Papst Franziskus und die Diktatoren Lateinamerikas
Hintergrund

„Staatsstreich im Namen des Papstes“

(Buenos Aires) Die Solidaritätsbekundung von Papst Franziskus für den in Brasilien wegen Korruption inhaftierten Ex-Staatspräsidenten Luiz Inácio Lula da Silva schlägt in Lateinamerika hohe Wellen. Ein Teil der Medien versucht den Vorfall kleinzureden oder zu rechtfertigen. Ein anderer Teil sieht darin eine Einmischung in die innerstaatlichen Angelegenheiten aller Staaten eines ganzen Halbkontinents. Gemeint ist nicht

Latinobarometro: Religionserhebung vor dem Papstbesuch in Chile und Peru
Nachrichten

Kirche verliert in Lateinamerika an Boden

(Rom) Papst Franziskus wird am kommenden Montag zum vierten Mal in seinem Pontifikat nach Südamerika aufbrechen. Bis zum 21. Januar wird er zunächst Chile, dann Peru besuchen. Im Vorfeld stellte gestern das Markt- und Meinungsforschungsinstituts Latinobarometro in Santiago de Chile die neue Studie „Papst Franziskus und die Religion in Chile und Lateinamerika“ vor.

Nachrichten

Populist ist neuer Kampfbegriff der Ultraliberalen

(Rom) „Lateinamerika“ heißt das Gesprächsbuch, das Papst Franziskus mit dem argentinischen Journalisten Hernan Reyes Alcaide veröffentlichte, dem Rom-Korrespondenten der Presseagentur Telam von markanter Gestalt. Es wurde von der Päpstlichen Kommission für Lateinamerika in Rom vorgestellt. Am vergangenen Samstag veröffentlichte die chilenische Tageszeitung El Mercurio einige Auszüge, in der Papst Franziskus auf die Frage eingeht, ob

Rodolfo Kusch (1922-1979), der Stichwortgeber für das "Volksverständnis" von Papst Franziskus
Hintergrund

Die Unbekannte „Volk“ – Papst Franziskus enthüllt, wer ihm den „Pueblo“-Mythos erzählt hat

(Rom) In Dominique Woltons Buch „Politik und Gesellschaft“, das zwölf Gespräche des französischen Soziologen mit Papst Franziskus enthält und Anfang September erschienen ist, findet sich nicht nur die Enthüllung, daß Papst Franziskus am Ende seiner Amtszeit als Jesuitenprovinzial von Argentinien, die Hilfe einer jüdischen Psychologin in Anspruch nahm und daß es „zu traditionalistische Kreise“ in

Loris Zanatta: "Es ist keine Beleidigung, Papst Franziskus einen Populisten zu nennen".
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Loris Zanatta: „Papst Franziskus ist ein typischer Vertreter des lateinamerikanischen Populismus“

(Buenos Aires) Am 1. August veröffentlichte Clarin, die größte argentinische Tageszeitung, einen Leitartikel von Ricardo Roa, mit dem das „lärmende Schweigen“ von Papst Franziskus zur Staatskrise in Venezuela kritisiert wurde. Darin wurde Loris Zanatta zitiert, Professor für Lateinamerikanische Geschichte an der Universität Bologna. In der aktuellen August-Ausgabe des argentinischen Wirtschaftsmagazins Fortuna wurde nun ein Interview

Papst Franziskus und seine "Gegner": Umbau der Kirche durch Bischofsernennungen
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Die amerikanischen Gegner von Papst Franziskus

(Rom) „Die italienischen Bischöfe befinden sich inzwischen ganz unter der Kontrolle Bergoglios. Die hartnäckigste Opposition kommt aber aus Übersee.“ So kommentiert der bekannte Vatikanist, Sandro Magister, die jüngsten personellen Umbesetzungen auf der Apenninenhalbinsel. Die Führungsspitze der in der Weltkirche wichtigen Italienischen Bischofskonferenz besteht nur mehr aus „Bergoglianern“. Ein solcher ist auch der neue Vikar, der