"Der Schlaf der Vernunft gebiert Ungeheuer" von Francisco de Goya (1799)
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Die Kirche wird nicht erst heute durch den Heiligen Geist geführt

Kom­men­tar zum Syn­oden­do­ku­ment von Msgr. Mari­an Ele­gan­ti* Schon im ersten Satz fällt die Beto­nung der Tau­fe auf als Grund­la­ge für die ega­li­tä­re Syn­oda­li­tät und Mit­be­stim­mung der­je­ni­gen, die bis­her nicht mit­be­stim­men konn­ten, weil sie kei­ne Bischö­fe waren. Durch das Doku­ment zieht sich viel Weih­rauch für das Ereig­nis selbst, das als Gespräch im Geist – aber wer
Papst Franziskus mit Prälat Fernando Ocáriz (ganz links) und Auxiliarvikar Mariano Fazio, beide vom Opus Dei, im November 2021
Nachrichten

Dolchstoß von Papst Franziskus gegen das Opus Dei

(Rom) Papst Fran­zis­kus hat ein neu­es Motu pro­prio ver­öf­fent­licht, das sich nicht nur direkt auf das Opus Dei aus­wirkt, son­dern direkt dar­auf gemünzt ist. Zudem wird damit eine Opti­on demon­tiert, die noch vor kur­zem der Pius­bru­der­schaft ange­bo­ten wurde.
Don Gurtner Zur Lage der Kirche
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Zur Lage der Kirche – Frage 13

Von Don Micha­el Gurt­ner* Fra­ge: Wel­ches ist dann das ent­schei­den­de Kri­te­ri­um für ein Ja oder ein Nein der Kirche?
Ein kafkaeskes Paradox, das Rom in logischer und auch rechtlicher Hinsicht geschaffen hat.
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Kirchenrechtliche Überlegungen zum Reskript vom 21. Februar

Von Nic­colò Tede­schi* Wenn das Rescrip­tum ex Audi­en­tia Ss.mi vom 21. Febru­ar 2023 – das ein Ver­wal­tungs­akt ist, mit dem ein Abtei­lungs­lei­ter am Ende einer Audi­enz (ex Audi­en­tia) den Papst (Sanc­tis­si­mi) um etwas bit­tet und es auch erhält (Rescrip­tum bedeu­tet „zwei­mal geschrie­ben“) – for­mal dar­auf abzielt, das Motu Pro­prio Tra­di­tio­nis cus­to­des vom 16. Juli 2021
Es kann nur einen geben. Wer ist der Papst der heiligen Kirche? Benedikt XVI. oder Franziskus?
Nachrichten

Benedikt und Franziskus: Wer ist Papst?

Zum Rück­tritt von Bene­dikt XVI. gibt es immer noch zahl­rei­che Fra­gen. Cor­ri­spon­den­za Roma­na unter­nimmt den Ver­such, den Stand der Din­ge zu doku­men­tie­ren und eine Ant­wort zu geben: Bene­dikt XVI. hat bei der Ankün­di­gung sei­nes Rück­tritts am 11. Febru­ar 2013 erklärt, daß er auf das Amt des Pon­ti­fi­kats, nicht aber auf das petri­ni­sche munus (Amt) ver­zich­tet. Bene­dikt
Das Auge der Freimaurerei und ihr zweifelhafter Antrieb, eine Versöhnung mit der Kirche zu erreichen.
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Der sehr vertrauliche und zweideutige Dialog zwischen Kirche und Freimaurerei 1968–1972 (2. Teil)

von Pater Pao­lo M. Sia­no* 2. Die unaus­ge­spro­che­ne Unver­ein­bar­keit Im ersten Teil habe ich gezeigt, daß der Dia­log von 1968–1972 zwi­schen Kle­ri­kern wie Msgr. de Toth, Kar­di­nal König, Kar­di­nal Šeper (Prä­fekt der Glau­bens­kon­gre­ga­ti­on) und Ver­tre­tern der deutsch­spra­chi­gen Frei­mau­re­rei (Ver­ei­nig­te Groß­lo­gen von Deutsch­land, Schwei­ze­ri­sche Gross­lo­ge Alpi­na, Groß­lo­ge von Öster­reich) nicht imstan­de oder nicht wil­lens war, die Grün­de
Pfarrer Mario Héctor Muñoz in der Diözese Villa Maria wurde seines Amtes enthoben, weil er an der Zelebration im überlieferten Ritus festhalten wollte.
Liturgie & Tradition

Erstes Opfer von Traditionis custodes in Argentinien

(Bue­nos Aires) Das Motu pro­prio Tra­di­tio­nis cus­to­des for­dert auch in Argen­ti­ni­en, der Hei­mat von Papst Fran­zis­kus, sein erstes Opfer. Don Mario Héc­tor Muñoz wur­de als Pfar­rer der Pfar­rei Exalt­a­ción de la San­ta Cruz in der Diö­ze­se Vil­la Maria abgesetzt.
Die Anomalie zweier Päpste veranlaßt Kanonisten, auf die Schließung von Lücken in der Rechtsordnung zu drängen.
Hintergrund

Emeritierter Papst, verhinderter Papst – braucht die Kirche neue Normen?

(Rom) Der zu Ende gehen­de Som­mer war von teils hart­näcki­gen Gerüch­ten über einen mög­li­chen Rück­tritt von Papst Fran­zis­kus geprägt. Grund dafür war auch ein Auf­satz von Geral­di­na Boni, Pro­fes­so­rin für Kir­chen­recht an der Uni­ver­si­tät Bolo­gna und Con­sult­orin des Päpst­li­chen Rates für Geset­zes­tex­te, in der juri­sti­schen Online-Fach­­zeit­­schrift Sta­to, Chie­se e plu­ra­lis­mo con­fes­sio­na­le (Staat, Kir­chen und kon­fes­sio­nel­ler
Papst Franziskus zeigt keine Entschlossenheit, gegen die Zerstörung des Glaubens in vielen Gläubigen vorzugehen. Warum greift er die treuesten Anhänger von Glauben und Kirche an?
Forum

„Kirch­li­che Gesetze, die dem Gemein­wohl der Kir­che scha­den, sind unwirksam“

Der bekann­te Kir­chen­recht­ler Prä­lat Prof. Georg May ver­faß­te ein Gut­ach­ten zum Motu pro­prio Tra­di­tio­nis cus­to­des von Papst Fran­zis­kus, das wir wegen des­sen Bedeu­tung doku­men­tie­ren. Der Schle­si­er Prof. May wur­de 1951 für das Erz­bis­tum Bres­lau (heu­te Polen) zum Prie­ster geweiht. Von 1960 bis 1994 hat­te er den Lehr­stuhl für Kano­ni­sches Recht, Staats­kir­chen­recht und Kirch­li­che Rechts­ge­schich­te an