Die Phantasiezahl der Europride 2019 in Wien

Leitmedien und Fake News



Die Euro Pride 2019 als Fake News-Produzent. Die fatamorganisch aufgeblasene Teilnehmerzahl wurde von den Medien ungeprüft weitergegeben.
Die Euro Pride 2019 als Fake News-Produzent. Die fatamorganisch aufgeblasene Teilnehmerzahl wurde von den Medien ungeprüft weitergegeben.

„Jedes Jahr wird von den Hauptstrommedien angekündigt, dass die Teilnehmerzahlen der Regenbogenparade wieder gestiegen sei. Diesmal wurde zur aberwitzigen Phantasiezahl von angeblich 500.000 Teilnehmern gegriffen und ungeprüft verbreitet. Tatsächlich war auf Grund der enormen Hitze auch die Regenbogenparade viel schlechter besucht als in den letzten Jahren. Man kann es natürlich nur schätzen, aber wenn man etwa die Standfläche der Parade auf der Ringstraße ausrechnet, können nicht mehr als vielleicht 20.000 Personen wirklich teilgenommen haben – einschließlich aller Schaulustigen.“

Das Onlinemagazin Unzensuriert, 17. Juni 2019.

Auf Wikipedia läßt sich die Phantasiezahl auch finden. Dort werden 460.000–500.000 Teilnehmer genannt und dazu Berichte der beiden Linksmedien ORF Online und der Tageszeitung Standard als Quellen genannt. Die Zahlenangabe von Unzensuriert wird sich dort hingegen wohl nie finden.

Der linke Standard titelte euphorisch:

„Halbe Million marschiert bei Europride in Wien.“

Und berichtete:

„Nun ist es auch offiziell: Bei der 24. Wiener Regenbogenparade am Samstag haben so viele Menschen wie noch nie mitgemacht. Eine Sprecherin teilte der APA mit, dass rund 460.000 bis 500.000 Personen daran teilgenommen haben. Das ist ein neuer Rekord, der im Vorfeld bereits erwartet wurde.“

„Offiziell“?

Seit wann ist die Teilnehmerzahl eines Veranstalters ohne Gegenprüfung eine „offizielle“ Angabe? Die Neigung, die Zahlen aufzublasen liegt auf der Hand, besonders beim Homo-Spektakel, zumal bereits im Vorfeld die Zahl von „bis zu 500.000 erwarteten Teilnehmern“ über die Medien hinausposaunt wurde. Der Standard schreibt es selbst: „ein neuer Rekord, der im Vorfeld bereits erwartet wurde“. Die Angaben der Veranstalter gegenüber der APA und die Medienberichte waren nichts anderes als eine sich selbst erfüllende Vorhersage. Andernfalls hätte man eingestehen müssen, daß weniger Teilnehmer als erwartet gekommen sind. Weit weniger!

Zählen sollte man können

Normalerweise halten Medien bei der Polizei Rückfrage, die bei der Einschätzung von Teilnehmerzahlen mehr Erfahrung hat und vor allem nüchterner zählt. Schließlich muß sie aus sicherheitstechnischen Gründen einen wirklichkeitsnahen Überblick behalten. Genau das taten die Medien, siehe Standard, in denselben Berichten bezüglich der Teilnehmerzahl des gleichzeitig in der Wiener Innenstadt durchgeführten Marsches für die Familie. Sieh einer an.

Die Polizei hätte der APA auch zur Euro Pride eine realistischere Zahl liefern können, und die wäre deutlich niederer, ja sehr deutlich niederer ausgefallen, als die von der Presseagentur verbreitete. Doch die seriösen Leitmedien fragen offensichtlich nur nach, wenn es ihnen gerade paßt.

So verbreitete die APA eine durch die Homo-Brille wundersam vermehrte Phantasiezahl des Veranstalters. Seriöser Journalismus konnte das schon mal besser. Über die APA gelangte die unter der brütenden Hitze jenes Tages fatamorganisch entstandene Teilnehmerzahl ungeprüft in jede österreichische und internationale Redaktion.

Ein Paradebeispiel wie Fake News entstehen. Sorry, „Leitmedien“ produzieren keine Fake News, nie, niemals. Ehrenwort.

Exorbitant aufgeblasene Teilnehmerzahlen bei internationalen Gay Prides sind seit Jahren an der Tagesordnung. Die Veranstalter und ihr homophiler Medientroß fiebern sich geradezu in Phantasiezahlen hinein. In Wirklichkeit wird ein Medienhype inszeniert, der im nicht ungewollten Nebeneffekt psychologischen Druck auf die Öffentlichkeit und vor allem die Politik erzeugen soll. Die Folgen bleiben nicht aus: Österreich kann sich seit dem 15. Juni mit dem zweifelhaften Primat „schmücken“, das erste Land zu sein, bei dem das Staatsoberhaupt zum tuntigen Publikum gesprochen hat. Dieser Primat kommt dem grünen Bundespräsidenten Alexander Van der Bellen zu. Der 2016 ja auch durch ein kleines Geschmäckle beim Zählen ins Amt gelangte. Selbst der grau-blaße, sozialdemokratische Alt-Bundespräsident Heinz Fischer trat mit Homo-Farben auf. Wahrscheinlich konnten sich beide ersten Männer der Republik abends sogar noch im Spiegel in die Augen schauen.

Die Vernetzung der Homo-Lobby mit Grünen und SPÖ wurde offensichtlich. Beide Parteien konnten die Veranstaltung für Wahlkampfwerbung nützen und dank der übertriebenen Medienaufmerksamkeit einen Mehrwert einstreichen. Oder auch nicht – sollte ein Großteil der Bevölkerung, was zu hoffen ist, noch alle Tassen im Schrank haben.

In Wien war es erst bei der SPÖ-Kundgebung am 1. Mai zu einer entlarvenden „Zahlenpanne“ gekommen. Die Genossen und -innen meldeten sagenhafte 120.000 Teilnehmer, die Polizei aber nur 12.000 und lieferte nach einem öffentlichen Hickhack auch die Beweise. Damals war mit Herbert Kickl allerdings noch ein Freiheitlicher Bundesinnenminister. Er hätte wohl auch dafür gesorgt, dem Zahlenluftballon der Euro Pride 2019, in Wien Regenbogenparade genannt, die Luft auszulassen.

Epidemische Gesundheitsgefährdung

Mit den Gay Prides, Euro Prides und World Prides sind aber noch ganz andere Probleme verbunden als chronische Zählschwäche bei Pride-Veranstaltern und Leitmedien-Journalisten. Katholisches.info berichtete 2017 über die Hepatitis-A-Epidemie nach der Europride 2016 in Amsterdam:

Während die zuständigen Behörden zum Schutz der Gesundheit zu Recht bei Risiken einschreiten und Gefahrensituationen bannen, schauen sie bei den Gay Prides weg, obwohl sie Ursache epidemischer Gesundheitsgefährdungen sind. 2017 forderte die NGO OsservatorioGender deshalb:

„Zudem sollten aus Gesundheitsgründen und zur Epidemieprävention alle in Europa geplanten Gay Prides abgesagt werden.“

Angesichts der medial aufgebauschten Gay-Pride-Stimmung verwundert es nicht, daß auch die Medien diese Frage nicht thematisieren.

Nichts soll den großen „Spaß“ und die totale Entblödung stören, der unter dem geradezu blasphemischen Generalmotto „Love is Love“ stattfindet. Die Bilder der Regenbogenparade sprechen für sich.

Text: Andreas Becker/Martha Burger
Bild: Youtube (Screenshot)

Siehe auch:

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1 Kommentar

  1. Kanzler Kurz wird derzeit von einigen konservativ-rechtgläubigen Medien als Saubermann aufgebaut, nur weil er nicht an einer Homoveranstaltung, stattdessen aber an Awakening Europe teilgenommen hat.

    Kurz sei rein zufällig dagewesen, hieß es erst. Später erfuhr man, Kurz sei eingeladen gewesen.

    Kurzens Verhätnis zu Soros/Clinton/Obama ist bis heute nicht abschließend geklärt. Ich vermute stark, die FPÖ wurde inÖsterreich mit Wissen der ÖVP gestürzt, da man sich von dem konservativen Profil und der Eindeutigkeit in der Migrationspolitik befreien will/wollte und eine neue Koalition mit der SPÖ sucht, um wieder auf den Merkelzug aufzuspringen (Migartionspakt/Neue Flüchlingsschwemme gepant; soll aber verdeckt ablaufen; die Medien sollen nicht mehr berichten; so ein Bilderberg-Insider, der auch die 15er Schwemme vorausgesagt/ausgeplaudert hat). Österreich hängt wirtschaftlich am Tropf Deutschlands.

    Unfassbar war für mich gestern zu lesen, dass die Neuwahlen tatsächlich auf den 29.09. gelegt werden sollen; ich sage unfassbar, da bereits im Januar/Februar Neuwahlen für Österreich von Insidern der Bilderbergerkonferrenz angekündigt worden waren.

    Ein Feuerzeug wurde fotographiert, auf dem stand: „Neuwahlen am 29.09.2019.“

    Ich beschloss, dieses Datum nicht aus dem Blick zu verlieren; gestern lese ich nun eben diesen Satz, dieses vorangekündigte Datum – bestätigt!!!

    Ich bin überzeugt davon, dass man in Österreich derzeit massiv getäuscht wird; und das nicht nur bezüglich von fingierten Zahlen, bei denen mal eben eine Null mehr angehängt wird.

    Kardinal Schönborn ist für mich gleichzusetzen mit der Agenda der UNO und der von Papst Franziskus. Wer sich als Politiker mit Schönborn zeigt, scheint dieselbe Richtung zu verfolgen.

    Es wird so getan, als sei Awakening Europe eine Gegenveranstaltung zur UNO-Gay-Agenda. Sie ist zwar gegen Gay, ist aber augrund der ökumenischen Stoßrichtung diffus. Franziskus und Schönborn, setzen der Gay-Bewegung allerdings nichts oder zu wenig entgegen; Stattdessen setzen sie immer wieder die falschen Zeichen. Es reicht darum nicht, sich durch eine Teilnahme an Awakening Europe scheinbar reinwaschen zu wollen. Es müssen auch eindeutige Statements erfolgen; irritierende Verbindungen und Treffen müssen aufgegeben werdeb.

    Das Lehramt muss mit aller Kraft gegen den Mainstream und dessen Politik sprechen. Es darf auch keine gegenteiligen Bilder oder Gesten in Umlauf bringen, die viel stärker wirken als Worte.

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