Der „Haß der Jesuiten“ gegen Kardinal Cipriani Thorne (Bild) ist groß.
Hintergrund

Besorgnis in Lima – Kardinal Cipriani Thorne vor der Ablösung

(Lima) Am ver­gan­ge­nen 28. Dezem­ber voll­ende­te Kar­di­nal Juan Luis Cipria­ni Thor­ne, der pro­fi­lier­te­ste Pur­pur­trä­ger Süd­ame­ri­kas, sein 75. Lebens­jahr. Seit­her herrscht im Erz­bis­tum die Sor­ge, daß er von Papst Fran­zis­kus bald eme­ri­tiert wird und sich die Nach­fol­ge­fra­ge stellt.

Rafael Velasco, der neue Jesuitenprovinzial von Argentinien und Uruguay
Genderideologie

Neuer Jesuitenprovinzial „das Schlimmste vom Schlimmsten“

(Bue­nos Aires) Der Jesui­ten­ge­ne­ral Arturo Sosa Abas­cal ernann­te Pater Rafa­el Velas­co zum neu­en Pro­vin­zi­al der Ordens­pro­vinz Argen­ti­ni­en und Uru­gu­ay. Die Ernen­nung sei „das Schlimm­ste vom Schlimm­sten“, so der spa­ni­sche Kolum­nist Fran­cis­co Fer­nan­dez de La Cigo­ña. Von 1973 bis 1979 war Jor­ge Mario Ber­go­glio, der heu­ti­ge Papst Fran­zis­kus, Pro­vin­zi­al die­ser Pro­vinz.

Der christlich-konservative Jair Bolsonaro ist der unumstrittenen Sieger der brasilianischen Präsidentschaftswahlen. Der Frage nach den Gründen für seinen Wahlsieg gehen nicht nur die meisten westlichen Medien, sondern auch die katholische Kirche aus dem Weg.
Hintergrund

Bolsonaros Sieg verändert Lateinamerika

(Rio de Janei­ro) Vor nicht ein­mal vier Wochen wur­de Jair Bol­so­na­ro mit 55, 1 Pro­zent der Stim­men vom Volk zum Staats­prä­si­den­ten und Regie­rungs­chef von Bra­si­li­en gewählt, einem gigan­ti­schen Land, fast so groß wie ganz Euro­pa, mit 210 Mil­lio­nen Ein­woh­nern und enor­men Boden­schät­zen. Das Land ist eben­so groß wie viel­schich­tig. In den drei süd­lich­sten Bun­des­staa­ten bei­spiels­wei­se

Nikaragua
Hintergrund

Papstschreiben an Comandante Ortega

(Mana­gua) Am ver­gan­ge­nen 30. August beklag­te der US-Kolu­m­­nist und gebür­ti­ge Argen­ti­ni­er Andrés Oppen­hei­mer das Schwei­gen von Papst Fran­zis­kus zur Lage in Nika­ra­gua. Oppen­hei­mer nann­te das päpst­li­che Ver­hal­ten „beschä­mend“ und for­der­te eine Stel­lung­nah­me zum „Tod von min­de­stens 322 Men­schen in den ver­gan­ge­nen vier Mona­ten bei Pro­te­sten gegen die Regie­rung“. Ande­re Quel­len spre­chen von über 400 Toten,

Papst Franziskus Schweigen Nikaragua
Christenverfolgung

Verhalten des Papstes zu Nikaragua ist „beschämend“

(New York) Zum Unge­mach, das Papst Fran­zis­kus wegen des Viganò-Dos­­siers und sei­nem Schwei­gen zum Fall Pine­da in Hon­du­ras wider­fährt, kommt neue Kri­tik. Dabei geht es um sein Schwei­gen zur Lage der Kir­che in Nika­ra­gua.

Befreiungstheologie
Nachrichten

Der Vatikan unter Franziskus und die Befreiungstheologie

(Rom) Vati­can News, die neue Nach­rich­ten­platt­form des Vati­kans berich­te­te über das auf­se­hen­er­re­gen­de Glück­wunsch­schrei­ben, das Papst Fran­zis­kus Gusta­vo Gut­ier­rez, dem „Vater“ der mar­xi­sti­schen Befrei­ungs­theo­lo­gie, zu des­sen 90. Geburts­tag zukom­men ließ. Die News-Sei­­te des Pap­stes hat dies aber nach einer nicht weni­ger erstaun­li­chen Haus­po­li­tik.

Josè Maria Castillo
Nachrichten

Papst Franziskus „rehabilitiert“ Befreiungstheologen

(Rom) „Papst Fran­zis­kus reha­bi­li­tier­te in vol­lem Umfang den Theo­lo­gen Josè Maria Castil­lo und sein Werk“, so das pro­gres­si­ve, spa­ni­sche Nach­rich­ten­por­tal Reli­gi­on Digi­tal. Castil­lo, ein ehe­ma­li­ger Jesu­it, der sich wegen sei­ner hete­ro­do­xen Ansich­ten und befrei­ungs­theo­lo­gi­schen Aus­rich­tung jahr­zehn­te­lang Kon­flik­te mit sei­nen Obe­ren und der kirch­li­chen Hier­ar­chie lie­fer­te, wur­de gestern von Papst Fran­zis­kus emp­fan­gen.

Marcello Pera
Nachrichten

Marcello Pera: „Franziskus verwechselt Befreiung mit Erlösung“

(Rom) Der Wis­sen­schafts­theo­re­ti­ker und ehe­ma­li­ge ita­lie­ni­sche Senats­prä­si­dent, Mar­cel­lo Pera, erneu­er­te sei­ne schar­fe Kri­tik an der Amts­füh­rung und den Zie­len von Papst Fran­zis­kus. Bereits im Juli 2017 warf Pera, ein Freund Bene­dikts XVI., dem amtie­ren­den Kir­chen­ober­haupt wegen des­sen Ein­wan­de­rungs­po­li­tik vor, Euro­pa „zer­stö­ren“ zu wol­len.