Eliten: Saisonseröffnung an der Mailänder Scala am 7. Dezember 2018. Italiens Staatspräsident Sergio Mattarella. Ein Tag, an dem sich die Eliten treffen, die zunehmend das Volk von der Mitbestimmung ausschließen möchten, wie der Vatikanist Marco Tosatti auf seinem Blog vermerkt.
Hintergrund

Von Bischöfe und Eliten – mit zunehmend demokratiefeindlicher Tendenz

Der Vatikanist Marco Tosatti veröffentlicht auf seinem Blog Stilum Curiae fiktive, teils satirische, teils sarkastische Konversationen zu aktuellen Themen. Er war es, der den ehemaligen Nuntius in den USA, Erzbischof Carlo Maria Viganò, überzeugte, ein Dossier zum Fall von Kardinal McCarrick zu erstellen und zu veröffentlichen, was am vergangenen 26. August geschah. Seither zählt Tosatti

Bischof Athanasius Schneider, ein treuer Streiter Gottes, aber dem Vatikan unbequem?
Hintergrund

Papst Franziskus stellt Weihbischof Athansius Schneider unter Beobachtung

(Rom/Astana) Msgr. Athanasius Schneider ist Weihbischof von Astana in Kasachstan. Der Bischof ist rußlanddeutscher Abstammung und wurde in Mittelasien geboren, wohin seine Familie, da Deutsche, von Stalin aus der Schwarzmeergegend deportiert worden war. Nachdem die Familie ausgesiedelt war, verbrachte Schneider seine Jugend in der Bundesrepublik Deutschland, trat dem Orden der Regularkanoniker vom Heiligen Kreuz bei

Das Akronym LGBT findet sich nicht im Schlußbericht der Jugendsynode, dafür ein Code-Wort homosexueller und homophiler Kirchenkreise.
Genderideologie

Schlußbericht der Jugendsynode wie ein „IKEA-Katalog“

(Rom) Das Schlußdokument der Jugendsynode liegt vor. Die 267 Synodalen aus aller Welt haben abgestimmt, was sie Papst Franziskus an Gedanken zum Thema Jugend und Berufung vorlegen wollen. Aus dem Text wird Franziskus ein nachsynodales Schreiben verfassen, ohne an den Schlußbericht gebunden zu sein.

Papst Franziskus
Genderideologie

New York Times verteidigt Papst durch Verharmlosung

(Rom) Am Sonntag kam es zur brisantesten Enthüllung des derzeitigen Pontifikats, und das zu einem Thema, das die Weltpresse umtreibt. Vom Vatikan herrscht zum explosiven Memorandum völlige Funkstille. Die internationalen Medien hingegen können die Enthüllung nicht ignorieren. Die führenden Mainstream-Medien verteidigen Papst Franziskus nach der Strategie, Angriff ist die beste Verteidigung, und sprechen von einer

Regensburger Domspatzen: Ein Bericht und die "Zufälle"
Hintergrund

Regensburger Domspatzen: Der Bericht und die „Zufälle“ namens Ratzinger und Müller

(Regensburg) „Was für Zufälle“ bei der Untersuchung von Mißbräuchen bei den Regensburger Domspatzen, schrieb der Vatikanist Marco Tosatti nach Bekanntwerden des Abschlußberichtes. An „Zufälle“ glaube er nicht, so Tosatti, schon gar nicht, wenn sie sie sich in einem „so präzisen und über jeden Verdacht erhabenen Land wie Deutschland“ zutragen. Dieser Gedanke befiel den Vatikanisten, als

C9-Kardinalsrat: Wie steht es wirklich um die Kurienreform?
Hintergrund

„Ein gewohnt unaufgeregtes Chaos“ – Wie steht es um die Kurienreform wirklich?

(Rom) Einen Monat nach seiner Wahl zum Papst errichtete Franziskus einen achtköpfigen Kardinalsrat, der ihn bei der Reform der Römischen Kurie unterstützen soll. Je ein Kardinal eines jeden Erdteils (drei aus Amerika) und ein Kurienvertreter wurden von ihm berufen. Aus dem C8-Kardinalsrat wurde ein Jahr später der C9-Kardinalsrat, sobald Franziskus einen Kardinalstaatssekretär seiner Wahl installiert