Am 14. Oktober sprach Papst Franziskus seinen Vorgänger Paul VI. heilig. Welche Glaubwürdigkeit kommt solchen Heiligsprechungen zu?
Forum

Wahre und falsche Heilige unserer Tage

Von Roberto de Mattei* Zu den Jahrestagen des Jahres 2018 gehört einer, der unbeachtet blieb: der 60. Todestag des ehrwürdigen Dieners Gottes Pius XII., der am 9. Oktober 1958 nach 19 Regierungsjahren in Castel Gandolfo gestorben ist. Die Erinnerung an ihn ist heute aber noch lebendig, vor allem, wie die Historikerin Cristina Siccardi bemerkte, wegen

Wiederholt waren in der Vergangenheit zwei Versionen von Papst-Ansprachen im Umlauf. Nun übt eine papstnahe, öffiziöse Einrichtung des Vatikans Kritik an dieser Kommunikationspolitik von Franziskus.
Hintergrund

Vatikanmedium übt Kritik an päpstlicher Kommunikationspolitik

(Rom)  Mit Aussagen von Papst Franziskus gibt es seit seinem Amtsantritt einige Probleme. Das betrifft nicht nur manche Inhalte, sondern auch die Formen der Kommunikation. Das gilt nicht nur für seine „privaten“ Äußerungen, sondern auch für Wortmeldungen mit lehramtlichem Anspruch. Unterschiedliche Textversionen beschäftigen nicht nur Journalisten, sondern Theologen, Kirchenrechtler und alle, die sich mit ihnen

Frauenorden
Nachrichten

Die „Sowjetisierung“ der Klöster

In der Kirche ist eine Zerstörung der kontemplativen Frauenklöster im Gange. Die Grundlage dafür finden sich schwarz auf weiß in der Apostolischen Konstitution über das kontemplative Leben Vultum Dei quaerere, die von Papst Franziskus am 29. Juni 2016 veröffentlicht wurde. Corrispondenza Romana bezeichnete die Konstitution als ein „Programm zur ‚Sowjetisierung‘ der Klöster.

Der neue Substitut des Kardinalstaatssekretärs konnte seine Stelle noch gar nicht antreten und steht bereits im Kreuzfeuer eines anonymen Dossiers.
Hintergrund

Turbulenter Amstantritt für den neuen Substituten des Kardinalstaatssekretärs

(Rom) Heute wird der Vatikandiplomat Edgar Pena Parra seine Stelle als neuer Substitut des Kardinalstaatssekretärs antreten. Der Venezolaner wurde am vergangenen 15. August von Papst Franziskus zum Nachfolger von Kurienerzbischof Angelo Becciu ernannt. Seit einigen Tagen sorgt ein Dossier über den neuen Substituten für Unbehagen im Vatikan. Droht nach dem Skandal McCarrick und dem Skandal