Der „Schwarze Schwan“ des Jahres 2020 ist aufgetaucht.
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Der „Schwarze Schwan“ 2020?

Von Rober­to de Mattei* Der schwar­ze Schwan (Cyg­nus atratus, im Deut­schen als Schwarz­schwan oder Trau­er­schwan bekannt) ist ein sel­te­ner Vogel, der ursprüng­lich aus Austra­li­en stammt und sei­nen Namen von der Far­be sei­nes Gefie­ders hat. Nas­sim Nicho­las Tal­eb, ein Finanz­ma­the­ma­ti­ker und ehe­ma­li­ger Deri­va­ten­händ­ler an der Wall Street, wähl­te die­se Meta­pher, um in sei­nem Buch The Black

Schwache kirchliche Reaktion aus Coronavirus-Pandemie
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Die Seuche der Banalität

Von Pie­tro De Mar­co* In der glo­ba­len Situa­ti­on der gera­de statt­fin­den­den Pan­de­mie fehlt jede Spur einer Inter­ven­ti­on der Kir­che als „Mater et Magi­stra“, die ihrer uni­ver­sel­len Mut­ter­schaft und ihrem Lehr­auf­trag gerecht wird.

Der Schein trügt: Auch die Kirche San Marcello al Corso ist geschlossen. Im Bild der Besuch von Papst Franziskus am 15. März.
Nachrichten

Die verschlossene Kirchentür von San Marcello al Corso

(Rom) Zu den Kurio­si­tä­ten die­ser Tage und der kirch­li­chen Maß­nah­men zur Ein­däm­mung der Coro­­na­vi­­rus-Pan­­de­­mie gehö­ren die ver­schlos­se­nen Türen der Kir­che San Mar­cel­lo al Cor­so. Katholisches.info titel­te am ver­gan­ge­nen Mon­tag: „Die ‚offe­ne Kir­che‘ fei­ert Ostern hin­ter ver­schlos­se­nen Türen“. Das gilt gleich in mehr­fa­cher Hin­sicht und kon­kret auch im Zusam­men­hang mit der Fuß­wall­fahrt von Papst Fran­zis­kus vom

Leere Straßen und Plätze in Rom: die Via della Conciliazione.
Hintergrund

Zwei Dekrete des Papstes, die innerhalb von 24 Stunden zurückgenommen wurden

(Rom) Das Kir­chen­ober­haupt soll­te Leucht­turm und Füh­rer sein, doch im Vati­kan herrscht ein gro­ßes Durch­ein­an­der. Wenn die Welt in Unord­nung gerät, soll­te der Papst ein Hort der Ruhe sein. Das Bild, das sich der­zeit zeigt, sieht aller­dings anders aus. „Der Vati­kan im Durch­ein­an­der“, schreibt der bekann­te Vati­ka­nist San­dro Magi­ster. Zwei­mal erteil­te Papst Fran­zis­kus in den

Leonardo Boff sieht im Coronavirus eine „Vergeltung“ von „Gaia“ und erntet damit Applaus.
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Das Coronavirus ist eine Strafe … dixit Leonardo Boff

(Bra­si­lia) Leo­nar­do Boff wur­de als Befrei­ungs­theo­lo­ge, mar­xi­sti­scher Theo­re­ti­ker und Kir­chen­re­bell bekannt. Boff trat vor bald 30 Jah­ren aus dem Fran­zis­ka­ner­or­den aus und leg­te sein Prie­ster­tum ab. Als Lai­en­theo­lo­ge ent­wickel­te er die mar­xi­sti­sche Befrei­ungs­theo­lo­gie zur mar­xi­sti­schen Öko­be­frei­ungs­theo­lo­gie wei­ter und ent­fern­te sich syste­ma­tisch von der Kir­che und dem christ­li­chen Glau­ben. Heu­te tritt er im lin­ken Spek­trum als

Zumindest Roms Pfarrkirchen sind wieder offen. Geschlossen bleibt die Klosterkirche (Bild), die auch Titelkirche eines Kardinals ist.
Liturgie & Tradition

Rom korrigiert teilweise die „drastischen Maßnahmen“

(Rom) Am 12. März erließ der Kar­di­nal­vi­kar von Rom, Ange­lo De Dona­tis, das Dekret Nr. 468/20, mit dem er die Schlie­ßung aller Kir­chen anord­ne­te, nach­dem bereits zuvor alle Mes­sen unter­sagt wor­den waren. Radi­ka­ler geht es nicht mehr. Der Kar­di­nal­vi­kar ver­tritt den Papst in des­sen Amt als Bischof von Rom in der Lei­tung der Diö­ze­se. Es

Die Frauen vor dem leeren Grab, Fresko des Beato Angelico.
Nachrichten

Hoffnung von Ostern nicht unter weltlichen Maßnahmen ersticken

(Rom) Ita­li­en ist zum Not­stands­ge­biet erklärt. Die Men­schen ver­bar­ri­ka­die­ren sich. Die Stra­ßen sind weit­ge­hend leer. In die­se „Gra­bes­stil­le“ bricht ein Appell der Deho­­nia­­ner-Zeit­­schrift Il Reg­no (Das Reich), eines der bedeu­tend­sten pro­gres­si­ven Medi­en in der Kir­che, die ihren Sitz nicht von unge­fähr in Bolo­gna hat. Sie wen­det sich mit einem Appell an die ita­lie­ni­schen Bischö­fe und