Unschärfe als Spielraum?

Zu einem Interview mit Pater Ansgar Wucherpfennig SJ

Ansgar Wucherpfennig: Unschärfe als Spielraum.
Ansgar Wucherpfennig: Unschärfe als Spielraum.

Von Cle­mens Vic­tor Oldendorf.

Am 4. Sep­tem­ber 2020 hat der Frank­fur­ter Jesu­it Pater Ans­gar Wucher­pfen­nig auf katholisch.de ein Inter­view gege­ben, in dem er die Ämter- und Geschlech­ter­fra­ge auf­greift und meint, die Unschär­fe, die das früh­kirch­li­che Amt der Dia­ko­nis­se umge­be, gewäh­re der Kir­che einen umso grö­ße­ren Gestal­tungs­spiel­raum, soll­te sie (zunächst) einen weib­li­chen Dia­ko­nat ein­füh­ren. Die­ser Spiel­raum umfas­se auch die Mög­lich­keit, Frau­en die Voll­macht zur sakra­men­ta­len Abso­lu­ti­on zu übertragen. 

Im Vor­spann zu Wucher­pfen­nigs Inter­view sind sei­ne Schwie­rig­kei­ten erwähnt, das Nihil obstat für eine wei­te­re Amts­zeit als Rek­tor der Theo­lo­gi­schen Hoch­schu­le St. Geor­gen zu erhal­ten, und tat­säch­lich könn­te man ihm wohl eher ein Ali­quid obstat beschei­ni­gen, wenn er über­sieht, dass die mit der Sün­den­ver­ge­bung ver­bun­de­nen Akte der Abso­lu­ti­on im Buß­sa­kra­ment und der Spen­dung der Kran­ken­sal­bung nicht ein­mal mit dem Sakra­ment der Dia­ko­nats­wei­he ver­bun­den sind, das der Mann emp­fängt. Die Fra­ge der Dia­ko­nats­wei­he war auch in mei­ner jüng­sten Erwi­de­rung auf Pro­fes­sor Hubert Wolf ange­schnit­ten, doch da Wucher­pfen­nig in sei­nem Inter­view auch angibt, sich über sei­ne Ein­schät­zung der Posi­ti­on und Rol­le von Papst Fran­zis­kus für das Reform­an­lie­gen in der Kir­che noch nicht abschlie­ßend sicher zu sein, möch­te ich den theo­lo­gisch visio­när-phan­ta­sie­vol­len Pater an das Nach­syn­oda­le Schrei­ben Que­ri­da Ama­zo­nia erin­nern, wor­in der Papst sich sehr ein­deu­tig zu der von Wucher­pfen­nig ein­ge­nom­me­nen Per­spek­ti­ve äußert:

Im Zusam­men­hang mit der Mög­lich­keit, neue Dien­ste und Ämter aus­zu­bil­den, die unter den Bedin­gun­gen von Mis­si­ons­ge­bie­ten von Lai­en über­nom­men wer­den kön­nen, the­ma­ti­siert und wür­digt Papst Fran­zis­kus in Que­ri­da Ama­zo­nia die Rol­le der Frau in der Glau­bens­wei­ter­ga­be in Fami­lie und Gemein­de und führt in QA 99 aus: „In Ama­zo­ni­en gibt es Gemein­schaf­ten, die lan­ge Zeit hin­durch sich gehal­ten und den Glau­ben wei­ter­ge­ge­ben haben, ohne dass dort – manch­mal jahr­zehn­te­lang – ein Prie­ster vor­bei­ge­kom­men wäre. Dies ist der Prä­senz von star­ken und enga­gier­ten Frau­en zu ver­dan­ken, die, gewiss beru­fen und ange­trie­ben vom Hei­li­gen Geist, tauf­ten, Kate­che­sen hiel­ten, den Men­schen das Beten bei­brach­ten und mis­sio­na­risch wirk­ten. Jahr­hun­der­te­lang hiel­ten die Frau­en die Kir­che an die­sen Orten mit bewun­derns­wer­ter Hin­ga­be und lei­den­schaft­li­chem Glau­ben auf­recht. Mit ihrem Zeug­nis haben sie uns alle bei der Syn­ode angerührt.“

In QA 100 heißt es anschlie­ßend: „Dies ist eine Ein­la­dung an uns, unse­ren Blick zu wei­ten, damit unser Ver­ständ­nis von Kir­che nicht auf funk­tio­na­le Struk­tu­ren redu­ziert wird. Ein sol­cher Reduk­tio­nis­mus wür­de uns zu der Annah­me ver­an­las­sen, dass den Frau­en nur dann ein Sta­tus in der Kir­che und eine grö­ße­re Betei­li­gung ein­ge­räumt wür­den, wenn sie zu den hei­li­gen Wei­hen zuge­las­sen wür­den. Aber eine sol­che Sicht­wei­se wäre in Wirk­lich­keit eine Begren­zung der Per­spek­ti­ven: Sie wür­de uns auf eine Kle­ri­ka­li­sie­rung der Frau­en hin­len­ken und den gro­ßen Wert des­sen, was sie schon gege­ben haben, schmä­lern als auch auf sub­ti­le Wei­se zu einer Ver­ar­mung ihres unver­zicht­ba­ren Bei­trags führen.“

Die zu sakramentalen Ämtern Geweihten bleiben grundlegend Getaufte und Gefirmte

Der Stand des Lai­en ist nicht als ein Man­gel­stand der Nicht­ge­weih­ten zu deu­ten, eben­so­we­nig dient er bloß dazu, ledig­lich eine Gren­ze, gar ein rei­nes Rang­ge­fäl­le gegen­über den männ­li­chen und weib­li­chen Ordens­leu­ten ein­zu­zie­hen. Alle Kle­ri­ker, Dia­ko­ne, Prie­ster, Bischö­fe, die Ordens­leu­te bei­der­lei Geschlechts sind und blei­ben zunächst und grund­le­gend das, was die Lai­en­chri­sten, Frau­en wie Män­ner, aus­macht: Sie sind Getauf­te und Gefirmte.

Des­we­gen sind die Frau­en, die in den christ­li­chen Fami­li­en und Gemein­den eine tra­gen­de Rol­le in der Bewah­rung und Wei­ter­ga­be des Glau­bens spie­len, nicht auf das Wei­he­sa­kra­ment ange­wie­sen, um betei­ligt und in die­ser ihrer Bedeu­tung gewür­digt zu wer­den. Wenn neue Dien­ste und Ämter, die der Bischof auto­ri­siert, geschaf­fen wer­den, sind sie nicht Aus­flüs­se des Ordo, weder für den Mann noch für die Frau, die damit beauf­tragt werden.

Kein Funktionärskatholizismus, keine Berufslaien!

Zu ver­mei­den ist also ein Funk­tio­närska­tho­li­zis­mus, qua­si von Berufs­lai­en. Man kann nicht ein kle­ri­ka­li­sti­sches Amts­ver­ständ­nis, das es tat­säch­lich geben mag, kri­ti­sie­ren, es aber dann durch Kle­ri­ka­li­sie­rung von Lai­en über­win­den wol­len, wodurch es qua­si Lai­en 1. und 2. Klas­se geben wür­de. Man kann sogar kri­tisch fra­gen, ob es die­se Ten­denz nicht zum Bei­spiel in Pfarr­ge­mein­de­rä­ten, unter Lek­to­ren und Kom­mu­ni­on­hel­fern, viel stär­ker aber noch in den höhe­ren Rän­gen des deut­schen Gre­mi­en­ka­tho­li­zis­mus nicht sogar bereits gibt, jenes unter­ein­an­der ein­ge­schwo­re­ne Per­so­nal, aus dem jetzt auch wie­der die Dele­gier­ten des Syn­oda­len Weges rekru­tiert werden.

Die­se Gefahr betrifft Lai­in­nen und Lai­en glei­cher­ma­ßen, sie ver­zerrt aber, wenn der bräut­li­che Cha­rak­ter der Kir­che miss­ach­tet wird, beson­ders ver­hee­rend die Wür­de, Stel­lung und Sen­dung gläu­bi­ger und enga­gier­ter Chri­stin­nen in der Gemein­de und Kirche.

Eine kirchenrechtliche Präzisierung genauer beleuchtet

Die Dif­fe­ren­zie­rung, die durch Bene­dikt XVI. in den Codex des kano­ni­schen Rechts ein­ge­tra­gen wur­de und den Dia­kon sowie das Wei­he­sa­kra­ment betrifft, geht bereits auf Lumen gen­ti­um 29 zurück und fand sich auch schon im KKK 875. Also war die Über­nah­me in die Cano­nes 1008 und 1009 CIC/1983, wo zu die­sem Zweck ein neu­er, drit­ter Para­graph for­mu­liert wur­de, nur eine Anglei­chung an eine zuvor vom Zwei­ten Vati­ka­ni­schen Kon­zil getrof­fe­ne Aussage.

Beab­sich­tigt ist mit der Dif­fe­ren­zie­rung eine Prä­zi­sie­rung inner­halb des Ordo-Sakra­men­tes und sei­ner drei Stu­fen. Die dazu gewähl­te For­mu­lie­rung ist aller­dings bereits in Lumen gen­ti­um 29 unbe­hol­fen und miss­ver­ständ­lich. Klä­rung lässt sich viel­leicht errei­chen, wenn man das age­re in per­so­na Chri­sti Capi­tis und eine reprae­sen­ta­tio Chri­sti Capi­tis vel Spon­si von­ein­an­der begriff­lich abgrenzt, jedoch dabei sach­lich nicht zerreißt.

Haupteshandeln und Repräsentanz des Bräutigams

Das Haup­tes­han­deln ist dann auf die Akte der Kon­se­kra­ti­on und Abso­lu­ti­on zu bezie­hen und dar­auf ein­zu­gren­zen, wel­che nur die Prie­ster und Bischö­fe set­zen kön­nen, nicht aber die Dia­ko­ne. Die sakra­men­ta­le Reprä­sen­tanz (!) des Haup­tes beginnt aller­dings mit dem Dia­ko­nat, bleibt beim Pres­by­te­rat grund­le­gend und bis zum Epi­sko­pat durch­ge­hend erhal­ten, umgreift also alle drei Wei­he­stu­fen und ist deren Gemein­sam­keit, folg­lich garan­tiert die Reprä­sen­tanz des Haup­tes oder Bräu­ti­gams zugleich die Drei­stu­fig­keit und die Ein­heit des Wei­he­sa­kra­men­tes. Dort, wo die Nie­de­ren Wei­hen und der Sub­dia­ko­nat bewahrt wer­den, kann man zumin­dest sagen, dass sie als Sakra­men­ta­li­en die­se Haup­tes­re­prä­sen­tanz ankün­di­gen, anle­gen und vorbereiten.

Es geht also damit die­ser Reprä­sen­ta­ti­on um die Bezie­hung des Haup­tes zum Leib oder viel­leicht noch deut­li­cher: um die­je­ni­ge des Bräu­ti­gams gegen­über der Braut.

Blicken wir in den Text von Lumen gen­ti­um 29, in den Welt­ka­te­chis­mus und in das Motu­pro­prio Bene­dikts XVI. Omni­um in men­tem vom 26. Okto­ber 2009 bezie­hungs­wei­se den Codex, fin­den wir dar­in begin­nend mit dem Dia­kon die Reprä­sen­tanz Chri­sti des Die­ners, Chri­sti Mini­stri vel Ser­vi, aus­ge­sagt und zuge­wie­sen. Das soll­te man als ein Stich­wort wahr­neh­men, mit dem sich das inkar­na­to­ri­sche Prin­zip, das auch sonst in Que­ri­da Ama­zo­nia auf Schritt und Tritt begeg­net, im Wei­he­sa­kra­ment zeigt. Denn der Phil­ip­per­hym­nus cha­rak­te­ri­siert die Mensch­wer­dung Phil 2, 7 als Ent­äu­ße­rung und als Annah­me der for­ma Ser­vi. Die­se for­ma Ser­vi begrün­det und ist die Ein­heit des Ordo-Sakra­men­tes durch alle sei­ne drei Stu­fen hindurch.

Nun könn­te man ein­wen­den: Die for­ma Ser­vi kann auch die Frau, näm­lich als Ancil­la abbil­den, also kann sie zumin­dest zum Dia­ko­nat zuge­las­sen wer­den. Die­ses Argu­ment kann frei­lich nicht über­zeu­gen, weil in Chri­stus die for­ma Ser­vi nicht vom Spon­sus getrennt wer­den kann, die Frau also höch­stens die Braut (= die Kir­che, die Eucha­ri­stie­ge­mein­de) reprä­sen­tie­ren könn­te, nicht jedoch den Bräu­ti­gam im Gegen­über zu ihr. In Zei­ten der Ehe für alle im staat­li­chen Bereich ist das viel­leicht nicht mehr so ganz selbst­ver­ständ­lich oder auf Anhieb ein­sich­tig, kann aber hof­fent­lich inner­halb der Kir­che, wo der Blick einer reli­giö­sen, sakra­men­ta­len Sicht der Ehe noch nicht ganz ver­stellt ist, bei etwas ruhi­gem Nach­den­ken viel­leicht doch noch ein­ge­se­hen werden.

Unge­ach­tet der Geschlech­ter­fra­ge ergibt sich ganz all­ge­mein, dass das Wei­he­sa­kra­ment und die mit ihm ver­bun­de­nen Ämter für nie­man­den ein Recht dar­stel­len oder in einem Anspruch begrün­det sind. Sie sind nicht Kar­rie­re­stu­fen oder Instru­ment des Pre­sti­ges oder der Macht. Auch wenn sie mit Voll­macht und Auto­ri­tät aus­ge­stat­tet sind, ste­hen sie in der for­ma Ser­vi: „Wer bei euch groß sein will, der soll euer Die­ner sein, und wer bei euch der Erste sein will, der soll der Skla­ve aller sein. Denn der Men­schen­sohn ist nicht gekom­men, um sich die­nen zu las­sen, son­dern um zu die­nen und sein Leben hin­zu­ge­ben als Löse­geld für vie­le“ (Mk 10, 43–45).

Forma Servi auch bei der Schaffung etwaiger neuer Dienste und Ämter maßgeblich

Die­se Grund­struk­tur des Die­nens prägt alle Auf­ga­ben in der Kir­che, und wer sie aus ande­rer Moti­va­ti­on anstrebt oder über­nimmt, ver­fehlt sie. Des­we­gen gilt die for­ma Ser­vi auch außer­halb direkt sakra­men­ta­ler Ämter und folg­lich auch für neue Dien­ste und Ämter, die im Ama­zo­nas­ge­biet (oder prin­zi­pi­ell auch anders­wo) in Zukunft erst noch geschaf­fen wer­den könnten.

Wo sie nicht zugleich mit der Reprä­sen­tanz des Bräu­ti­gams ver­bun­den sein müs­sen, kön­nen sie auch von Frau­en über­nom­men wer­den und dann an Mari­ens Ecce, ancil­la Domi­ni (Lk 1, 38) anschlie­ßen: „Denn der Herr woll­te sei­ne Macht und sei­ne Lie­be in zwei mensch­li­chen Gesich­tern kund­tun: das sei­nes gött­li­chen mensch­ge­wor­de­nen Soh­nes und das eines weib­li­chen Geschöp­fes, Maria. Die Frau­en lei­sten ihren Bei­trag zur Kir­che auf ihre eige­ne Wei­se und indem sie die Kraft und Zärt­lich­keit der Mut­ter Maria wei­ter­ge­ben. Auf die­se Wei­se blei­ben wir nicht bei einem funk­tio­na­len Ansatz ste­hen, son­dern tre­ten ein in die inne­re Struk­tur der Kir­che“, wie Papst Fran­zis­kus im zwei­ten Teil von QA 101 erklärt. Wei­ter heißt es dort noch: „So ver­ste­hen wir in der Tie­fe, war­um sie [die inne­re Struk­tur der Kir­che, Anm. C. V. O.] ohne die Frau­en zusam­men­bricht, so wie vie­le Gemein­schaf­ten in Ama­zo­ni­en aus­ein­an­der­ge­fal­len wären, wenn es dort kei­ne Frau­en gege­ben hät­te, die sie auf­recht­erhal­ten, bewahrt und sich ihrer ange­nom­men hät­ten. Hier wird sicht­bar, was ihre spe­zi­fi­sche Macht ist.“

QA 101 ist ver­schie­dent­lich scharf kri­ti­siert wor­den; Papst Fran­zis­kus zei­ge sich hier als Macho mit einem über­hol­ten Frau­en­bild. Tat­säch­lich fügt sich die Argu­men­ta­ti­on nicht in die Kate­go­rien von Gleich­be­rech­ti­gung und Geschlech­ter­ge­rech­tig­keit oder gar Gen­der. Sie setzt die Kir­che und die Ehe als eine theo­lo­gi­sche und geist­li­che Wirk­lich­keit christ­li­chen Lebens vor­aus und zeigt bei genau­er Betrach­tung auch den Zusam­men­hang von Ehe‑, Wei­he- und Eucha­ri­stie­sa­kra­ment auf.

Fußnoten bei Papst Franziskus

In QA 88 hat­te Papst Fran­zis­kus bereits gesagt: „Der Prie­ster ist Zei­chen die­ses Haup­tes, das die Gna­de vor allem im Fei­ern der Eucha­ri­stie aus­gießt, die Quel­le und Höhe­punkt allen christ­li­chen Lebens ist. Dar­in besteht sei­ne gro­ße Amts­ge­walt, die nur im Wei­he­sa­kra­ment emp­fan­gen wer­den kann. Des­halb kann nur er sagen: ‚Das ist mein Leib‘. Auch ande­re Wor­te kann nur er spre­chen: ‚Ich spre­che dich los von dei­nen Sün­den‘. Denn die sakra­men­ta­le Ver­ge­bung steht im Dienst einer wür­di­gen Eucha­ri­stie­fei­er. Die­se bei­den Sakra­men­te bil­den die Mit­te sei­ner exklu­si­ven Identität.“

Fuß­no­ten bie­ten bei Fran­zis­kus bekannt­lich bis­wei­len eini­gen Kon­flikt­stoff, dem letz­ten Satz des Zita­tes ist in Que­ri­da Ama­zo­nia die Fuß­no­te 129 zuge­ord­net, die auch für Pater Wucher­pfen­nig letz­te Klar­heit schaf­fen soll­te und die jeden­falls der hier ent­wickel­ten Inter­pre­ta­ti­on zustimmt; sie lau­tet: „Dem Prie­ster ist auch die Spen­dung der Kran­ken­sal­bung vor­be­hal­ten, da die­se im inne­ren Zusam­men­hang mit der Ver­ge­bung der Sün­den steht: ‚Und wenn er Sün­den began­gen hat, wer­den sie ihm ver­ge­ben‘ (Jak 5, 15).“ Genau genom­men müss­te man also von einer exklu­si­ven Iden­ti­tät der Prie­ster- und Bischofs­wei­he spre­chen, die durch die (den Prie­stern und Bischö­fen gemein­sa­me) Voll­macht zur eucha­ri­sti­schen Kon­se­kra­ti­on, zur sakra­men­ta­len Abso­lu­ti­on von den Sün­den und zur Spen­dung der eben­falls sün­den­til­gen­den und ‑ver­ge­ben­den sakra­men­ta­len Kran­ken­sal­bung kon­sti­tu­iert wird.

Bild: Katholisch.de (Screen­shot)