Die „Pachamama“ als weibliche Gottheit und „Mutter Erde“ ist eine Erfindung aus jüngster Zeit aus der Gegend am Rio de la Plata und am Rhein.
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Pachamama – Ein modernistisches, pseudo-folkloristisches Konstrukt

Von Anto­nio Tor­til­la­ta­pa Fünf Jahr­hun­der­te lang, seit der Ent­deckung Ame­ri­kas, spiel­te bis zum Ende des 20. Jahr­hun­derts „Pach­a­ma­ma“ kei­ne Rol­le von Bedeu­tung im Schrift­tum über und aus Süd­ame­ri­ka. Woher rührt dann die Rol­le, die die­ser Figur im Zuge der Ama­zo­nas­syn­ode zuer­kannt wur­de? Die Spu­ren­su­che lie­fert drei Strän­ge:

Pachamama-Gebet am vergangenen Samstag in einer Kirche. Die Ausbreitung heidnischer Elemente, von oben veranlaßt.
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Wie der heidnische Pachamama-Kult in die Kirche eindringt

(Rom) Wenn der Papst es kann, und die Bischö­fe es kön­nen, war­um soll­te es nicht auch ein Pfar­rer kön­nen – und da die Din­ge sich bei jeder Wen­dung ein Stück wei­ter­dre­hen, ließ im Bis­tum Vero­na ein Pfar­rer ein Gebet zu Pach­a­ma­ma beten. Aller­dings begeh­ren die Gläu­bi­gen dage­gen auf.

Pünktlich zur Amazonassynode wird die „totale und vollständige" Rehabilitierung von Gutsavo Gutierrez und der Befreiungstheologie vollzogen.
Hintergrund

Die „totale und vollständige“ Rehabilitierung der Befreiungstheologie

(Rom) Gusta­vo Gut­ier­rez, der „Vater der Befrei­ungs­theo­lo­gie“ kehrt erneut in den Vati­kan zurück, dies­mal als Kon­fe­renz­red­ner. Damit gelangt ein 2013 von Papst Fran­zis­kus begon­ne­ner Weg an sein Ziel: die „tota­le und voll­stän­di­ge“ Reha­bi­li­tie­rung von Gut­ier­rez und der Befrei­ungs­theo­lo­gie.

Papst Franziskus und die Diktatoren Lateinamerikas
Hintergrund

„Staatsstreich im Namen des Papstes“

(Bue­nos Aires) Die Soli­da­ri­täts­be­kun­dung von Papst Fran­zis­kus für den in Bra­si­li­en wegen Kor­rup­ti­on inhaf­tier­ten Ex-Staats­­­prä­­si­­den­­ten Luiz Iná­cio Lula da Sil­va schlägt in Latein­ame­ri­ka hohe Wel­len. Ein Teil der Medi­en ver­sucht den Vor­fall klein­zu­re­den oder zu recht­fer­ti­gen. Ein ande­rer Teil sieht dar­in eine Ein­mi­schung in die inner­staat­li­chen Ange­le­gen­hei­ten aller Staa­ten eines gan­zen Halb­kon­ti­nents. Gemeint ist nicht

Papst Franziskus empfingt lateinamerikanische Linkspolitiker, um mit ihnen die Lage des brasilianischen Ex-Präsidenten Lula da Silva zu besprechen, der wegen Korruption im Gefängnis sitzt. Franziskus verglich die Situation Lulas mit der von Jesus Christus und rückte die Verurteilung Lulas in die Nähe eines „Staatsstreiches“.
Hintergrund

Papst warnt vor „Staatsstreich mit weißen Handschuhen“

(Rom) Die Sym­pa­thien von Papst Fran­zis­kus für Links­po­li­ti­ker sind bekannt. Vor weni­gen Tagen ver­glich er die Straf­ver­fol­gung des Ex-Staats­­­prä­­si­­den­­ten von Bra­si­li­en, Lula da Sil­va, sogar mit der Ver­fol­gung von Jesus Chri­stus, wie ein ehe­ma­li­ger, chi­le­ni­scher Mini­ster ver­si­chert.

Mangelnde Begeisterung der Chilenen für den Papstbesuch läßt Vatikanisten rätseln.
Hintergrund

Vatikanisten von mangelnder Begeisterung der Chilenen überrascht

(Sant­ia­go de Chi­le) Die bür­­ger­­lich-kon­­ser­­va­­ti­­ve, chi­le­ni­sche Tages­zei­tung La Terce­ra ver­öf­fent­lich­te zum letz­ten Besuchs­tag von Papst Fran­zis­kus in Chi­le auf zwei gan­zen Sei­ten den aus­führ­li­chen Arti­kel: „Vati­ka­ni­sten sind über man­geln­de Begei­ste­rung der Chi­le­nen über­rascht“.

Latinobarometro: Religionserhebung vor dem Papstbesuch in Chile und Peru
Nachrichten

Kirche verliert in Lateinamerika an Boden

(Rom) Papst Fran­zis­kus wird am kom­men­den Mon­tag zum vier­ten Mal in sei­nem Pon­ti­fi­kat nach Süd­ame­ri­ka auf­bre­chen. Bis zum 21. Janu­ar wird er zunächst Chi­le, dann Peru besu­chen. Im Vor­feld stell­te gestern das Markt- und Mei­nungs­for­schungs­in­sti­tuts Lati­no­ba­ro­me­tro in Sant­ia­go de Chi­le die neue Stu­die „Papst Fran­zis­kus und die Reli­gi­on in Chi­le und Latein­ame­ri­ka“ vor.

Nachrichten

Populist ist neuer Kampfbegriff der Ultraliberalen

(Rom) „Latein­ame­ri­ka“ heißt das Gesprächs­buch, das Papst Fran­zis­kus mit dem argen­ti­ni­schen Jour­na­li­sten Her­n­an Reyes Alcai­de ver­öf­fent­lich­te, dem Rom-Kor­­re­­s­pon­­den­­ten der Pres­se­agen­tur Telam von mar­kan­ter Gestalt. Es wur­de von der Päpst­li­chen Kom­mis­si­on für Latein­ame­ri­ka in Rom vor­ge­stellt. Am ver­gan­ge­nen Sams­tag ver­öf­fent­lich­te die chi­le­ni­sche Tages­zei­tung El Mer­cu­rio eini­ge Aus­zü­ge, in der Papst Fran­zis­kus auf die Fra­ge ein­geht, ob