Der Finanzier Gianluigi Torzi mit Papst Franziskus. Gegen ihn wird vom Vatikan wegen des verlustreichen Londoner Immobiliengeschäfts ermittelt. Die Audienz beim Papst hatte ihm Substitut Edgar Peña Parra vermittelt.
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Neuer Haftbefehl im vatikanischen Finanzskandal ausgestellt

(Rom) Die ita­lie­ni­sche Justiz hat erneut die Fest­nah­me des ita­lie­ni­schen Finan­ziers Gian­lui­gi Tor­zi ange­ord­net. Tor­zi war bereits ein­mal auf Ersu­chen des Vati­kans wegen der Ermitt­lun­gen zu Unre­gel­mä­ßig­kei­ten beim Kauf der Luxus­im­mo­bi­lie in der Lon­do­ner Sloa­ne Ave­nue Nr. 60 ver­haf­tet und auf Kau­ti­on wie­der auf frei­en Fuß gesetzt wor­den. Auch der neue Haft­be­fehl geht auf ein

Die "Spionin des Kardinals" soll aus freien Stücken sich vor der vatikanischen Justiz verantworten.
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Vatikan verzichtet auf Auslieferung der „Spionin des Kardinals“

(Rom) Die vati­ka­ni­sche Justiz ver­zich­tet auf die Aus­lie­fe­rung der ita­lie­ni­schen Staats­bür­ge­rin Ceci­lia Maro­gna. Maro­gna war im ver­gan­ge­nen Herbst im Zusam­men­hang mit dem Finanz­skan­dal um Kar­di­nal Ange­lo Becciu auf­grund eines vati­ka­ni­schen Haft­be­fehls in Mai­land fest­ge­nom­men wor­den. Bekannt wur­de die 39jährige Sar­din durch Medi­en­zu­schrei­bun­gen als „Dame des Kar­di­nals“, „Mata Hari des Vati­kans“ und „Spio­nin des Kardinals“

1.800 Millionen US-Dollar wurden während des Pontifikats von Papst Franziskus aus dem Vatikan nach Australien überwiesen, doch im Vatikan will niemand etwas von dem Geld wissen.
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Die mysteriösen 1,8 australischen Milliarden des Vatikans

(Rom) Was es mit den 1,8 Mil­li­ar­den Dol­lar auf sich hat, die der Vati­kan in Austra­li­en inve­stiert haben soll, das wol­len Austra­li­ens Bischö­fe wis­sen. Sie gaben bekannt, direkt vom Hei­li­gen Stuhl Aus­kunft dazu ein­for­dern zu wol­len. Der Vati­kan bestrei­tet unter­des­sen, irgend­et­was von 1.800 inve­stier­ten Mil­lio­nen zu wis­sen. Die myste­riö­sen Inve­sti­tio­nen blei­ben wei­ter­hin myste­ri­ös. Auf das

Kardinal Becciu verlangt Schadenersatz dafür, daß er um die Chance gebracht wurde, ein "Papabile" zu sein.
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Wieviel Geld ist es wert, ein „Papabile“ zu sein?

(Rom) Kar­di­nal Ange­lo Becciu, der Ende Sep­tem­ber über einen Finanz­skan­dal gestürzt ist, ver­klag­te das ita­lie­ni­schen Wochen­ma­ga­zin L’Espresso auf zehn Mil­lio­nen Euro Scha­den­er­satz. Die Kla­ge scheint jedoch wenig geeig­net, das ange­schla­ge­ne Anse­hen des Kar­di­nals wiederherzustellen.

Mit einem berühmt-berüchtigten Satz zur Homosexualität begann Franziskus sein Pontifikat. Überschattet die Homo-Lobby auch das nächste Konklave?
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„Was nach mir sein wird“ – Papst Franziskus und seine Nachfolge

(Rom) Papst Fran­zis­kus hat sei­ne Nach­fol­ge fest im Blick. „Das ist nicht mehr nur eine Hypo­the­se, son­dern Gewiß­heit“, so der Vati­ka­nist San­dro Magi­ster. „Was nach mir sein wird“, sei sein fester Gedan­ken, sag­te Fran­zis­kus in einem Inter­view, das vor weni­gen Tagen von der Pres­se­agen­tur ADN Kro­nos ver­öf­fent­licht wurde.

Von Fra Ruy Gonçalo do Valle Peixoto de Villas Boas als interimistischer Statthalter des Ordens wurde für morgen die Wahl des Großmeisters ausgerufen.
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Malteserorden wählt morgen trotz Protesten neuen Großmeister

(Rom) Am ver­gan­ge­nen 29. April ver­starb in Rom Fra Gia­co­mo Dal­la Tor­re del Tem­pio di San­gui­net­to, der 80. Groß­mei­ster und Fürst des Sou­ve­rä­nen Mal­te­ser­or­dens. Trotz hef­ti­ger Pro­te­ste wur­de für mor­gen der Gro­ße Staats­rat ein­be­ru­fen, um den neu­en Groß­mei­ster zu wählen.

Die Rede ist von einem Komplott gegen Kardinal Pell, das vom Vatikan ausgegangen sei: Australiens Behörden ermitteln.
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Australische Polizei ermittelt zu Geldzahlungen gegen Kardinal Pell

(Can­ber­ra) Seit Frei­tag der ver­gan­ge­nen Woche ermit­telt die Poli­zei des Staa­tes Vic­to­ria wegen des Anfangs­ver­dachts von „Geld­zah­lun­gen“ aus dem Vati­kan an Emp­fän­ger in Austra­li­en zur Beein­flus­sung des Gerichts­ver­fah­rens gegen Kar­di­nal Geor­ge Pell.

Angelo Beccciu, noch als Kurienerzbischof und Substitut, mit Papst Franziskus.
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Auch Staatsanwaltschaft Rom ermittelt gegen Kardinal Becciu

(Rom) Kar­di­nal Ange­lo Becciu, bis vor einem Monat Prä­fekt der Hei­lig­spre­chungs­kon­gre­ga­ti­on an der Römi­schen Kurie, wur­de von der Staats­an­walt­schaft Rom in das Ermitt­lungs­re­gi­ster ein­ge­tra­gen. Der Ver­dacht lau­tet auf Unterschlagung.

Kann einem Kardinal der Purpur entzogen werden? Kann er den Purpur behalten und nur auf seine Rechte verzichten? Mit dem Fall Becciu lasten solche Fragen über einem möglichen Konklave.
Hintergrund

Kann ein Kardinal abgesetzt werden? – Ein Blick in die Geschichte

(Rom) Erschei­nungs­tag des Wochen­ma­ga­zins L’Espresso ist der Sonn­tag, doch bereits am Don­ners­tag­abend, dem 24. Sep­tem­ber, hat­te die Redak­ti­on die „Bom­be“ des vati­ka­ni­schen Finanz­skan­dals plat­zen las­sen und Aus­zü­ge aus der vor­be­rei­te­ten Aus­ga­be ver­öf­fent­licht. Noch am sel­ben Tag ent­ließ Papst Fran­zis­kus Kar­di­nal Ange­lo Becciu aus allen Ämtern. Es war nicht das erste Mal, daß Fran­zis­kus auf Zuruf