Der spanische Musikwissenschaftler David Catalunya mit den Glocken der Geburtskirche in Bethlehem aus der Zeit der Kreuzritter.
Hintergrund

Bethlehems Glocken aus der Kreuzritterzeit

(Jeru­sa­lem) Die Kreuz­rit­ter schu­fen in den gut 200 Jah­ren (1099–1291), die sie im Hei­li­gen Land waren, groß­ar­ti­ge Bau­wer­ke, die teil­wei­se bis heu­te bewun­dert wer­den kön­nen. Bis hin­ein in das heu­ti­ge Jor­da­ni­en sind noch ihre Bur­gen zu sehen, die einen Ver­tei­di­gungs­gür­tel für das König­reich Jeru­sa­lem bil­de­ten, das sie als Kern­ge­biet von ins­ge­samt vier Kreuz­rit­ter­staa­ten errich­tet hat­ten.

Frohe Weihnachten 2020.
Nachrichten

Gloria in altissimis Deo – Frohe Weihnachten

Ob Coro­na­vi­rus, Regie­rungs­maß­nah­men, Plä­ne, Rän­ke und Machen­schaf­ten: Was immer der Mensch sich auch aus­sinnt, der Herr ist Mensch gewor­den und hat unter uns gewohnt. Unaus­lösch­lich ist Sein Heils­werk, ist Sei­ne Erlö­sungs­tat in die Welt- und Mensch­heits­ge­schich­te hin­ein­ge­drun­gen. Die­ses über­wäl­ti­gen­den Schrit­tes, der alles ver­än­der­te und für alle Zei­ten ver­än­dert, dür­fen wir geden­ken und ihn uns ver­ge­gen­wär­ti­gen,

Abtransport des byzantinischen Taufbeckens in den Morgenstunden von Montag.
Christenverfolgung

Israelische Armee beschlagnahmt ein Taufbecken aus dem 5. Jahrhundert

(Jeru­sa­lem) Eine Grup­pe israe­li­scher Sol­da­ten beschlag­nahm­te in der palä­sti­nen­si­schen Stadt Tuqu in der Nähe von Beth­le­hem ein Tauf­becken aus dem 5. Jahr­hun­dert. Das Werk stammt aus byzan­ti­ni­scher Zeit und ist von gro­ßem histo­ri­schem Wert: Im Hei­li­gen Land gibt es nur zwei wei­te­re sol­cher Tauf­becken, von denen sich eines in der Geburts­kir­che befindet.

Sancta Dei Genetrix, Sancta Virgo Virginum, Mater Christi
Forum

„Glücklich, bei dem Du wohnen willst, Herr Jesus“

Von einer Katho­li­kin In der vor­weih­nacht­li­chen Zeit berei­ten wir uns auf die Ankunft unse­res Herrn Jesus Chri­stus vor. Der Dezem­ber hat dabei auch eine maria­ni­sche Prä­gung. Am 8. Dezem­ber fei­ern wir das Hoch­fest der unbe­fleck­ten Emp­fäng­nis Mari­ens,  die frei von Erb­sün­de  Mut­ter des Herrn wird. Wir den­ken an sie, die den Herrn unter ihrem Her­zen trägt

Interview mit Antonio Spadaro zu Papst Franziskus und Amoris laetitia
Nachrichten

Spadaro-Interview: Papst Franziskus betrachtet es als „Mission“, Kirche zu reformieren – „Nichts kann uns von der Liebe Christi trennen“

(Rom) Radio Vati­kan (Ita­lie­ni­sche Sek­ti­on) ver­öf­fent­lich­te gestern ein Inter­view mit Pater Anto­nio Spa­daro SJ, dem Schrift­lei­ter der römi­schen Jesui­ten­zeit­schrift La Civil­tà  Cat­to­li­ca und engen Ver­trau­ten von Papst Fran­zis­kus. Der Jesu­it wur­de auch zur hef­ti­gen Kon­tro­ver­se über das umstrit­te­ne nach­syn­oda­le Schrei­ben Amo­ris lae­ti­tia von Papst Fran­zis­kus befragt.

Betlehemitischer Kindermord (Giotto, Cappella degli Scrovegni, Padua)
Christenverfolgung

Der Betlehemitische Kindermord – damals und heute

Am 28. Dezem­ber gedenkt die Kir­che des Bet­le­he­mi­ti­schen Kin­der­mor­des. König Hero­des der Gro­ße ließ alle männ­li­chen Kin­der unter zwei Jah­ren töten, um den in die Welt gekom­me­nen König zu besei­ti­gen. Jesus wur­de durch den hei­li­gen Joseph geret­tet, der die Hei­li­ge Fami­lie durch Flucht nach Ägyp­ten führ­te. Johan­nes der Täu­fer über­leb­te der Über­lie­fe­rung nach, weil er