Alfie Evans
Lebensrecht

„Nie wieder“ einen Fall Alfie Evans und Charlie Gard

(Rom) In Rom fin­det am mor­gi­gen 12. Mai (15 Uhr), am Vor­tag zum Mut­ter­tag, beim Wahr­heits­mund eine Kund­ge­bung zum Fall Alfie Evans statt. Orga­ni­siert wird sie von der gemein­nüt­zi­gen Ver­ei­ni­gung Stead­fast, die sich dafür ein­ge­setzt hat­te, Alfie nach Ita­li­en zu brin­gen.

Alfie Evans
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„Wohl“ von Alfie Evans (zu sterben) steht über dem Elternrecht?

(London/Rom) Am Sonn­tag, an dem der klei­ne Alfie Evans laut rich­ter­li­chem Urteil ster­ben soll­te, nahm Papst Fran­zis­kus zum Fall Stel­lung. Den Eltern wur­de zuvor von einem Lon­do­ner Beru­fungs­ge­richt in einem Spot­tur­teil beschie­den, daß im Zwei­fel zwi­schen dem Eltern­recht und den Inter­es­sen des Kin­des, das „Kin­des­wohl“ Vor­rang habe.

Alfie Evans: Heute mittag entscheidet ein Richter über sein Leben.
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Alfie Evans: Leben oder Tod?

(Lon­don) Heu­te mit­tag, 12 Uhr, wird Rich­ter Antho­ny Hay­den dar­über ent­schei­den, ob mor­gen die Sauer­stoff­zu­fuhr für den klei­nen Alfie Evans abge­stellt wird und er den Erstickungs­tod ster­ben muß.

Alfie Evans
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Todesurteil gegen den kleinen Alfie Evans bestätigt

(Lon­don) Die Eltern des klei­nen Alfie Evans haben eine wei­te­re Schlacht ver­lo­ren. Ein Beru­fungs­ge­richt bestä­tig­te das Urteil, daß Alfie „ster­ben kann“. Der Euphe­mis­mus meint, daß er ster­ben soll. Wahr­schein­lich wird er sei­nen zwei­ten Geburts­tag nicht mehr fei­ern kön­nen.

Charlie Gard (4. August 2016 - 28. Juli 2017) mit seinen tapferen Eltern.
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Der Tod des kleinen Charlie Gard und der Versuch eines Schönredens

Von Giu­sep­pe Nar­di Für Ärger sorgt ein Kom­men­tar zum Tod des klei­nen Char­lie Gard, der in der Tages­zei­tung der Bischofs­kon­fe­renz erschie­nen ist und damit einen offi­ziö­sen Cha­rak­ter hat. Er stellt zugleich ein Sit­ten­bild dar und ist Aus­druck jener Bereit­schaft in man­chen Kir­chen­krei­sen, beim klein­stem Wider­stand des Zeit­gei­stes die wei­ße Fah­ne zu his­sen und zu kapi­tu­lie­ren.

Der kleine Charlie Gard mit seinen Eltern. Hilfe haben US-Präsident Donald Trump und Papst Franziskus angeboten.
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Trump spricht beim G20 mit Theresa May über den kleinen Charlie — „Protokoll für Versuchstherapie fertig“

(Lon­don) Das Leben des klei­nen Char­lie Gard hängt wei­ter an einem sei­de­nen Faden. Eini­ge Dut­zend Abge­ord­ne­te zum Euro­päi­schen Par­la­ment haben eine Peti­ti­on zugun­sten von Char­lie unter­zeich­net. Die Initia­ti­ve geht von einem katho­li­schen Abge­ord­ne­ten der Slo­wa­kei aus, der Mit­glied der Frak­ti­on der Euro­päi­schen Volks­par­tei (EVP) ist. Einer der Unter­zeich­ner, der ita­lie­ni­sche Abge­ord­ne­te Mas­si­mi­lia­no Sali­ni, warn­te schon