Papst Franziskus mit Munip Jounan, dem Vorsitzenden des Lutherischen Weltbundes, am 31. Oktober 2016 in Lund.
Forum

Dialog mit dem Lutherischen Weltbund um den Preis der katholischen Identität

Mit der „Gemeinsamen Erklärung“ von Lund unterzeichnete Papst Franziskus am 31. 10. 2016 ein protestantisierendes Dokument. Damit brachte er den Protestanten zum Lutherjubiläum ein ökumenisches Gastgeschenk mit, indem er wesentliche Dimensionen der katholischen Kirchenidentität zur Disposition stellte. Ein Gastbeitrag von Hubert Hecker. Der 31. Oktober 2016 gilt gewissermaßen als der Vorabend des protestantischen Reformationsjubiläums. Zu

Al-Azhar in Kairo: Reiseziel von Papst Franziskus, der am 20./21. Mai Ägypten besuchen wird, um den "Dialogprozeß" mit dem Islam anzukurbeln.
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Papst-Besuche in Kolumbien und Ägypten – Spannungsgebiete und „Dialogprozeß“ mit dem Islam

(Kairo) Papst Franziskus sagte in seinem Interview für die Wochenzeitung Die Zeit, 2017 nach Fatima, Indien, Bangladesch und Kolumbien reisen zu wollen. Der Besuch im lateinamerikanischen Land ist für den 6.-11. September geplant. Um diese Reise gab es im Zuge des Friedensplanes zwischen der kolumbianischen Regierung und der marxistischen Narcoguerilla FARC einiges Gezerre. Die Revolutionären

Papst Franziskus am 17. Februar 2017 an der Universität Roma Tre
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Der Papst als Soziologe und Politiker – Wenn Franziskus 45 Minuten globalistischen Mainstream predigt und Jesus vergißt

(Rom) Der Besuch liegt bereits zwei Wochen zurück, dennoch ist darauf zurückzukommen. Am 17. Februar besuchte Papst Franziskus die römische Universität Roma Tre. 1992 gegründet, ist Roma Tre die jüngste der staatlichen Universitäten Roms. Sollten die Festredner, die zur Eröffnung des Akademischen Jahres eingeladen werden, Aussagekraft für eine Richtungsbestimmung haben, dann ist diese eindeutig im

"Das Christentum in der Zeit von Papst Franziskus", Tagung in Rom. Kardinal Kasper: Franziskus "der Papst der Überraschungen" hat uns in der Ökumene aus der "Sackgasse" geführt. "Assisi statt Lepanto, Dialog statt Mission"
Christenverfolgung

Kasper: „Wir waren in einer Sackgasse“ in der Ökumene, „Papst Franziskus hat neuen Wind gebracht“

(Rom) Das Umfeld von Papst Franziskus vertritt einen Adamismus, der davon ausgeht, zumindest so tut, als habe die Kirchengeschichte erst am 13. März 2013 begonnen. Auf einer Tagung sagte Kardinal Kasper gestern, in der Ökumene waren wir „in einer Sackgasse“, dann kam Franziskus „der Papst der Überraschungen“. Der Vorsitzende der Gemeinschaft Sant’Egidio, Marco Impagliazzo setzte

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Christenverfolgung

Kritik am kirchlichen Islam-Dialog – Islam und Gewalt (13)

Die Mängel der Konzilserklärung zu den nicht-christlichen Religionen sollten nüchtern analysiert und Alternative erarbeitet werden. Ein Gastbeitrag von Hubert Hecker I. Professor Joseph Ratzinger war seinerzeit Konzilsberater beim Kölner Kardinal Joseph Frings. Später als Kardinal, Glaubenspräfekt und Papst äußerte er sich mehrfach kritisch zu einzelnen Aspekten des Konzils. Insbesondere kritisierte er den Fortschrittsoptimismus in der

Nostra aetate - Ausblendung negativer Elemente in anderen Religionen.
Christenverfolgung

Der Irrweg der Konzilserklärung zu den nicht-christlichen Religionen – Islam und Gewalt (12)

Mit der Erklärung ‚nostra aetate’ verpflichtete das Konzil die Kirche auf ein Begegnungskonzept mit den nicht-christlichen Religionen, bei dem der eigene Wahrheitsanspruch unter den Scheffel gestellt und die anderen Religionen geschönt werden. Insbesondere beim Islam führt ein solcher Dialog auf Basis einer Konvergenztheologie zu Identitätsverlust und Verwirrung. Ein Gastbeitrag von Hubert Hecker Mitte Oktober 2014