Fundamentalismus
Hintergrund

„Fundamentalismus“ bei Benedikt XVI. und Franziskus

(Rom) In den fünf Jahren seines Pontifikats gebrauchte Papst Franziskus den Begriff „Fundamentalismus“ fast dreimal so häufig als sein Vorgänger Benedikt XVI. in acht Jahren. Nicht nur der Unterschied in der Häufigkeit fällt auf, sondern auch eine unterschiedliche Verwendung des Begriffs. „Fundamentalismus“ bei Benedikt XVI. Beispielhaft für Benedikt XVI. steht seine letzte Ansprache, die er

Kardinal Kasper
Nachrichten

„Dialog und Willkommenheißen werden die Welt retten“

(Rom) In der heutigen Ausgabe des italienischen Wochenmagazins Panorama wurde ein Interview mit Kardinal Kasper, dem Haustheologen des derzeitigen Pontifikats, abgedruckt. Darin verteidigt der deutsche Kardinal Papst Franziskus. Diese spreche eine „moderne Sprache, seine Kritiker nicht“.

Darstellung in der "Bible moraliseé", die Erschaffung der Welt (um 1220). Die Darstellung wurde vom freimaurerischen Großorient von Italien für eine Diskussionsveranstaltung mit einem Bischof verwendet.
Hintergrund

Kirche und Freimaurerei – so nahe, so fern?

(Rom) 2017 feiern die Freimaurerlogen ihr 300. Gründungsjubiläum. Seit dem Jahr 1717 ist das Verhältnis zwischen Loge und Kirche reich an Spannungen und Konflikten. In Syrakus gibt es einen neuen Anlauf zu einer Verständigung mit einem spektakulären Aspekt: Erstmals nimmt ein katholischer Bischof an einer öffentlichen Logenveranstaltung teil und wird mit dem Meister vom Stuhl

Weihbischof Athanasius Schneider im Gespräch mit Maike Hickson: "Wenn Priester und Laien der unveränderlichen und ständigen Lehre und Praxis der ganzen Kirche treu bleiben, sind sie in Gemeinschaft mit allen Päpsten, den rechtgläubigen Bischöfen und den Heiligen von zweitausend Jahren."
Hintergrund

Bischof Schneider zum Fall Seifert, Kardinal Caffarra und der Pflicht, zu widerstehen – Interview von Maike Hickson

(Washington/Astana) „Die Strafmaßnahmen gegen Prof. Seifert im Auftrag eines kirchlichen Amtsträgers sind nicht nur ungerecht, sondern stellen letztlich eine Flucht vor der Wahrheit dar.“ Mit diesen Worten kommentierte Bischof Schneider die Entlassung des bekannten, österreichischen Philosophen wegen dessen kritischer Analyse des umstrittenen nachsynodalen Schreibens Amoris laetitia von Papst Franziskus. Maike Hickson führte mit Weihbischof Athanasius

"Le Figaro Magazine" veröffentlichte einen Vorabdruck des neuen Gesprächsbuches von Papst Franziskus über die Kommunion für wiederverheiratete Geschiedene, die Traditionalisten und eine Psychoanalytikerin.
Buchbesprechungen

„Zu traditionalistische Kreise“ – Das neue Gesprächsbuch von Papst Franziskus

(Paris) Das Le Figaro Magazine widmet Papst Franziskus die Titelgeschichte seiner jüngsten, am 1. September erschienenen Ausgabe. Die Titelseite ziert sein Bild mit der Frage: „Ist der Papst links?“ Grund ist ein neues Gesprächsbuch des Papstes, das in wenigen Tagen in den Buchhandel kommen wird. Während die meisten Medien sich auf reißerische Nebensächlichkeiten konzentrieren, dürfte

Schola Occurrentes, päpstliches Schulprojekt ohne Christus
Nachrichten

Scholas Occurrentes: Videobotschaft des Papstes für eine „Kultur der Begegnung“ ohne Christus

(Rom) In Jerusalem fand an der Hebräischen Universität ein mehrtägiger Kongreß der Päpstlichen Stiftung Scholas Occurrentes statt. Zum gestrigen Abschluß übermittelte Papst Franziskus eine Videobotschaft. Der Papst wandte sich auf spanisch an die international besetzte Zuhörerschaft. Wie bereits in der Vergangenheit fehlte in der Botschaft jeder Bezug zur Religion. Die Worte „Gott“, „Jesus“, „Christus“ oder

Venezolanische Gläubige protestierten beim Regina Coeli gegen die Unterdrückung in ihrer Heimat durch das sozialistische Regime von Nicolas Maduro, für den aber Papst Franziskus Sympathien hegt.
Christenverfolgung

Papst-Brief an Venezuelas Bischöfe – Protest mit schwarzen Kreuzen auf dem Petersplatz

(Caracas) Am späten Nachmittag des 7. Mai veröffentlichte die Venezolanische Bischofskonferenz ein Schreiben von Papst Franziskus zur Lage in Venezuela. Der Brief ist an die Bischöfe gerichtet. Das mit 5. Mai datierte Schreiben bringt die päpstliche „Sorge wegen der schwierigen Situation“ zum Ausdruck, „in der das venezolanische Volk lebt“. Auf dem Petersplatz machten gestern beim

Weltherrschaftsanspruch: Islam, eine "Religion des Schwertes"
Christenverfolgung

Der gemäßigte Islam „ist eine Häresie“ – Ein ägyptischer Jesuit schlägt Alarm: „Der Islam ist eine Religion des Schwertes“

(Rom/Kairo) Papst Franziskus wird in zehn Tagen seinen Ägypten-Besuch beginnen. Die zweitägige Reise führt ihn in ein Land, das vom blutigen Palmsonntag gezeichnet ist. Die christliche Minderheit des Landes, allen voran die Kopten, sind erschüttert. Zwei Selbstmordattentate auf koptische Kirchen forderten mehr als 40 Tote und weit über 100 Verletzte. Die Attentate wurden gezielt verübt,