Fall Barros
Hintergrund

Dritte Kehrtwende: Fall Barros

(Rom) In den ersten sechs Monaten von 2018 wurde von Papst Franziskus zu drei Fragen in entscheidenden Momenten eine Kehrtwendung vollzogen. „Er gab aber nie zu verstehen, ob sie definitiv und ehrlich gemeint sind“, so der Vatikanist Sandro Magister. Erste Kehrtwende: Frauenordination Zweite Kehrtwende: Interkommunion Dritte Kehrtwende: Fall Barros

Im Fall Barros scheint das große Reinemachen zu erfolgen. Bischof Barros wurde von Franziskus gestern abgesetzt. Das Bild zeigt alle vier Karadima-Zöglinge, wie sie ihren inzwischen von der Kirche verurteilten Mentor segnen. Das Bild wurde im vergangene Januar von James Hamilton veröffentlicht. Der heutige Arzt war als 17-Jähriger von Karadima sexuell mißbraucht worden. Das genaue Datum des Bildes ist nicht bekannt, muß aber aus der Zeit vor 2010 stammen.
Genderideologie

Massenemeritierung in Chile

(Santiago de Chile) Das vatikanische Presseamt gab am Montag die Emeritierung einiger chilenischer Bischöfe bekannt. Insgesamt sollen in dieser Woche gleich acht Bischöfe des Landes emeritiert werden. Der einzigartige Schritt ist das jüngste Kapitel eine beispiellosen Konfliktes.

Homosexualität
Genderideologie

„Gott hat Dich schwul gemacht“

(New York) Einer der drei Sprecher der Karadima-Opfer, Juan Carlos Cruz, gab der spanischen Tageszeitung El País ein Interview, in dem er Aussagen von Papst Franziskus bekanntgab, die vom Vatikan bisher nicht dementiert wurden. Geben sie die Überzeugung von Papst Franziskus wieder?

Fall Barros
Nachrichten

Papst verbringt Wochenende mit Karadima-Opfern

(London) Vatikansprecher Greg Burke hatte es am 25. April angekündigt: Es folgt der nächste Schritt im Fall Barros. Papst Franziskus trifft sich zum ersten Mal mit Opfern von Fernando Karadima, die Bischof Juan Barros Madrid beschuldigen, den verurteilen Ex-Priester Karadima gedeckt zu haben.