Hintergrund

Indio-Theologie, Chiapas-Experiment und Amazonassynode

(Rom/Mexiko-Stadt) In viereinhalb Monaten wird im Vatikan die von Papst Franziskus einberufene Amazonassynode beginnen. Ihre tiefere Agenda ist die Aufhebung des priesterlichen Zölibats und die Zulassung verheirateter Männer zum Priestertum. Deshalb erstaunt die Zurückhaltung in der Frage von Bischof Felipe Arizmendi, der an „vorderster Front“ gegen „ein anderes Priestertum“ stand. Dabei hatte Papst Franziskus Arizmendis

Nachrichten

Papst Franziskus ist „ein großer Freund der Befreiungstheologie“

Einer der führenden Ideologen der marxistischen Befreiungstheologie, der brasilianische Dominikaner Frei Betto, gab der Tageszeitung Diario Libre in der Dominikanischen Republik ein Interview. Darin bezeichnete er Papst Franziskus „als großen Freund der Befreiungstheologie“ und sprach über die Zukunft der Menschheit und den Zölibat.

Ernesto Cardenal, mit Stola, während der ersten Messe nach Aufhebung seiner Suspendierung a divinis.
Hintergrund

Fernandez de la Cigoña zur Begnadigung von Ernesto Cardenal

Der katholische Journalist Francisco Fernandez de la Cigoña, einer der bekanntesten spanischen Kolumnisten und Blogger zu kirchlichen Themen, machte nie ein Hehl aus seiner Ablehnung der marxistischen Befreiungstheologie und aus seiner Kritik an deren Vertretern wie Ernesto Cardenal. Sein Großvater war im spanischen Bürgerkrieg von den Marxisten ermordet worden, weil er als Katholik und Industrieller

Frei Betto mit Fidel Castro. Der Dominikaner war der Verbindungsmann zum Regime in Havanna - auch für Papst Franziskus.
Nachrichten

„Franziskus ist links wie wir Rebellen-Theologen“

(Rom) „Franziskus ist inzwischen links wie wir Rebellen-Theologen“. Diese Aussage ist keine Polemik US-amerikanischer „Gringos“, die von der heutigen Vatikanführung als „Ökonomen des Hasses“ gesehen werden. Diese Aussage ist vielmehr das Bekenntnis eines Mannes, der eine der Speerspitzen der Befreiungstheologie ist: der brasilianische Dominikaner Frei Betto.

Rafael Velasco, der neue Jesuitenprovinzial von Argentinien und Uruguay
Genderideologie

Neuer Jesuitenprovinzial „das Schlimmste vom Schlimmsten“

(Buenos Aires) Der Jesuitengeneral Arturo Sosa Abascal ernannte Pater Rafael Velasco zum neuen Provinzial der Ordensprovinz Argentinien und Uruguay. Die Ernennung sei „das Schlimmste vom Schlimmsten“, so der spanische Kolumnist Francisco Fernandez de La Cigoña. Von 1973 bis 1979 war Jorge Mario Bergoglio, der heutige Papst Franziskus, Provinzial dieser Provinz.

Der christlich-konservative Jair Bolsonaro ist der unumstrittenen Sieger der brasilianischen Präsidentschaftswahlen. Der Frage nach den Gründen für seinen Wahlsieg gehen nicht nur die meisten westlichen Medien, sondern auch die katholische Kirche aus dem Weg.
Hintergrund

Bolsonaros Sieg verändert Lateinamerika

(Rio de Janeiro) Vor nicht einmal vier Wochen wurde Jair Bolsonaro mit 55, 1 Prozent der Stimmen vom Volk zum Staatspräsidenten und Regierungschef von Brasilien gewählt, einem gigantischen Land, fast so groß wie ganz Europa, mit 210 Millionen Einwohnern und enormen Bodenschätzen. Das Land ist ebenso groß wie vielschichtig. In den drei südlichsten Bundesstaaten beispielsweise