In der Igrexa de San Miguel in Bouzas ist das Pfarrleben weitgehend zum Erliegen gekommen.
Hintergrund

Pfarrei ohne Taufen, ohne Erstkommunion, ohne Hochzeiten, ohne Katechesen, ohne …

Es gibt Din­ge, die gibt es gar nicht. Bes­ser: Es soll­te sie nicht geben. Doch es scheint in Abwand­lung eines Wer­be­spruchs zu gel­ten: Gibt’s nicht, gibt’s nicht! Die Rede ist von einem Pfar­rer, der sei­ne Pfar­rei so „model­lier­te“, daß es kei­ne Tau­fen, kei­ne Erst­kom­mu­ni­on, kei­ne Hoch­zei­ten, kei­ne Kate­che­sen, kei­ne … mehr gibt.

Peter Kwasniewski fragt in seinem neuen Buch nach dem wahren Gehorsam in der Kirche und zeigt konkrete Konsequenzen auf.
Buchbesprechungen

„Warum Katholiken, auch Priester, päpstlichen Gesetzen, die das Gemeinwohl angreifen, nicht gehorchen müssen – und auch nicht sollten“

Der US-ame­­ri­­ka­­ni­­sche Phi­lo­soph, Lit­ur­gi­ker, Publi­zist und Kom­po­nist Peter Kwas­niew­ski wird seit Jah­ren auch in Euro­pa einem immer grö­ße­ren, inter­es­sier­ten katho­li­schen Publi­kum bekannt. Soeben ist sein jüng­stes Buch mit dem Titel „True Obedience in the Church“ („Wah­rer Gehor­sam in der Kir­che“) bei Sophia Press erschie­nen. „Dar­in zeigt er die Grund­la­gen und die Gren­zen des Gehor­sams gegen­über

Der Papst und seine ausgeprägte Mimik: Vertreter der Petrusbruderschaft konnten am 4. Februar in Santa Marta ihre Anliegen nach Traditionis custodes vortragen.
Liturgie & Tradition

Ein neues Dekret für die Petrusbruderschaft: Was bestätigt es wirklich?

(Rom) In Rom geben sich die Gemein­schaf­ten der Tra­di­ti­on der­zeit die Tür­klin­ke in San­ta Mar­ta in die Hand. Die Pius­bru­der­schaft sprach wegen neu­er Bischofs­wei­hen vor, die Petrus­bru­der­schaft wegen der Zukunft der über­lie­fer­ten Lit­ur­gie nach dem Motu pro­prio Tra­di­tio­nis custo­des. Par­al­lel dazu gibt es jede Men­ge an Gerüchten.

Sturm auf dem See Genezareth.
Forum

Ehemaliger lutherischer Pastor zu Traditionis custodes: Wachen wir auf, bevor es zu spät ist

Abbé Michel Vio­let ist ein ehe­ma­li­ger luthe­ri­scher Pastor, der im Jahr 2000 kon­ver­tier­te und 2003 zum katho­li­schen Prie­ster geweiht wur­de. Er for­mu­lier­te einen Pro­test gegen das Motu pro­prio Tra­di­tio­nis custo­des und das Ver­bot, die Sakra­men­te in der über­lie­fer­ten Form zu spen­den. Er nimmt aber auch zur Lage der Kir­che in Frank­reich und poli­ti­schen Manö­vern zu

Die Bischöfe verhalten sich sie hörige Knechte, die sich den Regierungen und dem Corona-Narrativ unterwerfen – auf Kosten der Priester, der Gläubigen und nicht zuletzt der Wahrheit.
Nachrichten

Wenn Bischöfe auf „Wunderspritzen“ mehr vertrauen als auf die Sakramente

(Rom) Eini­ge ita­lie­ni­sche Bischö­fe bele­gen ihre Prie­ster und Gläu­bi­gen mit gro­tes­ken Auf­la­gen. Wie fern­ge­steu­ert agie­ren sie in der angeb­li­chen Coro­­na-Pan­­de­­mie. Sie stel­len sich der damit ein­her­ge­hen­den Zer­rüt­tung der natür­li­chen und insti­tu­tio­nel­len Ord­nung nicht ent­ge­gen, son­dern unter­stüt­zen sie sogar tatkräftig.

Wie erst jetzt bekannt wurde, erließ Kardinalvikar De Donatis im Auftrag von Papst Franziskus Durchführungsbestimmungen zu Traditionis custodes für die Diözese Rom – mit schwerwiegenden Einschnitten.
Liturgie & Tradition

Radikale Einschränkungen durch Traditionis custodes in der Diözese Rom

(Rom) Die Schnur wird immer enger gezo­gen. Gestern wur­de bekannt, daß von Kar­di­nal­vi­kar Ange­lo De Dona­tis im Auf­trag von Papst Fran­zis­kus die ersten Durch­füh­rungs­be­stim­mun­gen zum Motu pro­prio Tra­di­tio­nis custo­des für die Diö­ze­se Rom erlas­sen wur­den. Damit wird ein Exem­pel sta­tu­iert, das für die ande­ren Diö­ze­san­bi­schö­fe zwar nicht bin­dend ist, aber doch Vor­bild­cha­rak­ter hat.

2019: Primizsegen des vermeintlichen (und inzwischen tatsächlichen) Neupriesters Boazaman.
Nachrichten

Zweiter Priester, der feststellen mußte, gar nicht Priester zu sein

(New York) In den USA wur­de der zwei­te Fall eines Prie­sters bekannt, des­sen Prie­ster­wei­he ungül­tig ist, weil er gar nicht getauft war. Was auf den ersten Blick ein Kopf­schüt­teln aus­lö­sen könn­te, ist für die Kir­che ein ern­stes The­ma. So ernst, daß die Spen­dung gleich meh­re­rer Sakra­men­te „nach­ge­holt” wer­den muß. Wie groß ist das Aus­maß von

Ansgar Wucherpfennig: Unschärfe als Spielraum.
Forum

Unschärfe als Spielraum?

Von Cle­mens Vic­tor Olden­dorf. Am 4. Sep­tem­ber 2020 hat der Frank­fur­ter Jesu­it Pater Ans­gar Wucher­pfen­nig auf katho​lisch​.de ein Inter­view gege­ben, in dem er die Ämter- und Geschlech­ter­fra­ge auf­greift und meint, die Unschär­fe, die das früh­kirch­li­che Amt der Dia­ko­nis­se umge­be, gewäh­re der Kir­che einen umso grö­ße­ren Gestal­tungs­spiel­raum, soll­te sie (zunächst) einen weib­li­chen Dia­ko­nat ein­füh­ren. Die­ser Spiel­raum

Kirchen zugesperrt, Gläubige ausgesperrt – Coronazeiten.
Forum

Die Botschaft des Virus

Gast­bei­trag von Gott­fried Pasch­ke Die als demo­kra­ti­scher Rechts­staat kon­sti­tu­ier­te Bun­des­re­pu­blik Deutsch­land steht in der Tra­di­ti­on des christ­li­chen Abend­lan­des. Gleich im ersten Satz des Grund­ge­set­zes bekennt sie sich aus­drück­lich zu ihrer „Ver­ant­wor­tung vor Gott und den Men­schen“.[1] Die­ses Bekennt­nis ist der Kern der Leh­re aus den bit­te­ren Erfah­run­gen Deutsch­lands mit der eben­so gott- wie men­schen­ver­ach­ten­den Dik­ta­tur