Erzbischof Hector Aguer übt harte Kritik an Papst Franziskus wegen Traditionis custodes.
Hintergrund

Erzbischof Aguer: „Traditionis custodes ist ein echtes Unglück, das Priester und Gläubige zum Ungehorsam zwingt“

Msgr. Héc­tor Aguer, der eme­ri­tier­te Erz­bi­schof von La Pla­ta, schweigt auch im von Papst Fran­zis­kus ver­ord­ne­ten Ruhe­stand nicht. Erz­bi­schof Aguer war Berg­o­gli­os Gegen­spie­ler im argen­ti­ni­schen Epi­sko­pat. Bei­de waren in den 90er Jah­ren unter Kar­di­nal Anto­nio Quar­ran­ci­no Weih­bi­schö­fe von Bue­nos Aires. Zwi­schen bei­den ent­schied sich Kar­di­nal Quar­ran­ci­no für Berg­o­glio als sei­nen Nach­fol­ger. Eine fata­le Wei­chen­stel­lung. In
Papst Franziskus nützte am Samstag die Audienzt für Professoren und Studenten des Päpstlichen Liturgischen Instituts, um die Priester, Gläubigen und Priestermütter der Tradition zu ohrfeigen.
Liturgie & Tradition

Papst Franziskus „riecht den Teufel“

(Rom) Papst Fran­zis­kus macht das Knie zu schaf­fen, wes­halb er ver­gan­ge­ne Woche Ter­mi­ne absa­gen und einen Ein­griff durch­füh­ren las­sen muß­te und sich seit­her im Roll­stuhl schie­ben läßt. Sei­ne unver­wech­sel­ba­re „Barm­her­zig­keit“ blieb ihm jedoch erhal­ten, wes­halb er die öffent­li­che Aus­peit­schung der tra­di­ti­ons­ver­bun­de­nen Katho­li­ken wie­der­auf­ge­nom­men hat. Er „rie­che den Teu­fel“, wenn die Lit­ur­gie ein Ban­ner der Spal­tung
Mit Traditionis custodes erfolgte eine Herabstufung des überlieferten Ritus auf die Ebene des Mißbrauchs. Die Frage, die dabei aufgeworfen wird, ist aber eine ganz andere.
Forum

Die überlieferte Liturgie auf die Ebene des „Mißbrauchs“ herabgestuft

Von Abbé Jean-Marie Per­rot* Einer der Neben­grün­de für die Irri­ta­ti­on, die das Motu pro­prio Tra­di­tio­nis cus­to­des und die Ant­wort der Got­tes­dienst­kon­gre­ga­ti­on auf die dar­auf fol­gen­den Dubia aus­ge­löst haben, besteht in der Sym­me­trie, die sie zwi­schen der über­lie­fer­ten Lit­ur­gie einer­seits und dem lit­ur­gi­schen Miß­brauch im Novus Ordo ande­rer­seits her­stel­len. Das bedeu­tet zunächst ein­mal, daß der Vetus
Zum Fest Taufe Jesu, das traditionell als einzige Zelebration im Kirchenjahr vom Papst in der Sixtinischen Kapelle zelebriert wird, kehrten gestern der Volksaltar und die Zelebration in Richtung Volk zurück.
Nachrichten

Der Volksaltar ist zurück

(Rom) Zum Fest Tau­fe des Herrn im Novus Ordo Mis­sae, das die Päp­ste tra­di­tio­nell in der Six­ti­ni­schen Kapel­le zele­brie­ren, kehr­te 2022 der mobi­le Volks­al­tar zurück.
Der Blick zum Himmel über dem Petersdom.
Forum

Motus in fine velocior

Von Rober­to de Mat­tei* Am 11. Febru­ar 2014, ein Jahr nach dem Tag, an dem Bene­dikt XVI. sei­nen Ver­zicht auf das Papst­amt bekannt­gab, ver­öf­fent­lich­te ich einen Arti­kel mit dem Titel Motus in fine velo­ci­or (hier), um, aus­ge­hend von Bene­dikts Ver­zicht und der Wahl von Papst Fran­zis­kus am 13. März 2013, auf den Beginn einer schwin­del­erre­gen­den
Zweiter Adventssonntag: Die letzte heilige Messe im überlieferten Ritus in Nicaragua.
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Letzte heilige Messe im überlieferten Ritus in Nicaragua zelebriert

(Mana­gua) Nica­ra­gua ist ein Zen­trum der mar­xi­sti­schen Befrei­ungs­theo­lo­gie. Ihrem zer­set­zen­den Wir­ken wird kaum Ein­halt gebo­ten, was nur durch eine weit­ge­hen­de Untä­tig­keit der kirch­li­chen Hier­ar­chie mög­lich ist. Der ein­zi­ge Meß­ort im über­lie­fer­ten Ritus des Lan­des wur­de jedoch besei­tigt. Am Zwei­ten Advents­sonn­tag wur­de in Nica­ra­gua die letz­te hei­li­ge Mes­se in der außer­or­dent­li­chen Form des Römi­schen Ritus zele­briert
Erzbischof Arthur Roche, Präfekt der Gottesdienstkongregation, verteidigt Traditionis custodes: Der überlieferte Ritus sei unzeitgemäß. Da sein einziger Zweck, die "Lefebvrianer" zurückzuholen, erfolglos blieb, sei seine Zeit abgelaufen.
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Msgr. Arthur Roche: Der überlieferte Ritus ist nicht mehr zeitgemäß und hat keinen Zweck mehr

(Bern) Kuri­en­erz­bi­schof Arthur Roche, der Prä­fekt der römi­schen Kon­gre­ga­ti­on für den Got­tes­dienst und die Sakra­men­ten­ord­nung, ist in der Ver­tei­di­gung des Motu pro­prio Tra­di­tio­nis cus­to­des aktiv. San­ta Mar­ta ist ent­schlos­sen, den aggres­si­ven Angriff gegen die Tra­di­ti­on mit Här­te und kon­se­quent umzu­set­zen. Am 14. Novem­ber nahm Msgr. Roche im Fern­se­hen der ita­lie­ni­schen Schweiz Stellung.
Schriftwechsel zwischen Kardinal Nichols und der Gottesdienstkongregation bestätigt: Santa Marta will die Austilgung des überlieferten Ritus.
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Der überlieferte Ritus „entspricht natürlich nicht der Auffassung von Papst Franziskus“

(Lon­don) Es gibt einen Brief­wech­sel zwi­schen Kar­di­nal Vin­cent Nichols, Erz­bi­schof von West­min­ster, und der Kon­gre­ga­ti­on für den Got­tes­dienst und die Sakra­men­ten­ord­nung, in dem der Pri­mas von Eng­land um eine Klar­stel­lung zu eini­gen Punk­ten des Motu pro­prio Tra­di­tio­nis cus­to­des bit­tet. Die­ser Brief­wech­sel setz­te bereits zwölf Tage nach der Ver­öf­fent­li­chung des Motu pro­prio durch Papst Fran­zis­kus im
Vesper im Pantheon am vergangenen Freitag.
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Trotz Repression lebendig

(Rom) Am Wochen­en­de stand Rom ganz im Zei­chen kir­chen­be­we­gen­der Ereig­nis­se, die kaum unter­schied­li­cher sein konn­ten, und das in jeder Hin­sicht. Wäh­rend sich US-Prä­­si­­dent Joe Biden im Apo­sto­li­schen Palast von Papst Fran­zis­kus sei­nen „Green Pass“ für die Kom­mu­ni­on­zu­lass­sung hol­te und am näch­sten Tag gleich als Tür­öff­ner ein­setz­te, fand die 10. Inter­na­tio­na­le Wall­fahrt ad Petri Sedem statt.