Papst Franziskus mit laisierten Priestern und ihren Familien
Hintergrund

Franziskus und die Verwirrung um den Priesterzölibat – Begeisterung in Paraguay über „verheiratete Priester“

(Asuncion) Die Verwirrung darüber, was Papst Franziskus mit dem Priesterzölibat vorhaben könnte, nimmt zu. Legen Modernisten dem Papst nur Worte in den Mund? Reagieren Traditionalisten nur übersensibel und sind mit  Verdächtigungen leicht zur Hand? Die Misere ist, daß sowohl die eine als auch die andere Seite dem amtierenden Papst offenbar inzwischen so gut wie alles

Ciudad del Este: Aufhebung der Priestergemeinschaft St. Johannes (CSSJ) durch Bischof Steckling.
Hintergrund

Priestergemeinschaft St. Johannes von Ciudad del Este aufgehoben – Erbe von Bischof Livieres demontiert

(Asuncion) Am vergangenen 16. März wurde von Bischof Wilhelm Steckling von Ciudad del Este in Paraguay die Priestergemeinschaft St. Johannes (CSSJ) aufgehoben. Die Aufhebung steht im Zusammenhang mit der Beseitigung des Erbes von Bischof Rogelio Livieres Plano, der 2014 von Papst Franziskus abgesetzt wurde. Beide Eingriffe haben etwas gemeinsam: sie erfolgten ohne offizielle Nennung von

Paraguay und der Priesterzölibat: Bischöfliche Begeisterung für die von Papst Franziskus genannte "Möglichkeit", vielleicht einmal verheiratete Männer zu Priestern zu weihen.
Nachrichten

Paraguays Begeisterung über Bergoglios „Möglichkeit“ verheirateter Priester

(Asuncion) Die brutale Absetzung von Bischof Rogelio Ricardo Livieres Plano, die Papst Franziskus 2014 exekutierte, als hätte sie auf einer Prioritätenliste gestanden, brachte die „Eintracht“ in die Paraguayische Bischofskonferenz zurück. Die Andeutung, daß Bischof Livieres, diese „Eintracht“ gestört habe, war der einzige Grund, den Rom zur Rechtfertigung der Emeritierung erkennen ließ. Von Nutzen scheint diese

Papst Franziskus im Gespräch mit Redakteuren von El Pais
Nachrichten

Papst Franziskus: „Befreiungstheologie war eine positive Sache in Lateinamerika“

(Rom) Die spanische Tageszeitung El Pais veröffentlichte in ihrer gestrigen Sonntagsausgabe ein ausführliches Interview mit Papst Franziskus. Darin sagte das katholische Kirchenoberhaupt, daß die „Befreiungstheologie eine positive Sache für Lateinamerika war“, „man in China die Religion praktizieren“ könne und er „wegen meiner Sünden viel mehr unverstanden“ sein müßte. Ein Auszug.

"Die marxistische Vermittlung des christlichen Glaubens" ist ein Schlüsseldokument zur jüngsten Geschichte des Jesuitenordens und den Sympathien eines Teiles der Jesuiten für die marxistische Befreiungstheologie. Pater Sosa wurde am 14. Oktober 2016 zum neuen Generaloberen des Jesuitenordens gewählt, dem auch Papst Franziskus angehört ("Ich bin ein Jesuit").
Christenverfolgung

Die marxistische Vermittlung des christlichen Glaubens – Von Arturo Sosa Abascal (1978), dem neuen Jesuitengeneral

Am vergangenen 14. Oktober wurde Pater Arturo Marcelino Sosa Abascal zum neuen Generaloberen des Jesuitenordens gewählt. Damit geriet sein Aufsatz „Die marxistische Vermittlung des christlichen Glaubens“ (La mediacion marxista de la Fe cristiana) in die Aufmerksamkeit, den der nunmehrige „Schwarze Papst“ 1978 verfaßt hatte. Es ist Prof. Endre A. Bardossy zu verdanken, daß dieser Aufsatz

Oscar Eduardo Miñarro, der von Papst Franziskus neuernannte Weihbischof von Merlo-Moreo
Genderideologie

Tercermundismo, Volkstheologie, Opcion por los pobres

(Buenos Aires) Papst Franziskus ernannte am 19. September Oscar Eduardo Miñarro zum Weihbischof der argentinischen Diözese Merlo-Moreno. Der 1960 in Buenos Aires geborene neue Bischof ist ein Vertreter einer bestimmten argentinischen „Tradition“: des rebellischen Linksdralls der Dritte-Welt-Ideologie, dem Papst Franziskus nicht nur in Argentinien Blumen streut.

Logo der Universität, die vier Jahre lang nur eine "Ex Pontificia Universidad Catolica" war.
Hintergrund

Papst Franziskus: Rebellen-Universität von Peru darf sich wieder „Päpstlich“ und „Katholisch“ nennen

(Rom) Papst Franziskus setzt die Rehabilitierung ohne Gegenleistung von Personen und Institutionen in Lateinamerika fort, gegen die vom Heiligen Stuhl – besonders unter Papst Benedikt XVI. – wegen schwerwiegender Abweichungen von der Glaubenslehre oder der Kirchenordnung Sanktionen verhängt wurden. Rehabilitierung von Ariel Alvarez Valdés Erst vor wenigen Wochen rehabilitierte Papst Franziskus seinen argentinischen Landsmann, den

Der Katakomenpakt wurde in den Resten der Domitillakatakomben in Rom geschlossen.
Hintergrund

„Katakombenpakt“ und die „üblichen Bekannten“ des Konzils

(Rom) Mit der Bulle Misericordiae Vultus kündigte Papst Franziskus an, das Heilige Jahr der Barmherzigkeit mit den Feierlichkeiten zum Abschluß des Zweiten Vatikanischen Konzils vor 50 Jahren verknüpfen zu wollen. Um welches „Gesicht“ des Konzils es dabei geht, wird mit dem Wiederauftauchen des „Katakombenpaktes“ von 1965 klarer deutlich.