Die Synodenarbeitsgruppen haben ihre Vorschläge vorgelegt: Etappe 2 auf dem „synodalen Weg“ zur Zölibatsabschaffung und zur Zulassung von Frauen zum Weihesakrament ist damit abgeschlossen.
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Circuli minores wollen verheiratete Priester und Frauendiakonat

(Rom) Die zweite Synodenwoche war geprägt von der Arbeit in den nach Sprachen getrennten Circuli minores. Deren Berichte sind ausgefallen, wie sie ausfallen mußten. Die Überraschungen, die sie enthalten, sind in Wirklichkeit keine, sondern spiegeln wenig verwunderlich das Denken von Alt-68ern wie Bischof Erwin Kräutler wider. Schließlich wird die Amazonassynode ja aus diesem Grund –

„Der Papst sollte über seine Schmeichler nachdenken“
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„Nicht einmal der Papst kann den Zölibat der Priester abschaffen“

(Rom) Am Montag eröffnete der von Papst Franziskus eingesetzte Generalberichterstatter der Amazonassynode, Kardinal Claudio Hummes, das Sperrfeuer auf den priesterlichen Zölibat. Der kontrollierte und dosierte Informationsfluß läßt nur nach außen dringen, was von der Synodenregie gewünscht ist, während anderslautende Stellungnahmen nicht oder nur in homöopathischer Dosierung kommuniziert werden. Von außen meldete sich gestern Kardinal Müller

Bischof Erwin Kräutler gestern bei der Synoden-Pressekonferenz: „Die Indios verstehen den Zölibat nicht“.
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Kräutler: „Es gibt keine Alternative zu verheirateten Priestern“

(Rom) Die Amazonassynode ist auch am vierten Synodentag geprägt von widersprüchlichen Signalen bei negativer Grundtendenz. Auf dem Applaus für die Forderung nach verheirateten Priestern folgte der Applaus für die Zulassung von Diakoninnen. Gleichzeitig soll sich Franziskus gegen eine „Klerikalisierung der Laien“ ausgesprochen haben und Vatikansprecher Bruni die jüngsten Behauptungen von Eugenio Scalfari dementiert haben.

Genderideologie

Papst Franziskus: „Wer eine andere Kirche will, ist frei sie sich zu machen, aber…“

(Rom) Papst Franziskus empfing gestern die Teilnehmerinnen des Treffens der Internationalen Vereinigung der Generaloberinnen (UISG) der Frauenorden der katholischen Kirche in Audienz. Neben seiner Ansprache beantwortete Franziskus auch einige Fragen. Dabei erklärte er, daß die nachkonziliaren Veränderungen Ausdruck eines „größeren Bewußtseins“ seien. Erteilte aber einer Forderungen, die über die Offenbarung hinausgehen, eine Absage. „Wer eine

Zölibat
Hintergrund

Frauendiakonat, Laienpredigt, verheiratete Priester

(Rom) Die katholische und die anglikanische Kirche haben eine gemeinsame ökumenische Erklärung unterzeichnet. Ist sie das Vorspiel zur Einführung von Frauendiakonat und verheirateten Priestern? Ein weiterer Schritt gegen den Zölibat durch die Hintertür?

Frauenordination
Hintergrund

Erste päpstliche Kehrtwende: Frauenordination

(Rom) 2018 wurde zu drei Fragen von Papst Franziskus in entscheidenden Momenten eine Kehrtwende vollzogen. „Er gab aber nie zu verstehen, ob sie definitiv und ehrlich gemeint sind“, so der Vatikanist Sandro Magister. War es Einsicht, oder wurde Franziskus vom Mut verlassen, oder sind seine Kehrtwendungen lediglich taktischer Art? Die Unklarheit ergebe sich aus dem,