Schreiben von Mexikos Staatspräsident Obrador an Franziskus: Die Kirche soll sich entschuldigen.
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Statt 500 Jahre Christianisierung zu feiern, soll sich die Kirche entschuldigen

(Mexi­­ko-Stadt) Mexi­kos lin­ker Staats­prä­si­dent und zugleich Regie­rungs­chef, Andrés Manu­el López Obra­dor, genannt AMLO, der vor weni­gen Tagen Papst Fran­zis­kus als „einen der besten Päp­ste in der Geschich­te der Kir­che“ lob­te, beharrt auch schrift­lich gegen­über Fran­zis­kus dar­auf, daß sich die Kir­che öffent­lich bei den „ursprüng­li­chen Völ­kern“ ent­schul­di­gen sol­le.

Papst Franziskus stellt sich mit der neuen Enzyklika Fratelli tutti in die falsche Reihe.
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Gott schütze uns vor dem päpstlichen Kommunismus

Die jüng­ste Enzy­kli­ka von Papst Fran­zis­kus, es ist je nach Zähl­wei­se sei­ne drit­te oder zwei­te, beginnt mit den Wor­ten „Fra­tel­li tut­ti“. Er meint damit, daß alle Men­schen Brü­der sind. Die Kir­che hat das in den ver­gan­ge­nen 2000 Jah­ren nicht gelehrt. Alle Men­schen sind Got­tes Geschöp­fe, so lehrt die Kir­che, aber Brü­der, das sind die Getauf­ten.

152 brasilianische Bischöfe greifen das Staatsoberhaupt des Landes mit bisher nicht gekannter Härte an.
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Brasiliens Tragödie – 152 Bischöfe greifen Staatspräsident Bolsonaro frontal an

(Bra­si­lia) Die katho­li­schen Bischö­fe Bra­si­li­en suchen die offe­ne Kon­fron­ta­ti­on mit Staats­prä­si­dent Jair Bol­so­na­ro. Das größ­te Land Latein­ame­ri­kas zählt 277 Bis­tü­mer. 152 Bischö­fe haben eine „Char­ta an das Volk Got­tes“ gegen das Staats­ober­haupt unter­zeich­net, das zugleich Regie­rungs­chef ist. Das Doku­ment wur­de von eini­gen Bischö­fen ver­faßt, könn­te aber eben­so­gut vom links­ra­di­ka­len Forum von São Pau­lo stam­men, das

Leonardo Boff sieht im Coronavirus eine „Vergeltung“ von „Gaia“ und erntet damit Applaus.
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Das Coronavirus ist eine Strafe … dixit Leonardo Boff

(Bra­si­lia) Leo­nar­do Boff wur­de als Befrei­ungs­theo­lo­ge, mar­xi­sti­scher Theo­re­ti­ker und Kir­chen­re­bell bekannt. Boff trat vor bald 30 Jah­ren aus dem Fran­zis­ka­ner­or­den aus und leg­te sein Prie­ster­tum ab. Als Lai­en­theo­lo­ge ent­wickel­te er die mar­xi­sti­sche Befrei­ungs­theo­lo­gie zur mar­xi­sti­schen Öko­be­frei­ungs­theo­lo­gie wei­ter und ent­fern­te sich syste­ma­tisch von der Kir­che und dem christ­li­chen Glau­ben. Heu­te tritt er im lin­ken Spek­trum als

Zum Tod von Ernesto Cardenal, dem „Vermittler zwischen Marxismus und Christentum“
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Der uneinsichtige Revolutionär – Zum Tod von Ernesto Cardenal

(Mana­gua) Am Sonn­tag ist in der nica­ra­gua­ni­schen Haupt­stadt Mana­gua der Prie­ster, Befrei­ungs­theo­lo­ge, Dich­ter und mar­xi­sti­sche Revo­lu­tio­när und Poli­ti­ker Erne­sto Car­denal im Alter von 95 Jah­ren ver­stor­ben. Gefei­ert wur­de und wird er als „Ver­mitt­ler zwi­schen Mar­xis­mus und Chri­sten­tum“.

Bischof Sanchez Sorondo, der politische Berater von Papst Franziskus, zelebriert eine "peronistische Messe" in den Vatikanischen Grotten.
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„Peronistische Messe“ in den Vatikanischen Grotten

(Rom) Argen­ti­ni­ens neu­er Staats- und Regie­rungs­chef, der Link­s­pe­ro­nist Alber­to Ángel Fernán­dez vom Parti­do Jus­ti­cia­li­sta (PJ), stat­te­te in den ver­gan­ge­nen Tagen meh­re­ren euro­päi­schen Haupt­städ­ten einen Staats­be­such ab. Die Rei­se ging von Ber­lin über Rom nach Madrid und Paris. Haupt­grund der Rei­se­tä­tig­keit ist das Bestre­ben, vom Welt­wäh­rungs­fonds (IWF) der UNO einen neu­en Kre­dit oder eine Umschul­dung zu

Kardinalstaatssekretär Bertone und Kardinal Bergoglio: Der Kommissar für den Jesuitenorden.
Hintergrund

Kardinal Bertone wollte Bergoglio zum Kommissar des Jesuitenordens machen

(Madrid) Ein Buch ent­hüllt Merk­wür­di­ges: Tar­ci­sio Ber­to­ne, unter Papst Bene­dikt XVI. Kar­di­nal­staats­se­kre­tär, woll­te den Jesui­ten­or­den unter kom­mis­sa­ri­sche Auf­sicht stel­len las­sen. Zum Apo­sto­li­schen Kom­mis­sar des größ­ten Män­ner­or­dens der katho­li­schen Kir­che soll­te der Jesu­it Jor­ge Mario Ber­go­glio, der heu­ti­ge Papst, ernannt wer­den.

Roger Scruton, der konservative Denker gegen den Relativismus.
Hintergrund

Roger Scruton – Dissident wider das Einheitsdenken

(Lon­don) Im Alter von 75 Jah­ren ist am 12. Janu­ar der bri­ti­sche Phi­lo­soph und Publi­zist Sir Roger Scrut­on einem Krebs­lei­den erle­gen. Der kon­ser­va­ti­ve Den­ker war nicht nur ein gro­ßer Unter­stüt­zer der ost­eu­ro­päi­schen Dis­si­den­ten, als der er gewür­digt wird, son­dern selbst ein Dis­si­dent gegen das vor­herr­schen­de Den­ken.

Roberto de Mattei im Gedenken an den Historiker Jean de Viguerie.
Forum

Der französische Historiker und der italienische Philosoph – Im Gedenken an Jean de Viguerie

Von Rober­to de Mattei* Am 15. Dezem­ber 2019 gab der fran­zö­si­sche Histo­ri­ker Jean de Vigue­rie in Mon­taub­an sei­ne See­le Gott zurück. Zwei Wochen spä­ter, am 30. Dezem­ber, jähr­te sich der 30. Todes­tag des ita­lie­ni­schen Phi­lo­so­phen Augu­sto Del Noce. Was hat­ten die­se bei­den Per­sön­lich­kei­ten der katho­li­schen Kul­tur des 20. Jahr­hun­derts gemein­sam?

Kardinal Claudio Hummes bei der „Eucharistie des Pakts“ am 20. Oktober 2019 in den Domitilla-Katakomben
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Neuer Katakombenpakt als Erfüllung des Zweiten Vatikanischen Konzils?

Von Rober­to de Mattei* Das gehei­me Testa­ment des Zwei­ten Vati­ka­ni­schen Kon­zils ist öffent­lich und offi­zi­ell gewor­den. Am 20. Okto­ber 2019 wur­de in den Kata­kom­ben von Domi­til­la der „Pakt für eine die­nen­de und arme Kir­che“ fei­er­lich erneu­ert, der am 16. Novem­ber 1965 von 42 Kon­zils­vä­tern weni­ge Wochen vor dem Abschluß der Kir­chen­ver­samm­lung geschlos­sen wor­den war.