US-Außenministerium förderte EuroPride in Rom — Provokation gegen die katholische Kirche?

(Washington/Rom) US-Außen­mi­ni­ste­rin Hil­la­ry Clin­ton rühm­te sich, daß ihr Mini­ste­ri­um „ent­schei­dend“ dabei mit­ge­wirkt habe, daß Pop­star Lady Gaga am 11. Juni 2011 bei der Euro­Pri­de in Rom anwe­send war, um Wer­bung für „eine selbst­be­wuß­te Homo­se­xua­li­tät“ zu betrei­ben. Dies berich­tet Life­Si­teNews.

Bei einer Ver­an­stal­tung für Homo­se­xu­el­le im Außen­mi­ni­ste­ri­um sag­te Hil­la­ry Clin­ton von der ame­ri­ka­ni­schen Bot­schaft in Rom: „Vor zwei Wochen spiel­te sie eine wich­ti­ge Rol­le dabei, Lady Gaga zum Euro Pri­de Kon­zert nach Ita­li­en zu brin­gen.“

Wei­ters sag­te die US-Außen­mi­ni­ste­rin: „Wie Sie wis­sen, ist Lady Gaga Ita­lo-Ame­ri­ka­ne­rin und eine gro­ße Unter­stüt­ze­rin der Rech­te von Les­ben und Gays. Die Ver­an­stal­ter der Euro­Pri­de woll­ten sie ver­zwei­felt für einen Auf­tritt gewin­nen und ein Brief von Bot­schaf­ter Thor­ne war schließ­lich ent­schei­dend dafür, daß die Sache mög­lich wur­de.“ Er teil­te der Pop­sän­ge­rin mit, was sich das US-Außen­mi­ni­ste­ri­um „wün­sche“.

Lady Gaga, die sich selbst als bise­xu­ell bezeich­net, ist nicht nur für ihre aus­ge­fal­le­ne Kostü­mie­rung und schlüpf­ri­ge Dar­bie­tun­gen und Musik­vi­de­os bekannt, son­dern vor allem für ihre Befür­wor­tung der Homo­se­xua­li­tät und eine betont anti­christ­li­che Hal­tung. Eine Zeit lang insze­nier­te sie sich als Maria Mag­da­le­na, die Geschlechts­ver­kehr mit Judas, dem Ver­rä­ter Jesu habe.

Die Tat­sa­che, daß sich das US-Außen­mi­ni­ste­ri­um in die Durch­füh­rung einer pri­va­ten Ver­an­stal­tung in Euro­pa ein­mischt, zeigt, daß die För­de­rung der Homo­se­xua­li­tät zur Agen­da der Regie­rung Oba­ma gehört. Und die Durch­füh­rung eines gro­ßen Homo­se­xu­el­len­spek­ta­kels in Rom, der Stadt des katho­li­schen Chri­sten­heit und dem Sitz des Pap­stes, Teil einer poli­tisch gewoll­ten Pro­vo­ka­ti­on war.

Es ist nicht das erste Mal, daß ame­ri­ka­ni­sche Demo­kra­ten den Pop­star für poli­ti­sche Zwecke akti­vie­ren. Bereits im Sep­tem­ber 2010 ließ der demo­kra­ti­sche Mehr­heits­füh­rer im Senat, Har­ry Reid, weni­ge Tage vor der Abstim­mung über die von Homo­se­xu­el­len gefor­der­te Abschaf­fung der Don’t Ask Don’t Tell Poli­cy von Lady Gaga eine Twit­ter-Nach­richt ver­brei­ten.

Der frü­he­re US-Bot­schaf­ter bei den Ver­ein­ten Natio­nen, John Bol­ton, kri­ti­sier­te die Betei­li­gung des US-Außen­mi­ni­ste­ri­ums, um Lady Gaga zum Homo­se­xu­el­len­fest zu brin­gen.

In der Ste­ve-Malz­berg-Show des Radio Net­works WOR sag­te Bol­ton, daß die gan­ze Ange­le­gen­heit zei­ge, wie “unbe­deu­tend“ Clin­tons Mini­ste­ri­um gewor­den ist. Der Vor­fall zei­ge, daß für die Außen­mi­ni­ste­rin nicht mehr Fra­gen der natio­na­len Sicher­heit im Mit­tel­punkt stehen:„Die Mini­ste­rin ist in den Schlüs­sel­fra­gen unse­rer natio­na­len Sicher­heit fast irrele­vant“, so Bol­ton.

Text: LifeSiteNews/Giuseppe Nar­di
Bild: Wiki­pe­dia