Nachrichten

Papst Franziskus ist „ein großer Freund der Befreiungstheologie“

Einer der führenden Ideologen der marxistischen Befreiungstheologie, der brasilianische Dominikaner Frei Betto, gab der Tageszeitung Diario Libre in der Dominikanischen Republik ein Interview. Darin bezeichnete er Papst Franziskus „als großen Freund der Befreiungstheologie“ und sprach über die Zukunft der Menschheit und den Zölibat.

Bischof Enrique Angelelli wird am 27. April seliggesprochen. Papst Franziskus bastelt weiter an der neuen Kategorie der „politischen Heiligen“.
Hintergrund

Die neue Kategorie der „politischen“ Heiligen

(Buenos Aires) Morgen findet in Argentinien eine der bisher umstrittensten Kanonisierungen des derzeitigen Pontifikats statt. Mit der Seligsprechung von Bischof Enrique Angelelli setzt Papst Franziskus die Etablierung der neuen Kategorie der „politischen Heiligen“ fort.

Frei Betto mit Fidel Castro. Der Dominikaner war der Verbindungsmann zum Regime in Havanna - auch für Papst Franziskus.
Nachrichten

„Franziskus ist links wie wir Rebellen-Theologen“

(Rom) „Franziskus ist inzwischen links wie wir Rebellen-Theologen“. Diese Aussage ist keine Polemik US-amerikanischer „Gringos“, die von der heutigen Vatikanführung als „Ökonomen des Hasses“ gesehen werden. Diese Aussage ist vielmehr das Bekenntnis eines Mannes, der eine der Speerspitzen der Befreiungstheologie ist: der brasilianische Dominikaner Frei Betto.

Wem Papst Franziskus gratuliert und wem nicht: Im Bild Leonardo Boff und Papst Franziskus.
Nachrichten

Papst Franziskus gratuliert Leonardo Boff zum 80. Geburtstag

(Rom) Papst Franziskus gratulierte dem abgefallenen Ex-Priester und marxistischen Befreiungstheologen Leonardo Boff zum 80. Geburtstag. „Der Brief hat über seinen Inhalt hinaus einen hohen symbolischen Wert der Anerkennung für einen, der verfolgt wurde“, schreibt dazu die progressive Nachrichtenplattform Religion Digital.

Rafael Velasco, der neue Jesuitenprovinzial von Argentinien und Uruguay
Genderideologie

Neuer Jesuitenprovinzial „das Schlimmste vom Schlimmsten“

(Buenos Aires) Der Jesuitengeneral Arturo Sosa Abascal ernannte Pater Rafael Velasco zum neuen Provinzial der Ordensprovinz Argentinien und Uruguay. Die Ernennung sei „das Schlimmste vom Schlimmsten“, so der spanische Kolumnist Francisco Fernandez de La Cigoña. Von 1973 bis 1979 war Jorge Mario Bergoglio, der heutige Papst Franziskus, Provinzial dieser Provinz.

Worin hatte die 68er-Revolution Erfolg, und warum ist sie dennoch gescheitert?
Forum

Erfolg und Scheitern von ′68

Von Roberto de Mattei* Während das Jahr 2018 zu Ende geht, ist noch ein Wort zur Kulturrevolution von 1968 zu sagen. 50 Jahre danach können wir den Erfolg und das Scheitern dieser Revolution bemessen.

Der christlich-konservative Jair Bolsonaro ist der unumstrittenen Sieger der brasilianischen Präsidentschaftswahlen. Der Frage nach den Gründen für seinen Wahlsieg gehen nicht nur die meisten westlichen Medien, sondern auch die katholische Kirche aus dem Weg.
Hintergrund

Bolsonaros Sieg verändert Lateinamerika

(Rio de Janeiro) Vor nicht einmal vier Wochen wurde Jair Bolsonaro mit 55, 1 Prozent der Stimmen vom Volk zum Staatspräsidenten und Regierungschef von Brasilien gewählt, einem gigantischen Land, fast so groß wie ganz Europa, mit 210 Millionen Einwohnern und enormen Bodenschätzen. Das Land ist ebenso groß wie vielschichtig. In den drei südlichsten Bundesstaaten beispielsweise

Nikaragua
Hintergrund

Papstschreiben an Comandante Ortega

(Managua) Am vergangenen 30. August beklagte der US-Kolumnist und gebürtige Argentinier Andrés Oppenheimer das Schweigen von Papst Franziskus zur Lage in Nikaragua. Oppenheimer nannte das päpstliche Verhalten „beschämend“ und forderte eine Stellungnahme zum „Tod von mindestens 322 Menschen in den vergangenen vier Monaten bei Protesten gegen die Regierung“. Andere Quellen sprechen von über 400 Toten,