Eine Abschaffung von Summorum Pontificum wäre ein „Machtmißbrauch“

Weihbischof Athanasius Schneider: Überlieferter und neuer Ritus sind nicht nur zwei Formen, sondern zwei Riten

Weihbischof Athanasius Schneider sprach in der Sendung Catholic Drive Time über mögliche Einschränkungen des Motu proprio Summorum Pontificum und die Piusbruderschaft.
Weihbischof Athanasius Schneider sprach in der Sendung Catholic Drive Time über mögliche Einschränkungen des Motu proprio Summorum Pontificum und die Piusbruderschaft.

(Washing­ton) Eine Ein­schrän­kung oder Unter­drückung des Motu pro­prio Summorum Pon­ti­fi­cum wäre ein „Macht­miß­brauch“. Dies sag­te Weih­bi­schof Atha­na­si­us Schnei­der in einem Inter­view mit dem US-ame­ri­ka­ni­schen Nach­rich­ten­sen­der Gua­da­lu­pe Radio Net­work in Houston.

Msgr. Atha­na­si­us Schnei­der, Regu­lar­ka­no­ni­ker vom Hei­li­gen Kreuz, ist Weih­bi­schof des Erz­bis­tums Asta­na in Kasach­stan. Er sprach mit Joe McCla­ne, dem Pro­gramm­lei­ter von Gua­da­lu­pe Radio Net­work, in des­sen Sen­dung Catho­lic Dri­ve Time dar­über, was pas­sie­ren wür­de, soll­te der Hei­li­ge Stuhl die Hei­li­ge Mes­se im über­lie­fer­ten Ritus einschränken.

Am ver­gan­ge­nen Sams­tag berich­te­te die fran­zö­si­sche Tages­zei­tung Le Figa­ro, daß Papst Fran­zis­kus das Doku­ment zur „Neu­in­ter­pre­ta­ti­on“ von Summorum Pon­ti­fi­cum bereits geneh­migt habe. Zwei Tage dar­auf folg­te Rora­te cae­li, ein US-ame­ri­ka­ni­scher katho­li­scher Blog, mit der Nach­richt, daß das Doku­ment schon mor­gen, Frei­tag, in Kraft tre­ten könnte.

Laut Weih­bi­schof Schnei­der wäre jede Form der Ein­schrän­kung des Motu pro­prio von Papst Bene­dikt XVI. „ein gro­ßer Scha­den für das Leben der Kir­che“. Soll­te das gesche­hen, könn­ten die Prie­ster den­noch „die­se Mes­se wei­ter­hin fei­ern, weil es die Mes­se der gesam­ten Kir­che ist und die Gläu­bi­gen ein Recht auf das Hei­li­ge haben“. Die über­lie­fer­te Lit­ur­gie sei „ein Schatz der gan­zen Kir­che“. Es gehe dabei nicht nur um die Gegen­wart, son­dern auch um die Ver­gan­gen­heit. „Es ist ein Schatz der Hei­li­gen: Fast alle Hei­li­gen, die wir ken­nen, sind in die­ser Form der Lit­ur­gie auf­ge­wach­sen“. Bekannt­lich sind im Über­na­tür­li­chen die Zei­ten auf­ge­ho­ben, wes­halb auch alles Ver­gan­ge­ne im Hei­li­gen den­sel­ben Wert hat wie das Gegenwärtige.

Die deutsch­ame­ri­ka­ni­sche Histo­ri­ke­rin und Jour­na­li­stin Mai­ke Hick­son, die auf Life­Si­teNews über das Inter­view berich­te­te, schreibt unter Beru­fung auf vati­ka­ni­sche Quel­len, daß nicht nur die mög­li­chen Ein­schrän­kun­gen pro­ble­ma­tisch sei­en, son­dern auch die „dik­ta­to­ri­sche Art“, mit der sie ein­ge­führt wer­den sol­len. Es wer­de „über die Köp­fe der Prie­ster und Gläu­bi­gen hin­weg“ ent­schie­den und aufoktroyiert.

Zum Aus­maß und der Reich­wei­te mög­li­cher Ein­schrän­kun­gen lie­gen seit Ende Mai, seit Fran­zis­kus bei der Voll­ver­samm­lung der Ita­lie­ni­schen Bischofs­kon­fe­renz sei­ne Absich­ten ankün­dig­te, unter­schied­li­che Berich­te vor, wes­halb kei­ne genau­en Anga­ben gemacht wer­den kön­nen. Kon­stant taucht dabei der Hin­weis auf, daß allen Prie­stern, die nicht einer Eccle­sia-Dei-Gemein­schaft ange­hö­ren, das Recht zur Zele­bra­ti­on des über­lie­fer­ten Ritus, den ihnen Bene­dikt XVI. zuer­kannt hat­te, wie­der ent­zo­gen wer­de. Wer von ihnen wei­ter­hin im über­lie­fer­ten Ritus zele­brie­ren wol­le, brau­che dann eine Sondererlaubnis.

Weih­bi­schof Schnei­der zeig­te sich über­zeugt, daß sich die Prie­ster und auch „beson­ders die Jugend­li­chen“ die Hei­li­ge Mes­se im über­lie­fer­ten Ritus, „die­sen gro­ßen Schatz des Glau­bens und der Spi­ri­tua­li­tät“, nicht neh­men las­sen werden.

Eine Beru­fung gegen ein mög­li­ches Ein­schrän­kungs­de­kret sei den Prie­stern aber nicht mög­lich, weil es „nie­mals eine Beru­fung gegen den Vati­kan geben kann“.

Joe McCla­ne von Gua­da­lu­pe Radio Net­work in Hou­ston, der Bischof Schnei­der interviewte

Nicht nur zwei Formen, sondern zwei Riten

Schnei­der bestä­tig­te zwar, daß Rom for­mal die Voll­macht habe, auch Prie­ster der Tra­di­ti­on zu zwin­gen, die Mes­se im Novus Ordo Mis­sae zu zele­brie­ren, daß der Hei­li­ge Stuhl damit aber in geist­li­cher Hin­sicht die die­sen Prie­stern ver­lie­he­nen Rech­te ver­let­zen wür­de. Das gel­te in beson­de­rer Wei­se für die Prie­ster, die auf den über­lie­fer­ten Ritus geweiht sind. Ihr Sta­tus sei jenem der mit Rom unier­ten Prie­ster der Ost­kir­chen zu ver­glei­chen. Sie sei­en auf ihren Eigen­ri­tus geweiht und könn­ten daher nicht gezwun­gen wer­den, in einem ande­ren Ritus zu zelebrieren.

Der Weih­bi­schof wider­sprach aus­drück­lich der Annah­me, der über­lie­fer­te Ritus aller Zei­ten und der Novus Ordo Mis­sae von 1969 sei­en nur zwei For­men ein und des­sel­ben Ritus. Dabei hand­le es sich um „zwei ver­schie­de­ne Riten“, denn der Unter­schied zwi­schen bei­den sei „sehr groß“. Des­halb den­ke er, daß kein Prie­ster gezwun­gen wer­den soll­te, im ande­ren Ritus zu zelebrieren.

Es sei schwer zu sagen, wie Rom reagie­ren wer­de, soll­te es zum Zwang kom­men und sich tra­di­ti­ons­ver­bun­de­ne Prie­ster die­sem ver­wei­gern. Fakt sei, so Msgr. Schnei­der, daß die Kon­ze­le­bra­ti­on aber weder eine „Vor­aus­set­zung“ noch ein „Zei­chen der Ein­heit“ in der Kir­che sei.

In der gesam­ten Kir­chen­ge­schich­te sei die Kon­ze­le­bra­ti­on nie eine Pflicht als Zei­chen der Ein­heit mit dem Orts­bi­schof oder dem Papst gewe­sen. Kei­ne der Ost­kir­chen, die in den ver­gan­ge­nen Jahr­hun­der­ten in die Ein­heit mit Rom zurück­ge­kehrt sind, muß­te mit dem Papst „kon­ze­le­brie­ren“. Nach dem alten Kir­chen­recht war die Kon­ze­le­bra­ti­on sogar verboten.

Als vor­dring­lich­stes Anlie­gen nann­te Weih­bi­schof Schnei­der „vor allem zu beten, daß der Hei­li­ge Geist den Papst erleuch­tet, das Motu pro­prio von Papst Bene­dikt nicht ein­zu­schrän­ken, und auch daß die Pius­bru­der­schaft eine umfas­sen­de­re Aner­ken­nung in der Kir­che erhält.“

„Baldige Anerkennung der Piusbruderschaft wäre gut“

Ein wei­te­rer Schwer­punkt des Inter­views war die Prie­ster­bru­der­schaft St. Pius X. (FSSPX). Weih­bi­schof Schnei­der hat­te im Auf­trag des Hei­li­gen Stuhls 2015 deren Häu­ser visi­tiert. Er ver­fügt daher über rei­chen Ein­blick. Der Weih­bi­schof reka­pi­tu­lier­te die histo­ri­sche Ent­ste­hung und Ent­wick­lung der Prie­ster­bru­der­schaft St. Pius X. sowie die dabei ent­stan­de­nen Kon­flik­te mit Rom. Unter Papst Bene­dikt XVI. und Papst Fran­zis­kus sei­en jedoch wich­ti­ge Schrit­te in Rich­tung einer „kano­ni­schen Nor­ma­li­sie­rung“ erfolgt. Da Fran­zis­kus Prie­stern der Pius­bru­der­schaft im Jahr der Barm­her­zig­keit die Voll­macht zuer­kann­te, die Beich­te zu hören, bestehe kein Zwei­fel, daß ihr sakra­men­ta­les Prie­ster­tum und die von ihnen gespen­de­ten Sakra­men­te als gül­tig zu betrach­ten sind. Ent­spre­chend sei es „natür­lich“ recht­mä­ßig, die Hei­li­ge Mes­se zu besu­chen, die von einem Prie­ster der Pius­bru­der­schaft zele­briert wird, wenn es kei­ne ande­re Mög­lich­keit gibt.

„Wir müs­sen hof­fen, daß sie die vol­le Aner­ken­nung erhal­ten. Ich hof­fe bald, es wäre gut. Und dann wird die FSSPX eine nor­ma­le Rea­li­tät sein wie ande­re Rea­li­tä­ten inner­halb der Kir­che. Das ist not­wen­dig für unse­re Zeit in die­ser Kri­se, in die­sen Zei­ten der Dun­kel­heit und Verwirrung.“

Er gehe nicht davon aus, so Msgr. Schnei­der, daß sich die Pius­bru­der­schaft in der der­zei­ti­gen Situa­ti­on dem Hei­li­gen Stuhl ganz unter­wer­fen wer­de. Soll­te es tat­säch­lich zu Ein­schrän­kun­gen von Summorum Pon­ti­fi­cum und Zwangs­maß­nah­men gegen Prie­ster der soge­nann­ten Eccle­sia-Dei-Gemein­schaf­ten kom­men, sei damit zu rech­nen, daß sich Prie­ster die­ser Gemein­schaf­ten wegen deren grö­ße­rer Unab­hän­gig­keit der Pius­bru­der­schaft anschlie­ßen könn­ten. Wich­ti­ger sei aller­dings, zu hof­fen und dafür zu beten, daß es erst gar nicht soweit kom­me, son­dern das Motu pro­prio Summorum Pon­ti­fi­cum in sei­nem Umfang erhal­ten bleibe.

Text: Giu­sep­pe Nar­di
Bild: Catho­lic Dri­ve Time/Youtube (Screen­shots)

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7 Kommentare

  1. Weih­bi­schof Atha­na­si­us Schnei­der betreibt nichts ande­res als Augenwischerei:

    Eine Ein­schrän­kung oder Unter­drückung des Motu pro­prio Summorum Pon­ti­fi­cum wäre ein „Macht­miß­brauch“?

    Das ich nicht lache! Wie oft haben die Päp­ste seit 1965 schon ihre Macht miss­braucht? Jüng­ste Bei­spie­le: Pach­a­ma­ma-Göt­zen­ver­eh­rung am 04.10.2019 in den Vati­ka­ni­schen Gär­ten unter Anwe­sen­heit von Papst Fran­zis­kus. Gegen­wehr? Gleich null!

    Dann haben wir das umstrit­te­ne Schrei­ben „Amo­ris lae­tita“ mit der berüch­tig­ten unprä­zi­sen Fuß­no­te zum Kom­mu­nion­emp­fang von Wie­der­ver­hei­ra­te­ten Geschie­de­nen. Gegen­wehr? Gleich null!

    Dann die Abschaf­fung der Kom­mis­si­on Eccle­sia, eine Kern­in­sti­tu­ti­on im Motu Pro­prio Summorum Pon­ti­fi­kum! Gegen­wehr? Gleich null!

    Dann das jüngst ergan­ge­ne Ver­bot von Ein­zelze­le­bra­tio­nen an den Altä­ren im Vati­kan ab dem 22. März 2021. Betrof­fen davon ist auch die triden­ti­ni­sche Mes­se – die Fei­er im Römi­schen Ritus in der über­lie­fer­ten Form, auch bekannt als „Alte Mes­se“. In Zukunft sol­len dem­nach nur noch die – meist auf Ita­lie­nisch gefei­er­ten – Mes­sen in der „neu­en“ Form gemäß Got­tes­dienst­plan erlaubt sein, so ein Brief aus der Ersten Sek­ti­on des Staatssekretariats.
    Die Mes­se im außer­or­dent­li­chen Ritus ist nur noch in der Cle­mens­ka­pel­le in den Grot­ten des Peters­doms erlaubt. Gegen­wehr? Gleich null!

    Wei­te­rer Wider­spruch: Weih­bi­schof Schnei­der zeig­te sich über­zeugt, dass sich die Prie­ster und auch „beson­ders die Jugend­li­chen“ die Hei­li­ge Mes­se im über­lie­fer­ten Ritus, „die­sen gro­ßen Schatz des Glau­bens und der Spi­ri­tua­li­tät“, nicht neh­men las­sen werden.
    Eine Beru­fung gegen ein mög­li­ches Ein­schrän­kungs­de­kret sei den Prie­stern aber nicht mög­lich, weil es „nie­mals eine Beru­fung gegen den Vati­kan geben kann“. (Kom­men­tar überflüssig!)

    Wir müs­sen hof­fen, dass sie [die Prie­ster­bru­der­schaft St. Pius X.] die vol­le Aner­ken­nung erhal­ten. Ich hof­fe bald, es wäre gut. Und dann wird die FSSPX eine nor­ma­le Rea­li­tät sein wie ande­re Rea­li­tä­ten inner­halb der Kir­che. Das ist not­wen­dig für unse­re Zeit in die­ser Kri­se, in die­sen Zei­ten der Dun­kel­heit und Verwirrung.“

    Nahe­zu alle der „nor­ma­len Rea­li­tä­ten“ inner­halb der Kir­che des II. Vati­ka­ni­schen Kon­zils wur­den von Papst Fran­zis­kus zer­schla­gen. Wie hie­ßen die­se nach einer Visi­ta­ti­on auf­ge­lö­sten tra­di­ti­ons­ori­en­tier­ten Orden noch­mal? Eben! Ver­nich­tet und ver­ges­sen! Allesamt!
    Das­sel­be blüht auch der Prie­ster­bru­der­schaft St. Pius X. bei einer „Aner­ken­nung“, falls sie nicht schon durch die Auf­la­gen einer Aner­ken­nung schon vor­her ent­kernt werden.

    Näch­ster Wider­spruch: Schnei­der bestä­tig­te zwar, dass Rom for­mal die Voll­macht habe, auch Prie­ster der Tra­di­ti­on zu zwin­gen, die Mes­se im Novus Ordo Mis­sae zu zele­brie­ren, dass der Hei­li­ge Stuhl damit aber in geist­li­cher Hin­sicht die die­sen Prie­stern ver­lie­he­nen Rech­te ver­let­zen würde.
    Anschei­nend hat Weih­bi­schof Schnei­der das Motu Pro­prio Summorum Pon­ti­fi­kum nicht rich­tig gele­sen: „Art. 1. Das von Paul VI. pro­mul­gier­te Römi­sche Mess­buch ist die ordent­li­che Aus­drucks­form der „Lex oran­di“ der katho­li­schen Kir­che des latei­ni­schen Ritus. Das vom hl. Pius V. pro­mul­gier­te und vom sel. Johan­nes XXIII. neu her­aus­ge­ge­be­ne Römi­sche Mess­buch hat hin­ge­gen als außer­or­dent­li­che Aus­drucks­form der­sel­ben „Lex oran­di“ der Kir­che zu gel­ten, und auf­grund sei­nes ver­eh­rungs­wür­di­gen und alten Gebrauchs soll es sich der gebo­te­nen Ehre erfreu­en. Die­se zwei Aus­drucks­for­men der „Lex oran­di“ der Kir­che wer­den aber kei­nes­wegs zu einer Spal­tung der „Lex creden­di“ der Kir­che füh­ren; denn sie sind zwei Anwen­dungs­for­men des einen Römi­schen Ritus.“

    Noch Fra­gen?

  2. Zitat: „Schnei­der bestä­tig­te zwar, daß Rom for­mal die Voll­macht habe, auch Prie­ster der Tra­di­ti­on zu zwin­gen, die Mes­se im Novus Ordo Mis­sae zu zele­brie­ren, daß der Hei­li­ge Stuhl damit aber in geist­li­cher Hin­sicht die die­sen Prie­stern ver­lie­he­nen Rech­te ver­let­zen würde.“
    Das kann „Rom“ nicht, auch der Papst nicht!
    Mit der Bul­le „Quo Pri­mum“ wur­de die über­lie­fer­te Mes­se kano­ni­siert und damit unan­greif­bar gemacht für alle Zei­ten, durch wen auch immer.
    Die Prie­ster, die sich wei­gern kön­nen her­aus­ge­wor­fen wer­den, oder was auch immer, aber nie­mand kann sie an der Zele­bra­ti­on der Mes­se aller Zei­ten hindern.
    Zitat: „Weih­bi­schof Schnei­der zeig­te sich über­zeugt, daß sich die Prie­ster und auch „beson­ders die Jugend­li­chen“ die Hei­li­ge Mes­se im über­lie­fer­ten Ritus, „die­sen gro­ßen Schatz des Glau­bens und der Spi­ri­tua­li­tät“, nicht neh­men las­sen werden.
    Das ist hart gespro­chen Sub­jek­ti­vis­mus, denn die Mes­se aller Zei­ten ist nicht des­we­gen die Ein­zi­ge, weil sie so schön und wür­dig ist, also weil „ich das so schön fin­de“, son­dern weil sie die Mes­se aller Zei­ten ist und nichts anderes!
    Der NOM ist eine neue Mes­se die für das Kon­zil und alle Irr­tü­mer steht, sie ist pro­te­stan­tisch und kennt das Süh­ne­op­fer nicht mehr.
    Bischof Schnei­der ist ein groß­ar­ti­ger Mann und man muß ihn unter­stüt­zen wo man kann und für ihn beten, aber er ist in der kon­zi­liä­ren Zwick­müh­le. Man kann nicht zusam­men­brin­gen was nicht zusammenpasst.
    Bis zum 1. Vat. Kon­zil haben 20 Kon­zi­li­en defi­niert, ver­ein­facht, verbannt.
    Das 2. Vat. Kon­zil war der 3.Weltkrieg, wie EB Leb­fe­v­re es nann­te, der alles was war zer­stört hat und den Men­schen mit­tels des Sub­jek­ti­vis­mus an die Stel­le Got­tes gesetzt hat.
    Was folgt nach der Anbe­tung des Men­schen, genau die Anbe­tung Satans, daher ist die­ses Kon­zil, was nach kath. Defi­ni­ti­on gar keins war, in toto abzulehnen.

  3. Papst Fran­zis­kus, an König Lud­wig XIV geschul­tes Kir­chen­ver­ständ­nis: „Die Kir­che bin ich!“ hat nun
    wei­test­ge­hend die Bestim­mun­gen von „Summorum Pon­ti­fi­cum“ außer Kraft gesetzt, denn für ihn als Modernisten
    hat eben die Tra­di­ti­on der Kir­che kei­ne ver­bind­li­che Bedeu­tung, auch nicht sein Vor­gän­ger. So kann er gegen das Zeug­nis der hl.Schrift und der Leh­re der Kir­che die Todes­stra­fe als mit der Men­schen­wür­de unver­ein­bar erklä­ren, er kann dem
    Sohn Got­tes ein fal­sches Got­tes­bild vor­wer­fen, indem er uns im Vater Unser lehr­te: „Und füh­re, Gott uns nicht
    in Ver­su­chung“ und so ver­ur­teilt er auch die hl. Mes­se, so wie sie seit dem Tri­en­ter Kon­zil katho­lisch gefeiert
    wur­de, weil sie ihm zu katho­lisch ist, er die Kir­che ver­pro­te­stan­ti­sie­ren will.
    Uwe Lay Pro Theol Blogspot

  4. Durch den Macht­miss­brauch zur Spal­tung? Petrus will spal­ten, Pau­lus wo bist, wider­spre­che ihm öffentlich!

    An den Taten wird man erkannt:
    — das „Gelobt sei Jesus Chri­stus“ wur­de vom ersten Moment an durch das „Buo­na Sera“ ersetzt
    — der vati­ka­ni­sche Palast wur­de durch ein Gäste­haus ersetzt, obwohl Jesus Mar­tha gesagt, dass Maria das Bes­se­re gewählt hat
    — rote Schu­he wur­den durch schwar­ze ersetzt, die Mozet­ta ver­schwand, Jesus lehn­te das Nar­den­öl nicht ab
    — wo der Glau­be waechst, kom­men Kom­mis­sa­re zur Zerstreuung
    — die Stil­le und Anbe­tung muss ersetzt wer­den durch „nütz­li­che Tätig­keit“, also gegen klau­su­lier­te kon­tem­pla­ti­ve Orden, gegen Stil­le und Anbe­tung in der triden­ti­ni­schen Mes­se und für Konzelebration
    — öffent­li­cher Glau­bens­voll­zug soll unsicht­bar muse­al wer­den (Peters­dom tags­über nach den Mor­gen­kon­ze­le­bra­tio­nen, Castel Gan­dol­fo) oder unwi­der­ruf­lich dem Ver­ges­sen anheim­fal­len Fron­leich­nams­pro­zes­si­on in den Stra­ßen Roms ohne den Papst, Chri­sam­mes­se hin­ter ver­schlos­se­nen Mauern
    — Zwangs­kon­ze­le­bra­tio­nen, um die Anzahl der Hl. Mes­sen zu verringern
    — päpst­li­cher Orden für Abtrei­be- und immer noch kei­ne Ant­wort auf die Dubia
    — unde­men­tier­te Häre­si­en von Scalfari
    — kei­ne Mis­si­on, kei­ne Proselyten
    — För­de­rung der Welt­ein­heits­re­li­gi­on in Abu Dhabi
    — Göt­zen im Vati­kan und auf dem päpst­li­chen Altar (Pach­a­ma­ma)

    vie­le poli­ti­sche Aktionen:
    — Begrü­ßung der Mas­sen­mi­gra­ti­on über das Mit­tel­meer in Lam­pe­du­sa (erste! Rei­se sei­nes Pontifikats)
    — Mit­nah­me allein mus­li­mi­scher Fami­li­en aus Lesbos
    — Zuar­beit mit dem Jesui­ten­pa­ter M. Czer­ny zum unsäg­li­chen Glo­bal Com­pact for Migra­ti­on, dann Ernen­nung des Jesui­ten­pa­ters zum Kar­di­nal, die­ser wähl­te dann als Pek­to­ra­le ein Brust­kreuz aus dem Holz eines Migran­ten­boo­tes und ein Wap­pen mit einem Migrantenboot
    — Rüde Ent­las­sung lebens­lan­ger Mit­glie­der der päpst­li­chen Insi­tu­tio­nen wegen politisch/päpstlicher Unkorrektheit
    — Behin­dern eines Papiers der US-ame­ri­ka­ni­schen Bischofs­kon­fe­renz gegen Missbrauch
    — Geheim­ab­kom­men mit Chi­na, kei­ne Unter­stüt­zung der chi­ne­si­schen Kin­der, die kei­ne Kir­che betre­ten dür­fen, rüdes War­ten­las­sen von Kar­di­nal Zen über lan­ge Tage, so dass die­ser wie­der ohne Begeg­nung abrei­sen muss­te, weil sei­ne Rei­se­er­laub­nis nicht län­ger war

  5. Der Papst hat kei­ne All­macht, auch nicht in der Kir­che. Es wur­de der­einst ver­bind­lich und für alle Zei­ten unter Andro­hung des Anathe­mas fei­er­lich fest­ge­legt, dass die über­lie­fer­te Hl. Mes­se, heu­te „ausser­or­dent­li­cher Ritus“ genannt,
    nie und zu kei­nem Zeit­punkt behin­dert oder gar ver­bo­ten wer­den dür­fe, von wem auch immer.

  6. Lie­be Katholiken.
    Lesen Sie bit­te nur die Pro­he­zei­hun­gen der sel. Katha­ri­na Emme­rick dann wis­sen sie was kam und was noch kommt. Fürch­tet euch nicht und bleibt stand­haft im Glauben.
    Gelobt sei Jesus Chri­stus und sei­ne all­zeit jung­fräu­li­che Mutter.

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