„Kardinal Parolin sagte kein Wort“, als Kardinal Zen mit ihm und Papst Franziskus über die verheerenden „Pastoralen Richtlinien“ für China sprechen wollte.
Hintergrund

Kardinal Zen bekräftigt: „Parolin manipuliert den Heiligen Vater“

(Hongkong/Rom) Die kom­mu­ni­sti­sche Volks­re­pu­blik Chi­na ist dabei, den Son­der­sta­tus von Hong­kong abzu­wür­gen. Doch der links­li­be­ra­le Main­stream im Westen wen­det sei­nen Blick von der har­ten Rea­li­tät ab und beschäf­tigt sich lie­ber mit fik­ti­ven Fra­gen wie „struk­tu­rel­lem Ras­sis­mus“ und „anthro­po­ge­nem Kli­ma­wan­del“. Auch der Hei­li­ge Stuhl hüllt sich in Schwei­gen, wäh­rend ein Kar­di­nal uner­müd­lich, aber ziem­lich ein­sam sei­ne

Am 12. Januar wurde offensichtlich: Zwischen die beiden Päpste paßt nicht nur ein Blatt, sondern ein ganzes Buch.
Hintergrund

Die überraschende Zölibats-Wende – Versuch einer Rekonstruktion der Ereignisse

Der Vati­ka­nist San­dro Magi­ster berich­tet vier Epi­so­den, die nicht nur im Zusam­men­hang mit der Ver­tei­di­gung des prie­ster­li­chen Zöli­bats geeig­net sind, doku­men­tiert zu wer­den, son­dern dabei hel­fen, die Rol­le rück­wärts zu rekon­stru­ie­ren, die von Papst Fran­zis­kus kurz vor der Ver­öf­fent­li­chung des nach­syn­oda­len Schrei­bens Que­ri­da Ama­zo­nia voll­zo­gen wur­de.

Die „Papabili“, die Papst Franziskus am nächsten stehen: die Kardinäle Zuppi, Tagle und Parolin (v.l.).
Hintergrund

Heißt Franziskus II. Ägidius?

(Rom) Der Kreis der poten­ti­el­len Nach­fol­ger von Papst Fran­zis­kus wird immer grö­ßer, je mehr Kar­di­nä­le er ernennt. Vor allem nimmt die Wahr­schein­lich­keit zu, daß er – weit mehr als sei­ne Vor­gän­ger – selbst die Wei­chen für sei­ne Nach­fol­ge stellt. Der auf­merk­sa­me Vati­ka­nist San­dro Magi­ster lenkt den Blick auf einen neu­en „Papa­bi­le“, der kome­ten­haft am Ber­­go­­glio-Fir­­ma­­ment

Nachrichten

Darf Kardinal Becciu den Vatikan nicht verlassen?

(Rom) Die Sus­pen­die­rung meh­re­rer Funk­tio­nä­re des vati­ka­ni­schen Staats­se­kre­ta­ri­ats könn­te noch höhe­re Krei­se erfas­sen. Papst Fran­zis­kus habe Kar­di­nal Ange­lo Becciu, dem Prä­fek­ten der Kon­gre­ga­ti­on für die Selig- und Hei­lig­spre­chungs­pro­zes­se, unter­sagt, den Vati­kan zu ver­las­sen.

Kardinal Jaime Ortega von Havanna mit Staats- und Parteiführer Fidel Castro.
Christenverfolgung

Kardinal Ortega verstorben – 35 Jahre Castros Widerpart

(Havan­na) Am ver­gan­ge­nen 26. Juli ver­starb Kar­di­nal Jai­me Lucas Orte­ga y Ala­mi­no, der eme­ri­tier­te Erz­bi­schof von San Cri­sto­bal de la Haba­na und ehe­ma­li­ge Pri­mas von Kuba. Das Kon­do­lenz­schrei­ben von Papst Fran­zis­kus unter­zeich­ne­te – unüb­lich für das der­zeit regie­ren­de Kir­chen­ober­haupt – aller­dings Kar­di­nal­staats­se­kre­tär Pie­tro Paro­lin.

Christenverfolgung

Geopolitik: „Papst Franziskus wünscht eine multipolare Welt“

(Rom) Erst­mals ver­öf­fent­lich­te eine regi­me­na­he Tages­zei­tung der kom­mu­ni­sti­schen Volks­re­pu­blik Chi­na ein Inter­view mit einem Kar­di­nal­staats­se­kre­tär. Viel­leicht ist es über­haupt das erste Inter­view einer chi­ne­si­schen Zei­tung mit einem Kar­di­nal­staats­se­kre­tär. Gestern abend stell­te die Glo­bal Times das Inter­view auf ihre Inter­net­sei­te. Für den Her­aus­ge­ber ist das ein Zei­chen für „posi­ti­ve Ent­wick­lun­gen“ in den chi­­ne­­sisch-vati­­ka­­ni­­schen Bezie­hun­gen. In dem

Der internationale Familienkongreß von Verona gegen den von links-liberaler Seite massiv mobilisiert und der vom Papst ignoriert wurde.
Genderideologie

Weltfamilienkongreß – Linke Hetze, vatikanische Distanzierung

(Rom) Mei­nungs­de­lik­te, Sprech- und Denk­ver­bo­te, Aus­gren­zung, sozia­le Äch­tung oder sogar gewalt­tä­ti­ge Angrif­fe ohne straf­recht­li­che Ver­fol­gung grei­fen in ein­zel­nen EU-Län­­dern immer mehr um sich und wer­den auf EU-Ebe­­ne immer unver­hoh­le­ner pro­pa­giert. Am ver­gan­ge­nen Wochen­en­de fand der inter­na­tio­na­le Fami­li­en­kon­greß statt: die Lin­ke mobi­li­sier­te und der Vati­kan igno­rier­te.