Gay Pride für alle — UNO hat weltweite Homo-Offensive gestartet

 Gay Pride für alle: UNO startet Offensive für Homo-Rechte(New York) Die UNO hat Ende Juli eine Homo-Offen­si­ve gestar­tet. Ziel der Kam­pa­gne ist es, für die „Rech­te“ von LGBT-Per­so­nen zu wer­ben und „Homo­pho­bie“ und „Trans­pho­bie“ zu bekämp­fen. Der Begriff „Homo­pho­bie“ ist eben­so ein Neo­lo­gis­mus wie die brand­neue Neu­schöp­fung „Trans­pho­bie“. Nicht mehr ganz so neu ist das Akro­nym LGBT, das „Les­ben, Gay, Bise­xu­el­le, Trans­se­xu­el­le“ meint. Die neue Pro­pa­gan­daof­fen­si­ve der Ver­ein­ten Natio­nen nennt sich Free & Equal (Frei und gleich). Die Aus­sa­ge von UNO-Gene­ral­se­kre­tär Ban ki-moon (sie­he Bild) faßt die offi­zi­el­le Gen­der-Dok­trin zusam­men.

Die Kam­pa­gne geht vom Büro des Hohen Kom­mis­sars der Ver­ein­ten Natio­nen für Men­schen­rech­te (UNHCHR) mit Sitz in Genf aus. Die 1994 errich­te­te UNO-Unter­or­ga­ni­sa­ti­on hat die Auf­ga­be, die Durch­set­zung und Ein­hal­tung der Men­schen­rech­te vor­an­zu­trei­ben. Grund­la­ge der UNHCHR-Men­schen­rechts­ar­beit ist inzwi­schen die Gen­der-Ideo­lo­gie, die welt­weit durch­ge­setzt wer­den soll. Mit einem Jah­res­haus­halt von etwa 120 Mil­lio­nen US-Dol­lar ste­hen dem „Büro“ aus­rei­chend Mit­tel zur Ver­fü­gung.

UNO-Dokument Born free and equal

Das Vade­me­cum der neu­en Kam­pa­gne ist ein 64 Sei­ten lan­ges Doku­ment mit dem Titel Born free and equal. Bereits der Unter­ti­tel läßt durch die Stich­wör­ter „ Geschlech­ter­iden­ti­tät“ und „sexu­el­le Ori­en­tie­rung“ erken­nen, was mit dem Titel gemeint ist. Die Kam­pa­gne ist so ange­legt, daß sie nicht pri­mär „poli­tisch“ wir­ken, son­dern vor allem „erzie­hen“ will, wie Navi Pil­lay erklär­te. Die Süd­afri­ka­ne­rin ist seit 2008 Hohe Kom­mis­sa­rin für Men­schen­recht der UNO. Aller­dings wer­den neben den kul­tu­rel­len Aspek­ten punkt­ge­nau jeweils recht­li­che Hin­wei­se ein­ge­floch­ten, was an gesetz­li­chen Ände­run­gen vor­ge­nom­men oder wel­che Bestim­mun­gen erlas­sen wer­den soll­ten, um „Dis­kri­mi­nie­run­gen bekämp­fen“ zu kön­nen.

Die UNO for­dert im genann­ten Doku­ment die Staa­ten auf, die „Homo-Ehe“ zu lega­li­sie­ren, wenn­gleich das Doku­ment das Wort „Ehe“ nicht gebraucht. Viel­mehr heißt es aus­drück­lich, daß das inter­na­tio­na­le Rech­te im Zusam­men­hang mit den Men­schen­rech­ten nicht die Aner­ken­nung einer „sol­chen ver­lan­ge. Gleich­zei­tig aber wird im sel­ben Doku­ment eine „Gleich­be­hand­lung“ homo­se­xu­el­ler Paa­re mit hete­ro­se­xu­el­len Paa­ren durch „recht­li­che Aner­ken­nung“ gefor­dert.

Frankreich Paradebeispiel für UNO-Vorgaben: Von Homo-Partnerschaft über Homo-Ehe zum Maulkorb-Erlaß

Das UNO-Doku­ment sagt damit recht unver­hoh­len, daß For­men, wie „ein­ge­tra­ge­ne“ oder „aner­kann­te Part­ner­schaf­ten“, ledig­lich ein erster Schritt zur recht­li­chen Aner­ken­nung von Homo-Part­ner­schaf­ten sind. Sie bil­den das Tro­ja­ni­sche Pferd, durch das der Angriff zur Aus­he­be­lung der Rechts­ord­nung zum Schutz der Fami­lie, die auf der Ehe zwi­schen Mann und Frau grün­det, mög­lich wird. Frank­reich ist das Para­de­bei­spiel für die­sen Weg: die erste Etap­pe lau­te­te „ein­ge­tra­ge­ne Part­ner­schaf­ten“, wobei die Lega­li­sie­rung der „Homo-Ehe“ aus­drück­lich aus­ge­schlos­sen wur­de; die zwei­te Etap­pe lau­te­te hin­ge­gen Lega­li­sie­rung der „Homo-Ehe“; die drit­te, gera­de dis­ku­tier­te Etap­pe ist ein Maul­korb für nicht homo-kor­rek­te Mei­nun­gen.

Ana­ly­siert man die das UNO-Doku­ment, das 2012 erstellt wur­de, und ver­gleicht von Land zu Land die gel­ten­den Rechts­nor­men oder in den Par­la­men­ten dis­ku­tier­ten Gesetz­ent­wür­fen, wird offen­sicht­lich, daß ein beacht­li­cher Teil bereits umge­setzt wur­de oder sich in der unmit­tel­ba­ren Umset­zungs­pha­se befin­det. Ekla­tan­tes Bei­spiel sind die Ad-hoc-Gesetz­ent­wür­fe, mit denen in den mei­sten west­eu­ro­päi­schen Staa­ten „Homo­pho­bie“ und „Trans­pho­bie“ zum Straf­tat­be­stand gemacht wur­den oder gemacht wer­den sol­len. Par­la­men­ta­ri­sche Beschlüs­se, die zum Teil fast unter Aus­schluß der Öffent­lich­keit über die Büh­ne gin­gen und gehen, obwohl sie einen schwer­wie­gen­den Ein­griff in die Grund- und Men­schen­rech­te bedeu­ten, vor allem der Meinungs‑, Ver­samm­lungs- und Reli­gi­ons­frei­heit. Die mei­nungs­füh­ren­de Mas­sen­me­di­en berich­ten nicht dar­über und daher exi­stiert das The­ma auch nicht.

UNO-Kampagne will „erziehen“ — Ziele politisch bereits weitgehend Realität

Die Lega­li­sie­rung von Homo-Part­ner­schaf­ten oder „Homo-Ehe“ ist bereits in gro­ßem Stil Rea­li­tät. Die Kri­mi­na­li­sie­rung von nicht homo-kor­rek­ten Mei­nun­gen weit­ge­hend eben­so. Für die For­de­rung  eige­ne Per­so­nal­aus­wei­se für „Trans­se­xu­el­le“ zu schaf­fen, die das gera­de von ihnen „gefühl­te“ Geschlecht wie­der­ge­ben, wird von eini­gen poli­tisch kor­rek­ten Rich­tern bereits eine Bre­sche in das gel­ten­de Rechts­sy­stem geschla­gen. Erst vor weni­gen Tagen gab ein Rich­ter in der nord­ita­lie­ni­schen Stadt Rovereto einem Mann recht, der mit der For­de­rung vor Gericht gezo­gen war, daß in sei­nem Per­so­nal­aus­weis das Geschlecht als weib­lich ange­ge­ben wer­den müs­se, was die zustän­di­gen Kom­mu­nal­be­am­ten abge­lehnt hat­ten, weil sie offen­sicht­lich einen Mann vor sich ste­hen sahen.

Die mei­sten Staa­ten haben bereits inter­ne Richt­li­ni­en an die Beam­ten­schaft und öffent­li­che Bedien­ste­te erlas­sen, sich „LGBT-gerecht“ zu ver­hal­ten (sie­he eige­nen Bericht).

Promotor Ricky Martin — UNO will bestimmtes gesellschaftlich-kulturelles Modell fördern

Zu den Pro­mo­to­ren der UNO-Offen­si­ve gehört der bekann­te Sän­ger Ricky Mar­tin, der sich 2008 öffent­lich als homo­se­xu­ell bekann­te. Gleich­zei­tig zeig­te er damals der Welt sei­ne Zwil­lings­kin­der, die er sich von einer gekauf­ten „Leih­mut­ter“ aus­tra­gen hat­te las­sen. In einem Inter­view für Vani­ty Fair, jener Zeit­schrift, die jüngst ein Foto von Papst Fran­zis­kus auf der Titel­sei­te ver­öf­fent­lich­te, sag­te Ricky Mar­tin 2011, daß er die „Mut­ter“ sei­ner Kin­der über Inter­net aus­ge­sucht hat­te und die Absicht hege, noch ein drit­tes Kind haben zu wol­len, dies­mal „viel­leicht“ ein Adop­tiv­kind. Der „kin­der­freund­li­che“ Sän­ger ist offi­zi­el­ler UNICEF-Bot­schaf­ter. Auf der Inter­net­sei­te der UN-Kam­pa­gne Free & Equal wird er sogar als Ver­fech­ter der Kin­der­rech­te prä­sen­tiert. Offen­sicht­lich gehört es weder für Ricky Mar­tin noch für die UNO zu den Kin­der- und Men­schen­rech­ten, eine Mut­ter zu haben. Im sel­ben Inter­view erklär­te der Sän­ger übri­gens auch, daß die „Homo-Ehe“ ein „Men­schen­recht“ sei. Die Men­schen­rechts­er­klä­rung dürf­te er zwar nie gele­sen haben, doch erklä­ren sei­ne Aus­sa­gen, daß die Ent­schei­dung, ihn zum Pro­mo­tor der neu­en UN-Homo-Kam­pa­gne zu machen, kein Zufall war. Eine Ent­schei­dung, die offen­sicht­lich macht, daß die UNO mit ihrer Offen­si­ve ein ganz bestimm­tes kul­tu­rel­les und gesell­schaft­li­ches Modell för­dern will.

Kapitel 5: Meinungs- und Versammlungsfreiheit wird nur aus Homo-Sicht behandelt

Eine eige­ne Anmer­kung ver­dient noch das fünf­te Kapi­tel von Born free and equal. Es betrifft die Meinungs‑, Rede- und Ver­samm­lungs­frei­heit. Das grund­le­gen­de The­ma wird in dem Kapi­tel aus­schließ­lich und ein­sei­tig aus der Sicht der „Homo-Pro­pa­gan­da“ und der „öffent­li­chen För­de­rung der Homo­se­xua­li­tät“ behan­delt. Das „Pro­blem“ sei­en, laut UNO, jene Staa­ten, die die Durch­füh­rung von Gay Pri­des und ganz all­ge­mein Homo-Akti­vi­sten behin­dern. Die Abhal­tung von obszön-clow­nes­ken Kar­ne­va­lia­den mit per­ver­sen Gesten und Dar­stel­lun­gen, die sich durch die Fix­punk­te Geschmack­lo­sig­keit, Belei­di­gung der guten Sit­ten und Got­tes­lä­ste­rung cha­rak­te­ri­sie­ren und ein ver­ant­wor­tungs­lo­ser Mul­ti­pli­ka­tor von Geschlechts­krank­hei­ten sind, gel­ten der UNO und dem Büro des Hohen Kom­mis­sars für Men­schen­rech­te als Maß­stab für die Ein­hal­tung der Men­schen­rech­te. War­um Homo­se­xua­li­tät eine „öffent­li­che För­de­rung“ ver­dient, was etwas ganz ande­res ist, als die Rech­te und die Wür­de eines jeden Men­schen zu schüt­zen und zu ver­tei­di­gen, wird von den UN-Homo­se­xua­li­sie­rungs-Ideo­lo­gen nicht erklärt. Eben­so­we­nig wird von den UNO-Pro­pa­gan­di­sten etwas dar­über gesagt, war­um Maß­stä­be des gesun­den Men­schen­ver­stan­des und Geschmacks zwar für alles und alle, nicht aber für LGBT-Ver­an­stal­tun­gen gel­ten sol­len. In den mei­sten west­li­chen Staa­ten wer­den dra­ko­ni­sche Stra­fen ver­hängt, wenn ein Mann gegen­über einer Frau eine als unsitt­lich oder als Belä­sti­gung inter­pre­tier­ba­re Geste voll­zieht, wäh­rend Homo­se­xu­el­le bei ihren skan­da­lö­sen Umzü­gen in aller Öffent­lich­keit hem­mungs­los, scham­los und per­vers sein dür­fen. Ein­schrän­kun­gen wer­den, wie das neue UNO-Doku­ment zeigt, als „Ver­let­zung“ der Men­schen­rech­te betrach­tet, die in Frank­reich und Groß­bri­tan­ni­en (bald auch in Ita­li­en) mit dem Straf­ge­setz­buch ver­folgt wer­den kön­nen.

UNO-Kampagne besorgniserregend: Schweigen zu wirklicher Einschränkung der Menschenrechte

Die UNO-Kam­pa­gne ist umso besorg­nis­er­re­gen­de­rer, weil sie von den­sel­ben Men­schen­rechts­be­auf­trag­ten vor­an­ge­trie­ben wird, die dazu schwei­gen, wenn gleich­zei­tig die Par­la­men­te Frank­reichs und Ita­li­ens Maul­korb-Geset­ze „gegen Homo­pho­bie“ dis­ku­tie­ren, mit denen meh­re­re Men­schen­rech­te ver­letzt und ein­ge­schränkt wer­den und die fran­zö­si­sche Regie­rung gegen fried­lich demon­strie­ren­de Frau­en, Kin­der und Män­ner die Poli­zei ein­setzt. Vom Büro der Hohen Men­schen­rechts­kom­mis­sa­rin war nichts zu hören. Die ein­zi­ge Frei­heit, die für die UNO zu garan­tie­ren ist, scheint die Frei­heit der Homo­se­xu­el­len zu sein, ihre Homo­se­xua­li­tät demon­strie­ren und eine Lob­by bil­den zu kön­nen, die auch den letz­ten gesell­schaft­li­chen Win­kel durch­dringt.

Text: Giu­sep­pe Nar­di
Bild: unfe.org Screen­shot

14 Kommentare

  1. Die Kohor­ten der Höl­le fei­len wei­ter
    an ihrem Hin­ter­halt.
    Erz­bi­schof Crepal­di von Tri­est fasst die Stra­te­gie der Fin­ster­lin­ge vor­treff­lich zusam­men:
    -
    „Die Homo­se­xu­el­len-Lob­by defi­niert jeg­li­che Kri­tik an ihr in homo­phob und kri­mi­nell um.
    Die Homo-Ideo­lo­gie ist ein HEIMTÜCKISCHES Pro­gramm, das sich fort­schritt­lich und libe­ral aus­gibt, um allen einen Maul­korb auf­zu­set­zen und die Frei­heit zu rau­ben“
    -

    „Gen­de­ris­mus“
    hat zum Ziel, die Poli­tik ( und wie gese­hen auch Glie­der der Kir­che ) auf den 
    „Gen­der Main­strea­ming“ zu lot­sen mit dem Ziel
    die Geschlechts­rol­len von Mann und Frau auf­zu­lö­sen !“
    Eine Kul­tur­re­vo­lu­ti­on mit der Absicht, die Gesell­schaft in 
    „ihrem „Her­zen“ zu ver­än­dern und somit das christ­lich gepräg­te Wer­te­fun­da­ment“ 
    — die­ses ist frei­lich vie­ler­orts ohne­hin bloss nur noch ein Tor­so -
    „voll­ends zu zer­stö­ren !“
    „Das völ­li­ge „Auf den Kopf­stel­len““ der Ord­nung der aller­hei­lig­sten Drei­fal­tig­keit, GOTTES !
    Die damit ein­her­ge­hen­den „Zie­le“:
    — Hete­ro-Sexua­li­tät soll als Norm „über­wun­den“ (?!)wer­den…..
    — das Ziel ist die „Gleich­wer­tig­keit“ (?!) jeder sexu­el­len Ori­en­tie­rung 
    Die Stra­te­gie:
    — Hin­ter dem Rücken der Oef­fent­lich­keit wird eine 
    „Umer­zie­hung“ von Kin­dern und Jugend­li­chen in die Wege gelei­tet
    — Begin­nend an der Basis….in „Kin­der­gär­ten und Schu­len“
    — fort­ge­führt in den“Ausbildungseinrichtungen“
    — ver­fei­nert an “Uni­ver­si­tä­ten“ 
    — hofiert von “staat­li­chen Insti­tu­tio­nen“
    — reprä­sen­tiert von der mehr­heit­lich wahr­heits­feind­li­chen “EU und UNO“ (!)
    Let­ze­re trei­ben die­se Teu­fe­lei mit Hil­fe der „auf­ge­klär­ten“ v.a. west­li­chen Regie­run­gen ver­bis­sen vor­an….
    durch 
    „poli­ti­sche, „gesetz­li­che“ und finan­zi­el­le Mit­tel !“

    • Mir scheint, dass hier sämt­li­che Leser vom Hass geprägt sind. Man muss nicht alles gut fin­den, man muss auch Homo­se­xua­li­tät nicht gut fin­den. Nein, gewiss nicht. Aber man soll­te — und gera­de als Christ — sich auf die christ­li­chen Wer­te zurück­be­sin­nen und sich das ober­ste Gebot immer wie­der ins Gedächt­nis rufen: Lie­be dei­nen Näch­sten wie dich selbst. Hass­ti­ra­den sind kei­ne Lie­bes­dien­ste, sie bau­en nur noch mehr Mau­ern auf.
      Rich­tet nicht, auf das ihr nicht gerich­tet wer­det.
      Die „Homo­se­xu­el­len“ (kann man nicht als Grup­pe sehen!) als „Teu­fel“, „Fin­ster­lin­ge“ und „Kohor­ten der Höl­le“ zu beschrei­ben ist fehl am Platz und abso­lut inak­zep­ta­bel. Bit­te über­den­ken Sie in einer ruhi­gen Minu­te mal, was sie da eigent­lich von sich las­sen.

  2. Zitat „Gay Pri­de für alle – UNO hat welt­wei­te Homo-Offen­si­ve gestar­tet“

    Dazu Deutsch­land­funk unter „Gefäng­nis statt Regen­bo­gen­fah­ne“ vom 11.06.2013:

    …Wie weit der Hass auf Homo­se­xu­el­le schon jetzt geht, war heu­te vor der Duma zu beob­ach­ten. Dort woll­ten eini­ge Schwu­le und Les­ben für ihre Rech­te demon­strie­ren, mit ein­zel­nen Mahn­wa­chen. Noch ist das erlaubt. Sie sahen sich einer Grup­pe von meh­re­ren dut­zend aggres­si­ven Jugend­li­chen gegen­über, meist radi­ka­le Ortho­do­xe. Sie mach­ten buch­stäb­lich Jagd auf Homo­se­xu­el­le, schlu­gen und tra­ten sie und bewar­fen sie mit fau­len Eiern. Mit­ten in der Men­ge hielt die Ärz­tin Olga Mazu­ro­wa ein Pla­kat hoch.

    „Ich will die­je­ni­gen unter­stüt­zen, die heu­te in unse­rer Gesell­schaft am stärk­sten unter­drückt wer­den: Schwu­le und Les­ben. Ich bin selbst tra­di­tio­nel­ler Ori­en­tie­rung, aber ich hal­te das für mei­ne Pflicht. Unser Land hat die Gren­zen der Mensch­lich­keit über­schrit­ten. Mor­gen dür­fen wir kei­ne roten Haa­re mehr haben, über­mor­gen nicht mehr atmen.“

    Sie stand kei­ne zwei Minu­ten da, dann ent­riss ihr ein Mann das Pla­kat, Män­ner schub­sten sie. Die Poli­zei führ­te die Ärz­tin ab.

    Die radi­ka­len Ortho­do­xen johl­ten. Sie sehen sich im Auf­wind. Denn die Duma ver­ab­schie­de­te heu­te auch das soge­nann­te Blas­phe­mie­ge­setz. Wer reli­giö­se Gefüh­le ver­letzt, muss künf­tig bis zu drei Jah­re ins Gefäng­nis. Kri­ti­ker sehen dar­in eine Ver­let­zung der ver­fas­sungs­mä­ßig garan­tier­ten Mei­nungs­frei­heit. -

    Sowie eben­falls DLF unter: „Homo­se­xua­li­tät nicht offen zei­gen“ vom 12.08.2013:

    .…Russ­land bekräf­tig­te noch­mals, es wer­de wäh­rend der Olym­pi­schen Win­ter­spie­le gegen offen gezeig­te Homo­se­xua­li­tät mit aller Här­te durch­grei­fen.… Auch der Vize-Gene­rali­di­rek­tor des Staats­fern­se­hens, Dmitri Kis­sel­jow, sorg­te für Auf­se­hen. Er sag­te der Zei­tung „Iswe­sti­ja“, die Her­zen gestor­be­ner Homo­se­xu­el­ler müss­ten her­aus­ge­ris­sen und ein­zeln ver­brannt oder beer­digt wer­den und dürf­ten nicht für Trans­plan­ta­tio­nen ver­wen­det wer­den.

    • Wie es scheint, bewei­sen die Rus­sen das sie noch über einen christ­li­chen Haus­ver­stand ver­fü­gen, dank der Ortho­do­xen wird ja noch ernst­haft vor den Früch­ten wie sie im Hei­li­gen Wil­len Got­tes unse­res Herrn beschrie­ben wer­den ernst genom­men, sie­he Römer 1 21–32 , war­um die katho­li­sche Sei­te zu die­sen sata­ni­schen Wir­ken schweigt ent­zieht sich mei­nen Wis­sen, aber es gibt ja genug Ansatz­punk­te, Häre­sie, Schis­ma, Apost­asie, Geld­gier, Homo­lob­by, die sich ja immer mehr im Vati­kan aus­brei­ten. Und der Fisch fängt immer zuerst beim Kopf zum stin­ken an.

      Got­tes und Mari­ens Segen auf allen Wegen.

      • @Christoph Reb­ner

        Sie mein­ten wahr­schein­lich „homo­phil“, wenn ich es rich­tig ver­ste­he?

    • Homo-Pho­bie ist Angst vor dem Men­schen. Sie äußert sich in dem Wunsch, Men­schen zu besit­zen, zu bekämp­fen und zu dezi­mie­ren.

  3. Hier soll .muss und kann sich die Kir­chen mit dem Juden­tum und dem Islam ver­stän­di­gen und gemein­sam gegen die­se Homo-Initia­ti­ve verbünden.Einigkeit macht stark.

  4. Vie­len Dank für den sehr gut recher­chier­ten Arti­kel. Lei­der gibt es viel zu weni­ge Katho­li­ken, die sich mit der anti­christ­li­chen Rol­le der UNO aus­ein­an­der­set­zen (wol­len).

    Wenn dem­nächst die Gefäng­nis­se mit „Homo­pho­ben“ gefüllt wer­den oder die­se wahl­wei­se finan­zi­ell zugrun­de gerich­tet wer­den, wie zur­zeit schon in Ame­ri­ka zu beob­ach­ten, z.B., wenn man sei­ne Pen­si­ons­zim­mer nicht zur Fei­er von „Homo-Ehen“ ver­mie­ten will, und außer­dem alle Prie­ster gezwun­gen wer­den, „Homo-Ehen“ zu trau­en, wird es zu spät sein.

    Der Vati­kan hat übri­gens einen stän­di­gen Beob­ach­ter bei der UNO. Mir kann kei­ner sagen, dass man nicht weiß, was bei der UNO/UNESCO seit Jahr­zehn­ten gespielt wird. Aber man schweig­t…

  5. Im UNO-Gebäu­de (!) in New York betreibt eine Orga­ni­sa­ti­on mit vori­gen Namen
    „„Luci­fer Trust“ (!)
    jetzt umbe­nannt in 
    „Lucis Trust“
    den Sta­tus einer NGO (Nicht­re­gie­rungs­or­ga­ni­sa­ti­on) und 
    darf bei allen Bera­tun­gen der UNO dabei sein !

    Mehr noch;
    Es gibt eine „Kapel­le“ (!) im UNO-Gebäu­de, die von die­sen Seil­schaf­ten ver­wal­tet wird.
    „Ali­ce Bai­ley“, die Grün­de­rin von 
    „Lucis Trust“, 
    gilt auch.als die Begrün­de­rin von „New Age“ („Neu­es Zeit­al­ter“)
    mit stark okkul­ten Zügen. 
    Auf der offi­zi­el­len Home­page von „Lucis Trust“ wird bezeich­nend erklärt, war­um die­ser Name gewählt wur­de:
    -
    „Es gibt Kom­men­ta­re im Welt­netz, die
    für sich in Anspruch neh­men, daß der Lucis
    Trust einst Luci­fer Trust genannt wur­de.
    Dies war nie­mals der Fall. Für eine kur­ze
    Zeit von zwei oder drei Jah­ren in den frü­her
    1920er jedoch, als Ali­ce und For­ster Bai­ley
    began­nen, Bücher zu ver­le­gen, die unter ihrem
    Namen ver­öf­fent­lich wur­den, nann­ten
    sie ihre jun­ge Ver­lags­ge­sell­schaft „Luci­fer
    Publi­shing Com­pa­ny“ [Luci­fer Ver­lags­ge­sell­schaft].
    1925 wur­de der Name geän­dert
    in „Lucis Publi­shing Com­pa­ny“ und dabei
    blieb es. Sowohl „Luci­fer“ als auch „Lucis“
    kom­men aus der glei­chen Wort­wur­zel, „lucis“ ist der latei­ni­sche Gene­tiv von „Licht“.
    Die Grün­de der Bai­leys für die Wahl des
    Ori­gi­nal-Namens sind uns nicht bekannt,
    aber wir kön­nen nur mut­ma­ßen, daß sie,
    wie der gro­ße Leh­rer H. P. Bla­va­t­sky, vor
    wel­chem sie eine gro­ße Hoch­ach­tung hat­ten,
    ein tie­fe­res Ver­ständ­nis für das Luci­fer-Opfer ent­decken woll­ten. 
    Ali­ce und Foster
    Bai­ley waren ern­ste Stu­den­ten und Leh­rer
    der Theo­so­phie, eine geist­li­che Tra­di­ti­on,
    wel­che Luci­fer als einen der Son­nen-Engel
    ansieht, jene höhe­ren Wesen, von denen die
    Theo­so­phie sagt, sie sei­en (so „der Fall“)
    von der Venus vor Äonen zu unse­rem lane­ten
    her­ab­ge­stie­gen, um das Prin­zip des
    Gei­stes zu denen zu brin­gen, die bis dahin
    Tier-Men­schen waren.
    In theo­so­phi­scher
    Sicht war das Her­ab­stei­gen die­ser Son­nen-Engel nicht ein Fall in die Sün­de oder die
    Ungna­de, son­dern mehr ein Akt eines gro­ßen
    Opfers, wie es nahe­ge­bracht im Namen
    „Luci­fer“, wel­ches Licht-Trä­ger bedeu­tet“

    -
    Die unver­hoh­le­ne Streu­ung der unfass­ba­ren Lüge, dass 
    Luci­fer eine Art 
    „Son­nen-Engel“ (?!) sei, 
    ist unüber­les­bar.
    Der per­so­na­le Böse wird auf den Lügen-Schild eines auf den Pla­ne­ten Erde „her­ab­ge­stie­ge­nen“ (!) höhe­ren Wesens und als „Licht­brin­ger“ geho­ben, der das „Prin­zip des Gei­stes“ und unver­hoh­len als „Brin­ger des Prin­zi­pes des Gei­stes“ vor­ge­lo­gen.
    Luzi­fer, der jet­zi­ge Satan, wird als „der sich Opfern­de“
    Unfass­bar.…
    aber nicht zu über­le­sen­de und nicht zu über­se­hen­de Rea­li­tät !

    Wel­chen Geist der Men­schen­mör­der von Anbe­ginn, Satan, 
    tat­säch­lich in die Welt streut, sehen wir nicht zuletzt an der in der Welt wüten­den 
    Kult des Lei­bes / des Todes !

  6. Vie­len Dank für die­ses Bericht, den ich heu­te ent­deckt habe. Nun wird mir auch klar, war­um im Koal­ti­ons­ver­trag von Uni­on und SPD so viel Wert auf einen „Natio­na­len Akti­ons­plan gegen Homo- und Trans­pho­bie“ gelegt wird, um den Bür­ger bis in sei­ne All­tags­be­zü­ge hin­ein zu beschat­ten und umzu­er­zie­hen.

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