Bergoglianischer Statthalter im Gottesdienstdikasterium: Kardinal Arthur Roche mit Papst Franziskus.
Leo XIV.

Kardinal Roche: Papst Leo XIV. wird Traditionis custodes nicht ändern

Die Hoff­nun­gen vie­ler tra­di­on­sver­bun­de­ner Gläu­bi­gen auf eine Rück­nah­me der unter Papst Fran­zis­kus ein­ge­führ­ten Restrik­tio­nen gegen den über­lie­fer­ten Ritus dürf­ten sich nicht erfül­len, geht es nach Kar­di­nal Arthur Roche, Prä­fekt des Dik­aste­ri­ums für den Got­tes­dienst und die Sakra­men­ten­ord­nung. In einem Inter­view mit The Tablet sag­te Roche, daß Papst Leo XIV. weder das Motu pro­prio Tra­di­tio­nis cus­to­des
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Warum die Zukunft Latein spricht

Die bür­ger­li­che ita­lie­ni­sche Tages­zei­tung Il Giorn­a­le ver­öf­fent­lich­te in ihrer Sonn­tags­aus­ga­be fol­gen­den Kom­men­tar ihres Chef­re­dak­teurs Tom­ma­so Cer­no. Der Jour­na­list, ehe­ma­li­ge Poli­ti­ker und „ver­hei­ra­te­te“ Homo­se­xu­el­le gehört der slo­we­ni­schen Min­der­heit in Ita­li­en an und stammt aus dem lin­ken poli­ti­schen Spek­trum. Er arbei­te­te für die lin­ke Tages­zei­tung La Repubbli­ca und war von 2016 bis 2018 Chef­re­dak­teur des Wochen­ma­ga­zins L’Es­pres­so,
Eduard von Habsburg und Kardinal Rainer Maria Woelki nahmen unabhängig voneinander zum überlieferten römischen Ritus Stellung
Liturgie & Tradition

Warum junge Katholiken das suchen, was gestern als überholt galt

Von Hortator* Der über­lie­fer­te römi­sche Ritus steht heu­te in einem span­nungs­vol­len Feld zwi­schen Irri­ta­ti­on und neu erwach­ter Anzie­hungs­kraft – und gera­de in die­sem Span­nungs­feld las­sen sich die jüng­sten Aus­sa­gen von Edu­ard von Habs­burg, von 2015 bis 2025 unga­ri­scher Bot­schaf­ter beim Hei­li­gen Stuhl und bis zur Regie­rungs­über­nah­me von Peter Magyar Son­der­bot­schaf­ter für Kir­che, Fami­lie und Lebens­rechts­fra­gen,
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Die Wurzeln der liturgischen Krise

Von Paix Lit­ur­gi­que Das Lehr­amt der Kir­che unter der Füh­rung des Hei­li­gen Vaters stellt den Bischö­fen, Prie­stern, Ordens­leu­ten und allen Gläu­bi­gen ver­schie­de­ne auto­ri­ta­ti­ve Tex­te zur Ver­fü­gung, die ihnen hel­fen sol­len, ein tie­fe­res Ver­ständ­nis Got­tes, des Glau­bens und der ver­schie­de­nen Fra­gen im Zusam­men­hang mit der mensch­li­chen Exi­stenz zu gewin­nen. Denn jeder Mensch ist hier auf Erden
Buchbesprechungen

Die Rückkehr der traditionellen lateinischen Messe nach 70 Jahren des Exils

Bespre­chung von Wolf­ram Schrems* Seit der Pro­mul­ga­ti­on des Motu­pro­prio Sum­morum Pon­ti­fi­cum im Som­mer 2007 ist das Inter­es­se an der Latei­ni­schen Mes­se stark ange­stie­gen, beson­ders unter jun­gen Men­schen. Da die Pius­bru­der­schaft die schänd­li­che Vor­gangs­wei­se der offi­zi­el­len Kir­chen­struk­tu­ren in der Coro­­na-Ins­ze­­nie­rung in den Jah­ren 2020 bis 2022 nicht oder – regio­nal ver­schie­den – nur teil­wei­se mit­mach­te, fan­den
Msgr. Joel Amado, Bischof von Petropolis und Vorsitzender der Kommission für die Glaubenslehre der Brasilianischen Bischofskonferenz, sprach von einem "Recht" junger Katholiken auf den überlieferten Römischen Ritus. Neue Töne?
Liturgie & Tradition

Brasilianischer Bischof: Junge Katholiken haben ein Recht auf den überlieferten Ritus

Der bra­si­lia­ni­sche Bischof Joel Por­tel­la Ama­do beton­te das Recht jun­ger Katho­li­ken auf den über­lie­fer­ten Römi­schen Ritus und begrün­de­te dies mit dem plu­ra­len Wesen der katho­li­schen Kir­che. Die Aus­sa­gen fie­len im Rah­men einer Pres­se­kon­fe­renz zur 62. Gene­ral­ver­samm­lung der Bra­si­lia­ni­schen Bischofs­kon­fe­renz im Wall­fahrts­ort Apa­re­ci­da. Dar­über berich­te­te die katho­li­sche Nach­rich­ten­agen­tur ACI Pren­sa (CNA) gestern unter Beru­fung auf einen
Kardinalstaatssekretär Pietro Parolin äußerte sich zum überlieferten Ritus und läßt versöhnliche Töne anklingen
Leo XIV.

Neue Töne zum überlieferten Ritus?

Der vati­ka­ni­sche Kar­di­nal­staats­se­kre­tär Pie­tro Paro­lin hat sich erneut zur Fra­ge des über­lie­fer­ten Römi­schen Ritus geäu­ßert – und dabei einen Ton ange­schla­gen, der teils als bemer­kens­wer­te Kurs­kor­rek­tur wahr­ge­nom­men wird. 
Kardinal Eijk, Erzbischof von Utrecht, zelebrierte an Laetare erstmals ein Pontifikalamt im überlieferten Ritus in der Diözese Herzogenbusch.
Leo XIV.

Das erste Pontifikalamt von Kardinal Eijk im überlieferten Ritus

Von Hen­drik van Vlier­bosch* In einer Zeit inten­si­ver lit­ur­gi­scher Debat­ten inner­halb der katho­li­schen Kir­che kommt ein Zei­chen aus den Nie­der­lan­den: Der Utrech­ter Erz­bi­schof und Kar­di­nal Wil­lem Jaco­bus Eijk zele­brier­te erst­mals ein Pon­ti­fi­kal­amt in der über­lie­fer­ten Form des Römi­schen Ritus. Die Zele­bra­ti­on fand in der Kir­che der Unbe­fleck­ten Emp­fäng­nis in Oss statt (de kerk van de
Papst Leo XIV. informiert sich über empirische Erhebungen zum überlieferten Ritus und zur Tradition
Leo XIV.

Was der Besuch von Bullivant und Cranney bei Papst Leo XIV. bedeuten könnte

Am 5. März emp­fing Papst Leo XIV. im Vati­kan zwei Reli­gi­ons­so­zio­lo­gen, deren For­schungs­ar­beit sich unter ande­rem mit einem der sen­si­bel­sten The­men des gegen­wär­ti­gen kirch­li­chen Lebens befaßt: der über­lie­fer­ten latei­ni­schen Mes­se. Der bri­ti­sche Theo­lo­ge und Reli­gi­ons­so­zio­lo­ge Ste­phen Bul­li­vant sowie der US-ame­ri­­ka­­ni­­sche Daten­wis­sen­schaft­ler Ste­phen Cran­ney arbei­ten gemein­sam an einer umfang­rei­chen Stu­die über Katho­li­ken, die den tra­di­tio­nel­len römi­schen
Kardinal Raymond Burke zelebrierte am 25. Oktober erstmals wieder ein Pontifikalamt im überlieferten Römischen Ritus im Petersdom
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Die feierliche Messe von Kardinal Burke an der Kathedra Petri

Von Rober­to de Mat­tei* Das Ereig­nis besitzt eine Bedeu­tung – auch eine sym­bo­li­sche –, die weit über das hin­aus­geht, was man sich heu­te viel­leicht vor­zu­stel­len ver­mag; und sei­ne Erin­ne­rung ver­dient es, der Betrach­tung des Histo­ri­kers von mor­gen anver­traut zu werden.