UNO: USA und Afrika verhindern Abtreibungsresolution

UNO
Die deutsch-französisch geführte „europäische Koalition“ scheiterte mit dem Versuch, die Abtreibung in der Migrations-Resolution der UNO zu verankern.

(New York) Die USA haben zusammen mit den afrikanischen Staaten die UNO-Resolution zur Migration verhindert.

Mehrere westliche EU-Mitgliedsstaaten versuchten die Resolution unter allen Umständen im Sinne der Abtreibungslobby durchzusetzen. Sie versuchten dabei in Sachen Abtreibung und Migration die Souveränität der Staaten aufzuheben. Konkret war eine Souveränitätseinschränkung geplant, indem nationalstaatliche Regelungen ausgeschlossen werden sollten.

Die deutsch-französisch dominierte EU-Staaten sind jedoch am Widerstand der von Präsident Donald Trump geführten US-Regierung und dem geschlossenen Widerstand einer Gruppe afrikanischer Staaten gescheitert.

Der Konflikt wurde auf der 51. Sitzungsperiode der UN-Kommission für Bevölkerung und Entwicklung (UN Commission on Population and Development, CPD) ausgetragen. Das Gremium wurde 1994 als Unterorganisation des Wirtschafts- und Sozialrates der Vereinten Nationen (ECOSOC) geschaffen. Die 51. Sitzungsperiode tagte vom 9.-13. April am UNO-Hauptsitz in New York zum Thema: Sustainable Cities, Human Mobility and International Migration.

Bei der letzten Sitzung sollte die Schlußresolution der Sitzungsperiode verabschiedet werden. Die im Text enthaltenen Verweise auf die „sexuelle und reproduktive Gesundheit“ stießen jedoch auf die Ablehnung der Vertreter der USA und Afrikas. Seit den 90er Jahren versuchen westliche Regierungen ihre Abtreibungsagenda in alle möglichen und unmöglichen UNO-Dokumente hineinzuschreiben, um vollendete Tatsachen zu schaffen und eine „Recht“ auf Abtreibung zu verankern.

„Wir brauchen Google nicht, die Souveränität ist in der UN-Charta definiert“

Laut LifeSiteNews war die „europäische Koalition“ aus Deutschland, Frankreich, Großbritannien, nordischen skandinavischen Staaten, Kanada, Australien sowie Japan lieber bereit, eine Einigung platzen zu lassen, als auf ihre Abtreibungsagenda zu verzichten. Die europäischen Abtreibungsstaaten hofften bis zuletzt, daß die USA und die Afrikaner nur „bluffen“ würden, aber es im Ernstfall nicht auf ein Scheitern ankommen lassen würden. In diesem Sinn drängten die europäischen Abtreibungslobbyisten den Vorsitzenden, den rumänischen Botschafter Ion Jinga, trotz seiner Bedenken die Abstimmung durchzuziehen. Jinga versuchte scherzhaft den Angriff auf die staatliche Souveränität herunterzuspielen: “ Wenn Sie das Wort Souveränität googeln, finden Sie den Wortlaut, den ich im Text verwendet habe“, sagte er den Delegierten. Das fanden die Verteidiger der Souveränität gar nicht lustig.

Der Delegationsleiter von Algerien hielt Jinga entgegen:

„Wir brauchen Google nicht, weil die Hauptdefinition der Souveränität in der UN-Charta enthalten ist.“

Die Chefin des Bevölkerungsfonds der Vereinten Nationen (UN Population Fund), Natalia Kanem, verteidigte die „reproduktive Sexualität und Gesundheit“ der CDP-Versammlung und betonte, daß diese „essentiell“ sei im Zusammenhang mit Migration.

Dann folgte jedoch die Ernüchterung. Die Resolution wurde von der Mehrheit abgelehnt.

„‚reproduktiver Gesundheit‘ meint Abtreibung“

Der US-Vertreter hatte zuvor die Absichten entlarvt, indem er aufzeigte, daß sich hinter den verschleiernden Begriffen „reproduktive Sexualität“ und „reproduktive Gesundheit“ in Wirklichkeit das häßliche Gesicht der Abtreibung verbirgt.

Die Folgen dieser Abtreibungspolitik zeigt sich an den absterbenden westeuropäischen Völkern. Das deutsche Volk schrumpft in immer beschleunigterem Maße seit Anfang der 70er Jahre.

Die „europäische Koalition“ will ihre Abtreibungsagenda aber auch nach der Abstimmungsniederlage nicht aufgeben. Ihre Vertreter kündigten an, baldmöglichst, einen neuen Vorschlag vorlegen zu wollen.

Es besteht kein Zweifel, daß damit der nächste Anlauf unternommen werden soll, die Abtreibung nicht nur in die Menschenrechte, sondern in das Völkerrecht zu reklamieren. Der Massenmord an ungeborenen Kindern soll zum Zwang für die Welt werden. Die Souveränität der Staaten soll aufgehoben und Kritik am Kindermord geknebelt werden.

Das sind die „europäischen Werte“, die westeuropäische Politiker im Zusammenhang mit der Förderung der EU und als „Antwort“ auf den islamischen Terrorismus beschworen werden.

Text: Giuseppe Nardi
Bild: un.org (Screenshot)

1 Kommentar

  1. Wenn ich die Frage mal so in den Raum stellen kann:
    Kann mir irgendeiner sagen, welche deutschen Parteien (oder nur Partei) den häßlichen Kindermord nicht mittragen, sondern bekämpfen? Die Parteien geben dergleichen nur sehr verschleiert wieder.

Kommentar hinterlassen

E-Mail Adresse wird nicht veröffentlicht.


*