„Der Großteil der westlichen Staaten ist bereit, Selbstmord zu begehen“

Zum Tod von Msgr. Michel Schooyans SJ

Msgr. Michel Schooyans SJ, ein Streiter gegen menschenfeindliche Ideologien, mit Benedikt XVI.
Msgr. Michel Schooyans SJ, ein Streiter gegen menschenfeindliche Ideologien, mit Benedikt XVI.

(Brüs­sel) Msgr. Michel Schooyans ist am 3. Mai im Alter von 91 Jah­ren ver­stor­ben. Dies gab Catho­Bel, die fran­zö­sisch­spra­chi­ge Nach­rich­ten­sei­te der katho­li­schen Kir­che in Bel­gi­en, bekannt. Der Jesu­it wur­de durch sei­ne Schrif­ten inter­na­tio­nal bekannt, dar­un­ter beson­ders eine, zu der das Vor­wort von Joseph Kar­di­nal Ratz­in­ger, damals Prä­fekt der Glau­bens­kon­gre­ga­ti­on, stammt.

Der Begriff „ideo­lo­gi­scher Kolo­nia­lis­mus“ stammt zwar nicht von Msgr. Schooyans, wur­de aber unter ande­rem von ihm inter­na­tio­nal bekannt­ge­macht. Von ihm geprägt wur­de hin­ge­gen der Begriff „demo­gra­phi­scher Win­ter“, der eine lebens­feind­li­che Poli­tik durch Abtrei­bung und ihre weit­rei­chen­den und schwer­wie­gen­den Aus­wir­kun­gen auf den Westen benennt. In sei­nem 1999 ver­öf­fent­lich­ten Buch „Le crash démo­gra­phi­que. De la fata­li­té à l’e­spé­ran­ce“, das 2007 unter dem Titel „Der Baby­crash. Infor­ma­ti­on und Mani­pu­la­ti­on in demo­gra­phi­schen Fra­gen unse­rer Zeit“ in deut­scher Aus­ga­be erschien, schreibt er:

„Der Groß­teil der west­eu­ro­päi­schen Staa­ten ist bereit, Selbst­mord zu bege­hen, einen demo­gra­phi­schen Selbstmord …“

Neben sei­ner Kri­tik am Kom­mu­nis­mus kri­ti­sier­te er eben­so den Libe­ra­lis­mus, dem er eine „Nei­gung zum Tota­li­ta­ris­mus“ atte­stier­te, wie er in zahl­rei­chen Schrif­ten auf­zeig­te, beson­ders in der Lebensrechtsfrage.

Die Priesterberufung kam „buchstäblich über Nacht“

Msgr. Michel Schooyans (1930–2022)

Michel Schooyans wur­de am 6. Juli 1930 in Wal­lo­nisch-Bra­bant gebo­ren. Nach dem Schul­ab­schluß hat­te er bereits das Stu­di­um der Rechts­wis­sen­schaf­ten inskri­biert, als ihn „buch­stäb­lich über Nacht“ die Beru­fung zum Prie­ster­tum erreich­te. Als Anwalt, so sei­ne ursprüng­li­che Vor­stel­lung, woll­te er nicht die Ver­bre­cher ver­tei­di­gen, son­dern jenen Recht ver­schaf­fen, denen Unrecht getan wurde. 

„Ich hat­te kei­ne Ahnung, daß es die klei­nen Kin­der, die Unge­bo­re­nen sein wür­den, die ich eines Tages ver­tei­di­gen müßte.“

Nach sei­ner Prie­ster­wei­he 1955 pro­mo­vier­te er in Phi­lo­so­phie und wur­de dem COPAL zuge­wie­sen, dem Col­le­gi­um Pro Ame­ri­ca Lati­na Leu­ven an der Katho­li­schen Uni­ver­si­tät Löwen. Das COPAL war 1953 auf Wunsch von Papst Pius XII. von Kar­di­nal Jozef-Ernest Van Roey, dem Erz­bi­schof von Mecheln (heu­te Mecheln-Brüs­sel), gegrün­det wor­den, um Mis­sio­na­re für Latein­ame­ri­ka aus­zu­bil­den, die vor­be­rei­tet sein soll­ten, mar­xi­sti­schen Ein­flüs­sen aus der UdSSR und pro­te­stan­ti­schen Ein­flüs­sen aus den USA entgegenzuwirken. 

Als Donum-fidei-Prie­ster kam er 1959 in ein Arbei­ter­vier­tel in São Pau­lo. Zudem lehr­te er für ein Jahr­zehnt, bis 1969, an der Päpst­li­chen Katho­li­schen Uni­ver­si­tät São Pau­lo und am erz­bi­schöf­li­chen Prie­ster­se­mi­nar und war dane­ben auch geist­li­cher Assi­stent der Katho­li­schen Arbei­ter­ju­gend (JOC). 1964 wur­de er zugleich Pro­fes­sor der Poli­ti­schen Phi­lo­so­phie an der Katho­li­schen Uni­ver­si­tät Löwen, an der er selbst pro­mo­viert hat­te, und war dort von 1969 bis 1973 Direk­tor des COPAL.

Abwehr kommunistischer Infiltration

Um sich vor Ort selbst einen Ein­druck zu machen und Infor­ma­tio­nen zu sam­meln, rei­ste er in die UdSSR, in die Volks­re­pu­blik Chi­na, nach Kuba und in vie­le ande­re Län­der auf allen Kon­ti­nen­ten, beson­ders mit sozia­len und poli­ti­schen Brenn­punk­ten. An 23 Uni­ver­si­tä­ten in Euro­pa, Ame­ri­ka und Asi­en hat­te er im Lau­fe sei­nes Lebens Gastprofessuren. 

Er war Kaplan Sei­ner Hei­lig­keit, Ehren­prä­lat Sei­ner Hei­lig­keit und Mit­glied der Päpst­li­chen Familie.

Sei­ne wis­sen­schaft­li­chen Schwer­punk­te waren die poli­ti­sche Phi­lo­so­phie, zeit­ge­nös­si­sche Ideo­lo­gien, Ethik der Bevöl­ke­rungs­po­li­tik und Theo­lo­gie der Sozi­al­mo­ral. Er wur­de als Mit­glied an die Päpst­li­che Aka­de­mie der Sozi­al­wis­sen­schaf­ten, das könig­li­che bel­gi­sche Egmon­t­in­sti­tuut und das Popu­la­ti­ons Rese­arch Insti­tu­te des Bene­dik­ti­ner­pa­ters Paul Marx, des Grün­ders der Lebens­rechts­or­ga­ni­sa­ti­on Human Life Inter­na­tio­nal, beru­fen, um nur drei von zahl­rei­chen Insti­tu­tio­nen zu nen­nen, denen er angehörte. 

Er war vie­le Jah­re Con­sul­tor des Päpst­li­chen Rates Ius­ti­tia et Pax und des Päpst­li­chen Rats für die Fami­lie und wur­de als Exper­te von der Glau­bens­kon­gre­ga­ti­on und dem Päpst­li­chen Rat Cor Unum hinzugezogen.

1962 ver­öf­fent­lich­te er „Die Katho­li­ken im Ange­sicht der kom­mu­ni­sti­schen Gefahr. Das Pro­blem in Latein­ame­ri­ka“. In zahl­rei­chen wei­te­ren Schrif­ten ana­ly­sier­te er die kom­mu­ni­sti­sche und mar­xi­sti­sche Infil­tra­ti­on, ins­be­son­de­re auch der Kir­che in Lateinamerika.

Der Genozid im Mutterleib

Der demo­gra­phi­sche Winter

1969, als er nach Euro­pa zurück­kehr­te, war auf dem alten Kon­ti­nent der Angriff auf das Lebens­recht unge­bo­re­ner Kin­der ent­brannt. Sein zwei­ter Schwer­punkt wur­de nun die Lebens­rechts­fra­ge. 1973 ver­faß­te er die Auf­sät­ze: „Abtrei­bung und Kon­sum­ge­sell­schaft“, „Der Geno­zid in der Gebär­mut­ter“ und „Abtrei­bung und Impe­ria­lis­mus“.

Bis ins hohe Alter griff er uner­müd­lich zur Feder. Auf sei­ner Inter­net­sei­te fin­det sich ein Werk­ver­zeich­nis. Er ver­faß­te mehr als zwan­zig Bücher und publi­zier­te in Sam­mel­bän­den und Fach­zeit­schrif­ten. Zahl­rei­che sei­ner fran­zö­sisch geschrie­be­nen Wer­ke wur­den ins Eng­li­sche, Spa­ni­sche, Por­tu­gie­si­sche, Ita­lie­ni­sche und Pol­ni­sche über­setzt, zum Bei­spiel: „Abtrei­bung. Ein poli­ti­sches Pro­blem“ („L’a­vor­te­ment, pro­blè­me poli­tique“), das er erst­mals 1974 vor­leg­te und mehr­fach erwei­ter­te. Ins Deut­sche wur­de erstaun­lich wenig über­setzt, wenn­gleich Schooyans in der aka­de­mi­schen Dis­kus­si­on sehr wohl wahr­ge­nom­men wurde. 

Zu sei­nen bekann­ten Publi­ka­tio­nen gehö­ren: „Die tota­li­tä­re Nei­gung des Libe­ra­lis­mus“ („La déri­ve tota­li­taire du libé­ra­lis­me“, Erst­aus­ga­be 1991, hier zitiert nach der eng­li­schen Aus­ga­be 1997); „Demo­gra­phi­sche Ent­wick­lung. Zwi­schen fal­schen Mythen und Wahr­heit“ („Pour com­prend­re les évo­lu­ti­ons démo­gra­phi­ques“, Erst­aus­ga­be 1994, hier zitiert nach der ita­lie­ni­schen Aus­ga­be von 2013). „Der Ver­hü­tungs-Impe­ria­lis­mus. Sei­ne Ver­tre­ter und sei­ne Opfer“ („El impé­ria­lis­me con­tracep­tivo. Sus agen­tes y sus vic­ti­mas“, Erst­aus­ga­be 1993, hier zitiert nach der zwei­ten Aus­ga­be 1994).

Die Neue Weltunordnung

Sein bekann­te­stes Werk ist „L’É­van­gi­le face au désord­re mon­dial“ („Das Evan­ge­li­um ange­sichts der Welt­un­ord­nung“), das 1997 mit einem Vor­wort von Joseph Kar­di­nal Ratz­in­ger, damals Prä­fekt der römi­schen Glau­bens­kon­gre­ga­ti­on, im Ver­lag Fay­ard in Paris ver­öf­fent­licht wur­de. Der Titel ist eine Anspie­lung und Kri­tik an den Bestre­bun­gen bestimm­ter Kräf­te, eine Neue Welt­ord­nung zu eta­blie­ren. Die ita­lie­ni­sche Aus­ga­be erschien 2000 unter dem noch deut­li­che­ren Titel „Neue Welt­un­ord­nung. Die gro­ße Fal­le zur Redu­zie­rung der Gäste­zahl am Tisch der Mensch­heit“.

Evan­ge­li­um und Weltunordnung

Kar­di­nal Ratz­in­ger atte­stier­te Schooyans im Vor­wort nicht nur „gro­ße Kom­pe­tenz“, son­dern äußer­te die Hoff­nung, „daß vie­le Per­so­nen unter­schied­li­cher Ori­en­tie­run­gen“ das Buch lesen mögen, um eine „leben­di­ge Dis­kus­si­on“ zu ent­fa­chen, „um auf die­se Wei­se bei­zu­tra­gen, die Zukunft auf der Grund­la­ge von Model­len vor­zu­be­rei­ten, die der Men­schen­wür­de ent­spre­chen und imstan­de sind, die Wür­de auch jener sicher­zu­stel­len, die nicht imstan­de sind, sich selbst zu verteidigen“.

2000 leg­te Schooyans „Das ver­bor­ge­ne Gesicht der UNO. Auf dem Weg zur Welt­re­gie­rung“ („La face cachée de l’ONU“) vor. Die ita­lie­ni­sche Aus­ga­be von 2013 trägt einen noch akzen­tu­ier­te­ren Titel: „Das UNO-Kom­plott gegen das Leben. Die Kon­trol­le über das Leben ist der Schlüs­sel zur Herr­schaft über die Men­schen“. 2005 folg­te „Öko­no­mi­sche, sozia­le, poli­ti­sche und mili­tä­ri­sche Aus­wir­kun­gen der jüng­sten demo­gra­phi­schen Ver­än­de­run­gen auf der Welt“ („Efec­tos econó­mi­cos, socia­les, poli­ti­cos y mili­ta­res de los reci­en­tes cam­bi­os demo­grá­fi­cos en el mun­do“); 2006 „Ter­ro­ris­mus mit huma­nem Gesicht“ („Le ter­ro­ris­me à visa­ge humain“). Nicht uner­wähnt blei­ben soll auch sei­ne „Ein­füh­rung in die katho­li­sche Sozi­al­leh­re“, die aller­dings nie ins Deut­sche über­setzt wurde.

Ob eine Ideo­lo­gie men­schen­feind­lich ist, so Schooyans, zei­ge sich an der Lebens­rechts­fra­ge. Des­halb atte­stier­te er auch dem sich ohne objek­ti­ve Rück­kop­pe­lung nur aus sich selbst defi­nie­ren­den Libe­ra­lis­mus einen Trend zum Tota­li­ta­ris­mus, wie sich in der west­li­chen Abtrei­bungs­ge­setz­ge­bung zeige:

„Ein Staat, der behaup­tet, demo­kra­tisch zu sein, und die Abtrei­bung libe­ra­li­siert, begibt sich auf den Weg des Tota­li­ta­ris­mus, indem er eine Dis­kri­mi­nie­rung zwi­schen ver­schie­de­nen Kate­go­rien von Men­schen, Gebo­re­nen und Unge­bo­re­nen ein­führt, … zwi­schen kran­ken, behin­der­ten, älte­ren Menschen.“

Die tota­li­tä­ren Nei­gun­gen wür­den sich, so Schooyans, aber nicht nur auf die Lebens­rechts­fra­ge beschrän­ken, wenn sie dort auch die grau­sam­sten Aus­wir­kun­gen haben.

Kritik am „liberalen Modell“

Im Hei­li­gen Jahr 2000 bat ihn Papst Johan­nes Paul II. die Medi­ta­tio­nen für die Via Cru­cis am Kar­frei­tag beim Kolos­se­um zu schreiben.

Schooyans war Co-Autor des „Lexi­kon Fami­lie. Mehr­deu­ti­ge und umstrit­te­ne Begrif­fe zu Fami­lie, Leben und ethi­schen Fra­gen“, das 2003 vom Päpst­li­chen Rat für die Fami­lie in meh­re­ren Spra­chen ver­öf­fent­licht wur­de. Die deut­sche Aus­ga­be erschien 2007 im Schö­ningh Ver­lag.

Die UNO und der Ter­ro­ris­mus mit huma­nem Gesicht

Auf deutsch erschien zudem im Zür­cher The­sis Ver­lag 1998 „Ethik, Leben, Bevöl­ke­rung“. Dort wur­de 2007 auch das bereits erwähn­te Buch „Der Baby­crash. Infor­ma­ti­on und Mani­pu­la­ti­on in demo­gra­phi­schen Fra­gen unse­rer Zeit“ ver­legt.

Schooyans war auf der Grund­la­ge der Sozial­en­zy­kli­ken Cen­te­si­mus annus, Veri­ta­tis sple­ndor und Solli­ci­tu­do rei socia­lis von Papst Johan­nes Paul II. ein Kri­ti­ker der bei­den domi­nan­ten poli­ti­schen, sozia­len und öko­no­mi­schen Model­le. Das Schei­tern des kom­mu­ni­sti­schen Modells sei mit dem Fall der Ber­li­ner Mau­er offen­sicht­lich gewor­den, so der bel­gi­sche Jesu­it. Das sich seit­her durch­set­zen­de „libe­ra­le Modell“ hul­di­ge dem Indi­vi­dua­lis­mus, was durch die Über­be­to­nung einer fik­ti­ven „Gleich­heit“ zur Leug­nung der tat­säch­li­chen Gleich­heit der mensch­li­chen Natur füh­re, wodurch jede Rück­kop­pe­lung zur Sozi­al­mo­ral aus­ge­schlos­sen wird. Das „libe­ra­le Modell“ sei, so Schooyans, heu­te gekenn­zeich­net durch:

  • Mili­tä­ri­sche Macht durch High-Tech-Waffen
  • Wirt­schafts­wachs­tum um jeden Preis auf dem glo­ba­len Markt
  • Mei­nungs- und Wissenskontrolle
  • Glo­ba­li­sie­rung des poli­ti­schen Lebens
  • Vor­herr­schaft der öko­no­misch star­ken Mächte

Michel Schooyans Werk ver­dient im deut­schen Sprach­raum grö­ße­re Auf­merk­sam­keit. Viel­leicht ist sein Able­ben ein Anstoß dazu.

Requie­scat in pace.

Text: Giu­sep­pe Nar­di
Bild: MiL/paas.va (Screen­shot)

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2 Kommentare

  1. „Der Groß­teil der west­li­chen Staa­ten ist bereit, Selbst­mord zu begehen“.
    Die Mehr­heit der west­li­chen Staa­ten hat ein christ­li­ches Wer­te­fun­da­ment. Das ist das Ziel.

    „Ein Staat, der behaup­tet, demo­kra­tisch zu sein, und die Abtrei­bung libe­ra­li­siert, begibt sich auf den Weg des Tota­li­ta­ris­mus, indem er eine Dis­kri­mi­nie­rung zwi­schen ver­schie­de­nen Kate­go­rien von Men­schen, Gebo­re­nen und Unge­bo­re­nen ein­führt, … zwi­schen kran­ken, behin­der­ten, älte­ren Menschen.“
    Die­ser Staat der behaup­tet, demo­kra­tisch zu sein wird nie­mals die Abtrei­bung von einer Ele­fan­ten­kuh im Zoo akzep­tie­ren, das ent­spricht nicht sei­ner Tier­lie­be und sei­nem Vehält­nis zum Eben­bild unse­res Got­tes dem Menschen.
    Per Mari­am ad Christum.

  2. Vie­len Dank für die­sen Nach­ruf mit den wei­ter­füh­ren­den Informationen!

    Bezeich­nen­der­wei­se bin ich meh­re­ren Jah­ren an Jesui­ten­in­sti­tu­tio­nen nie­mals auf den Namen Michel Schooyans gesto­ßen. Den deutsch­spra­chi­gen Jesui­ten der 1990er Jah­re war ihr Mit­bru­der wohl eher peinlich.
    Man kann ver­mu­ten, daß er im Orden iso­liert war.

    Vergelt’s Gott, Hochwürden!

    R. I. P.

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