Die Analyse zum nachsynodalen Schreiben Querida Amazonia und die Frage: Wer ist nun eigentlich Papst in Rom?
Hintergrund

Querida Amazonia – die Analyse. Und die Frage: Wer ist eigentlich Papst?

(Rom) Die Erleich­te­rung dar­über, daß von Papst Fran­zis­kus mit dem nach­syn­oda­len Schrei­ben Que­ri­da Ama­zo­nia nicht Hand an den prie­ster­li­chen Zöli­bat gelegt wur­de, ist in der katho­li­schen Welt spür­bar. Man­che Krei­se blei­ben den­noch zurück­hal­tend und fra­gen sich, wie lan­ge es dau­ern wer­de, bis der näch­ste Angriff auf den Zöli­bat begin­nen wird. Das ist ver­ständ­lich. So berech­tigt

Bischof Sanchez Sorondo, der politische Berater von Papst Franziskus, zelebriert eine "peronistische Messe" in den Vatikanischen Grotten.
Nachrichten

„Peronistische Messe“ in den Vatikanischen Grotten

(Rom) Argen­ti­ni­ens neu­er Staats- und Regie­rungs­chef, der Link­s­pe­ro­nist Alber­to Ángel Fernán­dez vom Parti­do Jus­ti­cia­li­sta (PJ), stat­te­te in den ver­gan­ge­nen Tagen meh­re­ren euro­päi­schen Haupt­städ­ten einen Staats­be­such ab. Die Rei­se ging von Ber­lin über Rom nach Madrid und Paris. Haupt­grund der Rei­se­tä­tig­keit ist das Bestre­ben, vom Welt­wäh­rungs­fonds (IWF) der UNO einen neu­en Kre­dit oder eine Umschul­dung zu

Pachamamakult in den Vatikanischen Gärten mit Papst Franziskus, 4. Oktober 2019
Forum

Die Amazonassynode hat die Stimme der Katholiken des Amazonas mißachtet

Am 4. Okto­ber, am Vor­abend der Eröff­nung der Son­der­ver­samm­lung der Bischofs­syn­ode für das gesam­te Ama­zo­nas­ge­biet, über­ga­ben Ver­tre­ter des bra­si­lia­ni­schen Insti­tuts Pli­nio Cor­rêa de Oli­vei­ra (IPCO) dem Syn­oden­se­kre­ta­ri­at eine „Bit­te an die Syn­oden­vä­ter: für einen christ­li­chen und pro­spe­rie­ren­den Ama­zo­nas (und nicht eine immense ‚grü­ne Fave­la‘, die in Stam­mes­ghet­tos unter­teilt ist)“.

Kardinal Claudio Hummes bei der „Eucharistie des Pakts“ am 20. Oktober 2019 in den Domitilla-Katakomben
Forum

Neuer Katakombenpakt als Erfüllung des Zweiten Vatikanischen Konzils?

Von Rober­to de Mattei* Das gehei­me Testa­ment des Zwei­ten Vati­ka­ni­schen Kon­zils ist öffent­lich und offi­zi­ell gewor­den. Am 20. Okto­ber 2019 wur­de in den Kata­kom­ben von Domi­til­la der „Pakt für eine die­nen­de und arme Kir­che“ fei­er­lich erneu­ert, der am 16. Novem­ber 1965 von 42 Kon­zils­vä­tern weni­ge Wochen vor dem Abschluß der Kir­chen­ver­samm­lung geschlos­sen wor­den war.

Erzbischof Brandes bei seiner Predigt in Aparecida.
Liturgie & Tradition

„Der Drache des Traditionalismus“

(Bra­si­lia) Apa­re­ci­da ist der bedeu­tend­ste Mari­en­wall­fahrts­ort in Bra­si­li­en. Er spielt aber auch für Papst Fran­zis­kus eine beson­de­re Rol­le. 2016 ernann­te er den der­zeit amtie­ren­den Erz­bi­schof, der die bra­si­lia­ni­sche Regie­rung angreift und im „Dra­chen des Tra­di­tio­na­lis­mus“ die größ­te Bedro­hung für die Kir­che sieht.

Amazonassynode, zweiter Tag, dritte Generalkongregation: hinter Glaubenspräfekt Kardinal Luis Ladaria SJ sitzt Bischof Erwin Kräutler (roter Kreis).
Nachrichten

„Jesus hat dem Petrus nicht aufgetragen, sich um die Wasserqualität des Jordans zu kümmern“

(Rom) Der erste Tag der Ama­zo­nas­syn­ode, gestern, wur­de gleich durch meh­re­re Pau­ken­schlä­ge geprägt. Kar­di­nal Clau­dio Hum­mes, der eng­ste Ver­trau­te von Papst Fran­zis­kus in Sachen Ama­­zo­­nas-Agen­­da, for­der­te – als kön­ne er es nicht erwar­ten – sofort die Abschaf­fung des prie­ster­li­chen Zöli­bats. In der Syn­ode­nau­la mit ihrem hand­ver­le­se­nen Publi­kum ern­te­te er damit Applaus. Gleich­zei­tig stell­te Kar­di­nal Ger­hard