tes voll­zie­hen soll­te. Gestern wur­de vom vati­ka­ni­schen Pres­se­amt jedoch bekannt­ge­ge­ben, daß Kar­di­nal Paro­lin wegen der Coro­­na-Pan­­de­­mie „nicht wie gewünscht“ nach

Der Finanzier Gianluigi Torzi mit Papst Franziskus. Gegen ihn wird vom Vatikan wegen des verlustreichen Londoner Immobiliengeschäfts ermittelt. Die Audienz beim Papst hatte ihm Substitut Edgar Peña Parra vermittelt.
Nachrichten

Neuer Haftbefehl im vatikanischen Finanzskandal ausgestellt

(Rom) Die ita­lie­ni­sche Justiz hat erneut die Fest­nah­me des ita­lie­ni­schen Finan­ziers Gian­lui­gi Tor­zi ange­ord­net. Tor­zi war bereits ein­mal auf Ersu­chen des Vati­kans wegen der Ermitt­lun­gen zu Unre­gel­mä­ßig­kei­ten beim Kauf der Luxus­im­mo­bi­lie in der Lon­do­ner Sloa­ne Ave­nue Nr. 60 ver­haf­tet und auf Kau­ti­on wie­der auf frei­en Fuß gesetzt wor­den. Auch der neue Haft­be­fehl geht auf ein

Kardinalstaatssekretaer Parolin
Christenverfolgung

Parolin: „Es gibt eine Ebene in der Kirche, die nicht geändert werden kann“

(Madrid) Kar­di­nal­staats­se­kre­tär Pie­tro Paro­lin gab Cade­na COPE ein Inter­view, das gestern von die­sem spa­ni­schen Radio­sen­der, der sich im Besitz der Spa­ni­schen Bischofs­kon­fe­renz befin­det, aus­ge­strahlt wur­de. Der ober­ste Diplo­mat der Römi­schen Kurie sprach die Lage der katho­li­schen Kir­che in der Volks­re­pu­blik Chi­na an, woll­te aber nicht von Spal­tun­gen spre­chen, obwohl sich dort eine rom­treue und eine

Mit einem berühmt-berüchtigten Satz zur Homosexualität begann Franziskus sein Pontifikat. Überschattet die Homo-Lobby auch das nächste Konklave?
Hintergrund

„Was nach mir sein wird“ – Papst Franziskus und seine Nachfolge

(Rom) Papst Fran­zis­kus hat sei­ne Nach­fol­ge fest im Blick. „Das ist nicht mehr nur eine Hypo­the­se, son­dern Gewiß­heit“, so der Vati­ka­nist San­dro Magi­ster. „Was nach mir sein wird“, sei sein fester Gedan­ken, sag­te Fran­zis­kus in einem Inter­view, das vor weni­gen Tagen von der Pres­se­agen­tur ADN Kro­nos ver­öf­fent­licht wurde.

Schreiben von Papst Franziskus vom 25. August 2020 an Kardinalsstaatssekretär Parolin.
Nachrichten

Papst Franziskus ordnet Finanz- und Immobilienverwaltung nach Finanzskandal neu

(Rom) Papst Fran­zis­kus hat die Ver­wal­tung der Finanz­mit­tel und Immo­bi­li­en, die bis­her dem Staats­se­kre­ta­ri­at oblag, der Apo­sto­li­schen Güter­ver­wal­tung APSA über­tra­gen. Damit zog das Kir­chen­ober­haupt die Kon­se­quen­zen aus dem jüng­sten Finanz­skan­dal. Unklar ist, war­um die Reak­ti­on erst jetzt erfolg­te und sich San­ta Mar­ta dadurch von der Ent­hül­lung des Skan­dals über­ra­schen ließ.