Lula da Silva und Papst Franziskus sehen sich nach Lulas Gefängnisaufenthalt erstmals wieder.
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Die demonstrative Freundschaft

(Rom) Gestern nach­mit­tag war es soweit: Papst Fran­zis­kus emp­fing den ehe­ma­li­gen bra­si­lia­ni­schen Staats­prä­si­den­ten Luiz Inacio Lula da Sil­va in Audi­enz. Der Besuch wur­de mög­lich, weil Lula am 8. Novem­ber 2019 aus der Haft ent­las­sen wor­den war. Fran­zis­kus läßt sei­ne Freun­de nicht fal­len.

Querida Amazonia – die ausgeblieben Revolution von Papst Franziskus. Was folgt?
Forum

Querida Amazonia – die Folgen einer Wende, die ausblieb

Von Rober­to de Mattei* Zu den „viri pro­ba­ti“ gab es eine Voll­brem­sung. Die Ama­zon­asyn­ode ist geschei­tert. Nun gibt es einen offe­nen Kon­flikt mit den deutsch-ama­­zo­­ni­­schen Bischö­fen. In die­sen drei Punk­ten kann die Dyna­mik zusam­men­ge­faßt wer­den, die durch das heu­te vor­ge­stell­te nach­syn­oda­le Schrei­ben von Papst Fran­zis­kus aus­ge­löst wird.

Luis Inacio Lula da Silva, Präsident von Brasilien 2003–2011, wegen Korruption zu mehr als 20 Jahren Haft verurteilt.
Nachrichten

Lula da Silva: „Papst Franziskus denkt wie wir“

(Bra­si­lia) Luiz Inacio Lula da Sil­va, Bra­si­li­ens sozia­li­sti­scher Ex-Prä­­si­­dent, erfreut sich der­zeit sei­ner Frei­heit. Aller­dings lasten auf ihm Ver­ur­tei­lun­gen zu mehr als 20 Jah­ren Gefäng­nis, die bald rechts­kräf­tig wer­den könn­ten. Er ist ein gro­ßer Freund von Kar­di­nal Clau­dio Hum­mes, der wie­der­um ein gro­ßer Freund von Papst Fran­zis­kus ist. Lula da Sil­va und Papst Fran­zis­kus haben

Verschwult, versoffen, verkifft und verhurt - Die „Weihnachtsgeschichte“ von Netflix.
Genderideologie

Nach nur 24 Stunden darf Netflix Gotteslästerung wieder anbieten – Wie das?

(Bra­si­lia) Gegen den Strea­ming­an­bie­ter Net­flix wur­de in Bra­si­li­en ein Ver­bot ver­hängt, die got­tes­lä­ster­li­che Jesus-Par­o­die „A pri­mei­ra ten­ta­ção de Cri­sto“ (Die erste Ver­su­chung Chri­sti) zu zei­gen, in dem Jesus als Schwu­ler zu zei­gen. Kei­ne 24 Stun­den spä­ter wur­de das Ver­bot vom Ober­sten Gerichts­hof im Namen der „Mei­nungs­frei­heit“ wie­der auf­ge­ho­ben. Eine Wen­de, die von auf­merk­sa­men Beob­ach­tern bereits

Papst Franziskus und das Strafrecht: Sein Ghostwriter Erzbischof Fernandez verteidigt ihn gegen „Ultrakonservative, fanatische Neoliberale und trotzkistische Linke“.
Nachrichten

Der Papst, Hitler und die „Ultrakonservativen“

(Bue­nos Aires) In Argen­ti­ni­en tritt am kom­men­den 10. Dezem­ber ein neu­er Staats- und Regie­rungs­chef sein Amt an. Mit Alber­to Fer­nan­dez zieht ein Freund von Papst Fran­zis­kus in die Casa Ros­a­da, den Prä­si­den­ten­pa­last in Bue­nos Aires, ein. Erz­bi­schof Vic­tor Manu­el Fer­nan­dez von La Pla­ta, ein noch enge­rer Freund von Fran­zis­kus, for­der­te wegen jüng­ster Kri­tik an Fran­zis­kus

Pachamamakult in den Vatikanischen Gärten mit Papst Franziskus, 4. Oktober 2019
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Die Amazonassynode hat die Stimme der Katholiken des Amazonas mißachtet

Am 4. Okto­ber, am Vor­abend der Eröff­nung der Son­der­ver­samm­lung der Bischofs­syn­ode für das gesam­te Ama­zo­nas­ge­biet, über­ga­ben Ver­tre­ter des bra­si­lia­ni­schen Insti­tuts Pli­nio Cor­rêa de Oli­vei­ra (IPCO) dem Syn­oden­se­kre­ta­ri­at eine „Bit­te an die Syn­oden­vä­ter: für einen christ­li­chen und pro­spe­rie­ren­den Ama­zo­nas (und nicht eine immense ‚grü­ne Fave­la‘, die in Stam­mes­ghet­tos unter­teilt ist)“.

„Was die katholische Kirche derzeit anbietet, ist das, was die Anglikaner vor 20 Jahren angeboten haben... bevor sie zusammengebrochen sind“
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Die jesuitische List

Ana­ly­se zur Ama­zo­nas­syn­ode von Mar­co Tosat­ti. Er hat es wie­der getan. Die­ses Mal aber mit noch grö­ße­rer Arro­ganz als das vori­ge Mal. Auf den Punkt gebracht: Er orga­ni­sier­te eine loka­le Syn­ode, die vor Ort hät­te durch­ge­führt wer­den müs­sen, um vor Ort even­tu­el­le Pro­ble­me einer Situa­ti­on zu über­prü­fen, von der weni­ge der welt­weit 1,3 Mil­li­ar­den Katho­li­ken

Die Forderung, den priesterlichen Zölibat zu beseitigen, indem verheirateet Männer geweiht werden, wurde erstmals auf dem Zweiten Vaticanum vorgebracht.
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Verheiratete Priester? Alles begann mit dem Konzil und in Deutschland

Der Jour­na­list Nico Spun­to­ni zeich­net den Weg nach, den die For­de­rung nach ver­hei­ra­te­ten Prie­stern in der Kir­che zurück­leg­te. Sei­ne Suche führ­te ihn zum Zwei­ten Vati­ka­ni­schen Kon­zil und direkt in den deut­schen Sprach­raum. Er zeigt auf, daß hin­ter der For­de­rung der Wunsch nach Besei­ti­gung eines Prie­ster­man­gels steht, mehr noch aber das Ziel, den prie­ster­li­chen Zöli­bat zu

Der „negative Einfluß“ von Kardinal Hummes auf die Amazonassynode.
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Kardinal Hummes und die Kirche mit amazonischem Antlitz

Von Rober­to de Mattei* In der Geschich­te rei­sen Ideen nicht allein: Sie wer­den von Men­schen ver­kör­pert, und unter den Apo­steln der „Kir­che mit ama­zo­ni­schem Ant­litz“ befin­det sich er, Kar­di­nal Clau­dio Hum­mes, eme­ri­tier­ter Erz­bi­schof von São Pau­lo, Vor­sit­zen­der des Pan-ama­­zo­­ni­­schen Kirch­li­chen Netz­werks (REPAM), der von Papst Fran­zis­kus zum Gene­ral­be­richt­erstat­ter der Syn­ode ernannt wur­de, die am 6.