Papst Franziskus mit Gonzalo Aemilius (2013), den er zu seinem neuen Sekretär ernannte.
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Die Sekretäre des Papstes

(Rom) Gestern gab Vati­kan­spre­cher Matteo Bruni bekannt, daß Papst Fran­zis­kus einen neu­en per­sön­li­chen Sekre­tär ernann­te. In der Ver­gan­gen­heit ernann­ten Päp­ste ihre Sekre­tä­re, ohne daß dies der Medi­en­öf­fent­lich­keit bekannt­ge­ge­ben wur­de. Die von Fran­zis­kus ernann­ten Sekre­tä­re wer­fen auch ein Licht auf den Papst selbst. Wer war also der alte, wer ist der neue Sekre­tär des Pap­stes?

Wurde der Erzbischof von Asuncion mit seinen Aussagen zur Homosexualität mißverstanden?
Genderideologie

Primas fordert „Unterstützung für homosexuelle Paare“ und dementiert – oder auch nicht

(Asun­ci­on) Mit zuneh­men­den Schwie­rig­kei­ten sieht sich die Kir­che kon­fron­tiert beim Ver­such, ihre Leh­re zur Homo­se­xua­li­tät zu ver­mit­teln. Grund dafür ist nicht nur die Bereit­schaft homo­phi­ler Medi­en zu Miß­ver­ständ­nis­sen, wie das jüng­ste Bei­spiel Para­gu­ay zeigt.

Am vergangenen Wochenende tagte in Asuncion die Interamerikanische Freimaurerkonföderation. Dabei ging es nicht nur um „die Nutzung sozialer Netzwerke“.
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„Papst Franziskus hat sich nie negativ über die Freimaurerei geäußert“

(Asun­ci­on) Die Con­fe­der­aci­on Maso­ni­ca Inter­ame­ri­ca­na (Inter­ame­ri­ka­ni­sche Frei­mau­re­ron­fö­de­ra­ti­on) ver­sam­mel­te sich am Wochen­en­de in Asun­ci­on, der Haupt­stadt von Para­gu­ay. Offi­zi­el­les The­ma der Ver­samm­lung war „die Nut­zung der sozia­len Netz­wer­ke“ durch die Frei­mau­re­rei. Bespro­chen wur­de aller­dings wesent­lich mehr.

Eucharistisches Wunder in einer Provinzstadt Paraguays?
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Eucharistisches Wunder in Paraguay?

(Asun­ci­on) Das The­ma in Para­gu­ay ist der­zeit ein mög­li­ches eucha­ri­sti­sches Wun­der. Die Aus­sa­gen gehen aus­ein­an­der. Laut eini­gen soll sich eine kon­se­krier­te Hostie in Blü­ten­blät­ter einer roten Rose ver­wan­delt und einen süßen Duft abge­son­dert haben. Laut ande­ren ver­wan­del­te sie sich in Fleisch und Blut.

Kardinal Braz de Aviz sprach über das Priestertum und das Ordensleben und enthüllte vielleicht auch, warum Rom unter Papst Franziskus „traditionalistischen“ und „konservativen“ Orden den Kommissar schickt.
Hintergrund

Warum schickt Rom den Kommissar?

(Asun­ci­on) War­um wer­den seit 2013 vor allem als tra­di­tio­na­li­stisch oder kon­ser­va­tiv ein­ge­stuf­te Orden und Gemein­schaf­ten wie die Fran­zis­ka­ner der Imma­ku­la­ta von Rom unter kom­mis­sa­ri­sche Ver­wal­tung gestellt, und das in der Regel ohne Anga­be von Grün­den? Die­se Fra­ge steht seit Juli 2013, vier Mona­te nach der Wahl von Papst Fran­zis­kus, im Raum und hat vor allem

Kardinal Braz de Aviz spricht zu 400 Ordensleuten in Paraguay.
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Verheiratete Priester? „Papst Franziskus hat diese Idee angestoßen“

(Asun­ci­on) Ver­gan­ge­ne Woche stat­te­te Kar­di­nal Joao Braz de Aviz, der Prä­fekt der römi­schen Ordens­kon­gre­ga­ti­on, Para­gu­ay einen Besuch ab. Am 10. Juli setz­te ABC Color, die ein­fluß­reich­ste Tages­zei­tung des Lan­des, den Kar­di­nal mit Bild auf die Titel­sei­te und wid­me­te ihm den Haupt­ar­ti­kel.

Bischof Ricardo Valenzuela mit Fernando Lugo, damals Staatspräsident von Paraguay. Lugo war zuvor Bischof von San Pedro. 2008 wurde der Befreiungstheologe von Papst Benedikt XVI. laisiert. Valenzuela und Lugo hatten beide an der Gregoriana in Rom studiert.
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Ultraprogressive Kandidaten für die Kardinalswürde

(Asun­ci­on) Bereits in den ver­gan­ge­nen Wochen hieß es, Papst Fran­zis­kus könn­te zum Monats­en­de neue Kar­di­nä­le kre­ieren. Medi­en in Para­gu­ay berich­ten, daß das süd­ame­ri­ka­ni­sche Land die­ses Mal an der Rei­he sein dürf­te, einen Kar­di­nal zu bekom­men. Wäh­rend Ende Juni als mög­li­che Zeit­punkt der Kar­di­nal­s­er­he­bun­gen unwahr­schein­li­cher wird, nimmt die Zahl ultra­pro­gres­si­ver Anwär­ter auf das Kar­di­nal­spur­pur zu.

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„90 Prozent der Freimaurer Paraguays sind Katholiken“ — Erzbischof: „Eine Lüge“ — „Bergoglio traf sich mit Großmeister“

(Asun­ci­on) Der ver­ba­le Schlag­ab­tausch zwi­schen dem Erz­bi­schof von Asun­ci­on und dem Groß­mei­ster der frei­mau­re­ri­schen Groß­lo­ge von Para­gu­ay ist in eine neue Run­de gegan­gen. Anläß­lich der Inter­ame­ri­ka­ni­schen Kon­fö­de­ra­ti­on der Frei­mau­rer (CMI) in Asun­ci­on nahm der frei­mau­re­ri­sche Groß­mei­ster von Para­gu­ay erneut zu den Wor­ten des Erz­bi­schofs Stel­lung.