Erzbischof Henryk Hoser, dessen letzte Aufgabe die eines päpstlichen Sondervisitators für Medjugorje war, ist am vergangenen Freitag verstorben.
Hintergrund

„Wovor sollte ich Angst haben?“ – Zum Tod von Erzbischof Henryk Hoser

(War­schau) Am 13. August ist in War­schau, sei­ner Hei­mat­stadt, der pol­ni­sche Erz­bi­schof und Päpst­li­che Son­der­vi­si­ta­tor für Med­jug­or­je, Msgr. Hen­ryk Hoser SAC, ver­stor­ben. Der Erz­bi­schof war 1942 als Sohn der bekann­ten War­schau­er Fami­lie Hoser gebo­ren wor­den. Sei­ne Vor­fah­ren stamm­ten aus Augs­burg und waren über Deutsch­böh­men nach Polen gelangt, als der im nord­böh­mi­schen Schwoi­ka bei Bürg­stein gebo­re­ne

Kardinal Stanislaus Dziwisz pilgerte nach Medjugorje. Die "Normalisierung" des herzegowinischen Ortes ist bereits Realität.
Hintergrund

Kardinal Dziwisz und die Normalisierung von Medjugorje

(Sara­je­wo) Kar­di­nal Sta­nis­law Dzi­wisz, eme­ri­tier­ter Erz­bi­schof von Kra­kau und ein­fluß­rei­cher Kir­chen­mann in Polen, wur­de wegen sei­nes Bade­ur­laubs in Dal­ma­ti­en von der in deut­schem Besitz befind­li­chen pol­ni­schen Bou­le­vard­pres­se durch den Kakao gezo­gen. Von der Adria­kü­ste rei­ste er wei­ter in die Her­ze­go­wi­na und pil­ger­te nach Medjugorje.

Ist die Basilika von Sheshan in der Volksrepublik China das fehlende Nationalheiligtum für den päpstlichen Gebetsmarathon?
Nachrichten

Päpstlicher Gebetsmarathon von Lourdes über Fatima bis Medjugorje – und Sheshan?

(Rom) Der Päpst­li­che Rat zur För­de­rung der Neue­van­ge­li­sie­rung hat die Namen von 29 der 30 „reprä­sen­ta­ti­ven Hei­lig­tü­mer“ ver­öf­fent­licht, die im Monat Mai am Gebets­ma­ra­thon für ein Ende der Pan­de­mie teil­neh­men wer­den, der von Papst Fran­zis­kus am 21. April ange­kün­digt wur­de. Der ver­öf­fent­lich­te Kalen­der ent­hält Bemerkenswertes.

Die vier apokalyptischen Reiter der Geheimen Offenbarung des Johannes (Kölner Bibel, 1479).
Buchbesprechungen

Echt oder unecht? – Unterscheidungskriterien bei Privatoffenbarungen

Von Wolf­ram Schrems* In Zei­ten, da sich wirk­li­che oder angeb­li­che Pri­va­tof­fen­ba­run­gen schnell ver­brei­ten und vie­le Gläu­bi­ge beun­ru­hi­gen, ist es kei­ne schlech­te Idee, sich auf die kirch­li­chen Kri­te­ri­en für Pri­va­tof­fen­ba­run­gen zu besin­nen. Der Alver­­­na-Ver­­lag brach­te schon 2015 eine dün­ne, aber inhalts­rei­che Bro­schü­re her­aus, die dazu gute Infor­ma­tio­nen lie­fert. Der Autor wer­tet dabei Klas­si­ker der Spi­ri­tu­el­len Theo­lo­gie

Tomislav Vlašić als Franziskanerpater mit den Seherkindern in Medjugorje.
Nachrichten

Tomislav Vlašić exkommuniziert – Prägende Gestalt der Frühphase von Medjugorje

(Rom) Tomis­lav Vlašić, ehe­ma­li­ger Fran­zis­ka­ner und geist­li­cher Bei­stand der „Seher“ von Med­jug­or­je, wur­de exkom­mu­ni­ziert.  Das nord­ita­lie­ni­sche Bis­tum Bre­scia gab die ent­spre­chen­de Ent­schei­dung der römi­schen Glau­bens­kon­gre­ga­ti­on bekannt.

Mit Bischof Ratko Perić, Bischof von Mostar, wurde eine Bastion gegen Medjugorje aus dem Weg geschafft.
Nachrichten

Anti-Medjugorje-Bischof emeritiert: Weg frei für römische Lösung?

(Rom) Am ver­gan­ge­nen Sams­tag, dem 11. Juli, eme­ri­tier­te Papst Fran­zis­kus den Bischof von Mostar, Msgr. Rat­ko Perić, und setz­te damit den näch­sten Schritt auf dem Weg zur „Nor­ma­li­sie­rung“ von Med­jug­or­je. Dort soll seit 1981 einer Grup­pe von Kin­dern, heu­te Erwach­se­nen, die Got­tes­mut­ter Maria erschei­nen. Bischof Perić, zu des­sen Bis­tum Med­jug­or­je gehört, lehn­te eine Aner­ken­nung die­ses

Die blutenden Tränen der Marienstatue von Civitavecchia.
Hintergrund

Blutige Tränen

In Civi­ta­ve­c­chia soll eine Mari­en­sta­tue 1995 vier­zehn­mal Blut geweint haben. Was geschah wirk­lich in Civi­ta­ve­c­chia? Und was sagt die Kir­che dazu? Ein Gespräch mit dem Kapu­zi­ner­pa­ter Fla­vio Ubal­di, der als Theo­lo­ge das Phä­no­men unter­such­te und als bester Ken­ner des Falls gilt.

Feministin bei Abtreibungskundgebung 1981 in den Niederlanden.
Genderideologie

„Ich war für Abtreibung und lesbisch, doch dann…“

Rita Sber­na von Cri­stia­ni Today führ­te vor kur­zem ein Inter­view mit Fran­ce­s­ca, einer jun­gen Frau, deren Name geän­dert ist. Ihre Lebens­ge­schich­te schil­dert einen radi­ka­len Wan­del: die Bekeh­rung von einer ver­bis­se­nen Anti­kle­ri­ka­len zu Jesus Chri­stus. Ihr Haß war so groß, wie sie heu­te selbst sagt, daß sie eine Freun­din über­re­de­te, ihr unge­bo­re­nes Kind abtrei­ben zu las­sen.