Papst Leo XIV. empfing gestern Kardinal Blase Cupich in Audienz und bestätigte eine Chicago-Achse für die USA
Leo XIV.

Die Chicago-Achse

Die jüng­sten Audi­en­zen von Papst Leo XIV. wer­fen ein inter­es­san­tes Licht auf die gegen­wär­ti­gen Macht­ach­sen inner­halb der katho­li­schen Kir­che zwi­schen Rom und den USA. Wäh­rend der neue Pon­ti­fex öffent­lich den mis­sio­na­ri­schen Ein­satz der in Chi­ca­go ansäs­si­gen Catho­lic Exten­si­on Socie­ty wür­dig­te, fällt zugleich auf, wie stark sich die ame­ri­ka­ni­sche Prä­senz in Rom der­zeit um die Erz­diö­ze­se
Die Bergoglianer in den USA traten geballt an die Öffentlichkeit, um vor allem über Politik zu sprechen. Drei Kardinäle erhoben ihre Stimme gegen Donald Trump und für die Demokratische Partei. Von links: Kardinal Tobin (New Jersey), Kardinal McElroy (Washington) und Kardinal Cupich (Chicago).
Nachrichten

Die „McCarrick-Boys“ im Gleichklang

Es schien nur eine Fra­ge der Zeit, bis die soge­nann­ten McCar­ri­ck-Boys auch medi­al geschlos­sen auf­tre­ten wür­den. Nach­dem sie bereits im Janu­ar mit einer demon­stra­tiv gemein­schaft­lich unter­zeich­ne­ten – und aus­drück­lich als „unge­wöhn­lich“ bezeich­ne­ten – Erklä­rung zur Mora­li­tät der US-Außen­­po­­li­tik her­vor­ge­tre­ten waren, folg­te nun der näch­ste Schritt: ein koor­di­nier­ter Auf­tritt im US-Fernsehen.
Msgr. Ronald Aldon Hicks wurde von Papst Leo XIV. zum neuen Erzbischof von New York ernannt. Eine gute Nachricht, findet Caminante Wanderer
Forum

Der neue Erzbischof von New York

Von Cami­nan­te Wan­de­rer* Vor ein paar Tagen brach­te ein spa­ni­sches pro­gres­si­sti­sches Medi­um den Scoop über den Namen des­sen, der zum neu­en Erz­bi­schof von New York ernannt wer­den soll: Msgr. Ronald Hicks, bis­lang Bischof von Joliet. Und obwohl man zunächst an eine Falsch­mel­dung dach­te, han­del­te es sich nicht um eine solche.
Die US-Bischofskonferenz hat für die kommenden drei Jahre eine neue Führungsspitze. Gilt weiterhin, daß der Stellvertreter in drei Jahren der nächste Vorsitzende wird, wurden weitreichende Weichen gestellt
Lebensrecht

Konservative Mehrheit unter US-Bischöfen im Wanken?

Die Wahl des Erz­bi­schofs Paul S. Coak­ley von Okla­ho­ma City zum neu­en Vor­sit­zen­den und des texa­ni­schen Bischofs Dani­el E. Flo­res zum stell­ver­tre­ten­den Vor­sit­zen­den der US-Bischofs­­­kon­­fe­­renz (USCCB) mar­kiert eine Zäsur: Zum ersten­mal seit zwei Jahr­zehn­ten wäre die kon­ser­va­ti­ve Mehr­heit im US-Epi­s­ko­­pat fast ins Wan­ken geraten.
Papst Leo XIV. mit Kardinal Blase Cupich (Chicago)
Leo XIV.

Leo XIV. belohnt Kardinal Cupich nach Kontroverse

Das Tages­bul­le­tin des vati­ka­ni­schen Pres­se­am­tes vom heu­ti­gen Tage gab eine Per­so­nal­ent­schei­dung bekannt, die nicht ohne Stirn­run­zeln blei­ben dürf­te: Papst Leo XIV. ernann­te Kar­di­nal Bla­se Cupich, den Erz­bi­schof von Chi­ca­go (USA), zum Mit­glied der Päpst­li­chen Kom­mis­si­on für den Staat der Vati­kan­stadt. Vor zwei Wochen war es erst zu hef­ti­gen Pole­mi­ken um den US-Kar­­di­nal gekom­men, nun stärk­te
Kardinal Joseph Ratzinger im Escorial (Madrid) bei einem Kurs über den damals neu erschienenen Katechismus der katholischen Kirche.
Lebensrecht

Ratzinger: „Abtreibung kann nicht mit der Todesstrafe verglichen werden“

Für den demo­kra­ti­schen Sena­tor Dick Dur­bin, bekannt für sei­ne radi­ka­le Abtrei­­bungs- und Homo-Posi­ti­on, war ursprüng­lich eine Zere­mo­nie zur Ver­lei­hung eines Prei­ses für sein „Lebens­werk“ vor­ge­se­hen, die von Kar­di­nal Bla­se Cupich, Erz­bi­schof von Chi­ca­go, durch­ge­führt wer­den soll­te. Die­se Ankün­di­gung löste hef­ti­ge Kon­tro­ver­sen unter Katho­li­ken aus. Leo XIV. trug mit einer spon­ta­nen Ant­wort auf eine Jour­na­li­sten­fra­ge nicht
Der ernannte Erzbischof von Omaha, Msgr. Michael McGovern, im Juli 2020 bei seiner Bischofsweihe, als die Kirchenführung von Chicago meinte, es könne nur mehr ein Leben mit Gesichtsmaske geben. Die Weihe spendete Kardinal Blase Cupich.
Nachrichten

Die bergoglianische Bischofsschmiede in den USA

Inner­halb kur­zer Zeit wur­de der drit­te Weih­bi­schof von Chi­ca­go zum Erz­bi­schof eines Erz­bis­tums beför­dert. Chi­ca­go erweist sich damit als berg­o­glia­ni­sche Kader­schmie­de. Der von Fran­zis­kus seit sei­ner Wahl ange­streb­te Umbau des US-Epi­s­ko­­pats hat sei­ne Zen­tra­le am Lake Michigan.
Nachrichten

Chicago als bergoglianische Kaderschmiede

Das Erz­bis­tum Chi­ca­go ist nicht das älte­ste, aber das bedeu­tend­ste Bis­tum in den USA. Braucht es aber des­halb gleich acht Weih­bi­schö­fe? Papst Fran­zis­kus ernann­te jüngst auf einen Schlag fünf neue Weih­bi­schö­fe? Wozu?
Die Kardinäle Blase Cupich und Theodore McCarrick im Jahr 2016.
Liturgie & Tradition

Kardinal Cupich wurde 75 und bleibt natürlich im Amt

Der Erz­bi­schof von Chi­ca­go im Staat Illi­nois in den USA, Kar­di­nal Bla­se Cupich, voll­ende­te gestern sein 75. Lebens­jahr. Gemäß Kir­chen­recht ist er ver­pflich­tet, mit dem Errei­chen die­ser Alters­gren­ze, dem Papst sei­nen Rück­tritt anzu­bie­ten. Selbst das offi­zi­el­le Nach­rich­ten­por­tal der Deut­schen Bischofs­kon­fe­renz berich­te­te den Geburts­tag, was deut­lich macht, wie wich­tig Cupich als Stüt­ze für das der­zei­ti­ge Pon­ti­fi­kat